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#1
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| X-No-Archive: Yes begin Thread Moin, ich habe gestern die nachfolgende E-Mail erhalten, die ich hier mal unkommentiert wiedergeben möchte: ------------------------------------------------------------------ Die Experimente am CERN oder Warum wir nicht wirklich Angst vor kleinen Schwarzen Löchern haben Im November 2009 geht am CERN bei Genf der Large Hadron Collider in Betrieb, der größte Teilchenbeschleuniger der Welt. Protonen kollidieren mit einer Energiedichte, wie Sie noch nie zuvor auf der Erde erzeugt wurde. Die Physiker am CERN wissen nach eigenen Aussagen nicht, was sie entdecken werden. Einige hoffen, das Higgs-Teilchen zu finden, andere hoffen, durch die Erzeugung kleiner Schwarzer Löcher zu beweisen, dass das Universum mehr als 3 Raumdimensionen besitzt. Der deutsche Physiker Prof. Stöcker hat sich sogar ein Patent gesichert, mit Hilfe stabiler kleiner Schwarzer Löcher Energie zu erzeugen. [Only registered users see links. ] Einige Wissenschaftler glauben, es sei nicht auszuschließen, dass solche kleinen Schwarzen Löcher wachsen und die Erde zerstören könnten. Das CERN dementiert diese Befürchtungen. Zwar besagt der CERN-Sicherheitsreport, dass nach theoretischen Berechnungen noch in unserer Generation die Erde durch das LHC-Experiment zerstört werden könnte, jedoch wird versucht, dieses Szenario aufgrund theoretischer Vergleiche aus der Kosmologie auszuschließen. Niemand möchte das über 6 Milliarden Euro teure Experiment aufgrund einer nur "hypothetischen" Gefahr absagen. Die meisten Menschen wissen weder von den Experimenten, noch von der potentiellen Gefahr. Einige Menschen halten die Warnungen der Wissenschaftler für dummes Zeug, hervorgebracht um sich wichtig zu machen. Diese Mail ist weder politisch motiviert noch richtet sie sich gegen die Wissenschaft. Sie soll nur das nachholen, was das CERN bislang versäumt hat: aufzeigen, dass eine Gefahr zwar relativ unwahrscheinlich scheint, jedoch nicht auszuschließen ist. Auf den kommenden Seiten wird der Sicherheitsreport des CERN unter die Lupe genommen und Schwachstellen werden aufgedeckt. Ziel dieser E-Mail ist es, die Bevölkerung über die potentiellen Gefahren aufzuklären um eines zu erreichen: die Einführung eines unabhängig organisierten Sicherheitsreportes und eines unabhängigen Kontrollgremiums. Bislang hat lediglich ein Gremium von CERN-eigenen oder CERN-nahen Physikern selbst die Analyse durchgeführt. Die Ergebnisse wurden geschönt und sehr stark vereinfacht in den Medien verkauft. Es gibt mehrere vom CERN untersuchte Szenarien, bei denen die Experimente am LHC eine Zerstörung der gesamten Erde zur Folge haben "könnte". Fragt man einen CERN-Physiker, so hält er sämtliche Szenarien für "eher unwahrscheinlich", ausschließen möchte er aber natürlich keines. Das bekannteste und anschaulichste Szenario ist die Erzeugung von kleinen Schwarzen Löchern. Aus diesem Grund soll hier auch nur auf dieses Szenario weiter eingegangen werden. Es folgt ein wenig Physik, jedoch so verständlich wie möglich aufbereitet. Also bitte dranbleiben. Zur Erinnerung: Ein Schwarzes Loch ist eine Art Singularität, deren Masse auf sehr kleinem Raum vereinigt ist. Aus diesem Grund ist die Anziehungskraft nahe am Schwarzen Loch (am Schwarzschildradius) so groß, dass nicht einmal Lichtwellen dem Black Hole (BH) entkommen können. Schwarze Löcher entstehen, wenn herkömmliche Materie sehr stark zusammengepresst wird. Das passiert nach dem Verlöschen einer entsprechend massereichen Sonne oder zum Beispiel in einem Teilchenbeschleuniger, bei entsprechend hoher Energie. Bleibt die Frage, wie schnell es durch zufällige Begegnung mit Materie wachsen kann, bis es schwer genug wird, selbst Materie anzusaugen. Während ein kosmisches Schwarzes Loch eine sehr große Masse hat und alles in seiner Umgebung verschlingt, hat ein "Mini Black Hole" (MBH) nur eine kleine Masse und kann zunächst keine Materie aktiv anziehen. Die Berechnungen des CERN variieren zwischen 27 Jahren und mehreren Milliarden Jahren, bis zur Vernichtung der gesamten Erde, je nachdem, welche Parameter gewählt werden. Welche Parameter die richtigen sind, weiß niemand. Dazu später mehr. Lange galt es unter Wissenschaftlern als unwahrscheinlich, dass die Energie in von Menschen geschaffenen Teilchenbeschleunigern groß genug wäre, um Mini Black Holes (MBHs) zu erzeugen. Inzwischen ist die Physikerwelt in zwei Hälften gespalten. Die eine Hälfte glaubt an die Stringtheorie und erhofft die Erzeugung kleiner Schwarzer Löcher im LHC. Die andere Hälfte glaubt nicht an die Stringtheorie und damit nicht an die Erzeugung dieser MBHs. Im Jahre 2003 hat das CERN erstmals eine Studie in Auftrag gegeben, die eine Gefährdung durch MBHs untersuchen soll. [Only registered users see links. ] Diese Studie enthält nur ein einziges Sicherheitsargument: Nach einer 30 Jahre alten Theorie von Stephen Hawking sollten kleine Schwarze Löcher direkt nach ihrem Entstehen wieder zerstrahlen. Sollte dieser Prozess schnell genug gehen, so hätten diese Schwarzen Löcher keine Chance zu wachsen. Abgesehen davon, ob die Hawkingstrahlung überhaupt existiert, musste die Zeit bis zum Zerstrahlen eines MBHs inzwischen mehrfach von Physikern des CERN korrigiert werden. Angefangen hat es mit 10E-85 s, später 10E-26 s. Erst im Januar 2009 wurde die maximale Lebensdauer auf bis zu 100 Sekunden nach oben korrigiert. [Only registered users see links. ] Da die Existenz dieser "Hawkingstrahlung" noch nie bewiesen wurde und viele Physiker deren Existenz anzweifeln, ist dieses Sicherheitsargument inzwischen offiziell vom CERN nicht mehr als Argument anerkannt, sondern dient lediglich als "Indiz". Trotzdem wurde das LHC lange ohne einen stichhaltigen Sicherheitsreport weiter gebaut. Bei genauerer Betrachtung des Reports von 2003 fällt nicht nur auf, dass das einzige Sicherheitsargument inzwischen nicht mehr zählt, sondern auch, dass der Report damals offensichtlich mit heißer Nadel gestrickt wurde. --One might worry that the discussion presented above fails for the case of a new conserved quantum number Q stabilizing the black hole. However, this is not the case because only extremal black holes are stable; others will rapidly decay to extremal black holes in the manner just discussed.-- "... nur große Schwarze Löcher sind stabil. Andere zerfallen in große Schwarze Löcher, wie eben beschrieben ..." Das ist ein höchst peinlicher Versprecher. Dies in dem offiziellen Dokument, das beweisen soll, dass die künstliche Erzeugung von Schwarzen Löchern auf der Erde keine Gefahr darstellen kann. Nicht wirklich beruhigend. In den folgenden Jahren gab es weitere Untersuchungen von Wissenschaftlern, die eine potentielle Gefahr ausschließen sollten. Die umfangreichste Studie ist die von Giddings/Mangano aus dem Jahr 2008. Zwar ist diese Studie weitaus besser als die von 2003, jedoch werden auch hier einige recht wahrscheinliche aber unbewiesene Hypothesen herangezogen, um eine Gefahr auszuschließen. Der neue offizielle Sicherheitsreport des CERN von 2008 beruft sich im wesentlichen auf diese Arbeiten von Giddings/Mangano. [Only registered users see links. ] Die Studie ist wie folgt aufgebaut: Zunächst wird die Dauer berechnet, bis ein potentiell stabiles MBH, welches also nicht durch Hawkingstrahlung zerfällt, die gesamte Erde assimiliert (verschlungen) hat. Dazu müssen einige den Physikern noch unbekannte Parameter angenommen werden. Für einige Parameter, beträgt die errechnete Zeit mehrere Milliarden Jahre. --The time scale for their macroscopic evolution on Earth is in the range of 6-80 billion years, depending on the black hole mass.-- Diese Zahl kennen wir aus den Medien. Für eine andere Wahl der Parameter kommen die gleichen Physiker auf andere Zahlen. --The evolution scales on Earth for D = 5 in the case of maximum allowed crossover radius R_C are quite short.-- "... quite short" klingt etwas unpräzise. Giddings/Mangano formulieren recht undurchsichtig und beim Einsetzen der Formeln kommt man auf ca. 600.000 Jahre, allerdings unter Annahme eines linearen Wachstums. Die Wachstumsgeschwindigkeit für dieses Szenario ist laut G&M auch nicht so wirklich verstanden. --At this point, the black hole has a mass M_B,5 around 0,1 g. Next, one evolves through the warped regime. The precise form of the evolution in this regime is not completely understood.-- Das lesen wir nur selten in den Medien. Der Physiker Professor Stöcker, der mit dem Patent, drückt es etwas direkter aus. Im schlimmsten Fall 27 Jahre bis zur Assimilierung der gesamten Erde. [Only registered users see links. ] --As can be seen in figure (1), this simple scenario suggests that the black hole would grow rapidly for one extra dimension. For one extra dimension this results into an exponential growth [70]. According to this estimate with one extra dimension, the earth would be accreted into the black hole in 27 years.-- Natürlich versuchen Stöcker et al. dieses Szenario auszuschließen. Das folgende Argument kennen einige vielleicht schon aus den Medien. Es geht um den Vergleich mit der kosmischen Höhenstrahlung. Die Kollisionsenergie am LHC entspricht der gleichen Energie, als würde ein Teilchen der sogenannten kosmischen Höhenstrahlung mit einer Energie von 10E17eV (Elektronenvolt) auf ein Teilchen der Atmosphäre treffen. Da wir davon ausgehen, dass die kosmische Höhenstrahlung aus Protonen besteht, die eine Energie von über 10E19eV besitzen, müssten also ohnehin ständig kleine schwarze Löcher in der Atmosphäre entstehen. Das LHC wiederholt also angeblich nur das, was die Natur ohnehin ständig tut. Dieses sehr einfache und einleuchtende Argument hat aber mehrere Schönheitsfehler. Durch kosmische Höhenstrahlung erzeugte Schwarze Löcher sind alle sehr schnell und würden die Erde in Sekundenbruchteilen einfach durchtunneln und im All verschwinden. Am LHC erzeugte Schwarze Löcher sind dagegen zumeist langsamer, da am LHC die Protonen aus entgegengesetzten Richtungen kommen. Die Erde würde also einige dieser Schwarzen Löcher einfangen und die Schwarzen Löcher könnten wachsen. Schlimmstenfalls 27 Jahre bis zur Vernichtung der gesamten Erde. Aus der CERN Homepage [Only registered users see links. ] --If stable microscopic black holes had no electric charge, their interactions with the Earth would be very weak. Those produced by cosmic rays would pass harmlessly through the Earth into space, whereas those produced by the LHC could remain on Earth. However, there are much larger and denser astronomical bodies than the Earth in the Universe. Black holes produced in cosmic-ray collisions with bodies such as neutron stars and white dwarf stars would be brought to rest. The continued existence of such dense bodies, as well as the Earth, rules out the possibility of the LHC producing any dangerous black holes.-- Damit wäre das Argument eigentlich hinfällig. Jedoch gibt es im Weltall Objekte mit enorm hoher Dichte. Einige dieser so genannten Neutronensterne und Weißen Zwerge würden theoretisch durch Höhenstrahlung erzeugte MBHs einfangen und würden innerhalb kurzer Zeit von dem wachsenden MBH verschlungen. Da wir seit einigen Jahren jedoch viele Lichtjahre entfernte Neutronensterne und Weiße Zwerge beobachten, ist es daher angeblich nicht möglich, dass durch Energiedichten wie die am LHC Schwarze Löcher entstehen, die für die Erde gefährlich sind. Dies ist der einzige Beweis, auf den die CERN-Physiker vertrauen. Aufgrund dieses Beweises fühlt sich das CERN berechtigt, kleine Schwarze Löcher zu erzeugen, um sie zu untersuchen und eventuell sogar zur Energiegewinnung zu nutzen. Man kann sich leicht vorstellen, dass dieser Beweis auf falschen Annahmen beruhen könnte. Vor allem wenn man berücksichtigt, unter welchem Erfolgsdruck das CERN steht. Es gab schon mehr als eine Studie zur Gefahrlosigkeit von Atomkraftwerken oder Endlagern, die sich im Nachhinein als falsch herausgestellt hat. Erwähnenswert ist hier die Tatsache, dass die starke kosmische Höhenstrahlung noch nie verlässlich gemessen wurde. Die Energie der Höhenstrahlung wird aufgrund der Messung von Zerfallsprodukten berechnet. Hierzu verwendet man das Standardmodell, welches zwar beliebt, aber nicht bewiesen ist. Die so gewonnenen Ergebnisse der verschiedenen Observatorien widersprechen sich teilweise. Die unerklärbaren Messwerte werden bequemerweise als Messfehler interpretiert. Es gibt auch bislang keine einigermaßen gesicherte Erklärung, woher die hochenergetische Höhenstrahlung eigentlich stammt. Es gibt mehrere Szenarien, für welche das CERN-Sicherheitsargument nicht gilt und bei dem die Erde durch die Experimente zerstört werden könnte. Eines findet sich hier. [Only registered users see links. ] --"On the potential catastrophic risk from metastable quantum-black holes produced at particle colliders"-- Vereinfacht dargestellt wird hier berechnet, dass der heißersehnte "Reliktkonverter", mit dem Prof. Stöcker unsere Energieprobleme lösen möchte, höhere Energien abwirft als erwartet und die Erde quasi innerlich aufheizt, bis kein Leben mehr möglich ist. Giddings/Mangano behaupten einfach, diese Berechnungen wären falsch. Auf die Vorwürfe, dass im Gegenzug einige ihrer Annahmen willkürlich seien, steht die Antwort noch aus. Das CERN setzt hier auf Hinhaltetaktik. Zusammengefasst kann man sagen, dass die Physiker des CERN einige Argumente gefunden haben, die gegen eine Gefahr sprechen. Andere Wissenschaftler haben Argumente gefunden, die für eine Gefahr sprechen. Die breite Öffentlichkeit kennt leider vor allem die Meinung der CERN-Physiker und nimmt sie hin, als offizielle Meinung der vermeintlichen Fachwelt. Die Geschichte ist voll von Beispielen, bei denen die Fachwelt sich geirrt hat. Ein sehr treffendes Beispiel ist die Zündung der ersten Wasserstoffbombe mit Lithium 6 als Treibstoff, das sogenannte "Castle Bravo Experiment" von 1954. Die "Fachwelt" war sich damals einig, dass Lithium 6 reagieren wird, das auch enthaltene Lithium 7 jedoch nicht. Die Sprengkraft wurde daher mit 4 bis maximal 6 Megatonnen TNT vorhergesagt. Leider hielt sich die Physik jedoch nicht an die theoretischen Überlegungen der Fachwelt. Lithium 7 reagierte und die Sprengkraft betrug mit 15 Megatonnen TNT das dreifache wie vorhergesagt. Mehrere 100 Menschen wurden verstrahlt. Es ergibt sich nicht der Eindruck, als hätte die Fachwelt aus diesem Fehler gelernt, da dieses Experiment und seine Folgen den meisten Physikern unbekannt ist. Es gibt mehrere Klagen gegen die Inbetriebnahme des CERN. Die Gerichte haben sie bislang auf Eis gelegt, da eine Gefährdung von den Kritikern nicht bewiesen wurde. Es stellt sich die Frage, wer in der Beweispflicht ist. Immerhin geht es um die Existenz der Erde. Es gibt mehrere nicht widerlegte Szenarien von Wissenschaftlern, bei denen die Experimente katastrophale Auswirkungen haben könnten. Die Medienabteilung des CERN hat es jedoch verstanden, mit vereinfachten Argumenten und durch Diskreditierung einiger Kritiker der Öffentlichkeit glaubhaft zu machen, von den Experimenten könne prinzipiell keine Gefahr ausgehen. Die Forderung nach einem unabhängigen Sicherheitsreport, der ganz einfach Fehler durch selektive Wahrnehmung, Gruppenzwang oder ganz einfach wirtschaftliche Interessen minimiert, wird daher vom CERN als unnötig abgewiesen. Der Leser bilde sich bitte selbst seine Meinung, ob das Risiko für die Erde tatsächlich quasi "Null" ist. Sollten Sie auch eine unabhängig organisierte Risikobewertung (z. B. durch das Bundesamt für Technikfolgenabschätzung) unterstützen, so müssen Sie jedoch aktiv werden. Weder die bisherigen Klagen noch die Ratschläge von Physikern, die genau das gefordert haben, hatten bislang Erfolg. Schicken Sie bitte daher diese Präsentation an Freunde, Bekannte, Kollegen etc. Die Bevölkerung sollte wissen, warum die Physiker glauben, es sei ungefährlich, auf der Erde den "Urknall" zu simulieren und kleine Schwarze Löcher zu erzeugen. Bitte diskutieren Sie das Thema auch untereinander. Nehmen Sie die Informationen aus dieser Mail und vor allem aus den Medien nicht einfach so hin, sondern überprüfen Sie sie. Überlegen Sie, was Sie für richtig halten. Wenn Sie einen unabhängigen Sicherheitsreport für notwendig erachten, dann fordern Sie das auch. Schreiben Sie die Medien und Politiker an. Wenden Sie sich an Leute mit Einfluss. Wenden Sie sich an die physikalischen Lehrstühle, aber bleiben Sie kritisch. Die Politik benutzt das CERN momentan lieber als Prestigeobjekt als sich über die potentielle Zerstörung der Welt Gedanken zu machen. Das CERN hat kein Interesse, das Risiko in der Öffentlichkeit zu diskutieren. Wenn die Bevölkerung wüsste, dass ein Risiko zwar gering, aber nicht auszuschließen ist, könnte das langersehnte und vor allem teuerste Experiment aller Zeiten gestoppt werden. Es liegt in der Natur des Menschen, eine Gefahr erst dann wahrzunehmen, wenn sich erste Anzeichen dieser Gefahr manifestiert haben. Vor Tschernobyl glaubten viele Menschen nicht an eine Gefahr durch Atomkraftwerke. Vor Weihnachten 2004 hielten Menschen es für überflüssig, ein Frühwarnsystem für Seebeben einzurichten. Heute erwarten wir mit Spannung, ob die Physiker am CERN tatsächlich, so wie erhofft, Schwarze Löcher erzeugen werden. Über ein mögliches Risiko denken wir nur kurz nach. Andere haben das ja schon für uns getan und festgestellt, dass kein Risiko besteht. --Es gibt eine eigentümliche Faszination der Technik, eine Verzauberung der Gemüter, die uns dazu bringt, zu meinen, es sei ein fortschrittliches und ein technisches Verhalten, daß man alles, was technisch möglich ist, auch ausführt. Mir scheint das nicht fortschrittlich, sondern kindisch. Es ist das typische Verhalten einer ersten Generation, die alle Möglichkeiten ausprobiert, nur weil sie neu sind, wie ein spielendes Kind oder ein junger Affe. Wahrscheinlich ist diese Haltung vorübergehend notwendig, damit Technik überhaupt entsteht. Reifes technisches Handeln aber ist anders. Es benützt technische Geräte als Mittel zu einem Zweck. Den Raum der Freiheit planen kann nur der Mensch, der Herr der Technik bleibt.-- Carl Friedrich von Weizsäcker ------------------------------------------------------------------ Die Arbeit von Giddings und Mangano habe ich unter <http://www.ketweb.de/stellungnahmen/20080730_Ausfuehrlicher_Report_Giddings-Mangano.pdf> gefunden. Gruß aus Bremen Ralf -- R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen: adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus |
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#2
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| Ralf . K u s m i e r z schrieb: Wenn sich Prof. Stöcker und andere namhafte Wissenschaftler sich selbst nicht eins sind ob Gefahr ausgeht - dann Stopp! Das Projekt muß ja nicht gänzlich gestoppt werden, es genügt die Leistung nicht in jene kritischen Bereiche hoch zu fahren bis man mehr darüber weiß. Alle Experten (auch die Kritiker!) sollten sich rasch an »den runden Tisch« setzten und über das Risiko reden. Erst wen alle der Meinung sind die »Stoß«-Energie erhöhen zu können, sollte es geschehen. Wir opfern anscheinend dem blinden Glauben an den Fortschritt unsere Vorsicht. Was noch hinzu kommt, wenn man dieses Projekt öffentlich als bedenklich erklärt läuft man in Gefahr als fortschrittsfeindlicher Spinner abgekanzelt zu werden der keine Ahnung hat! Aber was wissen »wir« tatsächlich über den _eigentlichen_ Aufbau des Universums, wo doch etliche Wissenschaftler zugeben (müssen) über bestimmte Punkte hinaus ist derzeit alles nur Spekulation? Und da soll am noch Vertrauen in die Aussagen einiger Wissenschaftler haben das Cern LHA Experiment sei ungefährlich - wenn sich die namhaften Leute sich selbst nicht einig sind! Prof. Lesch sagte sinngemäß »um das Universum als Ganzes verstehen zu können müssten wir außerhalb stehen!«. Ich kann dem nur hinzufügen »um uns Menschen vollkommen verstehen zu können, dürften wir keine Menschen sein!« Ein wahres und weises Wort! Die Politik schläft dazu! Unser österr. Wissenschafts-Minister Hahn hat was anderes zu tun ...... aber das ist eine andere Geschichte. -- VLG Fritz Stockhammer |
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#3
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| * Ralf Kusmierz schreibt: Das Verfahren nennt man gemeinhin Rufmord. Zur Sache findet man sachkundige Stellungnahmen unter [Only registered users see links. ] Zum Beispiel 20080730_Stellungnahme_zu_den_Behauptungen_von_Pro f_Otto_Roessler.pdf -- Aberglaube bringt Unglück [Only registered users see links. ] |
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#4
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| Ralf . K u s m i e r z schrieb: [...] Also, mein laienhafter Eindruck: Wenn tatsächlich ein MBH entstehen sollte, das anwächst (was angesichts der geringen Gravitation ein mit überschaubarer Geschwindigkeit stattfindender Prozess wäre), dann blieben uns Monate bis Jahre (und womöglich sogar noch viel mehr) Zeit, das Ding mittels Magnetfeldern einzuschliessen. Natürlich könnte dabei dann was schiefgehen, aber in jedem Fall wäre das immer noch beherrschbarer als so manches heute noch laufende Kernspaltungskraftwerk. -- "When you have eliminated all which is impossible, then whatever remains, however improbable, must be the truth." Doyle's Law |
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#5
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| Nachtrag: <http://diepresse.com/home/science/517860/index.do?from=suche.intern.portal> [zitat] ........ Mehrfache Energie einer Kernspaltung In einer Pressemitteilung erklärte das CERN, dass ein Ionen- und ein Protonenstrahl erfolgreich durch den Ringbeschleuniger transportiert werden konnten. Mit den Tests wollen die Forscher den LHC auf seinen Vollbetrieb vorbereiten, der im November aufgenommen werden soll. Sobald die Maschine auf Touren gekommen ist, sollen Strahlen mit einer Energie von bis zu 14 Tera-Elektronenvolt (TeV) aufeinander treffen. Damit wird die kinetische Bewegungsenergie der Teilchen angegeben. Bei einer Kernspaltung betragen sie "nur" 200 Mega-Elektronenvolt (MeV), ein Molekül in der Atmosphäre hat eine Bewegungsenergie von gerade einmal 0,03 Elektronenvolt. Volle Auslastung erst Ende 2010 Der LHC war ein Jahr lang still gestanden. Im September 2008 hatte ein technisches Problem zur Beschädigung des Kühlsystems geführt, wodurch mehr als eine Tonne Helium austrat und wichtige Teile der Anlage beschädigt wurden. * Bis der LHC seine volle Auslastung erreicht, wird es noch bis Ende 2010 dauern. Vorerst sollen Kollisionen lediglich mit 3,5 TeV erfolgen.* (db) [/zitat] Reichen denn 3,5 TeV schon aus um schwarze Löcher zu erzeugen? ....... Eine etwas humorvolle Geschichte ..... <http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/517239/index.do?from=suche.intern.portal> [zitat] Als der i-Punkt sich blähte 23.10.2009 | 18:56 | Von Erwin Koch (Die Presse) Am Anfang war das Quark? Falsch! Dr. rer. nat. Rolf Landua, helle Hose, kurzes schwarzes Hemd, übt sich in Geduld: Am Anfang war Energie! Der CERN und seine Gottesmaschine: ein Besuch in Meyrin bei Genf. ........[/zitat] ........ Mehr Infos zu diesem Thema: <http://www.astronews.com/forum/showthread.php?t=2560> Wie der Thread Beginner anmerkte: Bitte keine voreiligen Schlüsse ziehen sondern die Angaben in den genannten Quellen bitte erst begutachten !!! <http://wissensnavigator.ch/documents/spiritualottoeroessler.pdf> <http://www.achtphasen.net/index.php/plasmaether/2008/06/11/seven_reasons_for_demanding_an_lhc_safet> <http://www.lhcdefense.org/> -- Fritz Stockhammer |
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#6
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| On Oct 29, 2:32 am, "Ralf . K u s m i e r z" <m...@privacy.invalid> wrote: ..... Also dieser Schrieb strotzt derart von falschen und/oder irrefuehrenden Behauptungen, da ist kaum ein Satz richtig. Ich kann das unmoeglich Satz fuer Satz durchgehen, ich will nur ein paar einzelne Punkte aufs geradewohl herauspicken. Stringtheorie hat mit diesen schwarzen Loechern nichts zu tun, letztere wurden im Zusammenhang mit Modellen mit grossen extra Dimensionen postuliert. Unsinn. Wenn man mit einem Beschleuniger durch Teilchenkollisionen kleine schwarze Loecher erzeugen koennte, dann werden jene auch genauso schnell wieder in Teilchen zerfallen. Das folgt einfach aus CPT Invarianz, welche ein Grundpfeiler der Quantenfeldtheorie ist. Alle nachfolgenden weiteren Argumente (kosm. Strahlung, etc) werden nur zur Absicherung gemacht fuer den Fall, dass diese CPT Invarianz aus irgendeinem Grund nicht gelten sollte; daran ist aber kaum zu zweifeln. Ein sehr irrefuehrende Punkt ist die Vorstellung eines schwarzen Lochs als "Allesfresser". Diese mag bei makroskopischen schwarzen Loechern zutreffen, aber bei kleinen schwarze Loecher treten Quanteneffekte auf, welche mit schwindender Masse jene immer mehr "normalen" Teilchen aehneln lassen. Welche eben wieder so zerfallen wie sie entstanden sind. Haette man jene Objekte, die man mit Teilchenkollisionen so erzeugen kann, nicht schwarze Loecher genannt, sondern zB exotische Teilchen, dann waere uns viel von dieser Diskussion erspart geblieben. Wieder Unsinn. "Extremal" bedeutet nicht "gross". Extremal black holes sind durch eine Ladung stabilisiert, alle anderen zerfallen, weil sie nicht gegen einen Zerfall geschuetzt sind. Und die erzeugbaren schwarzen Loecher haben eben keine so grosse Ladung, dass sie makroskopisch sein koennen. Es ist auch irrelevant. Der Punkt ist doch dass die makroskopischen Wachstumsraten eben nicht von mikroskopischen Details abhaengen, die man theoretisch vielleicht nicht komplett unter Kontrolle hat. Bei den Skalen die relevant sind, gibt es keine theoretischen Unsicherheiten. Man sollte den Report doch einfach genau lesen. ,,..orstellen, dass dieser Beweis auf falschen Annahmen beruhen Bullshit. Der Grund des LHC ist die Entdeckung des Higgs, vielleicht noch der Supersymmetrie. Und der Erfolgsdruck besteht wenn, dann eben nur in dieser Richtung. Schwarze Loecher koennten nur in bestimmen Szenarien auftreten (grosse extra Dimensionen), fuer die es _keinerlei_ theoretischen Grund gibt. Also sind sie hochspekulativ und es gibt daher keinen Erfolgsdruck, diese zu entdecken. Das sind aber keine Experten sondern Wichtigtuer, wie zB der Herr Roessler, Chemiker. Seine Rechnungen sind haarstraeubender Unsinn, wie zB in einer Kritik vom MPI fuer Gravitationsphysik dargelegt wurde. [Only registered users see links. ] [Only registered users see links. ] Es ist doch genau umgekehrt, die breite Öffentlichkeit kennt vor allem die Meinung der medienaktiven Scharlatane, und weniger die der kompetenten Fachleute. Weil es eben es Muehe und Kenntnisse erfordert, die Argumente auch zu verstehen. .. Bitte Die Laienoeffentlichkeit kann das ja gut beurteilen. Besser als die Experten, die ja einfach aus Erfolgsdruck, Ruhmsucht und Groessenwahn sich nicht um die Zukunft der Erde und das Wohl ihrer Mitmenschen sorgen? Leider liefert das Internet Leuten ohne Einsicht und Ahnung eine ideale Platform fuer Wichtigmacherei, und selbsterkannte Experten stehen auf der gleichen Stufe wie wirkliche. |
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#7
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| Am Thu, 29 Oct 2009 02:32:44 +0100 schrieb Ralf . K u s m i e r z: Hat schon mal jemand ausgerechnet, wie hoch die Wahrscheinlichgkeit ist, dass in der Sonne mal zwei Teilchen mit so hoher Energie kollidieren, dass ein MBH entsteht? Falls das öfter als durchschnittlich 1 Mal alle paar Milliarden Jahre passiert: warum existiert die Sonne noch? -- ArchTools: Architektur-Werkzeuge für AutoCAD (TM) ArchDIM - Architekturbemaßung und Höhenkoten ArchAREA - Flächenermittlung und Raumbuch nach DIN 277 Info und Demo unter [Only registered users see links. ] |
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#8
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| On Thu, 29 Oct 2009 10:40:35 +0100, Ingo Heinscher <[Only registered users see links. ]> wrote: "mit Magnetfelder einschließen" - aber nur wenn Du das MBH vorher "fangen" kannst! Was ist wenn Du es am Anfang gar nicht erkennst und es sich irgendwo im Erdinnernen einnistet? Zum vorhergegangenen Posting von Ralf . K u s m i e r z: Die Wissenschaft soll sich endlich besinnen das sie von uns Allen (von der Putzfrau bis zum Generaldirektor) bezahlt (ob direkt oder indirekt ist hier unerheblich) und die Öffentlichkeit daher ein Recht hat allgemein verständlich informiert zu werden - auch über Pro- und Kontras bzw. etwaige Gefahren! Haben sich Wissenschafler noch nie geirrrt - siehe Contergan Skandal wie sie erst vom Gericht gezwungen wurden die Fehler einzugestehen! IMHO ist es eine Bringschuld der Wissenschaftler die Öffentlichkeit zu informieren und eine Pflicht der öffentlich rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten sich des Themas anzunehmen! Was gab es darüber schon in ARD, ZDF, ORF zu sehen? Ich kann mich nicht erinnern ..... -- Fritz Stockhammer |
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#9
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| On Thu, 29 Oct 2009 03:14:55 -0700 (PDT), BK <[Only registered users see links. ]> wrote: Wenn es nach Deinen Aussagen so klar ist, warum sind sich manche Wissenschafler selbst nicht sicher das es ungefährlich ist!? Ein öffentlicher "runder Tisch" mit allen Wissenschafftler die zur Klarheit was beitragen können, wäre gut! Siehe auch meine Aussage zur Informationspflicht. -- Fritz Stockhammer |
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#10
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| FritzS schrieb: Wie sollte das passieren? Das fällt auf den Boden (dort, wo es entstanden ist, also im LHC, mit lauter Messapparaten drum herum, weil, das nachzuweisen ist einer der Zwecke von dem Laden) und liegt dann da so rum. Es würde voraussichtlich *Jahre* dauern, bis da weitere Atome eingesaugt werden. Kein Anlass zu Beunruhgung oder Hektik, soweit ich als Laie das sehen kann. -- "When you have eliminated all which is impossible, then whatever remains, however improbable, must be the truth." Doyle's Law |
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