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| X-No-Archive: Yes begin Thread Moin! Wie anderweitig schon festgestellt, enthält der menschliche Körper ca. 0,5 ppb Uran. Natururan hat eine Aktivität von ca. 25 MBq/kg, woraus eine Aktivität im Körper von ca. 13 mBq/kg resultiert, die gegenüber anderen natürlichen Radionnukliden vernachlässigbar kleine Strahlenbelastungen hervorrufen dürfte (ca. 4 % Alpha-Aktivität mit 4,4 MeV aus 235U und der Rest Alpha-Aktivität mit 4,2 MeV aus 238U, also in etwa das gleiche. Das sind dann ca. 0,28 µGy/a oder ungefähr 1 µSv/a gegenüber ca. 1 mSv/a an natürlicher Belastung). Anders sieht es aus, wenn eine seltene Fission stattfindet: Dann werden lokal auf einmal ca. 30 pJ freigesetzt. Das wäre ausreichend, um eine Masse von 30 ng (Kugel mit einem Durchmesser von 40 µm) mit einer Energiedosis von 1 Gy zu bestrahlen, aber rein praktisch würde ich eher eine konzentriertere thermische Belastung erwarten: Die Reichweite der schweren Spaltprodukte, die den Hauptanteil der Energie tragen, ist in kondensierter Materie sehr klein (Submikrometerbereich). Die 30 pJ sind ausreichend, um ca. 0,75 pg, also eine Kugel von lediglich 1 µm Durchmesser um etwa 10 K zu erwärmen. Das wäre dann wohl in etwa die Größe der zu erwartenden "Todeszone" im Gewebe, darüberhinausgehende ionisierende Strahlenwirkungen sind vermutlich vernachlässigbar gering. Meine Frage wäre, ob diese einzelne Gewebeläsion in der Größenordnung von 1 µm wohl klinisch irgendwo auffallen würde. Gruß aus Bremen Ralf -- R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen: adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus |
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| Ralf . K u s m i e r z schrieb: Hallo, man sollte auch bedenken das bei der Fission zwei instabile Tochterkerne entstehen die mit weiteren Alpha und Betastrahlen weiter zerfallen. Diese Strahlen bilden im Gewebe freie Radikale die zu Zellschäden führen. Bye |
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| X-No-Archive: Yes begin quoting, Uwe Hercksen schrieb: Die Reichweite ist im Gewebe so extrem kurz, daß die Folgezerfälle nur bereits abgetötetes Gewebe bestrahlen würden (die Fragmente bleiben praktisch an Ort un Stelle und bewegen sich nur wenige nm vom Ausgangsort weg). Aber die Hypothese der lokalen thermischen Schädigung kann man auch anzweifeln: Die submikroskopische Energiefreisetzung ist erst einmal lokal sehr hoch (massive Ionisierung, relativ hochenergetische Stoßprodukte), so daß man auch Photonenbildung annehmen muß. Die sind nun entweder so langwellig, daß sie in der nahen Umgebung thermisch, ohne Ionisierung, absorbiert werden (und dann relativ harmlos), stark durchdringend (Gamma, Röntgen) und somit locker ionisierend (dann sind sie wegen der Energieverteilung auf große Volumina auch harmlos) oder nur kurzreichweitig (weiche Röntgenstrahlung, UV), dann sind sie dichtionisierend und bewirken genau die berechnete "kritische" Bestrahlung der Nahumgebung ("kritisch" deswegen, weil damit die hypothetische Möglichkeit der Krebsinduktion, also nicht-letaler stochastischer Chromosomenschädigungen, besteht: Eine massive Abtötung der betroffenen Zellen wäre hingegen relativ harmlos, die würden dann abgebaut und sind weg). Die thermische Schädigung ist hingegen fraglich: Zwar ist ein Temperatursprung von 10 K schon ganz schön viel, aber ein Volumen mit ca. 1 µm Durchmesser hat auch bloß eine thermische Zeitkonstante von ca. 10 µs, wäre also so schnell wieder abgekühlt, daß man nicht unbedingt von einer schweren biologischen Schädigung ausgehen müßte. Es sollte aber noch einen weiteren Effekt geben: Eine punktuelle "blitzartige" Erwärmung sollte eine mechanische Stoßwelle auslösen, die zumindest im Nahbereich (einige 10 µm) zytologische Schäden verursachen könnte. Die relevante Frage ist letztlich, ob die Energiefreisetzung so punktuell wirkt, daß außer dem Untergang weniger Zellen am Ort des gespaltenen Uran-Atoms nichts passiert, oder verteilt sich die Energie so auf eine große Anzahl von Zellen, daß die zwar ein geschädigtes Genom haben, aber vital bleiben? Dann wäre eine Fission ein sehr potenter Krebsauslöser. Und das sollte sich eigentlich recht einfach an Zellkulturen studieren lassen: Uranspuren, soweit nicht vorhanden, applizieren, mit einer geeigneten Neutronendosis, die einige Fissionen auslösen können sollte, bestrahlen, und dann beobachten und untersuchen. Hat schon wer wo? Gruß aus Bremen Ralf -- R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen: adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus |
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| Ralf . K u s m i e r z schrieb: Es gibt Versuche mit Strahlenschäden: [Only registered users see links. ] [Only registered users see links. ] [Only registered users see links. ] [Only registered users see links. ] [Only registered users see links. ] Jedoch gibt es im Körper Mechanismen, um DNA-Schäden entweder zu beheben, oder um die Zellen per Apoptose abzuräumen. [Only registered users see links. ] [Only registered users see links. ] [Only registered users see links. ] [Only registered users see links. ] [Only registered users see links. ] [Only registered users see links. ] [Only registered users see links. ] [Only registered users see links. ] [Only registered users see links. ] [Only registered users see links. ] [Only registered users see links. ] Grüße, Joachim |
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| X-No-Archive: Yes begin quoting, Michael schrieb: Welchen Temperaturschock überleben Zellen denn? So ab 50 °C dürfte wohl bald Schluß sein, und eine explosive Dampfblase ist auch nicht unbedingt förderlich. Gruß aus Bremen Ralf -- R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen: adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus |
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| X-No-Archive: Yes begin quoting, Joachim Pimiskern schrieb: Welcher der Links bezieht sich auf Fissionen im Gewebe? Gruß aus Bremen Ralf -- R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen: adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus |
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#10
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| X-No-Archive: Yes begin quoting, Michael schrieb: Wie würdest Du eine Belastung nennen, die ein Promille der natürlichen Varianz ausmacht? Und dafür hast Du außer einem festen Glauben auch sicher wissenschaftliche Belege? (Tip: PC-Wahn ist heilbar.) Gruß aus Bremen Ralf -- R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen: adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus |
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| einer , einzelnen , fission , klinischfeststellbar , nochmal , strahlenschutz , wirkung |
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