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Nochmal Strahlenschutz - Wirkung einer einzelnen Fission klinischfeststellbar?

Nochmal Strahlenschutz - Wirkung einer einzelnen Fission klinischfeststellbar? - Forum Physik

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  #21  
Old 10-26-2009, 05:47 AM
Karl Kaos
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"Ralf . K u s m i e r z" <me@privacy.invalid> schrieb


Dann tu mal das, was du sonst nicht tust: Lies ein paar Bücher,
Schwurbelheini!

KK


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  #22  
Old 10-26-2009, 08:01 AM
Ralf . K u s m i e r z
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begin quoting, Karl Kaos schrieb:


Der Schwurbelheini bist Du Anonymloch.


Gruß aus Bremen
Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie
nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus
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  #23  
Old 10-26-2009, 04:27 PM
Karl Kaos
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"Ralf . K u s m i e r z" <me@privacy.invalid> schrieb


Ist gut, Lallbacke. Und jetzt schleich' di'!

KK


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  #24  
Old 10-26-2009, 10:35 PM
Ralf . K u s m i e r z
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X-No-Archive: Yes

begin quoting, Karl Kaos schrieb:


Hat jemand "Depp" gerufen, daß Du Dich meldest? Verpiß Dich, sofort!


Gruß aus Bremen
Ralf
--
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  #25  
Old 10-27-2009, 07:30 AM
Rolf Bombach
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Ralf . K u s m i e r z wrote:

"Gerade mal" ist gut. Das killt angeblich die Zelle. Google mal
nach Bor Neutronen Therapie.
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(Ist zwar eher vom Typ "Neutronentherapie bringt nix, daher brauchen
wir keine Forschungsreaktoren", steht aber ansatzweise was drin).

--
mfg Rolf Bombach
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  #26  
Old 10-27-2009, 03:57 PM
Karl Kaos
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"Ralf . K u s m i e r z" <me@privacy.invalid> schrieb


Bleib cool, Schwalli, ganz cool! Wir lieben dich alle!

KK


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  #27  
Old 10-27-2009, 07:04 PM
Ralf . K u s m i e r z
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X-No-Archive: Yes

begin quoting, Rolf Bombach schrieb:


Abgetötete Zellen sind nicht daS Problem, sondern diejenigen, die die
Bestrahlung überleben und dann entarten (wobei ich die Theorie der
Entstehung von Krebszellen nicht genau kenne, das muß also so nicht
stimmen). Der Unterschied zwischen einem Alpha-Partikel und einer
Kernfission eines schweren Kerns ist eben die sehr viel höhere
Energiefreisetzung (zwei Größenordnungen), von der ich vermute, daß
sie Schäden in einer größeren Umgebung verursacht und dann eben auch
stochastische Schäden setzen kann - ich habe bloß keine Ahnung, ob das
eigentlich stimmt.

Mal einige Abschätzungen. Fissionen finden immer statt, wenn auch nur
selten:

Ein Kilogramm Natururan weist ungefähr 6,2 spontane Fissionen pro
Sekunde (hauptsächlich 238U) auf. Heruntergebrochen auf den Urangehalt
des Körpers von 5e-10 ist das eine Wahrscheinlichkeit von etwa 10 %,
daß es in einem Jahr in einem Kilogramm Körpergewebe zu einer
spontanen Fission eines Uran-Kerns kommt.

Die Frage ist jetzt, ob das nun viel oder wenig ist.

Die andere Frage ist, ob damit die Fissionsrate überhaupt korrekt
abgeschätzt wird. Die Wahrscheinlichkeit, daß ein schnelles Neutron im
Körper eine Uran-Fission auslöst, würde ich auf ungefähr 1e-13
schätzen (Uranatome in eine Ebene projiziert und WW-Querschnitt im
Verhältnis zum relativen Flächenanteil eines Atoms).

Ist das nun viel oder wenig, ist zu erwarten, daß dadurch die
Fissionsrate signifikant ansteigt? Das hängt offenbar von der
Neutronenflußdichte ab. Und wie hoch mag die sein?

Für Neutronen gibt es m. W. in der Natur drei Quellen:

1. Fissionsneutronen aus spontanen Fissionen.
Der Boden enthält in der obersten Schicht etwa 4 g Uran pro
Quadratmeter, folglich gibt es ungefähr 0,025 Fissionen pro Sekunde
und Quadratmeter, von denen ein gewisser Prozentsatz Neutronen in die
Luft freisetzt. Bei einer Reaktionswahrscheinlichkeit von 1e-13
dürften die die Fissionsrate im Körper nicht relevant vergrößern
können.

2. Neutronen aus (alpha, n)-Stoßreaktionen.
Die Alpha-Aktivität ist 8-9 Größenordnungen höher als die
SF-Aktivität, aber wieviele Neutronen mit welchen Energien dabei
entstehen mögen? Keine Ahnung. (Es müssen natürlich relativ
hochenergetische Neutronen sein, um Fissionen auszulösen, denn als
Targets kommen im wsentlichen nur 238U-Kerne in Frage, weil die
leichter spaltbaren 235U-Kerne zwei Größenordnungen seltener sind,
aber immerhin.)

3. Neutronen aus Reaktionsprodukten kosmischer Schauer.

(Was wesentliches vergessen?)

Ich habe mal im Netz in ein paar Arbeiten reingesehen: Diese
Neutronenflußrechnerei scheint fürchterlich kompliziert zu sein, geht
wohl nur mit umfänglicher numerischer Simulationssoftware sinnvoll.
Hat wer ein paar Hausnummern für zu erwartende Neutronenflüsse, kann
man daraus Rückschlüsse auf die Fissionsraten im Körper ziehen?

(Die Leute, die ich so gefragt hatte, waren alle ziemlich ratlos. An
der PTB gab/gibt es ein Programm für Neutronendosimetrie, aber ich
habe keine Ahnung, ob die überhaupt in den Bereich sehr kleiner Flüsse
runterreichen:
<http://www.ptb.de/de/org/6/nachrichten6/2005/61805_de.htm>.)

Was mich natürlich interessiert, ist die Frage, ob, falls die o. a.
Fissionsraten überhaupt eine physiologische bzw. radiologische
Bedeutung haben, sie durch Sky-shine-Neutronen aus Reaktoren wohl
signifikant vergrößert werden können. Natürlich ist die Abschirmung
des Reaktorkerns sehr hoch, auch für Neutronen. Aber andererseits sind
die Neutronenflußraten in Reaktoren ebenfalls extrem hoch, so daß auch
kleine Lecks signifikante Flüsse in der Umgebung generieren könnten.

An Beschleunigern wird die Strahlenbelastung der Umgebung auch durch
Neutronen schon ziemlich genau gerechnet, aber KKW sind nun einmal
keine Beschleuniger, und zum anderen ist die Strahlenbelastung aus der
Energie der Neutronen selbst das eine, die dadurch ggf. verursachten
Fissionen aber eine ganz andere Baustelle.

Eine Zusatzbelastung in der Größenordnung der der natürlichen
Belastung durch spontane Fissionen (ca. 20 MeV/(kg*a)) würde man
konventionell unter Strahlenschutzgesichtspunkten wohl vollkommen
ignorieren, weil nicht einmal meßbar. Aber die Frage ist eben, ob
seltene Fissionen wirklich vernachlässigbar sind, oder ggf. doch
medizinische Folgen haben.

Falls das nicht schon geklärt ist, wäre es eigentlich mal ein paar
Tierversuche wert: Definierte Uranmengen applizieren, mit einer
verschiedenen Neutronendosen bestrahlen und schauen, ob Effekte
auftreten, die trotz eigentlich zu geringer Energiedosen mit dem
Produkt aus Uranmenge und Neutronendosis korreliert sind.


Gruß aus Bremen
Ralf
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  #28  
Old 11-01-2009, 09:33 PM
Volker Meyer
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Da ich die ursprüngliche Fragestellung nicht mehr erkennen kann
(Danke, Ralf),
hier mal ein möglicherweise interessanter Fakt:

Der grösste Teil der Strahlung im menschlichen Körper kommt von
Kalium-40,
fast die Hälfte, wenn ich mich recht erinnere ungefähr 40 %. Uran
dürfte vergleichbar vernachlässigbar sein.

Grüsse, Volker Meyer
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  #29  
Old 11-02-2009, 02:05 PM
Ralf . K u s m i e r z
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begin quoting, Volker Meyer schrieb:


und zu faul bin, mir einen Newsreader zuzulegen, antworte ich dann
einfach mal völlig am Thema vorbei.

Tip: Die Fragestelllung steht im Subject.


Nein, das ist völlig irrelevant. Ich hatte nach der Wirkung von
Fissionen gefragt.


Gruß aus Bremen
Ralf
--
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  #30  
Old 11-03-2009, 02:00 AM
Volker Meyer
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On 2 Nov., 15:05, "Ralf . K u s m i e r z" <m...@privacy.invalid>
wrote:

Ja klar, aber dass man einzelne Fissionen nicht klinisch erfassen
kann, sollte jedem Laien klar sein. Welche Klinik ist mit
Strahlendetektoren ausgerüstet, die einzelne Fissionen lokalisieren
können? Oder vielleicht auch noch zurückliegende? Ich dachte, Dein
Gedanke ginge vermutlich irgendwie noch tiefer.


Ist leider völlig unbekannt, da sie im überwältigenden Hintergrund
aller anderer Strahlungsvorgänge nicht zu separieren ist. Vermutlich
ist sie aber auch völlig irrelevant.

Grüsse, Volker Meyer
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Tags
einer , einzelnen , fission , klinischfeststellbar , nochmal , strahlenschutz , wirkung


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