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#21
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| "Ralf . K u s m i e r z" <me@privacy.invalid> schrieb Dann tu mal das, was du sonst nicht tust: Lies ein paar Bücher, Schwurbelheini! KK |
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| X-No-Archive: Yes begin quoting, Karl Kaos schrieb: Der Schwurbelheini bist Du Anonymloch. Gruß aus Bremen Ralf -- R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen: adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus |
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#23
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| "Ralf . K u s m i e r z" <me@privacy.invalid> schrieb Ist gut, Lallbacke. Und jetzt schleich' di'! KK |
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#24
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| X-No-Archive: Yes begin quoting, Karl Kaos schrieb: Hat jemand "Depp" gerufen, daß Du Dich meldest? Verpiß Dich, sofort! Gruß aus Bremen Ralf -- R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen: adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus |
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#25
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| Ralf . K u s m i e r z wrote: "Gerade mal" ist gut. Das killt angeblich die Zelle. Google mal nach Bor Neutronen Therapie. [Only registered users see links. ] (Ist zwar eher vom Typ "Neutronentherapie bringt nix, daher brauchen wir keine Forschungsreaktoren", steht aber ansatzweise was drin). -- mfg Rolf Bombach |
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#26
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| "Ralf . K u s m i e r z" <me@privacy.invalid> schrieb Bleib cool, Schwalli, ganz cool! Wir lieben dich alle! KK |
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#27
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| X-No-Archive: Yes begin quoting, Rolf Bombach schrieb: Abgetötete Zellen sind nicht daS Problem, sondern diejenigen, die die Bestrahlung überleben und dann entarten (wobei ich die Theorie der Entstehung von Krebszellen nicht genau kenne, das muß also so nicht stimmen). Der Unterschied zwischen einem Alpha-Partikel und einer Kernfission eines schweren Kerns ist eben die sehr viel höhere Energiefreisetzung (zwei Größenordnungen), von der ich vermute, daß sie Schäden in einer größeren Umgebung verursacht und dann eben auch stochastische Schäden setzen kann - ich habe bloß keine Ahnung, ob das eigentlich stimmt. Mal einige Abschätzungen. Fissionen finden immer statt, wenn auch nur selten: Ein Kilogramm Natururan weist ungefähr 6,2 spontane Fissionen pro Sekunde (hauptsächlich 238U) auf. Heruntergebrochen auf den Urangehalt des Körpers von 5e-10 ist das eine Wahrscheinlichkeit von etwa 10 %, daß es in einem Jahr in einem Kilogramm Körpergewebe zu einer spontanen Fission eines Uran-Kerns kommt. Die Frage ist jetzt, ob das nun viel oder wenig ist. Die andere Frage ist, ob damit die Fissionsrate überhaupt korrekt abgeschätzt wird. Die Wahrscheinlichkeit, daß ein schnelles Neutron im Körper eine Uran-Fission auslöst, würde ich auf ungefähr 1e-13 schätzen (Uranatome in eine Ebene projiziert und WW-Querschnitt im Verhältnis zum relativen Flächenanteil eines Atoms). Ist das nun viel oder wenig, ist zu erwarten, daß dadurch die Fissionsrate signifikant ansteigt? Das hängt offenbar von der Neutronenflußdichte ab. Und wie hoch mag die sein? Für Neutronen gibt es m. W. in der Natur drei Quellen: 1. Fissionsneutronen aus spontanen Fissionen. Der Boden enthält in der obersten Schicht etwa 4 g Uran pro Quadratmeter, folglich gibt es ungefähr 0,025 Fissionen pro Sekunde und Quadratmeter, von denen ein gewisser Prozentsatz Neutronen in die Luft freisetzt. Bei einer Reaktionswahrscheinlichkeit von 1e-13 dürften die die Fissionsrate im Körper nicht relevant vergrößern können. 2. Neutronen aus (alpha, n)-Stoßreaktionen. Die Alpha-Aktivität ist 8-9 Größenordnungen höher als die SF-Aktivität, aber wieviele Neutronen mit welchen Energien dabei entstehen mögen? Keine Ahnung. (Es müssen natürlich relativ hochenergetische Neutronen sein, um Fissionen auszulösen, denn als Targets kommen im wsentlichen nur 238U-Kerne in Frage, weil die leichter spaltbaren 235U-Kerne zwei Größenordnungen seltener sind, aber immerhin.) 3. Neutronen aus Reaktionsprodukten kosmischer Schauer. (Was wesentliches vergessen?) Ich habe mal im Netz in ein paar Arbeiten reingesehen: Diese Neutronenflußrechnerei scheint fürchterlich kompliziert zu sein, geht wohl nur mit umfänglicher numerischer Simulationssoftware sinnvoll. Hat wer ein paar Hausnummern für zu erwartende Neutronenflüsse, kann man daraus Rückschlüsse auf die Fissionsraten im Körper ziehen? (Die Leute, die ich so gefragt hatte, waren alle ziemlich ratlos. An der PTB gab/gibt es ein Programm für Neutronendosimetrie, aber ich habe keine Ahnung, ob die überhaupt in den Bereich sehr kleiner Flüsse runterreichen: <http://www.ptb.de/de/org/6/nachrichten6/2005/61805_de.htm>.) Was mich natürlich interessiert, ist die Frage, ob, falls die o. a. Fissionsraten überhaupt eine physiologische bzw. radiologische Bedeutung haben, sie durch Sky-shine-Neutronen aus Reaktoren wohl signifikant vergrößert werden können. Natürlich ist die Abschirmung des Reaktorkerns sehr hoch, auch für Neutronen. Aber andererseits sind die Neutronenflußraten in Reaktoren ebenfalls extrem hoch, so daß auch kleine Lecks signifikante Flüsse in der Umgebung generieren könnten. An Beschleunigern wird die Strahlenbelastung der Umgebung auch durch Neutronen schon ziemlich genau gerechnet, aber KKW sind nun einmal keine Beschleuniger, und zum anderen ist die Strahlenbelastung aus der Energie der Neutronen selbst das eine, die dadurch ggf. verursachten Fissionen aber eine ganz andere Baustelle. Eine Zusatzbelastung in der Größenordnung der der natürlichen Belastung durch spontane Fissionen (ca. 20 MeV/(kg*a)) würde man konventionell unter Strahlenschutzgesichtspunkten wohl vollkommen ignorieren, weil nicht einmal meßbar. Aber die Frage ist eben, ob seltene Fissionen wirklich vernachlässigbar sind, oder ggf. doch medizinische Folgen haben. Falls das nicht schon geklärt ist, wäre es eigentlich mal ein paar Tierversuche wert: Definierte Uranmengen applizieren, mit einer verschiedenen Neutronendosen bestrahlen und schauen, ob Effekte auftreten, die trotz eigentlich zu geringer Energiedosen mit dem Produkt aus Uranmenge und Neutronendosis korreliert sind. Gruß aus Bremen Ralf -- R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen: adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus |
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#28
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| Da ich die ursprüngliche Fragestellung nicht mehr erkennen kann (Danke, Ralf), hier mal ein möglicherweise interessanter Fakt: Der grösste Teil der Strahlung im menschlichen Körper kommt von Kalium-40, fast die Hälfte, wenn ich mich recht erinnere ungefähr 40 %. Uran dürfte vergleichbar vernachlässigbar sein. Grüsse, Volker Meyer |
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#29
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| X-No-Archive: Yes begin quoting, Volker Meyer schrieb: und zu faul bin, mir einen Newsreader zuzulegen, antworte ich dann einfach mal völlig am Thema vorbei. Tip: Die Fragestelllung steht im Subject. Nein, das ist völlig irrelevant. Ich hatte nach der Wirkung von Fissionen gefragt. Gruß aus Bremen Ralf -- R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen: adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus |
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#30
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| On 2 Nov., 15:05, "Ralf . K u s m i e r z" <m...@privacy.invalid> wrote: Ja klar, aber dass man einzelne Fissionen nicht klinisch erfassen kann, sollte jedem Laien klar sein. Welche Klinik ist mit Strahlendetektoren ausgerüstet, die einzelne Fissionen lokalisieren können? Oder vielleicht auch noch zurückliegende? Ich dachte, Dein Gedanke ginge vermutlich irgendwie noch tiefer. Ist leider völlig unbekannt, da sie im überwältigenden Hintergrund aller anderer Strahlungsvorgänge nicht zu separieren ist. Vermutlich ist sie aber auch völlig irrelevant. Grüsse, Volker Meyer |
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| einer , einzelnen , fission , klinischfeststellbar , nochmal , strahlenschutz , wirkung |
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