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#1
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| Hallo NG Es ist sehr interessant, sich die Erdoberfläche tatsächlich mal unter dem Aspekt der sogn. 'growing-earth'-Hypothese zu betrachten. Nach dieser nimmt die Oberfläche zu und dabei sinkt der Wasserspiegel. Da es nicht sehr viele verlässliche Daten über den Meeresspiegel in grauer Vorzeit gibt, kann man nur plausibel schließen. Im Sinne der wissenschaftlichen Methode formuliere ich zunächst eine passende These und die lautet, der mittlere Meeresspiegel nimmt durch Dehnung des Meeresgrundes ab. Da es auch Hebungen gibt, ist eine genaue Abschätzung schwierig, da dann ja zwei Bewegungen sich überlagern: eine Hebung und ein Rückgang der Küstenlinie durch den fallenden Meeresspiegel. Da beides den gleichen Effekt hat braucht man noch eine Hilfshypothese über die Hebung. Die sagt, man kann die Veränderung der Gesamtmasse der Erde über die Verlängerung des Sonnenjahres bestimmen. Dann nimmt man eine in etwa unveränderte Zusammensetzung an und damit konstante Dichte. Darüber sollte sich die Massezunahme berechnen lassen und daraus die durchschnittliche Zunahme de Radius der Erdoberfläche. Da mir die entsprechenden Daten nicht vorliegen, begnüge ich mich hier mit einer Schätzung. Die lautet: die mittlere Abnahme des Wasserstandes über flachen Gewässern beträgt bis zu 0,5m je Jahrhundert (ist aber abhängig von Gegend und Wassertiefe). Die Begründung dieses Wertes nehme ich aus den geologischen Gegebenheiten der Stadt Troja, wobei unerheblich ist, ob die Stadt, die wir so nennen das historische Troja ist oder nicht. Diese liegt jetzt etwas über dem Meeresspiegel und etwa 5km vom Meer entfernt (man erkennt aber die spezifische Hügelform, welche ich mit ehem. Küstenregionen in Verbindung bringe). Was macht man nun mit so einer These?. Man schaut, wo man eventuell bei fallendem Wasserstand Veränderungen der Landschaft im Sinne eines Trockenfallens und dem entsprechenden Zurückweichen der Küstenlinie findet. Als Bewohner der Stadt Berlin kann ich mir z.B. die hiesige Landschaft ansehen und mit der bekannten Besiedelungsgeschichte verknüpfen. Es ist nämlich so, daß Meeresflächen nicht besiedelt werden können. Deswegen nehme ich an, die Besiedelung erfolgt so, daß die Menschen einer zurückweichenden Küstenlinie gefolgt sind und man damit einen Gradienten des Alters von Funden in dieser Richtung von älter zu neuer hat. Dann können generell Häfen oder vergleichbares sich nun auf Landflächen befinden, genauso wie etwa alte Schiffswracks. Dann ist der Boden eines flachen Meeres meist bedeckt mit Sand, welcher durch die Wellenbewegung erzeugt wurde. Beim Trockenfallen bleibt der Sand zurück. Nun zu Brandenburg: Es dürfte bekannt sein, daß dies Bundesland weitgehend sandigen Untergrund hat. Dies wird meistens über die Eiszeit erklärt, was in dieser Form aber nicht stimmen kann. Schiffswracks: Beispiel Haitabu bei Schleswig. Dort hat man ein sehr altes Wikingerboot gefunden. Jetzt stellt sich die Frage, was wollten eigentlich die Wikinger in Schleswig? Das waren doch Seefahrer. Relativ einleuchtend wäre, daß Haitabu damals noch eine Insel war und das jetzige Schleswig Holstein zusammen mit der Mark Brandenburg noch Meeresboden. Diese Sichtweise ergibt einen gewissen Sinn, weswegen man sich die Landschaft mal unter diesem Gesichtspunkt betrachten sollte. Auch hat so eine These erheblichen Einfluß auf die Annahmen über die Lebensbedingungen in verschiedenen Zeiten in einem bestimmten Gebiet. Auch wären dann manche Annahmen über die Entwicklung der Menschheit mit Sicherheit falsch. Dazu würde etwa die Besiedelung Amerikas über die Beringstraße gehören. Dies könnte unmöglich so der Fall gewesen sein (gesetzt meine Hypothese wäre richtig), da ja der Wasserspiegel fällt und nicht steigt. Deswegen wären Nord- und Südamerika auch noch getrennte Kontinente gewesen, da etwa Teile Panamas früher noch unter Wasser lagen. Man kann auch zahlreiche andere Beispiele für ein langsames Sinken des Meeresspiegels finden. Z.B. haben Inseln eine bestimmte Form, die sich aus dem Abtragen der Küstenlinie durch die Brandung ergibt. Eine Insel in rel. flachem Wasser hat dabei eine eher 'rauhe' Oberfläche und einen abgerundeten Rand. Die Umgebung so einer Formation ist eher flach und sandig (der ehemalige Meeresboden). Nun braucht man nur nach solchen Hügeln zu suchen. Wüsten kann man sich ebenfalls relativ einfach so erklären, das der Sand dann nicht dort hin geweht sein muß, sondern sich direkt dort abgelagert haben kann. Gleiches gilt in ähnlicher Form für Salzpfannen, welche dann die Reste ehemaliger Binnenmeere wären, die später eingetrocknet sind. Auch wenn dies leidlich einleuchtend erscheint, dann bleibt die Frage warum anscheinend alle wissenschaftlichen Theorien das Gegenteil behaupten, nämlich daß der Meeresspiegel steigt. Thomas Heger |
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#2
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| Thomas Heger schrieb: [snip völlig haltlose Spekulationen] Vielleicht weil sie es einfach GEMESSEN haben? Gruß Matthias |
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#3
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| Matthias Rosenkranz schrieb: Hallo, das ist entschieden zu einfach, wo käme man mit den absurden Theorien hin wenn man sich an der schnöden Realität orientieren würde? Bye |
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#4
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| Matthias Rosenkranz schrieb: Wer hat das gemessen? Es dreht sich doch um sehr lange Zeiträume. Da kann man nicht so einfach die Höhe des Meeresspiegels vergleichen. Man braucht Ereignisse, die genügend lange zurückliegen und für die man plausible Relationen von Land zu Wasser bekommt. Plausibel ist z.B., daß die Wikinger ihr Schiff nicht einfach an Land vergraben. Plausibel ist auch, daß Troja wohl eine Hafenstadt war und jetzt im Binnenland liegt. Plausibel ist auch, daß große Mengen Sand nicht einfach irgendwo hinfliegen. (Deswegen das Beispiel mit der Mark Brandenburg. ) Nicht plausibel ist die Feststellung, daß jemand in prähistorischer Zeit laufend den Meeresspiegel anhand feststehender Marken notiert hat und wir diese Aufzeichnungen noch besitzen. Wie genau stellst Du Dir das eigentlich vor: die Messung der Meereshöhe in der Frühzeit der Menschen. Bestimmt geht das nicht per Satellit. Wenn man sehr alte Karten vergleicht mit heutigen Landschaften, dann könnte man evtl. die Küstenlinien vergleichen, aber ich glaube nicht, daß solche Karten existieren. Möglich wäre das natürlich schon. Der von mir prognostizierte Effekt sollte jedenfalls ein Zurückweichen der Küstenlinie bewirken. Grüße Thomas Heger |
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#5
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| Thomas Heger schrieb: Also es war nicht so leicht, etwas passendes zu finden, aber hier sieht man deutlich was ich meine: [Only registered users see links. ] Es ist ein Google.Earth Overlay einer historischen Karte für Dänemark. Da sieht man ganz deutlich, daß damals dort noch Stellen unter Wasser lagen, welche jetzt Land sind Grüße Thomas Heger |
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#6
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| Thomas Heger schrieb: Damit sagst Du aber absolut nichts aus, genauso kann man heute auf dem Grund von Nord- und Ostsee Steinzeitliche Siedlungen finden, die damals mit Sicherheit an Land lagen. Die britischen Inseln kippen übrigens zur Zeit, dass bedeutet, ein Ende Hebt sich, das andere senkt sich. Im Mittelmeer gibt es Stellen wo das Ufer sich in historischer Zeit mehrmals gehoben und gesenkt hat, zum Teil bis 10 Meter. MfG, André -- André Grafe 01239Dresden 51°00'27.10 N 13°47'43.02 E http://www.boincstats.com/signature/user_1323769.gif |
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#7
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| "Thomas Heger" <[Only registered users see links. ]> schrieb im Newsbeitrag news:[Only registered users see links. ]... Diese These basiert auf der unbewiesenen Behauptung, dass sich der Meeresgrung dehnt. Die wissenschaftliche Methodik fordert, dass Du erst einmal diese Behauptung bestätigst, bevor Du daraus irgendwelche Thesen ableitest. |
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#9
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| Am Thu, 22 Oct 2009 18:15:41 +0200 schrieb André Grafe: [Only registered users see links. ] -- ArchTools: Architektur-Werkzeuge für AutoCAD (TM) ArchDIM - Architekturbemaßung und Höhenkoten ArchAREA - Flächenermittlung und Raumbuch nach DIN 277 Info und Demo unter [Only registered users see links. ] |
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#10
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| Tom Berger schrieb: Das meinte ich nicht, ich erinnere mich da an römische? Bauwerk/Hafenanlgen und an altgriechische? Tempel, die mehrfach zeitweise bis zu 10 Meter unter Wasser lagen. War wohl eine 360°-Geo-Reportage auf arte oder 3sat. Aber die Hebung und Senkung beruht wohl auf vulkanischer Aktivität. MfG, André -- André Grafe 01239Dresden 51°00'27.10 N 13°47'43.02 E http://www.boincstats.com/signature/user_1323769.gif |
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