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#71
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| Thomas Heger wrote: Dass das so aussieht liegt daran, dass du die Plattentektonik schon nahezu vollständig in deine Version der Wachsende-Erde-Idee eingebaut hast. Und das, obwohl du sie doch für so unplausibel halten wolltest, dass du unbedingt einen Ersatz brauchtest. Und die Tatsache, dass die Erde, auf der wir wirklich leben, ganz offenbar _nicht_ wächst, stört dich in deinem Eifer kein bisschen... Man hat sie schon längst gefunden. Für die Behauptung, dass das nicht stimmt, solltest du verdammt gute Argumente vorzuweisen haben. Du musst nämlich nur so ungefähr sämtliche Geologen der Welt überzeugen, warum die alle nur dumme Zeug im Hirn haben, und du als einziger verstehst, wie die Welt funktioniert. Du redest wirr. Welche Größe soll hier "kein Klacks" sein. Du hast hier ohne weiteren Zusammen von zwei verschiedenen geredet: der Fläche eines Kontinents, und der einer Nagelspitze. .... _sind_ an einer Plattengrenze. Wie oft habe ich dir inzwischen eigentlich erklärt, dass du von Plattentektonik nicht ansatzweise genug Ahnung hast, um sie sinnvoll kritisieren zu können? Und sie _werden_ ja auch verformt. Z.B. durch Subduktion, Auffaltung und Erdbeben. Und übrigens, du führst dich mit dem Kürbis-Beispiel selbst in die Irre, und zwar gerade deshalb, weil du die Dicke der zu betrachtenden Schicht massiv übertreibst. Ich hatte durchaus mit Bedacht auf das winzige Verhältnis von 30 km Krustendicke zu 6000 km Planetenradius verwiesen. Auf den Durchmesser eines Kürbis übertragen, reden wir von einer Schale, die ca. einen Millimeter dick ist --- du kannst gerne versuchen, aus so dünner Schale eine 20cm-Kugel zu bauen, deren Teile aufgrund ihrer Dicke so gründlich ineinander verhakt sind, dass man sie nicht auseinandernehmen kann. Du verallgemeinerst schon wieder von dir auf "man". Ja. Nennt sich Randgebirde. Siehe Anden. Nein, muss sie nicht. Sie wird durch Druckzunahme flüssig genug, dass sie nicht brechen muss, um sich zu verformen. Nicht halb so absurd wie eine angeblich wachsende Erde, die aber nun mal _nicht_ wächst. Lava fließt bekanntermaßen sogar _im_Meer_ aus dem Boden. Die entsprechenden Aufnahmen sind seit gefühlt mindestens 30 Jahren jedem bekannt, der hin und wieder die Augen aufmacht. So gut funktioniert diese Kühlung also wirklich nicht. So, wie das System von Randgebirge und Subduktionsgraben an gleich mehreren Plattengrenzen eben aussieht. |
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#72
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| Thomas Heger wrote: Deinen Stolz auf die eigene Ignoranz könntest du kaum besser als mit dieser rhetorischen Frage demonstrieren. Die Prüfung ist seit ca. 40 Jahren zur allgemeinen Zufriedenheit abgeschlossen. Und die "Wachsende Erde" hat nicht bestanden. Sie ist im Wesentlichen beim ersten Anblick eines mittelozeanischen Rückens in Ohnmacht gefallen, und hat sich nie mehr erholt. Welche Annhme --- die Wachsende Erde? Für die gibt es exakt _keinen_ auch nur noch so klitzekleinen Hinweis. Schon die Annahme, die der Theorie den Namen verliehen hat, stimmt ganz offenbar nicht: die Erde _wächst_nicht_. Kein bisschen! Wirklich nicht! Und seit damals sind wir etwas weniger unwissend geworden, und haben gemerkt, dass die Theorie diese Anerkennung doch nicht verdient hat. Nein, das ist kein Problem, weil die Erde _nicht_wächst_. Widerlegte Theorien sind kein Problem für irgendwen, geschweige denn für andere Theorien. "Wäre", eben. Das einzige, was sie tatsächlich ist, ist: falsch. |
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#73
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| Hallo Thomas, Du schriebst am Thu, 05 Nov 2009 05:20:57 +0100: Wobei die Gebirge sicher recht schnell dafür sorgten, daß das Meer verschwände. (Siehe Anden und Himalaya.) Also sag' mal - hast Du eigentlich schonmal versucht, Dir die Verhältnisse der Platten maßstäblich auf Dir zugängliche Größenverhältnisse abgebildet vorzustellen? Tausende Kilometer im Durchmesser und ein paar 10 km dick - eine Scheibe von 20 cm Durchmesser als Modell hätte dann eine Dicke von ca. 2mm. Das ganze aus einem Material, das in der Relation etwa die Festigkeit von Wachs hat. Ja, so fest, daß er dort, wo das Material aus der Oberfläche tritt, gleich wegläuft... (Magma) Wobei das "Abtauchen" etwa so tief geht wie beim Übereinanderschieben von ein paar Kalenderblättern auf dem Tisch - im Vergleich zur Größe der Platten recht wenig. (Es gibt da übrigens Versuche mit "Töpfen" mit Wachs, das geschmolzen wird und an der kühleren Oberfläche eine "Haut" bildet - die dabei beobachteten Vorgängen sollen den aus der Plattentektonik bekannten verblüffend ähnlich sein.) Etwa so absurd wie die Konvektionswalzen in Deiner Suppe im Kochtopf. Die "Härte" ist da recht relativ - die Bewegungen laufen so langsam ab, daß auch in menschlichen Maßstäben "harte" Materialien genügend Zeit haben, die Spannungen abzubauen, bevor sie brechen können. Genau, wie auch zwei Kalenderblätter nicht abtauchen, wenn man sie gegeneinander schiebt... ;-> Sag' mal, kannst Du das _wirklich_ nicht mal an einem Modell ausprobieren, das in Maßstäben abläuft, die Deiner Vorstellung noch zugänglich sind? Man prüft und hat gefunden - aufgrund der Maßstäbe zwar mehr indirekt, aber sehr deutlich. Direkt mußt schon Du mal vormachen, wenn Du das verlangen willst - die tiefsten Tiefbohrungen haben noch kaum richtig an der Kruste gekratzt, geschweige denn am Erdmantel. Und da geht Dir der Zusammenhang völlig verloren - klar, eine ohne Grund wachsende Erde widerspricht allen bekannten darauf anwendbaren physikalischen Erkenntnissen (die u.a. auch das Nicht-Wachsen der anderen Planeten im Sonnensystem beinhalten), aber was das mit dem Standardmodell (der Elementarteilchen, meinst Du wohl?) zu tun haben sollte, ist da erstmal mehr als unklar... Aber Du willst Deinen Holzweg scheint's partout nicht verlassen... -- (Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem) ----------------------------------------------------------- Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz ----------------------------------------------------------- |
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#74
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| Hans-Bernhard Bröker schrieb: 'Wachsende Erde' bedeutet ja schon vom Namen her wachsende 'Platten'. Deswegen stimmen beide Modelle in dem Punkt überein. Nur stimmen sie nicht überein im Bezug auf das Subduktion genannte Phänomen, welches diese These gar nicht vollständig ausschließt. Der Unterschied liegt in der angenommenen Konstanz der Erdmasse. Dieses 'offenbar' ist keineswegs offenbar, weswegen ich mir ja die Mühe mache, entsprechende Beispiele zu beschreiben. Es ist nur nicht so offensichtlich, da so eine Veränderung extrem langsam verläuft und sehr schwer beobachtbar ist. Aber deswegen ist es noch lange nicht ausgeschlossen, so einen Effekt zu beschreiben. Die Konstanz bzw. Nicht-Konstanz der Erdmasse kann man relativ schlecht messen, aber indirekt beurteilen. Etwa die Tageslänge oder der Abstand zur Sonne wären messbare Größen, da beide mit der Masse zunehmen sollten. Leichter wäre dies im Bezug zum Mond zu messen, da man den Abstand ständig mist. Und siehe: der Abstand nimmt tatsächlich zu, und zwar da der für die wachsende Erde genannte Mechanismus natürlich auch für andere Himmelskörper zutrifft, inklusive dem Mond. Das man bestimmte geologische Formationen Subduktionszonen nennt, heißt noch lange nicht, daß da Kontinentalplatten im Erdinneren verschwinden. Du kannst auch Schwarz 'Weiß' nennen, ohne dabei die Farbe zu verändern. Die Geologen vertrauen der Plattentektonik wahrscheinlich eh nicht, nur haben die verständlicherweise wenig Lust, sich deswegen zu streiten. Es ist auch nicht wirklich einfach, gegen die anscheinend vorherrschende Meinung an zu argumentieren. Nur sind die Vertreter der 'growing-earth' Hypothese keineswegs eine kleine verschwindende Minderheit. ???? 'Klacks' war Deine Beschreibung für die Dicke der Erdkruste. Ich habe geschrieben, daß diese keineswegs ein 'Klacks' ist, da schon viel kleinere Flächen einen schwer überwindbaren Widerstand bieten. Immerhin geht es um Gestein, etwa Granit, welches enorme Festigkeit gegen jedwede Verformung besitzt. Wie kannst Du überhaupt auf die Idee kommen, eine 30 km dicke Gesteinsplatte wäre ein 'Klacks', wenn es um dessen Verformung geht. Das ist das schöne am Usenet. Ich kann hier was reintippen, egal ob ich mir das aus den Fingern sauge oder aus der BILD abschreibe. Wenn Dir das nicht passt, dann steht es Dir frei etwas dagegen zu sagen. Es steht Dir sogar frei zu schreiben, ich hätte keine Ahnung. Nur: welche Bedeutung hat das? Gar keine! (So oder so) Deswegen kannst Du das auch lassen. Das ist ein Verhältnis von 1 zu 200. Man kann wohl annehmen, das dies kein Problem wäre, wenn die Erdoberfläche dem Erdmantel bei dessen Bewegungen folgt. Nur dann wären die 'Platten' dann gerade das nicht, nämlich Platten, welche auf dem Mantel beweglich sind. Wären sie bewegliche Platten, dann müßten sie aber nicht im Verhältnis 1:200 sondern im Verhältnis 1:1 in der Relation zur Nachbarschaft betrachtet werden. Der Kürbis hat vielleicht eine etwas zu dicke Schale, aber wie wäre es mit einem Ei? Dazu brauchen wir einen Grundkörper mit Kugelform. Dies ist ja die Annahme der Plattentektonik, das die Platten auf dem Erdinneren beweglich sind. Deswegen kann man einen entsprechenden Grundkörper annehmen und dann dünne Schichten auf diesem anordnen. Deswegen sind aber die Kanten trotzdem keilförmig. Und auch 30km sind nicht wirklich 'dünn'. Die Anden liegen an einem Plattenrand und andere Gebirge nicht. Ein Mechanismus sollte aber nicht nur dann funktionieren, wenn es einem so in den Kram passt. Diese Behauptung befindet sich in eklatantem Widerspruch zum beobachteten Verhalten von Gestein. Dieses verformt sich eben nicht langsam. Und um massive Gesteinsschichten geht es, wenn man von 'Platten' spricht. Absurd ist es, Absurdität in Brüchen auszudrücken. Die funktioniert schon gut, aber erst nachdem die Lava den Vulkan verlassen hat. TH |
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#75
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| André Grafe schrieb: Ich fasse meine Argumente noch mal zusammen: Spin-Down der Erde Absinken der Meeresspiegel, belegt durch: - Vergleich alter Karten von Dänemark mit heutigen - Salzwüsten im Hochgebirge -etwa die Atacama Wüste - Fossile Ablagerungen mit eindeutig marinem Ursprung im Hochgebirge - Sand in Mengen im Binnenland (z.B. in der Mark Brandenburg) - Relation der antiken Stadt Troja zur heutigen Küstenlinie Diverse innere Widersprüche im Modell selber: - Gestein hat nicht die Eigenschaft, langsam zu fliessen - der Mechanismus, welcher die Plattenbewegung antreiben soll, der kann gar nicht so funktionieren, da der Erdmantel weitgehend fest ist. - es gibt keinen Grund für ein Material in ein dichteres zu sinken - 'Platten' nimmt eine Beweglichkeit auf dem Untergrund an, welche so nicht funktionieren kann, da die Beweglichkeit gegenüber dem Untergrund fehlt und selbst bei einer doch vorhandenen Beweglichkeit diese Platten sich nicht bewegen könnten, da die übrigen Platten dieses verhindern. Und sollten die das wider Erwarten doch tun, dann wären die Folgen ganz andere als die, welche man tatsächlich auf der Erde findet. Die steady-state Annahme verlangt eine Bilanz, welche eine weitgehend konstante Größe der Erdoberfläche bedeutet. Da man Aufweitung der Ozeane messen kann muß dann notwendigerweise auch eine Subduktion in genau diesem Ausmaß stattfinden. Sonst gäbe es keine ausgeglichene Bilanz. Die Bezeichnung etwa des Grabens vor der Chilenischen Küste als Subductionszone ist widersprüchlich, da dort ja beide Platten abtauchen müssten: nämlich die Südamerikanische Platte und die Nazca Platte müßten beide dort eintauchen, was schlicht nicht geht. Anscheinend kommt in gewissen Mengen Lava und Gas aus dem Erdinneren, aber nie hat jemand von dem gegenteiligen Effekt gehört. Da dies wohl seit Milliarden von Jahren so geht ergibt sich die Frage, wieso scheint der Vorrat nicht zu versiegen? Das Anheben von Gebirgen könnte nach dem Modell der Plattentektonik nur an den Grenzen erfolgen, aber es gibt auch Gebirge weit entfernt von solchen Grenzen. Nicht erwähnt hatte ich bisher, daß man die Küstenlinien der heutigen Kontinente tatsächlich nahtlos aneinander anschließen kann, wenn man eine sehr viel kleinere Erde annimmt. Und zwar gilt dies für alle Kontinente, also auch für die Westseite des Amerikanischen Kontinents. Erwähnt sei auch, das die wachsende Erde Hypothese ein plausibles Bild für die Entwicklung der Binnenmeere anzubieten hätte, also etwa der Ostsee oder des Mittelmeers. Grüße Thomas Heger |
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#76
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| Thomas Heger schrieb: Hatten wir doch schon entkräftet, man Eiszeit. s.o. man Entstehung der Anden. s.o. s.o. man Eiszeit. Lese mal den Homer Hat es doch, Du darfst nur nicht von Deiner begrenzten Lebenszeit ausgehen. Du schreibst es ja selbst, man "weitgehend" Es sinkt nicht, es wird hineingedrückt. Befasse dich mal ein wenig genauer mit Plattentektonik, ich nehme Dir nicht alle Arbeit ab. Das ist ja nun eine unhaltbare Behauptung, die müsstest Du erklären, kannst Du aber nicht. Die Subduktion gibt es, man kann sie sehr genau vermessen, und die Messergebnisse sind konsistent. Informiere Dich, Du schreibst Blödsinn, die pazifische Platte schiebt sich unter die südamerikanische Platte, dabei wird der Rand der südamerikanischen Platte gestaucht und angehoben, das Ergebnis sind die Anden, und die wachsen immernoch. Sag mal, bist Du so blöd oder Tust Du nur so? man Subduktion! informiere Dich endlich mal, Gebirge entstehen auch durch andere Mechanismen. man Gebirgsbildung. Das stimmt so nicht ganz, erstens geht das nur annähernd, und dann auch nur als Fläche auf einer Kugel mit gleichem Radius. Wenn Du den Radius verkleinerst passen die Teile durch die stärkere Krümmung nicht mehr zusammen. Hat es nicht wirklich. Die These der wachsenden Erde ist seit über 50 Jahren widerlegt, warum willst Du unbedingt den uralten kalten Kaffee wieder aufwärmen? Der wird davon nicht besser. MfG, André -- André Grafe 01239Dresden 51°00'27.10 N 13°47'43.02 E http://www.boincstats.com/signature/user_1323769.gif |
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#77
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| Thomas Heger schrieb: Hallo, nenne doch mal Beispiele für die Gebirge die sich in der Mitte einer Platte befinden sollen. Das Beispiel Alpen ist Dir ja schon misslungen. Aber vulkanisch entstandene Berge zählen nicht. Bye |
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#78
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| Thomas Heger wrote: Es war nach _überzeugenden_ Argumenten gefragt, nicht nach haltlosen und längst widerlegten. Wird durch Gezeitenwirkung von Mond und Sonner verursacht. .... kommt auch in der konventionellen Geologie vor, stellt also keineswegs ein Argument zugunsten deiner vermeintlichen Alternative dar. Doch, bei den anzunehmenden Bedingungen an Druck und Temperatur, und geeigneter Präzisierung des Wörtchens "langsam", hat es die durchaus. "Weitgehend fest" ist nicht annähernd so ein großes Hindernis, wie du es dir ausmalst. Nicht zuletzt deshalb steht da ja "weitgehend". Doch. Nennt sich Druck von oben. Deine Fähigkeit, selbst die einfachsten Erklärungen erst mehrfach komplett ignorieren, um sie dann komplett falsch-verstanden wiederzugeben, ist beeindruckend. An Subduktionszonen wandert _eine_ Platte abwärts, unter die andere. So falten sich die Anden auf, und der Pazifikboden versinkt. So einfach ist das. Doch. Jeder außer dir hat davon schon gehört: das genau passiert in den Subduktionszonen. Danker für das Angebot, aber mit der vorliegenden Erklärung durch die Plattentektonik sind eigentlich alle Beteiligten bestens zufrieden. |
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#79
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| Thomas Heger wrote: Tust du eben nicht. All deine Beispiele betrafen bisher ausschließlich Phänomene, die von der konventionellen Geologie (Plattentektonik, Eiszeiten, ...) bestens verstanden sind --- sie weisen insbesondere _nirgends_ auf ein Wachsen der Erde hin. Dumm nur, dass der Mond, wenn die Massen von Mond und Erde wirklich zunehmen würde, sich dadurch _nähern_ müsste, statt sich zu entfernen. Ich hatte mich schon gefragt, wann deine Argumentation auf das Niveau handelsüblicher Verschwörungstheorien zurückfällt. Nun ja, bloß weil du paranoid bist, heißt das natürlich noch lange nicht, dass SIE nicht hinter dir her sind... Weil es einer ist. 30 km auf einer Kugel von 6000 km Radius sind kaum mehr als die Haut auf einem Topf kochender Milch. Aber, nur mal so als Gegenfrage: wenn die Kruste wirklich so enorm hart sein soll, dass sie sich keinesfalls verformen kann --- wie soll das dann gegangen sein, dass sich ihr Krümmungsradius von der angeblichen Pangäa-Kugel zu heute mindestens mehr als verdoppelt hat, ohne dass sie komplett zerkrümelt sind, oder wir heute nicht maximal 20, sondern eher 2000 km Höhenunterschiede der Oberfläche hätten? Im Vergleich zu mehreren 1000 km eben doch. Das Vergleich von Dicke zu Durchmesser ist bei den Platten der Erdkruste kaum größer als bei einer Postkarte. Du wiederholst dieses Argument, obwohl dir schon erklärt wurde, dass es nicht stimmt. Zu dem _im Alltag_ beobachteten Verhalten vielleicht. Die Verhältnisse in 50 km Tiefe sind aber nun mal nicht alltäglich. |
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| erde , wachsende |
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