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#11
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| DrStupid schrieb: Das IST die These: der Meeresgrund dehnt sich, da die Erde wächst. Thesen werden auch nicht bewiesen, sondern man leitet Prognosen ab, die man mit Beobachtungen vergleicht. Eine Prognose aus dieser Annahme ('growing earth') lautet: die Küstenlinie in flachen Gewässern (hier Ostsee) verändert sich im Laufe der Zeit (hier etwa die Ostseeküste von Dänemark bzw. Mecklenburg). Die Beobachtung ist die, daß das tatsächlich stimmt. Das ist zwar kein Beweis dafür, daß die Erde wächst. Aber die Prognose deckt sich mit der Beobachtung. Die gegenteilige Annahme gilt dies nicht. Diese lautet: die Erde wächst nicht, die Küste bleibt in etwa gleich. Dies stimmt nicht mit den Beobachtungen überein. Also ist die steady state Annahme widerlegt. Hier geht es ja nur um ein paar Meter, aber in meinen Beispielen über die Atacama-Wüste geht es um Höhendifferenzen von 1100 Metern, welche man mit dem gleichen Mechanismus erklären könnte. Da aber die 'growing-earth' Hypothese mir eigentlich nur dazu diente das sogn. Partikelkonzept zu widerlegen, betrachte ich auch das als widerlegt. Grüße Thomas Heger |
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#12
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| Thomas Heger schrieb: Auch diese These basiert auf einer unbestätigten Behauptung. Du musst erst einmal nachweisen, dass die Erde wächst, bevor Du daraus irgendwelche Thesen ableiten kannst. |
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#13
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| Thomas Heger schrieb: Hallo, na und, das Land kann sich ja auch dort langsam gehoben haben nachdem es vom Eis der letzten Eiszeit entlastet wurde. Bye |
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#14
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| Thomas Heger schrieb: Hallo, wieder falsch, aus der Annahme das die Erde nicht wächst kann man nicht folgern das die Küste in etwa gleich bleiben müsste. Das würde nur stimmen wenn es keine Plattenverschiebungen gäbe, keine lokalen Hebungen und Senkungen durch Vulkanismus, keine Hebungen von Landflächen die vom Eis der letzten Eiszeit entlastet wurde. Bye |
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#15
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| Uwe Hercksen schrieb: Hallo für die Ostsee kann man ja vielleicht eine Eiszeit annehmen. Wie ist es aber mit dem Mittelmeer (siehe Troja) und wie sieht es in Südamerika aus? Hatten die auch eine Eiszeit? Auch in Afrika gibt es solche Strukturen, z.B. sehr viel Sand im Binnenland oder Salzwüsten. (Nur konnte ich auf die schnelle keine alten Karten finden. ) Falls es Hebungen gibt, was ich ja annehme, dann äußern die sich wohl relativ zum Meeresspiegel, da es keine Satellitenmessungen aus der Vorzeit gibt. Man kann also nur Küstenlinien vergleichen. Eine andere Möglichkeit wäre zu prüfen, ob die Erde evtl. in der Masse wächst. Wie würde sich das in etwa bemerkbar machen? Vielleicht in Verlängerung des Sonnenjahres, da der Abstand zur Sonne wächst oder in einer Verlängerung der Tagesdauer. Oder vielleicht in Hebungen und Vulkanismus. Oder auch evtl. im Absinken des Meeresspiegels. Man würde mit zunehmender Masse auch ein Ansteigen der Gravitation erwarten. Eine möglicherweise beobachtbare Konsequenz davon wäre eine abnehmende Durchschnittsgröße der Lebewesen, da die ja tendenziell mehr Körperkraft aufbringen müßten, um ihr Gewicht zu tragen. Ein Absinken des Meeresspiegels würde mehr Landfläche bedeuten und mit Trockenfallen einiger Gegenden u.U. erst Landlebewesen ermöglichen. Was von dem allen kann man wohl beobachten? Grüße Thomas Heger |
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#16
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| Thomas Heger schrieb: Hallo, wenn man krampfhaft ignoriert das diese Hypothese die Auffaltung von Gebirgen nicht schlüssig erklären kann. Die Dehnung der Erdoberfläche von einer kleineren zu einer grösseren Kugel dürfte ja nur zu Grabenrissen führen aber nicht zu Bergen. Die Erdoberfläche würde ja gedehnt und zu einer geringeren Krümmung gebogen. Die Auffaltung von Gebirgen könnte man aber nur mit einen reinen Biegung alleine erklären, wenn auch nur sehr mangelhaft. Bye |
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#17
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| Thomas Heger wrote: Das wuerde ja bedeuten, dass der Meeresspiegel an verschiedenen Orten der Welt verschieden stark faellt. Das geht aber nicht, wenn die Oberflaeche einfach nur gedehnt wird. Dafuer muesste man wieder andere Erklaerungen finden. Die gibt es schon, die erklaeren aber auch schon den Rest und benoetigen keine wachsende Erde. Gruesse, Lothar -- Lothar Kimmeringer E-Mail: [Only registered users see links. ] PGP-encrypted mails preferred (Key-ID: 0x8BC3CD81) Always remember: The answer is forty-two, there can only be wrong questions! |
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#18
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| On 23 Okt., 14:28, Thomas Heger wrote: Ich habe vielleicht etwas, was diesen Folgerungen widerspricht: Wenn die Erde seit immer wächst, muss die Kruste mindestens seit sie fest wurde, reissen. Die Risse werden seitdem von Basalt gefüllt. So müssten die älteste Basalte auf dem Meeresgrund so alt sein, wie die Kruste. Das ist aber nicht der Fall. Die älteste Basalte am Mehresgrund sind nicht älter als 190 Millionen Jahre, während die Kruste seit mindestens 3,5 Milliarden Jahre fest ist. Das ist leicht durch die Plattentektonik erklärt, die postuliert, dass die Fläche des Meeresgrund ziemlich konstant ist, so dass soviel Meeresgrund an einer Stelle entsteht, wie an einer anderen Stelle wieder in Richtung Mantel verschwindet. Was wiederum impliziert, dass nicht alle Meere immer nur breiter werden können, wie von der Wachsenden Erde schlussfolgert, sondern dass während einige breiter werden, andere in der gleichen Masse enger werden müssen, was die Wachsende Erde nicht erklären könnte. Genau das wird aber beobachtet. Von der Wachsenden Erde alleine würde man sowieso grundsätzlich schlussfolgern, dass keine horizontale Bewegungen der Kruste stattfinden, denn sie sieht keinen Grund dazu vor. Da sie aber stattfinden, müsste die Wachsende Erde sich etwas einfallen lassen. Wenn aber die Kruste fest und leicht über den schweren, heissen, plastischen Mantel schwimmt, es wäre wahrlich ein Wunder, wenn im plastischen Mantel _keine_ Konvektion stattfinden würde, und dass die Konvektionsströmungen die Krustenplatten _nicht_ hier- und herschleppen würden. Also ist die Wachsende Erde ohne Plattentektonik gar nicht denkbar. Ciao Marco P |
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#19
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| Marco Pagliero wrote: Eben, ohne sie gehts nicht, denn sie sind ein Hinweis auf die inneren, zur Kruste differenziellen Bewegung, letztendlich kommt der magnetische Schutzgürtel auch von dieser. Die Erde wächst, ohne das in ihrem Innern neue Materie gebildet wird, wovon ich mich ausdrücklich nicht distanzieren will, allerdings auch. Denn allein das Materieal dass sie aufnimmt macht sie grösser und -fetter-. Kurt |
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#20
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| Marco Pagliero wrote: |
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| erde , wachsende |
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