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Dunkle Energie

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  #1  
Old 10-17-2009, 03:37 AM
Andreas Most
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"wandererfb" <[Only registered users see links. ]> writes:


Hast Du keine Webseite, auf der Du die Rechnugn ablegen kannst?
Sowas sollte doch bei Arcor sogar kostenlos dabei sein.
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  #2  
Old 10-20-2009, 09:11 AM
wandererfb
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Hallo,

ist jemand unter euch, der sich auf die Dunkle Energie versteht, bzw.
genauer auf das Dilemma der 120 Grössenordnungen Unterschied zwischen
gemessenen und berechneten Werten. Ich suche nach einem kompetenten Urteil
eines Physikers hinsichtlich eines Rechenweges, bei dem dieses Dilemma gar
nicht erst aufkommt, müsste mit dem- under denjenigen allerdings per E-Mail
in Kontakt treten, da meine Rechnung etwa 4 Seiten umfasst. Würde mich
freuen, wenn sich jemand dazu bereit fände.
Meine E-Mail-Adresse: [Only registered users see links. ]
mfg wandererfb


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  #3  
Old 10-21-2009, 04:22 PM
wandererfb
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bei der Planck-Dichte wäre nicht die Planck-Masse zu verwenden. Es läßt sich
eine weitere Elementarmasse über das untere Ende des elektromagnetischen
Spektrums bestimmen: 1,586 10E-129 kg - wobei die Planck-Länge erhalten
bleibt - eine Dichte von 8,9810E-26 kg/m³
"Gregor Scholten" <[Only registered users see links. ]> schrieb im Newsbeitrag
news:[Only registered users see links. ]...
On 20 Okt., 11:11, "wandererfb" <[Only registered users see links. ]> wrote:

einen solche Unterschied gibt es nicht, da es keinen berechneten Wert
gibt. Die häufig zitierten 120 Größenordnungen Unterschied beziehen
sich auf eine grobe Abschätzung des Beitrages der Vakuumfluktuationen
aller Quantenfelder zur Vakuumenergie. Diese Abschätzung ist wirklich
sehr grob, sie besteht einfach darin, diesen Beitrag mit der Planck-
Dichte (Planck-Masse / Planck-Volumen = 10^94 g/cm³) anzugeben.
Ebensogut könnte man ihn mit null angeben, indem man den
Energienullpunkt so verschiebt, so dass die Beiträge der
Vakuumfluktuationen aller Moden der Quantenfelder verschwinden.

Ein eher berechenbarer Beitrag zur Vakuumenergie ist der Beitrag das
Inflatonfeldes, das für die Inflation zuständig war. Der sollte nach
Abschluss der Inflation zumindest einige Größenordnungen unter die
Planck-Dichte gefallen sein.



es sollte doch möglich sein, die Grundzüge des Rechenweges in etwas
kürzerer Form zusammenzufassen.


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  #4  
Old 10-26-2009, 04:27 PM
wandererfb
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"Gregor Scholten" <[Only registered users see links. ]> schrieb im Newsbeitrag
news:[Only registered users see links. ]...
On 21 Okt., 18:22, "wandererfb" <[Only registered users see links. ]> wrote:

aber sicher: Planck-Dichte = Planck-Masse / Planck-Volumen



seit wann hat denn das EM-Spektrum ein unteres Ende?



gesetzt den Fall, es gäbe dieses untere Ende des EM-Spektrums, wäre
die Planck-Dichte immer noch Planck-Masse / Planck-Volumen.

Antwort nochmal hier: Sicher wäre es dann nicht mehr Plancks Dichte, sondern
die gesuchte Energiedichte des Vakuums


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  #5  
Old 10-26-2009, 04:34 PM
Frank Müller
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"wandererfb" <[Only registered users see links. ]> schrieb im Newsbeitrag news:4ae5cdee$0$6569$[Only registered users see links. ]...

2*Plank-Zeit ist die niedrigste Wellenlänge kürzer steht
eine Welle nicht.


Was EM mit Dichte und Masse zu tun haben soll verstehe ich
allerdings nicht.


EM baut auf die Plank-Zeit auf.

Frank

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  #6  
Old 10-27-2009, 06:01 PM
wandererfb
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Ich versuche mal, die Problematik von einer anderen Seite auf etwas
spekulative Weiese zu beschreiben:

Bisher dreht sich hier die Diskussion um Quanten des elektromagnet. Feldes.
es gibt aber nun noch ein Gravitationsfeld. und unter den Experten wird über
eine mögliche Quantenstruktur diskutiert in dem Sinne, das evtl.
hypothetische Gravitonen als Kraftübermittler der Anziehung existieren. Es
gibt sogar ein Onlinelexikon der Astrophysik, in dem unter dem Stichwort
GRAVITON anhand der WMAP-Daten und der Metrik eine hypothetische
Massenobergrenze vermutet wird (ich hab's unten mal eingefügt zur Kenntnis):
Es ist mir gelungen, selbst einen identischen Wert zu berechnen - ohne WMAP
und Metrik
Fragen, die sich ergeben- hypothetisch: 1. Welche zwingenden Gründe gäbe es,
die verlangen, das diese Gravitonen als Quanten des Gravitationsfeldes dem
Wirkungsquantum des elektromagnetischen Feldes "gehorchen"? Demzufolge die
2. Frage: Wenn es diese ZWINGENDEN Gründe nicht gäbe,wäre es dann nicht
legitim, nach einem gravitativen Wirkungsquantum zu suchen, bzw. einer
Wirkungskonstanten für die Gravitonen. Soweit ich weis, ist das eigentliche
Problem der Gravitation bisher nicht geklärt, durch Einstein zwar
GEOMETRISCH erklärt, aber er hat es wohl selbst als einen Nachteil seiner
Theorie angesehen, für die Übermittlung dieser Kraft eben keine materiellen
Prozesse gefunden zu haben. Also die Frage, wie funktioniert Gravitation,
bleibt m.E. bestehen. Zu deiner Frage "WAS wäre WANN nicht mehr Plancks
Dichte?" Wenn es eine weitere Wirkungskonstante gibt und dazu eine weiter
Gravitationskonstante - beide gehören zusammen - ergibt sich gem. der
Gleichung für die Elementarmasse m=Wurzel (h quer*c/G) bei Einsetzung der
anderen Konstanten eine andere Elementarmasse. Da das Produkt aus h*G immer
konstant bleibt (diese Ausdruck taucht auf in der Gleichung für die
Elementarlänge) ergibt sich bei gleichem Volumen aber mit deutlich kleinerer
Elementarmasse eine deutlich kleinere Dichte, die mit einem Wert für die
Energiedichte des Vakuums, den ich im Internet fand, fast identisch ist.
Oder anders: Nicht die Planck-Dichte ist die Messlatte für die
Vakuum-Energiedichte, sondern die Dichte, die sich aus den neuen Konstanten
berechnet. Damit fällt auch das Dilemma mit den 120 Größenordnungen
Unterschied einfach weg. Das gibt's dann einfach nicht.
Ich hoffe, ich konnte mich jetzt verständlich machen.
([Only registered users see links. ]). Unter dem
Stichwort "Graviton" ist dort folgendes zu lesen:

Zitat:

"Die Kollegen Gershtein et al. bestätigen diese These anhand von gemessenen
WMAP-Daten. Bei Zugrundelegung des gemessenen, totalen Dichteparameters von
1.02 (flaches Universum) und dem Hintergrund der Robertson-Walker-Metrik,
leiten sie eine Obergrenze der Gravitonenmasse von 1.3 × 10-66 Gramm (Herv.
F. B) bzw. 7.3 × 10-34 eV ab. Dieser Zahlenwert ist winzig, aber endlich.
Mit diesen Ergebnissen ist jedoch die verschwindende Ruhemasse noch nicht
ausgeschlossen! Weitere Messungen und neue theoretische Zugänge bleiben
abzuwarten. Die Erwartung scheint sich jedoch zu erfüllen."

"Gregor Scholten" <[Only registered users see links. ]> schrieb im Newsbeitrag
news:[Only registered users see links. ]...
On 26 Okt., 17:27, "wandererfb" <[Only registered users see links. ]> wrote:

WAS wäre WANN nicht mehr Plancks Dichte?


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  #7  
Old 10-27-2009, 07:28 PM
Lone
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Der Scholten schrub:,

Aha? Nur keine Falschmeldungen verbreiten hier.
Fehlende Gravitationswellen, nicht auffindbarer Lense-Thirring-Effekt,
zu rasche Drehung der Galaxienarme, na, wären das einige Probleme mit
der "Gravitation", so wie sie bis dato verstanden wird? Und sie wird
falsch verstanden: deshalb gelingt es auch nicht die Gravitation zu
quantisieren. Wird Zeit, das Newton-Einsteinsche Gravitationsbild in
den Müll zu werfen. Es hing lang genug im Kuriositätenmuseum.

Lone



Lone


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  #8  
Old 10-27-2009, 07:54 PM
Oliver Jennrich
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Lone <[Only registered users see links. ]> writes:



Wie erklärst du die Messungen am PSR 1913+16 oder an J0737-3039?


Was stört dich an den LAGEOS Messungen?

--
Space - The final frontier
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  #9  
Old 10-27-2009, 09:35 PM
Lone
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On 27 Okt., 22:10, Gregor Scholten <[Only registered users see links. ]> wrote:

Newton und Einstein in ein Bett zu kriegen geht ganz leicht: mit post
newtonschen Näherungen. Also: Newton-Einsteinsche Gravitation.

[Only registered users see links. ]

Lone

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  #10  
Old 10-27-2009, 09:45 PM
Oliver Jennrich
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Lone <[Only registered users see links. ]> writes:


Es reicht nicht, das Glossar zu lesen, man muss auch verstehen wovon man
redet. Der PN-Formalismus ist nur dann sinnvoll anzuwenden, wenn erstens
die Gravitation schwach ist und zweitens kleine Massen im
Gravitationsfeld einer großen Masse betrachtet werden.

Bei starker Gravitation (z.B. dicht am Horizont) oder bei annähernd
gleichgroßen Massen funktioniert PN denkbar schlecht.

--
Space - The final frontier
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dunkle , energie


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