| | |||||||
| Register | Search | Today's Posts | Mark Forums Read |
| Forum Physik Forum Physik. |
| | LinkBack | Thread Tools | Display Modes |
|
#21
| |||
| |||
| |
|
#22
| |||
| |||
| |
|
#23
| |||
| |||
| Hallo Thomas, die Ausführungen von Hans-Bernhard kann ich nur voll und ganz unterschreiben. Du bist Laie, hab ich recht? Und als solcher sicherlich frustriert von der Flut der Dinge, die Du alle nicht verstehst. Aber verwechsle nicht Deine Unzulänglichkeit mit der der Physik. Jedes einzelne Beispiel Deiner Liste ist falsch und dokumentiert bloss, wie wenig Ahnung Du tatsächlich von moderner Physik hast. Ergänzend zu Hand-Bernhard möchte ich hier nur anfügen, daß auch Dein letztes Beispiel falsch ist. Du schreibst: Hast Du schon mal was von piezoelektrischen Kristallen gehört? Bariumtitanat wurde schon im ersten Weltkrieg zur U-Boot-Ortung ("Sonar") eingesetzt. Und seine Eigenschaften in der Umgebung des dafür genutzten Phasenübergangs werden durch das "Weichwerden" eines Phonons beschrieben. Mikrophone, Plattenadeln, etc.... überall Phononen, wo man Piezoeffekte benutzt... Und was wäre wohl z.B. ein Akustiker ohne Mikrophone? In der Tat ist Bariumtitanat das Lehrbuchbeispiel eines displaziven d.h. durch Weichwerden eines Phonons induzierten Phasenübergangs. Du müsstest Dir nur mal die Mühe machen, eines der Standardlehrbücher über Festkörperphysik zu lesen. Aber Du scheinst es vorzuziehen, den Teil der "Modernen Physik", den Du nicht verstanden hast, als "Farce" zu bezeichnen, ohne davon eine blasse Ahnung zu haben. Gruss, Andi |
|
#24
| |||
| |||
| Gregor Scholten schrieb: du bist auch so ein Sprechblasenproduzent. Was trägt es denn zu dieser Diskussion bei, daß du mich fragst, was ich spannend finde. Kann ich zwar beantworten: alte amerikanische Spielfilme, gehört aber nicht hier her. Die direkte, auf eine Person bezogene Frage finde ich in einer Diskussion über ein wissenschaftliches Thema völlig unangebracht. Überlichtschnelle Raumfahrt ist ein 'misnomer'- meiner Meinung nach. Dazu muß man die SRT auf ihren positiven Gehalt abklopfen und findet, das ist eher so etwas wie eine (sinnvolle) Definition. Der Name sagt es eigentlich schon, die SRT bezieht sich auf Relativbewegungen. Nun kann sich aber ein Raumschiff schlecht relativ zu sich selbst bewegen, höchstens relativ zur Erde (etwa). Da aber in einem Raumschiff Beobachter und Objekt der Betrachtung zusammenfallen, spreche ich in solchen Fällen lieber von Ruhe, oder - falls unbeschleunigt- von frei fallenden Beobachtern. Das hast du gut erkannt. Allerdings ist dieser Begriff auch gar nicht von den entsprechenden Forschern verwendet worden, sondern von den Medien Das ist genau dieser Quatsch, den ich hier kritisiere. Was zur Hölle soll diese Frage? Ich versuche zu erklären, warum erst mal testen muß, ob ein Ergebnis auftritt oder nicht. Deine Reaktion ist nun, daß ich erklären soll, wie dieses Ergeniss möglicherweise entsteht. warum was? Warum die Forscher so etwas untersucht haben? Soweit ich den Text verstanden habe, war das eher ein Zufall, daß die Reste von einem Starkstrom-Experiment mal mit einem Massenspektrometer untersucht wurden. (Fundstelle: "Low-energy nuclear reactions and the leptonic monopole" Georges Lochak, Leonid Urutskoev) Fragen, Fragen, Fragen... erzähl doch selber mal was. Grüße Thomas Heger |
|
#25
| |||
| |||
| On 13 Okt., 00:14, Gregor Scholten <[Only registered users see links. ]> wrote: Sie hätten ganz sicher auch die Autodidakten Faraday und Heaviside gefeuert. Das ist eben der Unterschied zwischen einem Gregor Scholten und einem H. P. Dürr, zwischen einem Wissenden und einem Suchenden. Ein Wissender wie Sie muss nichts mehr hinzulernen, er weiß ja schon alles. Jedenfalls weiß er alles besser und hat auch auf alles eine Antwort: geht nicht, ist Unsinn, ist nicht belegt, ist falsch geschrieben usw. Heaviside hat Lambda und Lemma verwechselt, oh Gott, was für ein ungebildeter Idiot. Ein einziger Blick, schon ist alles klar und man darf sich wieder zurücklehnen: alles Quatsch, nähere Erkundigungen überflüssig. Das ist die Tragik der Menschheit: Die Dummen sind sich so sicher und die Klugen so voller Zweifel. Den Schreibtischforschern überlässt man besser das Gebiet der Zeitmaschinen-, Schwarzloch- und Vor-Urknall-Forschung. Das bringt die Menschheit ja auch so richtig voran. Die Tüftler, Bastler, Erfinder und Experimentatoren, Leute, die nicht wissen, was eine Lie-Gruppe ist, die braucht niemand. Denn die wundern sich ja nur deshalb über manche Phänomene, weil sie so leichtgläubig und theoretisch so armselig ausgestattet sind, nicht wahr. Gott sei Dank gibt es in der Wissenschaft Personen, deren Gesichtskreis ein wenig umfassender ist als der ihrige und deren Neugier nicht beim ersten experimentellen Fehlschlag erloschen ist: Geht nicht, gibt's nicht. Noch ein Wort zu Heaviside. In Wikipedia steht: "Er begann die Worte „WORM“ seiner Unterschrift hinzuzufügen". Der Grund steht dort leider nicht. Weil er, so soll er sich geäußert haben, von akademischen Besserwissern wie Ihnen wie ein Wurm behandelt wurde. |
|
#26
| |||
| |||
| > Vielleicht merkst Du das nicht, aber dieses Einstellung ist es, die ich in meinem Thread thematisieren wollte. Aber ich denke, Du merkst es doch und denkst nur, ich merke das nicht. Letzteres ist aber falsch, da diese Art 'Denke' gerade mein Thema ist. Das ist eine Mischung aus mehr oder weniger versteckten Drohungen (Klage, Rausschmiss, Inquisition...) und mehr oder weniger deutlichen Beleidigungen (Schabernack, mangelnde Sprachkentniss, Glosse, Inkompetenz ...). So geht das eindeutig nicht! Ob die genannte Schrift nun einen sinnvollen Inhalt hat oder nicht, diese Frage stellt sich hier gar nicht. Diese Schrift behauptet auch nicht, etwas wäre richtig oder falsch, sondern regt an, etwas experimentell zu überprüfen. Ohne da ins Detail gehen zu müssen, kann man doch sagen, Physik ist eine Wissenschaft, da sie genau dies tut: ihre Annahmen im Experiment überprüfen. TH |
|
#27
| |||
| |||
| Thomas Heger wrote: Es fehlt in diesem Punkt kein zusätzliches Korrektiv, sondern die Faktoren, die dazu geführt haben, müssen wieder wegfallen. Es wird doch nicht freiwillig so viel publiziert. Dies ist von den Politikern/Geldgebern und den Mänätscherhorden [tm], die die Unis überrennen, so gewollt. Die wollen maximales Quartalsergebnis, und zwar in einer Form, wo man nicht zuerst noch rechnen muss, daher bevorzugt man Strichlisten. Und ähnliche Genies erstellen daraus Rankings. Und erstgenannte schielen dann wieder auf die Rankings. Usw ad inf. Wie ein System auf Druck reagiert, ist hinreichend bekannt: [Only registered users see links. ] Also wird Papier bedruckt. Quantität vor Qualität, Hauptsache Exzellenz in der Vermarktung. Barnevik ist längst in den Hochschulen angekommen. Wohin das führt, hat man ja beim Batlogg/Schön-Skandal gesehen. Offenbar ist es heute leicht möglich, beliebige Mengen beliebigen Müll zu publizieren. Gewisse Boulevardblätter (Science, Nature etc) rühmen sich ja mittlerweile, auch "unkonventionelle Ansichten" aufzunehmen. -- mfg Rolf Bombach |
|
#28
| |||
| |||
| |
|
#29
| |||
| |||
| Rolf Bombach schrieb: Wie schräg das gesamte System der Physik jetzt ist, das kann man am besten sehen, wenn man sich mal vorstellt, wie es denn 'richtig' wäre. Erste Frage: was will man überhaupt? Also, warum zermarten sich Leute das Hirn über bestimmte Fragestellungen und welche sind das eigentlich? Man möchte anscheinend Erkenntnisgewinn über die Funktionsweise der materiellen Natur gewinnen, um sich diese Erkenntnisse möglicherweise zu Nutze machen zu können, etwa um mehr oder weniger nützliche Dinge herzustellen. Ok. Wenn das so ist, dann steht erst mal der Erkenntnisgewinn im Vordergrund und die Physiker sollen den liefern. Frage zwei: an wen eigentlich? Ich meine, haben die Grundlagenforscher was davon, die Gesellschaft, die Uni, der Staat, die Industrie oder wer? Ich empfinde das so, daß hier die Ergebnisse in einem schwarzen Loch verschwinden und die eigentlichen Forscher bleiben über die Nutzbarmachung ihrer Ergebnisse im dunkeln. Es fehlt also ein feed-back. Das verführt dazu, immer weiter ins blaue zu spekulieren, bringt aber keinen Erkenntnisgewinn. Um dies zu erreichen müßten die Forscher interdisziplinär zusammen arbeiten. Also Physiker, Mathematiker, Ingenieure, Biologen, Geologen etc. müßten sich in ständigem kooperativen Austausch befinden. Und dann sollte man Mathematiker wieder Mathematik machen lassen und Physiker Physik. Das ist jetzt heillos verwoben, so das ich schon statements erhalten habe: Physik ist Mathematik. Das ist aber Quatsch hoch drei. Genauso wenig können die Physiker ihre Theorien ohne jeden Bezug zur Anwendbarkeit entwickeln. Um diese Forderung zu erfüllen, müßten Veröffentlichungen erst mal verständlich genug sein. Klingt trivial, ist aber weder als Verpflichtung anerkannt, noch trifft dies auf einen Großteil der Veröffentlichungen zu. Verständlichkeit ist eine 'Bringschuld', d.h. etwas geschriebenes, das sich an ein allgemeines Publikum richtet muß auch minimale Kriterien der Verständlichkeit erfüllen: Erkennbarkeit des Themas, der Zielsetzung, der verwendeten Methoden, Symbole und Annahmen. Obwohl dies so trivial ist, erscheinen zahllose papers in einer Art Geheimcode, wobei dieser noch nicht mal allgemein verwendet wird, sondern in zahlreichen Varianten. Dadurch können nur Spezialisten auf einem Gebiet den verstehen. Dann soll etwas geschriebenes eine klare Zweck Mittel Relation erkennen lassen. Der Forscher entwickelt etwas. Das ist sein Ergebnis. Er sollte schon dies Ergebnis erklären, also was das genau bedeutet, welche Schritte ihn dahin geführt haben und auch, was die Motivation dieser Entwicklung ist. Dann wäre es wie gesagt sehr schön, wenn die Forschung Rückkopplung ermöglichen würde. Das meint: ein Grundlagenforscher arbeit mit Anwendern zusammen und erhält von denen Rückmeldungen, Anregungen oder auch mal ein gelegentliches Lob. So einfach ins Blaue zu theoretisieren, das bringt nichts. Man kann so jedweden Unsinn verzapfen und merkt das noch nicht mal. Deswegen wäre ein deutlich freundlicher Umgang der Grundlagenforscher untereinander sehr hilfreich. Man erkennt aber harsches Konkurrenzdenken, Anfeindungen und die Tendenz, seine eigenen Erkenntnisse möglichst für sich zu behalten. Dies ist natürlich weder der Öffentlichkeit noch dem Forscher selber dienlich. Dies führt zu einem völlig aus dem Ruder gelaufenen System, welches schon gute Ergebnisse in großer Zahl hervorbringt. Nur sind die so gar nicht nutzbar, da sie verdeckt werden durch eine viel größere Menge von Halbwahrheiten und regelrechtem Unsinn. Das dies anscheinend akzeptiert wird, das macht sich die 'Community' in gewisser Weise mitschuldig und man fragt sich, wieso das eigentlich so geschieht. Grüße Thomas Heger |
|
#30
| |||
| |||
| Gregor Scholten schrieb: Ja, das ist die Absicht in der Einleitung. Zum Schluss heißt es dann aber leider wesentlich zutreffender Die Wahrheit zu ergründen, Spannt ihr vergebens euer blöd Gesicht! Das Wahre wäre leicht zu finden, Doch eben das genügt euch nicht. Goethe, Faust, Paralipomena 16 -- Roland Franzius |
| Tags |
| die , eine , farce , moderne , physik |
| Thread Tools | |
| Display Modes | |
|
|
| | ||||
| Thread | Thread Starter | Forum | Replies | Last Post |
| ART: Berg und Tal und die Gleichzeitigkeit | Benno Hartwig | Forum Physik | 76 | 12-29-2007 09:54 PM |
| Die Grenzen überschreiten: Auf dem Weg zu einer transformativen Hermeneutik der Quantengravitation | Guido Stepken | Forum Physik | 0 | 03-13-2006 06:25 PM |
| Wikipedia und die Physik (Kolumne 3) | Hendrik van Hees | Forum Physik | 172 | 12-02-2004 07:14 PM |
| Sind Physiker Analphabeten? | Obergscheit | Forum Physik | 143 | 09-23-2004 01:06 PM |
| Evolution | Frank Hofmann | Forum Biologie | 3 | 10-30-2003 05:53 PM |