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Ist die moderne Physik eine Farce?

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  #21  
Old 10-12-2009, 11:11 AM
Philo
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On 12 Okt., 11:59, Thomas Heger <[Only registered users see links. ]> wrote:


Kann sein. Dieser Begriff hat sich nun einmal eingebürgert. Ob dem
damit umschriebenen Phänomen tatsächlich ein Fusionsprozess zugrunde
liegt, ist bis heute unklar.

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  #22  
Old 10-12-2009, 12:54 PM
Heinz Blüml
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On Sat, 10 Oct 2009 11:39:25 -0700 (PDT), Lone <[Only registered users see links. ]>
wrote:

Das naive Kind, das rufen könnte:
Die haben ja garnix an!
wird leider zu deren "Veranstaltungen" nicht zugelassen.
Nur ausgewählte Kopfnicker.

h
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  #23  
Old 10-12-2009, 03:02 PM
beheiger
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Hallo Thomas,

die Ausführungen von Hans-Bernhard kann ich nur voll und ganz
unterschreiben.

Du bist Laie, hab ich recht? Und als solcher sicherlich frustriert von der
Flut der Dinge,
die Du alle nicht verstehst. Aber verwechsle nicht Deine Unzulänglichkeit
mit der der
Physik. Jedes einzelne Beispiel Deiner Liste ist falsch und dokumentiert
bloss, wie
wenig Ahnung Du tatsächlich von moderner Physik hast. Ergänzend zu
Hand-Bernhard
möchte ich hier nur anfügen, daß auch Dein letztes Beispiel falsch ist. Du
schreibst:

Hast Du schon mal was von piezoelektrischen Kristallen gehört?
Bariumtitanat wurde schon im ersten Weltkrieg zur U-Boot-Ortung
("Sonar") eingesetzt. Und seine Eigenschaften in der Umgebung des dafür
genutzten Phasenübergangs werden durch das "Weichwerden"
eines Phonons beschrieben. Mikrophone, Plattenadeln, etc.... überall
Phononen, wo man Piezoeffekte benutzt... Und was wäre wohl z.B. ein
Akustiker ohne Mikrophone?

In der Tat ist Bariumtitanat das Lehrbuchbeispiel eines displaziven d.h.
durch Weichwerden
eines Phonons induzierten Phasenübergangs. Du müsstest Dir nur mal die Mühe
machen,
eines der Standardlehrbücher über Festkörperphysik zu lesen. Aber Du
scheinst es
vorzuziehen, den Teil der "Modernen Physik", den Du nicht verstanden hast,
als
"Farce" zu bezeichnen, ohne davon eine blasse Ahnung zu haben.

Gruss,

Andi


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  #24  
Old 10-13-2009, 07:03 AM
Thomas Heger
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Default Ist die moderne Physik eine Farce?

Gregor Scholten schrieb:

du bist auch so ein Sprechblasenproduzent. Was trägt es denn zu dieser
Diskussion bei, daß du mich fragst, was ich spannend finde. Kann ich
zwar beantworten: alte amerikanische Spielfilme, gehört aber nicht hier
her. Die direkte, auf eine Person bezogene Frage finde ich in einer
Diskussion über ein wissenschaftliches Thema völlig unangebracht.

Überlichtschnelle Raumfahrt ist ein 'misnomer'- meiner Meinung nach.
Dazu muß man die SRT auf ihren positiven Gehalt abklopfen und findet,
das ist eher so etwas wie eine (sinnvolle) Definition. Der Name sagt es
eigentlich schon, die SRT bezieht sich auf Relativbewegungen. Nun kann
sich aber ein Raumschiff schlecht relativ zu sich selbst bewegen,
höchstens relativ zur Erde (etwa). Da aber in einem Raumschiff
Beobachter und Objekt der Betrachtung zusammenfallen, spreche ich in
solchen Fällen lieber von Ruhe, oder - falls unbeschleunigt- von frei
fallenden Beobachtern.

Das hast du gut erkannt. Allerdings ist dieser Begriff auch gar nicht
von den entsprechenden Forschern verwendet worden, sondern von den Medien
Das ist genau dieser Quatsch, den ich hier kritisiere. Was zur Hölle
soll diese Frage?
Ich versuche zu erklären, warum erst mal testen muß, ob ein Ergebnis
auftritt oder nicht. Deine Reaktion ist nun, daß ich erklären soll, wie
dieses Ergeniss möglicherweise entsteht.
warum was?
Warum die Forscher so etwas untersucht haben? Soweit ich den Text
verstanden habe, war das eher ein Zufall, daß die Reste von einem
Starkstrom-Experiment mal mit einem Massenspektrometer untersucht wurden.

(Fundstelle: "Low-energy nuclear reactions and the leptonic monopole"
Georges Lochak, Leonid Urutskoev)






Fragen, Fragen, Fragen...

erzähl doch selber mal was.


Grüße
Thomas Heger
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  #25  
Old 10-13-2009, 07:26 AM
Philo
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On 13 Okt., 00:14, Gregor Scholten <[Only registered users see links. ]> wrote:


Sie hätten ganz sicher auch die Autodidakten Faraday und Heaviside
gefeuert.

Das ist eben der Unterschied zwischen einem Gregor Scholten und einem
H. P. Dürr, zwischen einem Wissenden und einem Suchenden. Ein
Wissender wie Sie muss nichts mehr hinzulernen, er weiß ja schon
alles. Jedenfalls weiß er alles besser und hat auch auf alles eine
Antwort: geht nicht, ist Unsinn, ist nicht belegt, ist falsch
geschrieben usw. Heaviside hat Lambda und Lemma verwechselt, oh Gott,
was für ein ungebildeter Idiot. Ein einziger Blick, schon ist alles
klar und man darf sich wieder zurücklehnen: alles Quatsch, nähere
Erkundigungen überflüssig. Das ist die Tragik der Menschheit: Die
Dummen sind sich so sicher und die Klugen so voller Zweifel.

Den Schreibtischforschern überlässt man besser das Gebiet der
Zeitmaschinen-, Schwarzloch- und Vor-Urknall-Forschung. Das bringt die
Menschheit ja auch so richtig voran. Die Tüftler, Bastler, Erfinder
und Experimentatoren, Leute, die nicht wissen, was eine Lie-Gruppe
ist, die braucht niemand. Denn die wundern sich ja nur deshalb über
manche Phänomene, weil sie so leichtgläubig und theoretisch so
armselig ausgestattet sind, nicht wahr.

Gott sei Dank gibt es in der Wissenschaft Personen, deren
Gesichtskreis ein wenig umfassender ist als der ihrige und deren
Neugier nicht beim ersten experimentellen Fehlschlag erloschen ist:
Geht nicht, gibt's nicht.

Noch ein Wort zu Heaviside. In Wikipedia steht: "Er begann die Worte
„WORM“ seiner Unterschrift hinzuzufügen". Der Grund steht dort leider
nicht. Weil er, so soll er sich geäußert haben, von akademischen
Besserwissern wie Ihnen wie ein Wurm behandelt wurde.

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  #26  
Old 10-13-2009, 07:53 AM
Thomas Heger
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>

Vielleicht merkst Du das nicht, aber dieses Einstellung ist es, die ich
in meinem Thread thematisieren wollte. Aber ich denke, Du merkst es doch
und denkst nur, ich merke das nicht. Letzteres ist aber falsch, da diese
Art 'Denke' gerade mein Thema ist.

Das ist eine Mischung aus mehr oder weniger versteckten Drohungen
(Klage, Rausschmiss, Inquisition...) und mehr oder weniger deutlichen
Beleidigungen (Schabernack, mangelnde Sprachkentniss, Glosse,
Inkompetenz ...).

So geht das eindeutig nicht! Ob die genannte Schrift nun einen
sinnvollen Inhalt hat oder nicht, diese Frage stellt sich hier gar
nicht. Diese Schrift behauptet auch nicht, etwas wäre richtig oder
falsch, sondern regt an, etwas experimentell zu überprüfen. Ohne da ins
Detail gehen zu müssen, kann man doch sagen, Physik ist eine
Wissenschaft, da sie genau dies tut: ihre Annahmen im Experiment überprüfen.


TH
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  #27  
Old 10-14-2009, 12:46 PM
Rolf Bombach
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Thomas Heger wrote:

Es fehlt in diesem Punkt kein zusätzliches Korrektiv, sondern die Faktoren,
die dazu geführt haben, müssen wieder wegfallen.
Es wird doch nicht freiwillig so viel publiziert. Dies ist von den
Politikern/Geldgebern und den Mänätscherhorden [tm], die die Unis überrennen,
so gewollt. Die wollen maximales Quartalsergebnis, und zwar in einer
Form, wo man nicht zuerst noch rechnen muss, daher bevorzugt man
Strichlisten. Und ähnliche Genies erstellen daraus Rankings. Und
erstgenannte schielen dann wieder auf die Rankings. Usw ad inf.
Wie ein System auf Druck reagiert, ist hinreichend bekannt:

[Only registered users see links. ]

Also wird Papier bedruckt. Quantität vor Qualität, Hauptsache Exzellenz
in der Vermarktung. Barnevik ist längst in den Hochschulen angekommen.
Wohin das führt, hat man ja beim Batlogg/Schön-Skandal gesehen. Offenbar
ist es heute leicht möglich, beliebige Mengen beliebigen Müll zu publizieren.
Gewisse Boulevardblätter (Science, Nature etc) rühmen sich ja mittlerweile,
auch "unkonventionelle Ansichten" aufzunehmen.

--
mfg Rolf Bombach
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  #28  
Old 10-14-2009, 03:22 PM
Frank Müller
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"Rolf Bombach" <[Only registered users see links. ]> schrieb im Newsbeitrag news:hb4h7i$5i4$[Only registered users see links. ].ch...

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  #29  
Old 10-16-2009, 08:13 AM
Thomas Heger
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Rolf Bombach schrieb:

Wie schräg das gesamte System der Physik jetzt ist, das kann man am
besten sehen, wenn man sich mal vorstellt, wie es denn 'richtig' wäre.

Erste Frage: was will man überhaupt? Also, warum zermarten sich Leute
das Hirn über bestimmte Fragestellungen und welche sind das eigentlich?
Man möchte anscheinend Erkenntnisgewinn über die Funktionsweise der
materiellen Natur gewinnen, um sich diese Erkenntnisse möglicherweise zu
Nutze machen zu können, etwa um mehr oder weniger nützliche Dinge
herzustellen. Ok. Wenn das so ist, dann steht erst mal der
Erkenntnisgewinn im Vordergrund und die Physiker sollen den liefern.

Frage zwei: an wen eigentlich? Ich meine, haben die Grundlagenforscher
was davon, die Gesellschaft, die Uni, der Staat, die Industrie oder wer?
Ich empfinde das so, daß hier die Ergebnisse in einem schwarzen Loch
verschwinden und die eigentlichen Forscher bleiben über die
Nutzbarmachung ihrer Ergebnisse im dunkeln.

Es fehlt also ein feed-back. Das verführt dazu, immer weiter ins blaue
zu spekulieren, bringt aber keinen Erkenntnisgewinn. Um dies zu
erreichen müßten die Forscher interdisziplinär zusammen arbeiten. Also
Physiker, Mathematiker, Ingenieure, Biologen, Geologen etc. müßten sich
in ständigem kooperativen Austausch befinden. Und dann sollte man
Mathematiker wieder Mathematik machen lassen und Physiker Physik. Das
ist jetzt heillos verwoben, so das ich schon statements erhalten habe:
Physik ist Mathematik. Das ist aber Quatsch hoch drei. Genauso wenig
können die Physiker ihre Theorien ohne jeden Bezug zur Anwendbarkeit
entwickeln.

Um diese Forderung zu erfüllen, müßten Veröffentlichungen erst mal
verständlich genug sein. Klingt trivial, ist aber weder als
Verpflichtung anerkannt, noch trifft dies auf einen Großteil der
Veröffentlichungen zu. Verständlichkeit ist eine 'Bringschuld', d.h.
etwas geschriebenes, das sich an ein allgemeines Publikum richtet muß
auch minimale Kriterien der Verständlichkeit erfüllen: Erkennbarkeit des
Themas, der Zielsetzung, der verwendeten Methoden, Symbole und Annahmen.
Obwohl dies so trivial ist, erscheinen zahllose papers in einer Art
Geheimcode, wobei dieser noch nicht mal allgemein verwendet wird,
sondern in zahlreichen Varianten. Dadurch können nur Spezialisten auf
einem Gebiet den verstehen.

Dann soll etwas geschriebenes eine klare Zweck Mittel Relation erkennen
lassen. Der Forscher entwickelt etwas. Das ist sein Ergebnis. Er sollte
schon dies Ergebnis erklären, also was das genau bedeutet, welche
Schritte ihn dahin geführt haben und auch, was die Motivation dieser
Entwicklung ist.

Dann wäre es wie gesagt sehr schön, wenn die Forschung Rückkopplung
ermöglichen würde. Das meint: ein Grundlagenforscher arbeit mit
Anwendern zusammen und erhält von denen Rückmeldungen, Anregungen oder
auch mal ein gelegentliches Lob.

So einfach ins Blaue zu theoretisieren, das bringt nichts. Man kann so
jedweden Unsinn verzapfen und merkt das noch nicht mal. Deswegen wäre
ein deutlich freundlicher Umgang der Grundlagenforscher untereinander
sehr hilfreich. Man erkennt aber harsches Konkurrenzdenken, Anfeindungen
und die Tendenz, seine eigenen Erkenntnisse möglichst für sich zu
behalten. Dies ist natürlich weder der Öffentlichkeit noch dem Forscher
selber dienlich. Dies führt zu einem völlig aus dem Ruder gelaufenen
System, welches schon gute Ergebnisse in großer Zahl hervorbringt. Nur
sind die so gar nicht nutzbar, da sie verdeckt werden durch eine viel
größere Menge von Halbwahrheiten und regelrechtem Unsinn. Das dies
anscheinend akzeptiert wird, das macht sich die 'Community' in gewisser
Weise mitschuldig und man fragt sich, wieso das eigentlich so geschieht.

Grüße

Thomas Heger
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  #30  
Old 10-16-2009, 11:11 AM
Roland Franzius
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Gregor Scholten schrieb:

Ja, das ist die Absicht in der Einleitung.

Zum Schluss heißt es dann aber leider wesentlich zutreffender

Die Wahrheit zu ergründen,
Spannt ihr vergebens euer blöd Gesicht!
Das Wahre wäre leicht zu finden,
Doch eben das genügt euch nicht.

Goethe, Faust, Paralipomena 16

--

Roland Franzius
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Tags
die , eine , farce , moderne , physik


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