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Was ist ein Teilchen?

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  #51  
Old 10-29-2009, 03:45 PM
Frank Bergemann
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On 29 Okt., 16:02, Gregor Scholten <[Only registered users see links. ]> wrote:

Okay, ich habe da im wahrsten Sinne des Wortes "halb-herzig"
formuliert.
Aber der andere relativistische Effekt der SRT ist ja die
Zeitdilatation.
Passt es, wenn wir die dazunehmen?
Also ich akzeptiere Deinen Hinweis
.... und wage mich noch ein bisschen mehr aus dem Fenster:
Gravitation ist Raumzeitkrümmung.
Beschleunigung ist äquivalent zur Gravitation.
Beschleunigung ist schrittweise Erhöhung der Geschwindigkeit
Geschwindigkeit ist Zeitdilatation & Raumverkleinerung.

Entspräche die Art und Weise (Form) der Raumzeitkrümmung - verursacht
durch Masse -
einer gedanklichen schrittweisen Zunahme der Zeitdilatation und
Raumverkleinerung?

Gruss,
Frank
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  #52  
Old 10-30-2009, 07:17 AM
Frank Bergemann
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On 29 Okt., 18:43, Gregor Scholten <[Only registered users see links. ]> wrote:

Dass sich die Änderung der relativistischen Effekte einer in diskreten
Schritten zunehmenden Geschwindigkeit nach der SRT vergleichen lassen
mit den relativistischen Effekten einer kontinuierlichen
Beschleunigung bzw. Gravitation der ART.
Als Argument für die Raumverkürzung statt Raum-Verkippung bei der SRT.
Aber Du hast unten den Hinweis auf die Lokalität bei der
Beschleunigung angebracht - da muss ich noch mal nachlesen. Bei der
Raumzeitkrümmung / Gravitation haben wir ja keine "Vertauschbarkeit"
der relativistischen Effekte. Zumindest die Uhren laufen für BEIDE
Beobachter in der Nähe von großen Massen langsamer.
Und die Raum-Krümmung ist auch eine Lokale Angelegenheit, für die
Übereinstimmung herrscht.


Die "Rotating Disk" erzeugt eine Raum-Krümmung.
Die Geometrie geht von euklidisch nach nicht-euklidisch.
Ich hab' gelesen, dass Raum- und Zeit-Krümmung auftreten,
die Raumzeit aber insgesamt ungekrümmt ist.
(Allerdings hab' ich noch keine Vorstellung, was damit gemeint ist.).
Aber vielleicht ist es genau das was Du oben meinst?
In "Evolution der Physik" steht auch das zweites Beispiel das mit dem
Fahrstuhl und dem senkrecht zu seiner Beschleunigung eingebrachten
Lichtstrahl, der eine Krümmung erfährt.


Ich meinte keine geschwindigkeitsbedingte Zeitdilataton.
Sondern nur die der Beschleunigung stellvertretend entsprechenden
vergleichbaren Gravitation zugrundeliegenden Zeitdilatation (wirkend
auf den dann stellvertretend ruhenden Beobachter).


Die Zeitdilatation ist aber umgekehrt proportional zum Abstand zur
schweren Masse.
Wenn ich also eine schrittweise zunehmende Geschwindigkeit nach der
SRT mit dem abnehmenden Abstand zur schweren Masse nach der ART
vergleiche, dann habe ich eine Übereinstimmende Entwicklung (Änderung)
der relativistischen Effekte - oder?
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  #53  
Old 10-31-2009, 01:10 PM
Frank Bergemann
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Gregor Scholten schrieb:

Als weiteres Argument dafür, dass die Längen-Kontraktion der SRT nicht
daher kommt, dass nur der bewegte Körper X kontrahiert ist, sondern aus
Sicht des ruhenden Beobachters der gesamte umgegebende Raum des Körpers
X kontrahiert ist und der Körper dann sozusagen "nur" mit kontrahiert
ist. Für mich ergibt sich das schon daher, dass man sich die Menge
ALLER(!) Körper Xi, die sich in der gleichen Richtung und mit derselben
Geschwindigkeit wie X bewegen gedanklich miteinander verbunden denken
kann (wie durch einen Draht). Dann erkennt man, dass auch die
Zwischen-Räume zwischen den Xi kontrahiert sind. Und von dort aus ist es
doch nur noch ein kleiner Schritt, um zur Schlussfolgerung zu kommen,
dass sich alle Xi in einem - gegenüber meinem "ruhenden" Bezugssytem -
verkleinerten Universum befinden. Und das wiederum bedeutet, dass die
Eindrücke und Wirkungen der Xi auf mein Bezugssytem einer notwendigen
Abbildung des verkleinerten Raumes in meinem grösseren Raum unterliegen.
Und dann kann man mal überlegen, welche Effekte sich dann vielleicht
plausibler erklären lassen - z.B. beim Doppel-Spalt-Experiment die
Interferenz eines einzelnen Photons oder Elektrons mit sich selbst.
Ausserdem könnte man auch mal überlegen, ob sich dann nicht auch die SRT
und ART besser miteinander verbinden lassen und welchen Licht das auf
die Quanten-Physik wirft.
Der Dreh- und Angelpunkt dabei ist: Könnte es sein, dass die
Lorentz-Kontraktion nicht nur den bewegten Körper betrifft, sondern den
kompletten ihn umgebenden Raum?
Ich meine, das Problem, warum man nicht auf diesen Gedanken kommt, liegt
darin, dass man zu sehr auf das sich bewegende Objekt fokusiert war.

Gruss,
Frank
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ein , teilchen


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