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#21
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| "Gregor Scholten" schrieb: On 6 Okt., 13:04, Frank Müller <[Only registered users see links. ]> wrote: Lineare Differentialgleichung? Das klingt für mich nach Mathematik, ich vermute mal das eine derartige Gleichung auf einen linearen Logarithmus aufgebaut ist, die ist dann natürlich nur bedingt in der Realität anzuwenden. Frank |
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#22
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| On 6 Okt., 15:37, Frank Müller <[Only registered users see links. ]> wrote: ??? Was er meinte, war, dass die Lösungen dieser DGL alle linear unabhängig sind. Oder Salopp gesagt: Was wir als Realität sehen, ist eine Projektion auf den von den Zuständen, die wir beobachten aufgespannten Zustandsraum. Das delokalisierte Elektron sieht also in unserem Zustandsraum nur so aus, als befände es sich an genau dem Ort, an dem es sich gerade befindet. Kann man das so ausdrücken? |
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#23
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| On 6 Okt., 16:52, Gregor Scholten <[Only registered users see links. ]> wrote: Atome sind sehr klein. Elementarteilche noch kleiner. Es ist aber sicher nicht so, daß man sich die obigen zwei als kleine Bällchen vorstellen sollte. (Siehe mein nie geschriebenes Buch: "Atome sind doch keine kleinen Bällchen".) |
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#24
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#25
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| "Arbales" schrieb: On 6 Okt., 15:37, Frank Müller <[Only registered users see links. ]> wrote: Ja. Aber wir haben ja mittlerweile Computer die Bilder auswerten können, die fest installiert digitale Kameras aufgenommen haben. Da ist dann kein "menschlicher Faktor" mehr drin. Also müßte das Ergebnis doch dann real sein und nicht nur das, "was wir als Realität sehen" Warum soll es sich wo anders befinden? Ein einzelnes Elektron kann man leider nicht mit der Lupe sehen, aber wenn man da etwas größeres erfaßt was man aber auch nicht mit bloßen Auge sehen kann, wie einen TV-Satelliten, der hängt da oben, ich kann ihn nicht sehen, aber ich kann eine Antenne auf ihn ausrichten und Signale von ihm empfangen, also muß der genau da sein wo ihn irgendwer "hingeschoben" hat. Warum diese Logik bei Elektronen nicht auch funktionieren soll verstehe ich nicht. Frank |
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#26
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| Am Tue, 6 Oct 2009 05:40:26 -0700 (PDT) schrieb Gregor Scholten: Das ist ein sehr gutes Beispiel dafür, dass die Physik keine "Warum-Fragen" beantwortet. Die "Erklärung", dass die Schwerkraft dran schuld sei, dass Newton der Apfel auf den Kopf gefallen ist, ist nämlich gar keine Erklärung, sondern eine Tautologie: eine Kraft ist *DEFINIERT* als etwas, was eine Masse beschleunigen kann. Und weil Newton nach genauem Hinsehen festgestellt hat, dass sich der Apfel aus seiner Ruhelage auf seinen Kopf zu beschleunigt hat, musste, damit die *Definition* nicht fallen gelassen werden muss, eine Kraft auf den Apfel gewirkt haben - die Schwerkraft. Nun kann man eine *Definition* schwerlich als Erklärung oder gar als Erkennntisgewinn bezeichnen. Sie wird halt mehr oder weniger willkürlich so gemacht, dass eine Theorie, die diese Definition enthält, zutreffende Vorhersagen macht. Der Erkenntnisgewinn, den die Physik dennoch liefert, besteht in was anderem als letztgültigen Erklärungen, und er wird rein philosophisch begründet: die Physik schafft ein *Modell* der Natur, das im angestrebten, aber nie erreichbaren Idealfall, genau so gut funktioniert wie die Natur selbst, ohne selbst identisch mit der Natur zu sein. Der Mensch wird Schöpfer ... -- ArchTools: Architektur-Werkzeuge für AutoCAD (TM) ArchDIM - Architekturbemaßung und Höhenkoten ArchAREA - Flächenermittlung und Raumbuch nach DIN 277 Info und Demo unter [Only registered users see links. ] |
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#27
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| Ein TeilCHEN ist etwas kleines. Durch das Diminutivsuffix "chen" erkennt man das! mfg Franz "Arbales" <[Only registered users see links. ].uni-kiel.de> schrieb im Newsbeitrag news:[Only registered users see links. ]... Was ist ein Teilchen? Die Frage klingt harmlos, wenn wir die makroskopische Anschauung bemühen. Das Doppelspaltexperiment zeigt aber, dass der Wellencharakter sowohl für Licht, als auch für Materie gilt. Die weiterführenden Experimente, in denen Licht hinter jedem der Spalte polarisiert und vor Erreichen der Photoplatte wieder depolarisiert wird (Quantenradierer) macht deutlich, dass die Welle beide Spalte passiert hat, um das Interferenzmuster zu erzeugen. Nach der Kopenhagener Deutung befindet sich "das Teilchen" in Superposition und die Wellenfunktion kollabiert erst bei der "Messung" also beim Auftreffen auf die Photoplatte. Ich kann sehr gut mit der Vorstellung eines "verschmierten" Teilchens leben, allerdings verstehe ich nicht, wie dieser Kollaps der Wellenfunktion genau vor sich geht. Natürlich sind auch die Nachweise des Teilchencharakters einleuchtend, allerdings hilft mir auch die formale Darstellung des Messprozesses nicht beim Verständnis WARUM die Photonen als Teilchen von der Photoplatte registriert werden. Hier hilft mir auch nicht die makroskopische Anschauung, dass Materie ja offensichtlich aus Teilchen besteht. So offensichtlich finde ich das gar nicht. Stellen wir uns anschauungshalber - unabhängig von der technischen Realisierbarkeit - ein Atom vor, dessen De-Broglie-Wellenlänge die Größe eines Fussballes hat. Sorgen wir auch dafür dass keine äußeren Einflüsse, wie zum Beispiel Beleuchtung des Fussballes zu einer Energieaufnahme führen. Lassen wir dieses "kalte" Atom nun den Doppelspalt passieren, dann wird es zwangsläufig durch beide Spalte gleiten und sich dahinter gemäß der Huygensschen Elementarwellen ausbreiten und interferieren. Und dann passiert es: Es landet "irgendwo" auf dem Schirm und nicht "überall" Wieso verhält sich die Lösung der Wellengleichung, also Psi, wie eine Aufenthaltswahrscheinlichkeit und das "Teilchen" erscheint an "einem diskreten Ort" im Detektor? Woher weiß dieses Teilchen von den anderen Orten, an denen es nicht auftritt? Die Mathematik sagt mir nur, dass es so ist, aber nicht wieso. Bitte helft mir, ich bin verzweifelt. Kann man eine Welle irgendwie dazu bringen sich nur an einem einzigen Ort zu manifestieren? Könnte es sein, dass die "verschmierte" Energie solange im Detektor "zusammenläuft" bis ein komplettes "Quant" vorliegt und so die Photoplatte anregen kann oder muss ich mir die Photoplatte selbst als "Welle" vorstellen, damit sie mit dem in Superposition befindlichen Photon interagieren kann? Ist also der Detektionsprozess ebenfalls eine "Interferenzerscheinung"? |
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#28
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| Arbales <[Only registered users see links. ].uni-kiel.de> wrote in news:067c03d2-3db4- [Only registered users see links. ]: Eine Aussage mit ziemlich vagem Inhalt. Was soll "Wellencharkter" exakt sein? Im Falle materieller unteilbarer Teilchen ist dies keinesfalls erwiesen. Deren Wellenfunktion ist lediglich eine mathematische Beziehung im Unterschied zu EM-Wellen, welche tatsächlich Feldwellen sind. Eine Deutung die sich selber in Widersprüche verwickelt. Nur in den Gedanken des Betrachters. Na sooo einleuchtend scheint die der "Teilchencharakter nicht zu sein. "Offensichtlich" ist keine Erklärung. Was besagt dir die deBroglie-Wellenlänge? Esb ist lediglich eine mathematische Beziehung, aber keine real existierende Welle. Eben nicht. Das "kalte" Atom geht nur durch einen der beiden Spalte hindurch. Sonst gteht weiter nichts durch irgend einen der Spalte hindurch. Die Welle und das Interferenzmuster sind in diesem Falle lediglich ein statistisches Muster eines Ensembels von vielen Teilchen. (vom Typ her, genauso ein Muster wie ein "Apfelmännchen") Der "Wellencharkter" kommt also nicht dem Teilchen zu, sondern dem Ensembel. Das ist der wesentliche Unterschied. Who is the problem? Weil die Wellenfunktion keine Eigenschaft des Teilchens ist, sondern eine Eigenschaftb des Ensembels von Teilchen. Es weis gar nicht und muss auch nichts wissen von den anderen Teilchen. Warum sollte es das? Das ist lediglich eine menschliche Gedankenillusion was du da machst. Sein Verhalten ist rein zufällig, aber so, dass im Ensembel das Bild der Wellenfunktion heraus kommt. Auch bei allen Mustern der "Chaostheorie" braucht ein "Teilchen" nicht zu wissen wie es sich zu verhalten hat. Das zufällige Verhalten des Einzelteilchens produziert das Bild des Ensembels. Die Erklärung für das wieso ist am Einzelteilchen nicht wahrnehmbar. Eindeutig nein, aber dies geschieht ja auch nicht. Nochmals: die Wellenfunktion ist eine Eigenschaft des Ensembels nicht des Einzelteilchens. Daher ist die Aussage, ein Teilchen sei sowohl Teilchen als auch Welle schlichtweg falsch. -- Selber denken macht klug. |
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#29
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| Am Wed, 7 Oct 2009 03:20:19 -0700 (PDT) schrieb Gregor Scholten: Naja, ich wollte nicht zu weit ausufern. Auch das Gravitationsgesetz ist keine Erklärung, sondern lediglich eine Beschreibung der Verhältnisse. -- ArchTools: Architektur-Werkzeuge für AutoCAD (TM) ArchDIM - Architekturbemaßung und Höhenkoten ArchAREA - Flächenermittlung und Raumbuch nach DIN 277 Info und Demo unter [Only registered users see links. ] |
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#30
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| Gregor Scholten wrote: Auch dies ist noch zu ungenau. Das Interferenzmuster bezieht sich nämlich in der Tat nicht auf einzelne Teilchen, sondern auf die Wahrscheinlichkeiten, die sich durch das Quadrieren des Betrags der Wellenfunktion ergibt: Bei ununterscheidbaren Alternativen, also in diesem Fall, wenn das Teilchen durch verschiedene Spalten geflogen sein kann, ohne daß dies irgendwie auch nur prinzipiell festgestellt werden kann, addieren sich die Amplituden und nicht die Wahrscheinlichkeiten, und das macht eben das Interferenzphänomen aus. Gleichwohl zeigt ein einzelnes Teilchen kein Interferenzmuster auf dem Beobachtungsschirm, sondern lediglich eine hinreichend große Anzahl voneinander unabhängig präparierter Teilchen. Dabei können selbstverständlich die Teilchen hübsch separiert nacheinander durch die Anordnung gegangen sein, so daß immer nur ein Teilchen vorhanden war, aber das Interferenzmuster ergibt sich trotzdem. Der qm. Zustand des Teilchens beschreibt (jedenfalls in der von mir favorisierten minimalen statistischen Interpretation) nicht das einzelne Teilchen, sondern macht eben bloß Wahrscheinlichkeitsaussagen betreffs Messungen an dem Teilchen, die nur an hinreichend großen Ensembles mit hinreichender Genauigkeit überprüft werden können, bezieht sich also letztlich auf diese Ensembles. Der Zustand ist dem einzelnen Teilchen freilich insofern zugeordnet als er einer (meist idealisierten) Beschreibung des Präparationsvorgangs entspricht, d.h. in unserem Fall durch die Präparation von im Impuls hinreichend bestimmten Teilchen, die auf einen Doppelspalt treffen, so daß der Zustand mit hinreichender Genauigkeit als eine Welle mit wohlbestimmter Phase (Kohäherenz) beschrieben werden kann. Genau, denn die oben beschriebene Präparation gibt eine breite Ortsverteilung, d.h. die Vorhersagbarkeit des Aufenthaltsortes bei einer Messung ist sehr beschränkt (Unschärferelation). Ist sie nicht, wie oben beschrieben. Es braucht keine Wechselwirkung zwischen den einzelnen Teilchen, um das Interferenzmuster hervorzurufen, gleichwohl ist der qm. Zustand nur in einem sehr spezifischen Sinne dem Einzelsystem zugeordnet, beschreibt aber nur das Verhalten eines hinreichend großen Ensembles. Das ist schon durch die Wahrscheinlichkeitsinterpretation impliziert. -- Hendrik van Hees Institut für Theoretische Physik Phone: +49 641 99-33342 Justus-Liebig-Universität Gießen Fax: +49 641 99-33309 D-35392 Gießen [Only registered users see links. ] |
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| ein , teilchen |
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