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#11
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| Arbales schrieb: Durch Wechselwirkung, wie eine schwingende Saite, die z.B. entspannt wird. Das tritt nicht in Erscheinung, entweder ist das Quant dislokal in Interferenz mit sich selbst oder in exakt einem Detektor lokal: [Only registered users see links. ] Als sehr hinkende Vorstellung: eine Saite schwingt überall, aber wenn sie festgehalten wird, dann nimmt sie genau einen Zustand ein. Siehe obigen Link. Das Photon ist eben unteilbar und kann seine Energie nur im ganzen abgeben, aber /weshalb/ die Welt (oder die Natur) so ist, das kann die Physik nicht sagen (und sonst auch niemand). Es wechselwirkt (energetisch). Und danach ist es ganz und gar weg. Ja, wir haben es mit fundamentalen Quantenzufall zu tun, siehe Link. Nein, wenn du zufällig in einen Sack Reis reinhaust, dann könnten sich Millionen Muster, je nach Zufall, bilden, es bildet sich aber immer genau eines. Es gibt für uns immer "nur" eine Welt (Realität). Viel Spaß beim Grübeln, die Leute brauchen das anscheinend alle. Tja... |
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#12
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| "Arbales" schrieb: Könnte da nicht auch die Möglichkeit entstehen daß man sich irgendwann selbst begegnet, und ich meine damit nicht als Spiegelbild im Spiegel, sondern real? Wenn ich dich richtig verstanden habe gehst du von der Annahme aus daß die Realitäten untereinander (scharf) abgegrenzt sind. Wie kommst du darauf? Frank |
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#13
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| Arbales schrieb: Die richtige Frage ist oft die halbe Antwort und dies ist eine 'richtige Frage'! Wenn man etwas in der Geschichte zurückgeht, dann geht die Quantenphysik auf eine geniale Idee von Max Planck zurück, welcher die Idee hatte, Licht sozusagen zählbar zu machen. Ein Quant ist danach ein 'Teilchen', welches man zählen kann (vom lateinischen für 'wie viel'). Nun ist Licht nicht eigentlich zählbar, aber man kann bestimmte Zustände zählen, wenn man Wellen nicht nur räumlich betrachtet, sondern vier dimensional: Wenn man sagt x=i*ct, dann kann man das mit y und z auch machen und den Raumachsen imaginäre Zeitachsen zuordnen, entlang denen sich Licht mit c bewegt. Sagt man nun, Etwas bewegt sich nicht, dann ist dx=dy=dz=0 und es 'bewegt' sich nur in der Zeit, was einer vierten Achse entspricht, die imaginär ist und für die diese Bedingung gilt. Dieses Etwas ist nun zählbar, da es sich so verhält wie ein Licht-'Teilchen', das an einem Punkt bleibt, wozu man eine sich ausbreitende Welle braucht, die sich mit einer einlaufenden überlagert, also sozusagen um einen Punkt kreist. Dazu muß man nur die Zeitachse temporär als Raumachse nehmen und mit der x-Achse vertauschen und die Welle um diese kreisen lassen, außerdem auch um die y-Achse und um die z-Achse. Dann kommt die Welle wieder zurück zum Ausgangspunkt, ist aber etwas weiter auf der Zeitachse. Jetzt kann man diesen Punkt als Teilchen betrachten und die Welle darum als Feld. Nimmt man so einen zählbaren Zustand und orientiert die Zeitachse wieder entlang einer Raumachse, dann bewegt es sich entlang dieser Achse und man hat man ein Lichtquant. Teilchen sind danach ausgezeichnete Zustände, welche man deswegen zählen kann, aber keine 'Dinge'. TH (Dislaimer: dies ist meine Sichtweise und nicht etwa die von Max Planck) |
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#14
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| Die zentrale Frage bleibt aber bei der Vorstellung der schwingenden Saite und der Erklärung der Wechselwirkung unbeantwortet: Der überlichtschnelle Informationstransport Denn natürlich trifft das delokalisierte Quant gleichzeitig an allen Orten auf den Detektor, wenn die Wellenfront den Schirm erreicht. Wie Gregor schon schrieb: du hast gerade eines der zentralen Probleme der Kopenhagener Deutung erkannt. Sie sagt zwar, dass der Kollaps eintritt, aber nicht wie und warum. Mehr noch, der Kollaps macht sogar Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der Relativitätstheorie, da er ja instantan, also überlichtschnell, ablaufen müsste. Die Kopenhagener Deutung wird aber heutzutage kaum noch vertreten. Die größte Anhängerschaft hat mittlerweile die sogenannte minimale statistische Interpretation. Diese besagt, dass die Eigenschaft eines Quantensystems, im Zustand |psi> zu sein, nicht mehr und nicht weniger bedeutet, als dass die Wahrscheinlichkeit, bei der Messung einer Observablen O (z.B. der Auftreffpunkt auf dem Schirm) den Messwert o_i zu gewinnen, durch P_i = |<o_i|psi>|² gegeben ist, wobei |o_i> der zum Messwert o_i gehörende Eigenzustand der Observablen O ist. << |
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#15
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| Arbales schrieb: Der tritt nicht auf, sondern es handelt sich um: Die Quantenwelt hat wechselnde Zustände, das ist die kleinstmögliche Auflösung und die Vorstellung, daß noch irgendetwas "mehr dazwischen" stattfindet (Transport) führt in die Irre. Die QM beschreibt das unteilbare Ende der Fahnenstange. |
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| Gregor Scholten wrote: Gemwint war wohl: das einfachere und speziellere mit dem komplizierteren und allgemeineren begr"unden.... |
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#20
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| "Arbales" schrieb Empirisch, also aus Erfahrung? Na ja wenn du solche Erfahrungen schon gemacht hast... Nach meinen Erfahrungen müßte jede Realität mit jeder anderen über so was wie ein Differential verbunden sein, was alle ebenen der einzelnen Realitäten ausgleichen kann. So ein Differential stelle ich mir vor wie beim Wetter die Temperatur und Druckunterschiede die Hochdruck von Tiefdruck- gebieten, und heiße von kalten Gegenden trennen. Frank |
| Tags |
| ein , teilchen |
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