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Windlast(?) an der Satellitenschüssel

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  #11  
Old 08-30-2009, 08:40 AM
Manfred Ullrich
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Default Windlast(?) an der Satellitenschüssel


"Roland Damm" <[Only registered users see links. ]> schrieb im Newsbeitrag news:4a999ba0$0$32682$[Only registered users see links. ]...
Man könnte vielleicht noch anders - allgemeiner - fragen:
Hat unter Deinen geschilderten Umständen in jedem Fall die größte Kraft,
die überhaupt entstehen kann, die Richtung gegen die Anströmung?

Gruß
Manfred

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  #12  
Old 08-30-2009, 09:43 AM
Alfred Flaßhaar
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Default Windlast(?) an der Satellitenschüssel

Manfred Ullrich wrote:

(...)

Es gibt Fälle, in denen die vom Wind am Bauwerk erzeugte Kraft quer zur
Strömungsrichtung größer wird. Beispiel: Stehender Zylinder (Silobauwerke).
Verstärkt kann dieser Effekt werden, wenn Gruppen solcher Bauwerke dicht
beieinander stehen. Ähnlich kann es bei speziellen geometrischen
Verhältnissen an üblichen Gebäuden sein. Früher trug dies den gefürchteten
Namen c_3-Wind.

Über Tragflächen und Segel weiß ich allerdings nichts.

Freundliche Grüße, Alfred Flaßhaar
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  #13  
Old 08-31-2009, 08:22 PM
Franz Müller
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Default Windlast(?) an der Satellitenschüssel

Hallo NG,

danke für Eure Antworten, aber ich denke, daß ich keinen Statiker brauche,
denn ich wollte eigendlich nur mal wissen, welche Kräfte auf meine jetzt
vorhandene Konstruchtion wirkt. Bis jetzt hat meine Schüssel noch jeden
Sturm überstanden...

MfG
Franz


"Franz Müller" <[Only registered users see links. ]> schrieb im Newsbeitrag
news:h743cj$fqk$01$[Only registered users see links. ]...


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  #14  
Old 09-02-2009, 03:24 AM
Ralf . K u s m i e r z
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Default Windlast(?) an der Satellitenschüssel

X-No-Archive: Yes

begin quoting, Kai-Martin Knaak schrieb:


Das ist die richtige Antwort, und damit hat Roland auch schlicht recht
mit der Feststellung und Begründung, daß Segelschiffe am Wind
schneller fahren können als bei achterlichem Wind: Die Schiffe sind
immer langsam gegenüber den Windgeschwindigkeiten, und obwohl hoch am
Wind die Auftriebsvektoren ziemlich ungünstig liegen (der Querdruck
treibt das Schich nämlich nicht voran, sondern nur die Komponente in
Bugrichtung) ist die Auftriebskraft dennoch so überlegen, daß das
richtig was bringt. Und das liegt daran, daß man durch Auftrieb der
Luft einen Energieanteil nach der Betz-Formel entziehen kann, während
die maximale Energieübertragung für Widerstandsläufer (Brett quer im
Wind) dramatisch kleiner ist. Deshalb sind die Leute auch schon in
der Antike von den persischen Windmühlen ("Türflügel", die um
vertikale Achse umliefen, eine Seite mit einer Mauer abgedeckt und
daher nicht angeströmt) abgekommen und haben Holländerwindmühlen nach
dem Auftriebsprinzip erfunden.

Witzigerweise kann ein Segler so bei halbem Wind oder sowas losfahren
und dann mit zunehmender Geschwindigkeit den Kurs etwas abfallen
lassen und wird dabei sogar auch noch schneller, weil nämlich mit
zunehmender Fahrt der scheinbare Wind nach vorne dreht und ebenfalls
zunimmt, woraus dann eine höhere Vortriebskraft resultiert. Das ist
ein bißchen wie Münchhausen: Sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf
ziehen. Würde das Schiff bei raumem Wind nämlich langsamer, dann würde
dabei die Vortriebskraft abnehmen, obwohl dabei dann der scheinbare
Wind achterlicher käme.

Also ja: Wind parallel zur Schüssel kann viel mehr Schäden verursachen
als auf die Schüssel drauf.


Gruß aus Bremen
Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie
nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus
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  #15  
Old 09-03-2009, 09:03 PM
Roland Damm
Guest
 
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Default Windlast(?) an der Satellitenschüssel

Moin,

Ralf . K u s m i e r z schrub:


Hmm, allerdings will ein Schiff möglichst viel Leistung haben,
bei der Frage geht es aber um die maximal mögliche Kraft. Die
fest stehende Sat-Schüssel entzieht dem Wind keine Leistung.


Angeblich können Eissegler auf über 100km/h kommen. Die haben
dann das Segel fast in Fahrtrichtung gespannt.


Man kann Windkraftanlagen bauen, die nicht selbst anlaufen
können. Ganz deutlich bei Darrieus-Rotoren. Die haben oft auch
keinen 'geometrischen' Anstellwinkel.


Aus einem anderen Grund sowieso: Nämlich wegen der Momente und
daraus resultierender Torsion auf den Mast. Und noch viel
schlimmer sind Schwingungen.
Diese Probleme treten auch eher bei irgendwelchen anderen
Windrichtungen auf, als ausgerechnet bei Wind von vorne.

CU Rollo
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Tags
der , satellitenschüssel , windlast


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