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#1
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| ....die Bremskraft vorne höher (geringer) als hinten ist. Oder ist das Nicken davon unabhängig. Wohlgemerkt: die Räder rutschen nicht durch. (Dies ist ein strittiger Punkt mit einem Bekannten. Ich habe keine NG KFZ-Technik gefunden.) Gruß Manfred |
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#2
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#3
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| Manfred Ullrich wrote: Ist de.etc.fahrzeug.misc wirklich so schwer zu finden? Michael Dahms |
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#4
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| Am Tue, 28 Jul 2009 16:26:25 +0200 schrieb Manfred Ullrich: Wo wird das Auto denn "festgehalten", wenn gebremst wird? Richtig, an der Unterseite der Reifen. Und wo befindet sich die Masse des PKWs? Richtig, ganz deutlich über den Rädern. Zeichne Dir auf, an welchen Punkten die jeweiligen Kräfte ansetzen und in welche Richtung sie weisen, und überleg Dir dann, warum ein normales Auto deshalb immer einknickt. -- ArchTools: Architektur-Werkzeuge für AutoCAD (TM) ArchDIM - Architekturbemaßung und Höhenkoten ArchAREA - Flächenermittlung und Raumbuch nach DIN 277 Info und Demo unter [Only registered users see links. ] |
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#5
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| "Tom Berger" <[Only registered users see links. ]> schrieb im Newsbeitrag news:iris2q64wd2q$.1xnuvvuoejghk$.[Only registered users see links. ].. . Es geht darum, ob es mehr nickt, wenn vorne mehr gebremst wird als hinten; verglichen mit dem Fall, wo vorne und hinten gleichermaßen gebremst wird. Oder was ist, wenn hinten mehr gebremst wird. Gruß Manfred |
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#6
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| Manfred Ullrich wrote: [ Bremsnicken ] Beides ist möglich. Das Nicken hängt wesentlich von der Art der Radaufhängung ab. Es sind mehrere Faktoren wirksam. Im Normalfall pflegen sich Autos beim Bremsen vorn zu senken. Radlast: Die Radlast nimmt beim Bremsen vorn stets zu und hinten ab, da der Fahrzeugschwerpunkt stets oberhalb der Radauflagefläche (Kraftangriff) liegt. Durch den Abstand von Kraftangriffspunkt und Schwerpunkt entsteht beim Bremsen stets ein Moment, daß zur Auflagekraftvergrößerung vorn und zur Kraftverminderung hinten führt. Dieser Effekt kann enorme Werte erreichen, so daß die Hinterräder bei Fahrzeugen mit hohem Schwerpunkt fast vollständig entlastet werden und sich das Fahrzeug im Extremfall sogar überschlägt (z.B. provoziertes Ansteigen des Hecks bei Motorradstunts). Durch Bremskraftverteiler, die abhängig von Bremskraft (und bei Nutzfahrzeugen der Beladung) den Löwenanteil der Kraft auf die vorderen Räder wirken lassen, wird dieser Effekt berücksichtigt. Die Vorderbremsen müssen daher auch stets wesentlich stärker als die hinteren ausgelegt werden. Nicken: Das Nicken ist im wesentlichen von der Art der Radaufhängung abhängig, die das Bremsmoment aufnehmen muß. Der Einfluß kann am besten bei Motorrädern beobachtet werden. Bei Telegabeln kommt es stets zu einem starken Eintauchen der Gabel, da die resultierende Kraft des Bremsmoments hier rechtwinklig zur lokalen Bewegungsrichtung der Gabel wirkt und somit der Eintauchvorgang von der Bremskraft unbehindert erfolgt. Bei Schwinggabeln wie beispielsweise den alten BMW-Motorrädern (Bj. ca. 1950-1970) befindet sich der Drehpunkt der Schwinge hinter dem Vorderrad, und das Bremsmoment ist im Aufhängungspunkt dem Moment aus der Gewichtskraft entgegen gerichtet, so daß es beim Bremsen sogar zu einem Aufrichten des Motorrads beim Bremsen kommt, was ein sehr neutrales und angenehmes Fahrverhalten bewirkt. Als nachteilig gilt bei dieser Bauart die etwas größere ungefederte Masse und die aufwendigere Konstruktion. Bei Autos sind die Vorderräder zumeist in unmittelbarer Nähe der Radachse angelenkt, so daß hier ähnliche Verhältnisse wie bei Telegabeln gelten. Eine Kurzschwinge mit hinterer Anlenkung hatte jedoch nach meiner Erinnerung der alte VW-Käfer. Sämtliche Aufhängungsarten können jedoch die physikalischen Gesetze nicht verändern, die extreme (und kritische) Entlastung des Hinterrads bei scharfem Bremsen ist nur durch die Fahrzeuggeometrie (hauptsächlich Schwerpunkthöhe)beeinflußbar und von der Aufhängungsart unabhängig. Gruß, Gerhard |
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#7
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| Manfred Ullrich wrote: Unabhängig. Das Nicken entsteht als Reaktion des Trägheitsmoments des Autos (um die Querachse) auf den Wechsel des Drehmoments der Fahrbahn auf das Auto. Da die Bremskräfte in der Ebene senkrecht zu dieser Drehachse kollinear sind (in Fahrtrichtung auf Fahrbahnhöhe), ist es egal, wie sie verteilt sind, denn für das Drehmoment ist allein die Summe der Kräfte maßgeblich. In dieser Forderung liegt der eigentliche Knackpunkt. Denn die Nickbewegung entlastet die Hinterräder, und das beschränkt die Wahlfreiheit der Bremskräfte, wenn man die Haftreibung aufrechterhalten will. Anders gesagt ist es nicht so, das ein Unterschied der Bremskräfte das Nicken ändert, sondern dass das Nicken einen Unterschied der Bremskräfte erzwingt. |
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#8
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| Michael schrieb: Die Feder sitzt beim Auto zwischen Chassis und Querlenker. Die Bewegungsrichtung beim Brensen hängt also einzig davon ab, welches Moment der Raddrehmomente - quer zum Fahrzeug - und der Trägheitskräfte - längs zum Fahrzeug - in das Drehmoment der Querlenker nahezu längs zum Fahrzeug übertragen wird. Nahe 0 wird gern gesehen, um das Lenkverhalten bremsunabhängig konstant zu halten. Glücklicherweise hat der Konstrukteur mit Schräglenkerachsen genau die Freiheit, die er dringend braucht. Man versteht bei diesen geratenen Antworten hier jedenfalls, warum Physiker bei Autofirmen eher in der Datenverarbeitung arbeiten, dann müssen die Ingenieure sich das nicht jeden Tag anhören. -- Roland Franzius |
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#9
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| On Tue, 28 Jul 2009 11:56:53 -0700, Michael wrote: Roland. Und er möchte Dir erzählen, dass es einen Zusammenhang zwischen angenehmen Lenkeigenschaften und Einnicken beim Bremsen gibt. Dass diese Freiheit bedeutet, dass die Radaufhängung durchaus so konstruiert werden kann, dass das Auto beim Bremsen nach oben statt nach unten nickt, hast Du schon verstanden, oder? ---<(kaimartin)>--- -- Kai-Martin Knaak Öffentlicher PGP-Schlüssel: [Only registered users see links. ] |
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#10
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| "Hans-Bernhard Bröker" <[Only registered users see links. ]> schrieb im Newsbeitrag news:h4nc8m$amo$01$[Only registered users see links. ]... Ich hatte in meiner Jugend 2 verschiedene Mopeds. Ersteres hatte eine Schwinge als Vorderadaufhängung. wenn ich nur damit bremste, dann "bäumte" sich das Moped auf- Zweiteres hatte eine Gabel als Vorderadaufhängung, wenn ich nur damit bremste, dann "tauchte" die Gabel ab. S nickte als nach vorne. |
| Tags |
| auto , ein , mehr , nickt , oder , weniger , wenn |
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