| | |||||||
| Register | Search | Today's Posts | Mark Forums Read |
| Forum Physik Forum Physik. |
| | LinkBack | Thread Tools | Display Modes |
|
#11
| |||
| |||
| Vogel schrieb: In diesem Fall Objekte deiner persönlichen Anschaung, 3 Mengen, Oktetts. Umgedreht wird ein Schuh daraus. Nachdem in der Quantenwelt die Rolle von Wahrscheinlichkeiten sichtbar geworden ist, kann die Natur keinen exakten Bauplan befolgen. Beispiele sind spontane Symmetriebrüche (wie z.B. das Ausfrieren der elektroschwachen Kraft). Die in Theorien benutzen Modelle und Abstraktionen sind nachträgliche Beschreibungen von denen nichts abhängt aber deren Konsistenz bezüglich der Beobachtungen natürlich mithilfe mathematische Grammatik gecheckt wird, weil Mathematik formal die per Konstruktion richtige Sprache für konsistente Definition und Beschreibung von Zusammenhängen ist. Die reale Welt hat aber bisher jede Menge "grundlegende Beziehungen umgangen", z.B. "grundlegende" Kommutativität. Man mußte den mathematischen Apparat immer mehr erweitern, um die Beobachtungen konsistent beschreiben zu können. Das ist nicht umgedreht, so daß erst "die Mathematik da ist", die die Natur dann "befolgt" und es gibt auch gar keinen vernünftigen Grund zur Annahme, daß die Welt einem Plan exakt zu folgen "gezwungen" ist, stattdessen kann man sogar auch nur dann über ihre Dynamik reden, wenn man zusammenfassend und mithin verkürzend modelliert, z.B. wird man z.B. nicht "weiterkommen" wenn man die Details der Oberfläche des Atlantiks exakt beschreibt - die Vielfalt ist aber ungeachtet dessen wirklich da. Die Vielfalt bezüglich der Dynamik kommt mir schon recht unendlich vor. Diese Art deiner Sätze: "Die Welt kann nur drei Dimensionen haben, weil die Mathe das diktiert", etc. oder: ist überflüssiges Getönse, wahrscheinlich wegen zuviel "Selberdenkens". |
|
#12
| |||
| |||
| Gerhard Tenner schrieb: Irgendswie muss eine Antwort zur Frage passen. Hat dir die Fragestellung eingeleuchtet? Es handelt sich um naturwissenschaftlich nicht so Bedeutsames aus einer physikalischen improvisierten Konstruktionstechnik sehr anspruchsvoller mathematischer Sachverhalte; der Klassifikation aller Darstellungen von endlich erzeugten Lie-Gruppen und -Algebren. Als Einführung im diskreten Fall reicht vielleicht der Faden im benachbarten dsm: Wieviel unterscheidbare Möglichkeiten gibt es, 8 Stück Kuchen von vier Sorten auf 4 unterscheidbare Damen im Kaffekranz zu verteilen. -- Roland Franzius |
|
#13
| |||
| |||
| Just Pronto <me@privacy.invalid> wrote in news:t3yze47yihxp$.o2mtsq45wwb1$.[Only registered users see links. ]: Also eines davon sind die physikalisch existenten Baryonen. Die anderen beiden sind zwar auch verschiedene Objekte, aber beschreiben das gleiche Objekt. Nur war von dieser Sicht bei mir nirgende die Rede. Die Unbestimmtheitsrelation der QM ist schlichtweg mathematisch bedingt. Das ist kein Naturgesetzt. Es geht schlichtweg nicht anders. Dass es anders ginge war nur eine Illusion. Es gibt Erhaltungssätze an denen die Natur nicht vorbeikommt. Andererseits ist es so, dass Wahrscheinlichkeiten in der Quantenwelt lediglich eine Eigenschaft von Ensembels sind. Im Einzelfall gibt es keine Wahrscheinlichkeit. Lediglich die Vorhersagbarkeit im Enzelfall ist eine Wahrscheinlichkeit, abgeleitet aus Ensembel-Eigenschaften. Selbstverstäündlich hängt von den Theorien nichts ab. Genau diese Konsistenz ist nicht willkürlich. Sie gehorcht Erhaltungssätzen und mathematisch zwingenden Beziehungen. .... Nicht einen Plan, aber unumgängliche Beziehungen, die mathematisch begründet sind. Wenn du mit "Mathematik" die menschliche Lehre disebezüglich meinst, hast du Recht. Ich meine aber grundlegende Schlussfolgerungen. z.Bsp. die Noethertheoreme wie auch die Walker-Robertson-Metrik lassen sich rein mathematisch ableiten. Sie ist zwar sehr gross, aber nichts in der Realität kann unendlich sein. "unendlich" ist ein Begriff des menschlichen Denkens, der durchaus seine Berechtigung hat. Nicht diktiert, sondern begründet, dass es nicht anders geht. Begründung in Mathematik ist doch auch die Idee all jener die eine GUT suchen. Alles menschliche Wissen ist einst NUR aus selberdenken entstanden. (das beste Beispiel dafür, ist Einstein und seine RT, aber auch ein Gell Mann und seine Quarks, usw.) Dass es Menschen gibt die natürlich auf ihrem Spezialgebiet dies viel besser können als ich, kann ja kein Hindernis sein. Und vor allen Dingen, mit "Selberdenken" meine ich nicht, dass man so mal adhoc den Spezialisten Konkurenz machen sollte oder könnte. "Selberdenken" ist eine Lebenshaltung, die viel Unheil von den Menschen abwenden könnte. Für mich persönlich ist es eine Protesthaltung gegenüber fauler Dummheit und ignoranter Dummheit, welche ich als Ursache des durch Menschen verursachten Bösen halte. -- Selber denken macht klug. |
|
#14
| |||
| |||
| roland.franzius # uos.de@2:240/2188.911 meinte am 26.07.09 zum Thema "Re: Wieso gibt es nur ein Baryonenoktuplet?": Ich hatte es doch extra hingeschrieben: Ich habe nicht vor zu behaupten, das Du Dich zu kompliziert ausgedrückt hast oder man es hätte besser schreiben können. Der Text ist halt nur so, das auch ne Menge Vorgebildete mangels der notwendigen Kenntnisse aussteigen und da darf man ja wohl erheitert sein, wenns mit "vereinfacht ausgedrückt" kombiniert ist. Wenn ich real was zu meckern hätte, dann könnte es sich nur darauf beziehen das nicht zwischen Welt und Modell sauber getrennt formuliert wird - aber bei dem Kontext bestand dazu kein Anlass. Da gibts andere, die im Text regelmäßig aus Mathematik folgern wie die Welt zu sein hat statt zu konstatieren, das da in bisher bekannten Grenzen zutreffend beschrieben wird. Und oft auch nur durch die Formulierung obwols nicht mal so gemeint ist, denn das Wissen was da folgt, abbildet ist ja vorhanden. Gruss Gerhard Origin: Lohnarbeit muß sich lohnen für den, der zahlt. Nicht Arbeit muß sich da lohnen, sondern arbeiten lassen. --- |
|
#15
| |||
| |||
| Vogel schrieb: Es ist eine mögliche klassifizierende Beschreibung existenter Baryonen. Mag sein oder auch nicht. Nein, denn du formulierst gern gleich in allgemeiner Verkündigungsform. Die Unbestimmtheitsrelation ist mathematisch formuliert. Was denn? Du meinst jeder andere Wille der Natur wäre verfehlt... Sie soll sich das gar nicht erst einbilden... Es gibt die Natur und ihre Dynamik, und wir erleben ihr Treiben und können das u.a. in Erhaltungssätzen beschreiben. Ich steige hier nicht ein, einmal weil das Thema schwer zu kommunizieren ist und du dabei bereits felsenfest "überzeugt" bist, daneben ist das alles natürlich eh "Wurst". Ok. Gut. Wie sollte denn dieser "Zwang" durchgesetzt werden, das würde eine eigene, von der bekannten unabhängige, "Durchsetzungsphysik" erfordern. Du drehst dich im Kreis denn du setzt das voraus was du "begründest", ohne jedes Argument, in Form von "unabhängigen" Verkündigungssätzen. Ja, aber sie sind nichtsdestotrotz Beschreibung, nicht "Ursache" (oder nur Restriktion) der Weltdynamik weil dafür kein Argument darstellbar ist. Wieder eine deiner Verkündigungen, die auch mindestens zuallerserst die Definition des Begriffes unendlich (nebst konkreter "Anwendung") voraussetzen würde. Und auch Bananen sind durchaus berechtigt krumm zu sein. Das ist das gleiche. Eine GUT zu suchen hat ästhetische Motivation, denn Wissenschaft hat, ganz wichtig, unvoreingenommen, zu beschreiben und nicht Gründe zu spekulieren, weshalb die Natur nicht anders können könnte. Sie darf auch hypothetisch sein und spekulieren, aber nicht Hypothesen als Voraussetzung in ihre Denke oder Modelle einbringen. Schon gut, habe einen Smiley vergessen. Allerdings sagte ich auch "zuviel" denn man könnte munkeln, daß du deine "gediegene Schulbildung" samt der daraus resultierenden persönlichen Meinungsfarbe als total heiligen Gral empfindest und übersiehst, daß sich nicht nur die Welt weitergedreht hat, sondern, daß es noch viel schlauere Leute gab als deine Lehrer. Jetzt wird das ein wenig albern... Das hatte ich schon so verstanden, was sonst. Ok, aber du scheinst das Selberdenken eben, äh, deutlich, zu übertreiben. |
|
#16
| |||
| |||
| Just Pronto <me@privacy.invalid> wrote in news:1bjn7yf86np7h$.6kvp47fhtoll$.[Only registered users see links. ]: Ja natürlich, aber es ist nun mal jene über die wir reden. Nee, dass mag nicht, auch nicht sein. Nee, sie ist eine mathematische Beziehung, der sich die Natur nicht entziehen kann. Es gibt keine Welt in der es keine Unbestimmtheitsrelation gibt. Auf den mathematischen Beweis verzichte ich vorerst. Die Natur hat keinen Willen. Die Welt ist ein Sammelsurium kompatibler Beziehungen, welche sich gegenseitig bedingen. Ich bin nur konsequent. -- Selber denken macht klug. |
|
#17
| |||
| |||
| vhfmeyer # t-online.de@2:240/2188.911 meinte am 28.07.09 zum Thema "Re: Wieso gibt es nur ein Baryonenoktuplet?": Ihr solltet mal nachdenken, was ihr mit den Worten wirklich sagen wollt. Das ist produktiver, als neue Ebenen von halbverdaueter Sprache einzuziehen. Die Natur unterliegt in keinster Weise irgendeiner Wissenschaft sondern umgekehrt unterliegt Wissenschaft der Natur, sie ist das Abbild und nicht die Form. Das man aus im Modell abgebildeten Regeln folgern kann ist Binsenweisheit, das das aber nur im Rahmen der Gültigkeit des Modells zulässig ist, diese ebenfalls Binsenweisheit ignoriert die *Formulierung* das man aus Wissenschaft heraus der Natur was vorschreibt. Aber man sollte doch bittesehr beachten, das das so gut wie immer nur eine laxe Formulierung ist und von dem, ders schrieb ganz ganz selten auch so falsch gemeint. So schön ichs fände, wenn Lektoren Autoren öfter auf den Lapsus hinwiesen, in nem Forum wie hier ist es selten produktiv. Aber man kann es keinem übelnehmen das dann anzusprechen, wenn der Autor anderen hochpräzise Formulierung abfordert. Ich denke keiner der hier schreibt nimmt wirklich an, das der Bezug auf eine theoretische Erkenntnis einen Beweis darstellt sondern nur die eigenen Mühe sparen soll indem man sich auf die bereis erfolgte experimentelle Prüfung der Theorie durch andere verläßt. Gruss Gerhard Origin: Lohnarbeit muß sich lohnen für den, der zahlt. Nicht Arbeit muß sich da lohnen, sondern arbeiten lassen. --- |
|
#18
| |||
| |||
| Vogel schrieb: Sehr weise. Das kann man ja auch nicht mathematisch beweisen. Wenn wir p = hk setzen, ergibt sich der Rest natürlich allein durch die Fouriertransfomation. Aber diese Voraussetzung lässt sich nicht mathematisch herleiten, oder? Grüsse, Volker |
|
#19
| |||
| |||
| Gerhard Tenner schrieb: Hallo Gerhard, ich versteh leider nicht, was Du sagen willst. Was Vogel (in meinem Verständnis) sagen wollte war: Die Unschärferelation ist nicht sehr geheimnisvoll und ergibt sich einfach durch den Wechsel der Betrachtungsweise. Das ist reine Mathematik. Ich stimme ihm soweit zu. Ich wollte bloss darauf aufmerksam machen, dass es trotzdem ein physikalischer Sachverhalt ist. Ich hoffe, das war jetzt auch sprachlich hinreichend präzise. Grüsse, Volker |
|
#20
| |||
| |||
| Mal dumm gefragt: Wie kommt überhaupt der OP darauf, es gäbe nur ein Baryonenoktuplet? Baryonen gibt es zuhauf! Warum meinst Du, nur das niedrigste Oktuplet existiert? Volker Meyer wrote: -- Hendrik van Hees Institut für Theoretische Physik Phone: +49 641 99-33342 Justus-Liebig-Universität Gießen Fax: +49 641 99-33309 D-35392 Gießen [Only registered users see links. ] |
| Tags |
| baryonenoktuplet , ein , gibt , nur , wieso |
| Thread Tools | |
| Display Modes | |
|
|
| | ||||
| Thread | Thread Starter | Forum | Replies | Last Post |
| Felder | Kurt Bindl | Forum Physik | 47 | 02-27-2009 11:38 PM |
| Frage: Wieso verhindert eine Kohlenschicht das Aufsteigen vonBodensalzen? | Karl-Ludwig Diehl | Forum Chemie | 13 | 06-27-2008 01:56 PM |
| Den Ereignishorizont gibt es nicht, glauben amerikanische Forscher | Thomas Richter | Forum Physik | 19 | 06-27-2007 01:26 PM |
| Gibt es Erdstrahlen - und was sind Erdstrahlen? | Gerhard Tenner | Forum Physik | 0 | 09-27-2005 10:00 PM |
| Evolution | Frank Hofmann | Forum Biologie | 3 | 10-30-2003 05:53 PM |