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#21
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| Christian Gollwitzer <[Only registered users see links. ]> wrote in news:h3l80k$f91$[Only registered users see links. ].uni-bayreuth.de: Nein, eine um ihre Hauptträgheitsachse gleichmässig rotierende Masse, sendet keine G-Wellen aus, schon deswegen weil G-Wellen was anderes sind als EM-Wellen. Gemeinsam ist ihnen nur die mathematische Form. Genaugenommen muss man unter einer G-Welle eine gravitationale Störung verstehen, die sich im Raum fortpflanzt. G-Wellen sind also in der Regel keine harmonische Wellen, lassen sich aber mit dem gleichen mathematischen Apparat beschreiben. Es gibt jedoch auch Anordnungen von Massen, bei denen harmonische G-Wellen entstehen können, wenn z.Bsp. eine Masse auf einer elliptischen Bahn um eine andere schwebt. -- Selber denken macht klug. |
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#22
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| Gregor Scholten <[Only registered users see links. ]> wrote in news:[Only registered users see links. ]: Sehr interesant! Eine retardierte Geschwindigkeit, aha. PS Besorg dir endlich mal einen Newsreader der rewraping beherrscht, damit du den Text hier nicht andauernd in zusammenhanglose Stücke zerreist. -- Selber denken macht klug. |
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#23
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#24
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| Christian Gollwitzer <[Only registered users see links. ]> wrote in news:h3l80k$f91$[Only registered users see links. ].uni-bayreuth.de: G-Wellen werden in der ART folgendermassen hergeleitet: Man geht von den quellenfreien Feldgleichungen R_ij = 0 aus. Man zerlegt dann den Metriktensor in zwei Teile. In einen Metriktensor des Minkoskiraumes, also lokal flach, und einen Störungstensor. g_ij = n_ij + h_ij h_ij ist dann eine Störung in erster Ordnung. Im Riccitensor vernachlässigt man dann Terme zweiter Ordnung und grösser. Man gelangt dann mittels einer Eichbedingung zu den entkoppelten linearisierten Feldgleichung. Deren Lösungen sind vom Typ ebene Wellenlösungen. Deren physikalisches Verständnis muss aber noch reifen. Die Herleitung zeigt schon, dass es sich genaugenommen um Störungen des Raumzeitkontinuums handelt und nicht um "Schwingungen". Die Wellenlösungen sind nur in erster Ordnung. -- Selber denken macht klug. |
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#25
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| Vogel <[Only registered users see links. ]> writes: Was natürlich Unfug ist. Eine Hantel z.B. die um eine Achse durch ihren Schwerpunkt senkrecht zum Hantelgriff rotiert, sendet selbstverständlich GW aus. Nein. EM-Wellen sind Dipolwellen, GW-Wellen sind Quadrupolwellen. Sicher sind sie das. -- Space - The final frontier |
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#27
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| Christian Gollwitzer <[Only registered users see links. ]> writes: Nichteinmal ich finde es 'natürlich', ein solches Experiment im Weltall durchzuführen. Der OP wollte ein Experiment, das deutlich billiger ist als z.B. LIGO - und du willst in den Weltraum? Sinnvoller erscheint es mir, die relative Phase zwischen GW und Pulsarsignalen zu studieren. -- Space - The final frontier |
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#28
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| Oliver Jennrich <[Only registered users see links. ]> wrote in news:[Only registered users see links. ].uni-berlin.de: Ja klar, die Klugscheisser sterben nie aus. Sie hängen sich noch an der letzten textlichen Ungenauigkeit auf. Eine Hantel sind _zwei_ Körper die sich um einen Schwerpunkt drehen. Die senden dann natürlich GW-Wellen aus. Aha! Wieso nein? Dipolwellen und Quadrupolwellen sind bei dir das gleiche? Beides sind mathematisch ebene Wellen, zumindest in erster Ordnung. In der _Regel_ nicht. Wann sie das sind, stand in dem Textteil den du hier weggelassen hast. Lediglich in erster Störungsordnung sind sie das. G-Wellen werden in der ART folgendermassen hergeleitet: Man geht von den quellenfreien Feldgleichungen R_ij = 0 aus. Man zerlegt dann den Metriktensor in zwei Teile. In einen Metriktensor des Minkoskiraumes, also lokal flach, und einen Störungstensor. g_ij = n_ij + h_ij h_ij ist dann eine Störung in erster Ordnung. Im Riccitensor vernachlässigt man dann Terme zweiter Ordnung und grösser. Man gelangt dann mittels einer Eichbedingung zu den entkoppelten linearisierten Feldgleichung. Deren Lösungen sind vom Typ ebene Wellenlösungen. Deren physikalisches Verständnis muss aber noch reifen. Die Herleitung zeigt schon, dass es sich genaugenommen um Störungen des Raumzeitkontinuums handelt und nicht um "Schwingungen". Die Wellenlösungen sind nur in erster Ordnung. -- Selber denken macht klug. |
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#29
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#30
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| Vogel schrieb: Die Herleitung zeigt schon, dass es sich genaugenommen um Störungen des Raumzeitkontinuums handelt und nicht um "Schwingungen". Die Wellenlösungen sind nur in erster Ordnung. -- Selber denken macht klug. Ja, stimmt. |
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