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Verteilung von Fissionsprodukten auf Isobaren

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  #1  
Old 07-04-2009, 10:35 PM
Ralf . K u s m i e r z
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Default Verteilung von Fissionsprodukten auf Isobaren



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Moin,

ich wollte mal wissen, ob es eine einfache theoretische Erklärung für
die Verteilung der Fissonsprodukte auf die "Doppelhöckerkurve" gibt,
sowie, wie man für eine bestimmte Isobare die Verteilung der Nuklide
auf diese erklären kann. Ich hatte mal versucht, die Neutronenzahl der
Fissionsprodukte einfach durch eine hypergeometrische Verteilung zu
beschreiben, also aus der Annahme heraus, daß die Verteilung der
Protonen und Neutronen auf die Fissionskerne rein zufällig erfolgt,
aber das gibt augenscheinlich zu breite Verteilungen, die zu viele
Tochterkerne zu weit weg vom Stabilitätstal ergeben, also muß bei der
Fission das N-Z-Verhältnis stärker eingeschränkt sein als durch eine
bloße zufällige Verteilung.


Gruß aus Bremen
Ralf
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  #2  
Old 07-07-2009, 07:44 PM
Ralf . K u s m i e r z
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Default Verteilung von Fissionsprodukten auf Isobaren

X-No-Archive: Yes

begin quoting, "Ralf . K u s m i e r z" schrieb:


Etwas OT: Ich finde es schon bezeichnend, mit welcher Leidenschaft in
dieser NG Idioten verarztet werden, aber wirklich *niemand* auf eine
physikalische Frage eingeht. Da braucht man sich allerdings nicht
wundern, daß d.s.p. total verkommen ist.


Gruß aus Bremen
Ralf
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  #3  
Old 07-07-2009, 10:58 PM
Kai-Martin Knaak
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Default Verteilung von Fissionsprodukten auf Isobaren

On Tue, 07 Jul 2009 21:44:36 +0200, Ralf . K u s m i e r z wrote:


Es sind alle vergrault, die genug Ahnung haben, um ene Antwort aus dem
Ärmel zu schütteln? Frag doch mal Henrik. Vielleicht hat er aus seiner
Zeit bei der GSI noch etwas in der Hinterhand.



Mir ist nicht so klar, wo hier Ursache und wo Wirkung zu suchen ist.

---<(kaimartin)>---
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Kai-Martin Knaak
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  #4  
Old 07-10-2009, 07:19 AM
Lars Kecke
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Default Verteilung von Fissionsprodukten auf Isobaren

Ralf . K u s m i e r z wrote:


Meine letzte Kernphysikvorlesung ist etwas länger her, aber wie ist denn
im Tröpfchenmodell der Energiegewinn der Spaltung als Funktion der
Protonendifferenz der Produkte? Mehr freiwerdende Energie bedeutet mehr
Phasenraum und damit auch eine höhere Wahrscheinlichkeit.

Lars
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  #5  
Old 07-10-2009, 07:58 PM
Ralf . K u s m i e r z
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begin quoting, Lars Kecke schrieb:


Danke fürs Erleuchten: "Tröpfchenmodell" ist eigentlich ein ganz gutes
Stichwort.

Problem dabei: Wenn der Kern anfängt, sich zu spalten, weiß er noch
gar nicht, welche kinetische Energie die Bruchstücke danach haben
werden.

Ich habe mal ein bißchen rumgerechnet und festgestellt, daß bei einem
235-U-Kern bei der Aufteilung in zwei Teilkerne eine minimale
Bindungsenergie herauskommt, wenn ein Fragment ziemlich leicht wird.
Die Rechnung ist aber insofern falsch, weil das Tröpfchenmodell von
kugelförmigen Kernen ausgeht. Wenn die im Kurz-vor-Zerfall-Zustand
hantelförmig deformiert sind, dann sehen die Formeln für die
Gesamtenergie wohl etwas anders aus.

Aber es werden wohl schon während der Einschnürung Symmetrie- und
Paritätsenergie der Teilstücke eine gewisse Rolle spielen.

Wann bzw. warum werden bei der Fission eigentlich Neutronen emittiert?
Vermutung: Nach der Trennung der Fragmente, weil die Tochterkerne dann
einen so hohen Neutronenüberschuß haben, daß der Symmetrieterm dafür
sorgt, daß die Bindungsenergie eines (oder mehrerer) Neutronen positiv
wird, und dann ist es energetisch günstiger, welche auszuspucken, als
erst abzuwarten, bis die schwache WW eine Betaemission erlaubt.


Gruß aus Bremen
Ralf
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Tags
auf , fissionsprodukten , isobaren , verteilung , von


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