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Rotation im n-Dim Raum > In einem 3D-Raum existiert für einen Körper immer nur eine (momentane) Drehachse. Der mathemnatische Beweis läuft wohl dahinaus, dass die Kombination von Drehungen eine lineare Operation ist, in dem Sinne das jede beliebige Kombination nur einen Endwert liefert. D1 x D2 x...x Dn -> V Wie ist das im N-Dim Raum? Ich vermute, dass es das gleiche ist, da der Beweis nicht dimensionsabhängig ist. -- Selber denken macht klug. |
Rotation im n-Dim Raum On 30 Jun., 12:45, Vogel <[Only registered and activated users can see links. Click Here To Register...]> wrote: Ich meinte früher : Wann ist eine Symetrieachse des sich drehenden Körpers eine Drehachse ? |
Rotation im n-Dim Raum Michael schrieb: Ja, selbstverständlich ist Drehung um Achsen in Räumen mit Dimension >3 eine offenbar unsinnige Idee. Die "Achse" ist der Raum der Eigenvektoren einer Drehung. -- Roland Franzius |
Rotation im n-Dim Raum Roland Franzius schrieb: Nicht ganz unsinnig, sondern nur halb: Nicht ganz richtig, sondern nur halb: Die Achse ist der Raum der Eigenvektoren zum Eigenwert 1. Dieser Raum kann immer dann 1-dimensional sein, wenn N ungerade ist. Drehungen haben Eigentwerte +-1 und Determinante 1, also ist die Dimension des Eigenraums zu -1 gerade, und die des Eigenraums zu 1 kongruent zu N modulo 2. In geraden Dimensionen N (also z.B. in der Ebene, d.h. f"ur N=2) gibt es also keine Drehungen mit einer Drehachse. F"ur N=3 hat jede nichttriviale Drehung einen 1D Eigenraum zu 1, da dessen Dimension 1 oder 3 sein muss, und drei Eigenwerte 1 bei einer normalen Matrix (und orthogonale Matrizen sind normal) nur bei der Identit"at vorkommen. F"ur N=5 hat jede nichttriviale Drehung einen 1D oder 3D Eigenraum zu 1, und beides kommt vor. Es gibt also Drehungen im 5-dimensionalen raum, die eine Drehachse habe, und solche, die keine haben. Arnold Neumaier |
Rotation im n-Dim Raum Vogel wrote: Rotationensachsen kann man nur Drehungen innerhalb zweidimensionaler Ebenen zuordnen (Ebenennormale). Im 3D-Raum sind das alle moeglichen momentanen Drehungen, allgemein ist das aber nicht so. Die allgemeine momentane Rotation im n-dimensionalen Raum laesst sich einen beliebigen antisymmetrische linearen Operator auf diesem Raum repraesentieren. Den Drehoperator bekommt man dann als exp(Drehwinkel * die antisymmertrische Matrix) Im dreidimensionalen gibt es eine naheliegende, eindeutige Bijektion zwischen allen antisymmetrischen Matrizen und allen Vektoren, so dass man die Matrix auch vektorartig (d.h., als Rotationsache) interpretieren kann. -- - C. Gerald Knizia/cgk | #28673212 | this mail was made with intention. |
Rotation im n-Dim Raum Gregor Scholten schrieb: Eine Drehung wird durch einen linearen Operator beschrieben. Allerdings war die Ursprungsfrage nach der momentanen Drehachse. Deswegen müsste man eigentlich den Nullraum eines antisymmetrischen Matrix untersuchen, wie Gerald bereits bemerkte. Es gelten entsprechende Aussagen wie für Drehoperatoren: Antisymmetrische Matrizen haben ein gerade Anzahl imaginärer Eigenwerten, welche sich zu Paaren komplex konjugierter Eigenwerten zusammenfassen lassen, und Eigenwert null. Der Nullraum hat also modulo 2 dieselbe Dimension wie der gesamte Raum. Für ungerade Dimension gibt es also mindestens eine Achse, die momentan ruht. Für gerade Dimension kann es nicht genau eine Achse geben, welche ruht, da der Nullraum gerade Dimension hat. Siehe: [Only registered and activated users can see links. Click Here To Register...] |
Rotation im n-Dim Raum Gregor Scholten schrieb: Ja. |
Rotation im n-Dim Raum Roland Franzius <[Only registered and activated users can see links. Click Here To Register...]> wrote in news:h2i4ov$li8$02$[Only registered and activated users can see links. Click Here To Register...]: Der Sinn könnte ja sein um etwas zu widerlegen. Kannst du das mal näher erläutern? Was soll daran unsinnig sein? Ok, mathematisch völlig einleuchtend. Warum soll das für Dim>3 nicht gehen? -- Selber denken macht klug. |
Rotation im n-Dim Raum Vogel schrieb: Was du vermutlich meinst, nämlich, daß im R^3 ein um einen 1-dimensionalen Unterraum (eine Gerade, "Achse") rotierendes 3d-Objekt dies auch im R^n, n<3 tun kann, genau so, wie eine im R^2 um ihren (1d-) Mittelpunkt rotierende Kreisscheibe dies weiterhin im R^3 tun kann, das geht sicherlich, denn dieser läßt sich als auch Schichtung unendlich vieler R^2's ansehen, von denen man nur eine einzelne Schicht betrachtet. Aber das ist eben wohl nicht gemeint, sondern vielleicht eher eine verallgemeinerte Sicht der Teilräume in euklidischen Räumen mit d>3, hier der Idee "Achse". von "Achse". |
Rotation im n-Dim Raum Arnold Neumaier <[Only registered and activated users can see links. Click Here To Register...].at> wrote in news:[Only registered and activated users can see links. Click Here To Register...].at: Ok, einleuchtend. Bei einer Drehung ist die Skalierung gleich 1. +/- ist die links/rechts Konvention? Da kommt man wie drauf? Gibt es da im 4D-Minkowskiraum nicht auch Drehungen mit einer 1D-Achse? Im 5D gibt es also auch eine Drehung mit einem 3D-Eigenraum. Es gibt also einen 3D-Unterraum der invariant gegenüber der Drehung ist. Es bleibt also nur noch ein Bündel von 2D Ebenen übrig, welches die Drehung vollführt. Da kann es aber doch eine momentane Drehachse geben. Könnte man sich das irgendwie intuitiv vorstellen? Drehmomente, Trägheitsmomente? -- Selber denken macht klug. |
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