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#1
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| Hallo, was für einen Einfluß hat zum einen a) die elliptische Umlaufbahn der Erde und b) die Schräge der Erdachse auf die Intensität der Sonneneinstrahlung? Inwiefern wirken beiden Faktoren zusammen auf den Temperaturverlauf auf der Nordhalbkugel, respektive der Südhalbkugel ein? Habe dazu gegoogelt, konnte aber leider nichts finden - außer der Tatsache das sowohl die Umlaufbahn der Erde als auch die Neigung der Erdachse periodischen Schwankungen unterliegen. Für einen Hinweis oder einen Gedanken wäre ich dankbar, chris |
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#2
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| tiki schrieb: Hallo, die Jahreszeiten Sommer, Herbst und Winter in den Gebieten die weit genug vom Äquator weg sind sollten bekannt sein, auch das im Winter bei uns in Neuseeland z.B. gerade Sommer ist. Bye |
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#3
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| "tiki" <[Only registered users see links. ]> wrote in news:gqgfhb$5va$02$[Only registered users see links. ]: Ja nun, die Schräge der Achse sorgt dafür, dass die Sonne im Sommer höher steht als im Winter. Bei dem Einfluss der Ellipsenform ist ja klar, ist die Erde weiter weg, ist die Strahlung schwächer. -- Selber denken macht klug. |
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#4
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| Vogel schrieb: Ja, und das war's. Spielt bei der geringen Exzentrizität keine Rolle. Auf der Nordhalbkugel sind wir im Sommer sogar weiter von der Sonne entfernt als im Winter. Gruß Rainer |
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#5
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| Rainer Willis schrieb: Und darum ist auf der Nordhalbkugel der Sommer auch länger als der Winter. Seasons Report for 2009 to 2014 MEQ: 20. 3.2009 12:43 Winter Length: 88,99 days JSO: 21. 6.2009 6:43 Spring Length: 92,75 days SEQ: 22. 9.2009 22:20 Summer Length: 93,65 days DSO: 21.12.2009 18:45 Autumn Length: 89,85 days MEQ: 20. 3.2010 18:31 Winter Length: 88,99 days JSO: 21. 6.2010 12:27 Spring Length: 92,75 days SEQ: 23. 9.2010 4:11 Summer Length: 93,66 days DSO: 22.12.2010 0:39 Autumn Length: 89,85 days MEQ: 21. 3.2011 0:19 Winter Length: 88,99 days JSO: 21. 6.2011 18:15 Spring Length: 92,75 days SEQ: 23. 9.2011 10:03 Summer Length: 93,66 days DSO: 22.12.2011 6:31 Autumn Length: 89,85 days MEQ: 20. 3.2012 6:11 Winter Length: 88,99 days JSO: 21. 6.2012 0:05 Spring Length: 92,75 days SEQ: 22. 9.2012 15:44 Summer Length: 93,65 days DSO: 21.12.2012 12:10 Autumn Length: 89,85 days MEQ: 20. 3.2013 11:59 Winter Length: 88,99 days JSO: 21. 6.2013 5:59 Spring Length: 92,75 days SEQ: 22. 9.2013 21:38 Summer Length: 93,65 days DSO: 21.12.2013 18:07 Autumn Length: 89,85 days MEQ: 20. 3.2014 17:55 Winter Length: 88,99 days JSO: 21. 6.2014 11:47 Spring Length: 92,74 days SEQ: 23. 9.2014 3:26 Summer Length: 93,65 days DSO: 21.12.2014 23:59 Autumn Length: 89,86 days MFG André -- André Grafe 01239Dresden 51°00'27.10 N 13°47'43.02 E [Only registered users see links. ] [Only registered users see links. ] http://www.boincstats.com/signature/user_1323769.gif |
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#6
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| tiki schrieb: a) Die Entfernung der Erde von der Sonne im Juli beträgt ca 151 Mio km, im Dezember ca 147 Mio. Das sind ca 3% Differenz und da die Strahlung der Sonne sich auf eine Kugeloberläche F= 4 pi r^2 bei Radius r verteilt, bedeutet dass, dass die auf der Tagesseite einlaufende Strahlungsenergie der Sonne im Dezember ums Doppelte der 3%, also 6% höher ist, als im Juni. Die Strahlung der Sommersonne im Dezember in Südafrika oder Australien ist also erheblich stärker als im Juli im Mittelmeerraum oder in Californien oder China. Die ungleichmäßige Erwärmung der riesigen südlichen und kleineren nördlichen Meere sorgt für starke, klimatisch ausgleichende Meeresströmungen im Atlantik und Pazifik. b) Die Richtung der Drehachse der Erde ist kurzfristig (1000 Jahre) praktisch konstant im Raum. Die Nordrichtung zeigt im Juni mit Neigung von 23° gegen die Senkrechte zu Erdbahnebene zu Sonne hin. Also läuft die Sonne im Juli pro Tag einmal senkrecht über dem 23ten nördlichen Breitengrad, dem Wendkreis des Krebses um. Im Dezember, auf dem entgegengesezten Punkt der Erdbahn um die Sonne, zeigt die Erdachse in dieselbe Richtung, also von der Sonne weg. Dafür neigt sich die Südrichtung der Erdachse um 23° zu Sonne hin und die Sonne steht senkrecht über dem südlichen 23ten Breitengrad, dem Wendekreis des Steinbocks. Die Jahreszeiten werden also von der raumfixierten Schrägstellung der Äquatorialebene gegen die Ekliptik verursacht. Die unterschiedliche Länge der 4 Jahreszeiten zwischen den Wendepunkten und den zwei Tag- und Nachtgleichen im März und September beruhen - wie die unterschiedliche Sonnenstärke in den Nord- und Südsommern - auf der elliptischen Bahnform. Da die Erde in Sonnennähe im Dezember schneller ist als in weiterer Entfernung von der Sonne im Juni, sind die 6 Wintermonate auf der Nordhalbkugel etwas kürzer als die Sommermonate. Darum hat der Februar im Vergleich zum August 3 Tage zuwenig. So gleicht sich das dann alles irgendwie gerade so aus, dass man es überall auf der Erde einigermaßen aushalten kann. -- Roland Franzius |
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#7
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#8
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| Vogel schrieb: [...] Ja, genau. Ach so. Ok, dann hast du natürlich recht, Roland hat das inzwischen ja auch sehr ausführlich erklärt. Wogegen ich anreden wollte ist die Meinung, die Jahreszeiten hätten mit der Entfernung zur Sonne zu tun, da hab ich mich mit "spielt keine Rolle" wohl etwas zu apodiktisch ausgedrückt. Gruß Rainer |
| Tags |
| auf , auswirkung , der , ellipse , erdschräge , temperaturverlauf , und |
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