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#11
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| Ja, danke nochmals für die Mühe. Ich denke, das rein rechnerische ist mir jetzt klar. Nur ist mir nicht klar, in welchem Fall ich welche Polytropen-Exponenten nehmen soll. Anscheinend muss man wirklich messen und dann den Exponenten berechnen mit dem man dann wieder weiter rechnen kann. Es gibt wohl nicht viele Fälle, in denen eine Variable der Gasformel komplett konstant bleibt und sich nur zwei andere Größen gegenläufig ändern. Der einzige Fall, den ich mir vorstellen kann, ist der Fall, dass Luft in einem normalen undichten Raum geheitzt wird, die Luft sich ausdehnt, ohne den Druck zu ändern. Beim Heißluftballon wäre es auch noch annähernd der Fall. Oder ein Kompressor (um Reifen aufzublasen) komprimiert Luft zunächst in einen Vorratsbehälter. Die Luft müsste sich bei der Kompression zunächst erhitzen. Wartet man nun lange genung, geht die Wärme auf den Vorratsbehälter und von dort aus auf die Umgebung über. Die Luft wäre nach der Kompress also genauso warm oder Kalt wie vorher. Was mir GARNICHT in den Kopf geht: Wenn ich Luft Dekomprimiere, muss ich Energie aufwenden. Wo steckt diese Energie denn nachher eigentlich? Eigentlich müsste auch dabei die DEkomprimierte Luft sich erwärmen. |
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#12
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| Karl-Alfred Römer <[Only registered users see links. ]> wrote in news:[Only registered users see links. ]: Wieso denn das? m.W. dekomprimiert sich Luft von alleine und kühlt sich dabei ab, so dass ein thermisches Gefälle, oder Temperaturgefälle, zur Umgebungsluft entsteht. Dazu muss sie keine Energie aufnehmen. Es muss also dafür keine Energie aufgwendet werden. Als Sekundäreffekt erwärmt sich dann die Luft wegen dem Temperaturgefälle und entzieht ihrer Umgebung Wärme, das aber nachdem sie bereits dekomprimiert ist. Welche Energie? Und wieso erwärmen? Die Thermodynamik ist eines jener Fachgebiete in dem man mit dem als Nichtspezialist erlernten Wissen in der Praxis wenig anfangen kann, da die praktische Thermodynamik viel empiriches Wissen benutzt. Es ist dies übrigens in allen Materialwissenschaften so. -- Selber denken macht klug. |
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#13
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| "Karl-Alfred Römer" <[Only registered users see links. ]> schrieb im Newsbeitrag news:[Only registered users see links. ]... [...] * Siehe Beispiel * [Only registered users see links. ] Die Energie ruhender Luft wird in kinetische Energie umgewandelt und danach mit der Atmosphäre vermischt. Die kinetische Energie kann auch in mechanische Leistung durch das vorhandene Enthalpiegefälle umgesetzt werden. Literatur: Cerbe / Hoffmann, Einführung in die Wärmelehre, Hanser -- Regards/Grüße [Only registered users see links. ] Jan C. Hoffmann eMail aktuell: [Only registered users see links. ] Microsoft-kompatibel/optimiert für IE7+OE7 |
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#14
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| Karl-Alfred Römer wrote: Nein. Luft ist wohl wirklich kein ideales Gas. Aber jedes Gas, auch Luft, dekomprimiert spontan, dehnt sich also freiwillig aus, ohne dass jemand Energie reinsteckt. |
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#15
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| Moin, Karl-Alfred Römer schrub: Die Energie brauchst du nicht, um die zu dekomprimierende Luft zu dekomprimieren, sondern du brauchst Energie, um die Umgebungsluft zu komprimieren. Dementsprechend wird ja auch nicht die dekomprimierte Luft warm, sondern die Umgebung. CU Rollo |
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#16
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| "Vogel" <[Only registered users see links. ]> schrieb im Newsbeitrag news:Xns9BC74BBD1C0DEmatahari@130.133.1.18... Kinetische Energie (/kg): 1 / 2 * c_2 ^ 2 h_1 - h_2 = 1/2 * (c_2 ^ 2 - c_1 ^ 2) Annahme: z.B. c_1 = 0 Falls nicht genutzt wird die kinetische Energie in Wärme umgewandelt/entwertet. -- Regards/Grüße [Only registered users see links. ] Jan C. Hoffmann eMail aktuell: [Only registered users see links. ] Microsoft-kompatibel/optimiert für IE7+OE7 |
| Tags |
| dekompression , gasen , kompression , nochmal , von |
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