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#61
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| Am Sun, 08 Mar 2009 20:04:01 +0100 schrieb Peter Zander: Hallo! Der Aspekt ist durchaus interessant, keine Frage. Der Grund warum ich darauf nicht eingegangen bin ist der, daß ich mich mit diesem Teil nicht wirklich intensiv befasst habe. Werde ich mir durchlesen, danke Grüße, Thorsten |
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#62
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| [Only registered users see links. ] wrote: Die Möglichkeit einzuräumen, dürfte einem Naturwissenschaftler kein Problem bereiten. Er erforscht dann eben Gottes Schöpfung. Nur: Hat das irgendwelche Auswirkungen auf seine Forschungsergebnisse? Naturwissenschaftliche Theorien bewähren sich ja auch dadurch, daß sie auf bisher nicht bekannte Dinge schließen lassen, die dann durch weitere Experimente tatsächlich gefunden werden. Für den Erkenntnisbestand der Naturwissenschaft müßte die Annahme eines Schöpfers also zur Vorhersage naturwissenschaftlicher Phänomene führen, die dann auch tatsächlich entdeckt werden und ohne diese Annahme nicht erklärbar wären. Das ist aber bisher nicht der Fall gewesen. Einen Schöpfer einzuführen, den man dann in der praktischen naturwissenschaftlichen Arbeit überhaupt nicht verwenden muß, ist ersichtlich nichts als eine Floskel. Die Theologen haben schon vor Jahrzehnten (oder noch länger) herausgearbeitet, daß die religiösen Überlieferungen keine naturwissenschaftliche Zielrichtung hatten, und jeder Versuch, sie derart zu verwenden, nur dazu führt, bei jeder Weiterentwicklung der Naturwissenschaften das Reservat Gottes ein weiteres Stück einzuschränken und Gott einfach zu einer Metapher für 'das wisswn wir noch nicht' zu machen. Noch einmal: Das ist überhaupt nicht das Interessensgebiet der religiösen Überlieferung. Warum sollten die Naturwissenschaftler es dann dazu machen? Gruß Klaus |
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#63
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| Klaus Wulff schrieb: Ja. Was Styler antreibt ist aber anscheinend vorwiegend ein anderer Aspekt, nämlich derjenige, daß sich das Jenseits, das er unbedingt haben will, auch durch Nahtoderlebnisse u.ä. nicht fassen läßt, zumal 'die eine Hälfte der' Wissenschaftler daran auch kein Motiv haben. |
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#64
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| Hallo Klaus, Sicher, da die NW bis heute damit beschäftigt ist die Welt ohne Gott erklären zu wollen. Gott ist der NW zuwieder, und das darum weil nicht berechenbar=beherschbar! Jedoch, endet die Urschache-Wirungs-Kette in der Atom-Physik an dem Punkt wo das Atom nur noch aus "Leerem Raum, Kraft, und einer Formel" besteht. Der Raum ist nicht wegzuphilosophieren. Die Kraft ebensowenig. Das bedeutet, das Raum und Kraft "zeitlos" existieren und aus diesem Grunde es ein "zeitloses" Sein schon immer gegeben haben muss als Grundbedingung allen Seinsformen. Und aus dem Energieerhaltungssatz lässt sich die Notwendigkeit eines Gottes durchaus ableiten, so man es denn "wollte". Mir scheint es, dass die NW immer beweisen will dass das Sein aus sich selbst entstanden ist. - Ohne Gott - Was aber vergessen wird, dass es Keinerlei "Welle" ohne einen Auslöser geben kann! So kann es auch keine Aktions-Reaktions-Kette geben ohne einen Auslöser! Und dass sich Energie=Kraft sich ohne einen äußeren Zwang "binden" lässt! Was ist es also das die Kraft "fixiert"?! Da eine Fixierung ohne einen Fixierer unmöglich ist! Sprich ein Atom ist unmöglich ohne einen Gott der die Kraft dazu Fixiert! Und eine Fixierung aus sich selbst ist ebensowenig möglich! Und das darum weil es keinen Grund gibt warum sich Kraft selbst fixieren sollte! Daraus resultiert, dass die NW in der Atomphysik nicht erklären kann warum ein Atom eigentlich existiert! Es ist nach den Physikalischen Grundregeln eigentlich unmöglich! Darum finden sich wenige Atom-Physiker zu Gott! |
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#65
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| korrigierte fassung leider sind mir ein paar kleine fehler unterlaufen bei: muss es heißen: "Und dass sich Energie=Kraft sich NICHT ohne einen äußeren Zwang "binden" lässt! und bei: muss es so heißen: "Darum finden "nicht" wenige Atom-Physiker zu Gott! "börni" <[Only registered users see links. ]> schrieb im Newsbeitrag news:gp5bra$7q8$02$[Only registered users see links. ]... |
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#66
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| Hallo, eigentlich will ich hier nicht mit diskutieren, aber ein paar Anmerkungen sind aus meiner Sicht nötig. börni schrieb: Meiner Meinung nach kann es einen durch Evolution entstandenen Gott, der auch den Naturgesetzen unterworfen ist, geben. Über diesen kann man Vermutungen anstellen und dann auch diskutieren, z.B. # Was ist Gott, wenn alles, was existiert auf natürliche Art im Universum durch Evolution nach den geltenden Naturgesetzen entstanden ist? # Mögliche Antwort: Die Summe aller Intelligenz! Das kann auch alle überhaupt bisher entstandene Intelligenz umfassen. # Zu diskutieren wäre dann weiter, was, wann schon irgendwo im Universum entstanden sein kann? # Wäre eine höher entwickelte (vielleicht ältere) Zivilisation möglicherweise in der Lage alle Gedächtnisinhalte von Sterbenden zu speichern? # Ist Intelligenz mehr als die Summe der zusammenwirkenden Systeme? # Ist das persönliche "Ich" etwas anderes als die Summe der Erinnerungen? Damit kann der Begriff "Gott" definiert werden. Jeder Einzelne hat dann aber wohl eine eigene Vorstellung davon und wird wohl auch wegen seiner Erziehung sein eigenes Bild von ihm entwickeln. Integrieren lassen sich solche Vorstellungen möglicherweise sogar in verschiedene Religionen. So ein Gott kann natürlich auf einem Planeten eingreifen, wenn "er" es für nötig hält. Nach Hinweisen kann man suchen und braucht sich deshalb aber nicht zu streiten. Wenn man sich, wie derzeit in der Physik, auf das Beschreiben von beobachtbaren Phänomenen beschränkt, kommt es gar nicht zu so einem Werturteil. Dass es Machtstreben gibt, ist allerdings unbestreitbar. Kraft ist doch nur etwas definiertes. Bewegungsänderungen ohne Kraft kann es geben, z.B. durch einen Geschwindigkeitstausch parallel zu Stoßachsen. Raum und bewegte Objekte mit endlicher Ausdehnung durch welche es zu Ereignissen (Berührungen der Objekte) kommt und dadurch Zeit definiert werden kann, sollten tatsächlich das Grundlegendste Existente sein. Wenn aus Einfacherem durch Evolution Komplizierteres entstehen kann, sollte bei den vielen möglichen Orten im Universum wegen der vielen verfügbaren Zeit tatsächlich so etwas entstanden sein, was wir als Gott bezeichnen können. Ob hier und heute Beeinflussungen durch so einen Gott erfolgen, kann man nur nach selbst vorliegenden Berichten glauben. Die Bedingungen an dem Raumzeitpunkt wo etwas passiert sind das doch! Welchen Namen wir dieser Ursache geben ist ohne Bedeutung. Leichter ist es, einen Pauschalbegriff, wie "Gott" zu verwenden. Danach wird aber gesucht, nur ist das sehr schwierig. Die Logik verstehe ich nicht. Vielleicht haben sie keine Zeit, darüber nachzudenken oder haben soviel Vertrauen in die Lösungsmöglichkeit der ihnen bekannten Fragen, dass Gott als "Lückenbüßer" zur Erklärung physikalischer Vorgänge für sie nicht infrage kommt. MfG Lothar W. (Gedanken zu den Grundlagen der Standardphysik: [Only registered users see links. ]) |
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#67
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| Am Tue, 10 Mar 2009 13:28:52 +0100 schrieb Lothar Wiese: Klar. Solange, bis wir einen mächtigeren "Gott" finden, nennen wir diesen "Mensch". Warum ein Atom existiert, kann recht gut beschrieben werden. Wie es zum Urknall kam und ob überhaupt, das bleibt vorerst und vielleicht für immer ungelöst. Logik verlangt, derzeit nicht lösbare Probleme als "derzeit nicht lösbar" zu bezeichnen und nicht als "durch Gott lösbar". Die Annahme eines Gottes löst kein einziges Problem der Physiker oder der Menschheit insgesamt, sondern erzeugt im Gegenteil eine ganze Menge noch sehr viel schwierigerer Fragen. Woher kommt dann Gott? Eine Welt mit Gott ist zweifellos sehr viel komplexer als eine ohne Gott. Und wir haben schon mehr als genug Probleme damit, eine Welt ohne Gott zu beschreiben, als dass wir uns an die Erklärung einer Welt mit Gott wagen wollten. -- ArchTools: Architektur-Werkzeuge für AutoCAD (TM) ArchDIM - Architekturbemaßung und Höhenkoten ArchAREA - Flächenermittlung und Raumbuch nach DIN 277 Info und Demo unter [Only registered users see links. ] |
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#68
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| On Mon, 09 Mar 2009 22:20:45 +0100, Klaus Wulff <[Only registered users see links. ]> wrote: siehe Occam's razor. Richtig. Wenn Gott etwas mit dem Wetter zu tun haette, so wuerden Metereologen seinen Einfluss auf dasselbe untersuchen. Bislang haben sie nicht das Gefuehl, Wettervorhersagen koennen durch die Einfuehrung eines Gottes weiter verbessert werden. Wuerden Gebete oder Opfergaben fuer Regen funktionieren, so wuerden sie es anraten. Stattdessen schiesst man Wolken mit Raketen ab. Das funktioniert, und auch die Rakete fliegt. ( Fuer eingefleischte Glaeubige: Ein Hinweis, dass etwas Wahres an den zugrundeliegenden physikalischen Theorien sein koennte. Immerhin so wahr, dass man damit etwas bewerkstelligen kann.) Ein Gott, den man nicht hoeren kann, nicht sehen und nicht riechen, der nichts tut und keinen Einfluss nimmt, existiert fuer alle praktischen Belange nicht. Occam's razor. Ben Bens |
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#69
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| Achim Cwiekalik schrieb: Ich mag kein crossposting zwischen kuttentraegern und biologie! |
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