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Magnetfeld eines Elektronenstrahls

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  #1  
Old 02-22-2009, 05:05 AM
Vogel
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Roland Franzius <[Only registered users see links. ]> wrote in
news:gnolcb$ft8$01$[Only registered users see links. ]:

Durchaus nicht, denn das ist erst der interesantere Teil deines Postings.
Genau das interesiert mich. Muss es noch durchkauen.
Ich bin auf der Suche nach einer quasistatischen Erklärung für das
Elektron. Ich bin überzeugt, dass es für das Elektron eine reine
Feldbeschreibung geben muss, die sich aus den Maxwellgleichungen ableiten
lässt.
Mich interessiert, wie aus der Sicht der Maxwellgleichungen, aus einer
EM-Welle letztendlich zwei stabile Teilchen, Elektron und Positron werden
können. Da die beiden Teilchen ja auschliesslich aus einen Feld, dem EM-
Feld, entstehen, müssen wohl beide Teilchen nur aus diesem EM-Feld
bestehen, allerdings in einer ganz bestimmten Konfiguration.
(Vielleicht erachtest du, dass mir das nötige Wissens-Werkzeug dazu
fehlt. Schon gut möglich. Aber ich habe Spass daran es mir zu erarbeiten)
Schönen Sonntag noch

--
Selber denken macht klug.
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  #2  
Old 02-22-2009, 08:42 AM
Roland Franzius
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Vogel schrieb:

Es gibt zwar mathematishc und physikalisch jede Menge Yang-Mills-Felder,
die analog zu den Maxwellgleichungen aufgebaut sind.

Für die Elektronen ist die das Standard-Leptonenmodell der
"Maxwellgleichungen" für Differentialformenfelder mit Koeffzienten im
Raum der 2x2-Matrizen zuständig, die einfachste Form einer
nichtkommutativ erweiterten Maxwell-Theorie.

Aber die triviale Form von Yang-Mills-Theorien, die kommutative
Maxwellsche Feldtheorie, hat mit der Erscheinung der massiven geladenen
Elektronen offenbar nichts zu tun, da sie universell für alle geladenen
Teilchen ganz unterschiedlicher Zusammensetzung anwendbar ist, ganz
gleich, ob klassisch oder quantenmechanisch argumentiert wird.

--

Roland Franzius
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  #3  
Old 02-24-2009, 08:21 AM
Vogel
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Roland Franzius <[Only registered users see links. ]> wrote in
news:gnr34p$34b$02$[Only registered users see links. ]:

Dieser Zugang ist mir einigermassen bekannt, aber genau der von dir
genannte Defizit ist schon ein wesentlicher, die fehlende Verträglichkeit
zur Masse der Teilchen, welche das Eichprinzip stören. Wohlwahr will man
dies nun mit dem Higgsmechanismus beheben. Nur leider sträubt sich dieses
Higgs-Teilchen dagegen entdeckt zu werden.
Mir schwebt ein Mechanismus auf Basis der klassischen Feld-Maxwelltheorie
vor, wo dann die Masse der Teilchen lediglich das Energieäquivalent der
gebundenen Energie darstellt, also gar nicht explizit in die Feld-Theorie
mit eingeht. Ein angekoppeltes Higgsfeld würde dann nicht mehr benötigt.
"Kritik der reinen Vernunft" ;-)
Entgegen aller enthusiastischer Bekundungen, ist das SM nach wie vor ein
inhomogenes Stückwerk, bestehend aus der U1 der ED und der SWW-Theorie
sowie der QCD. Dieses sind getrennte Modelle. Diese benutzen lediglich
das gleiche Grundprinzip der Eichinvarianz und den gleichen
mathematischen Apparat der Gruppentheorie. Aber die SWW-Theorie hat da
schon ihre Probleme wegen der Teilchenmasse. Ohne den Higgsmechanismus
kommt diese nicht aus.
Die Vereinigung der drei Teile des SM ist lediglich ein mathematischer
Kraftakt, ohne ein einheitliches physikalisches Verständnis.

--
Selber denken macht klug.
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  #4  
Old 02-24-2009, 08:45 AM
Roland Franzius
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Vogel schrieb:

Lass mal weiter schön schweben.

Es gibt mehr Arbeiten an diesem Ansatz, als du jemals lesen können
wirst. Es gilt also für dich, auf dem Weg gen Stockholm wieder mal alle
Fehler und Fehlansätze deiner Vorgänger zu vermeiden, die dazu führen,
dass bislang nicht ernsthaftes dabei herauskam. Das geht leider nicht,
wenn man die Mathematik dazu nicht einmal ansatzweise operational
beherrscht.

Sich dem allgemeinen Weltschmerz über die Unvollkomenheit der
Elementarfeldertheorien anzuschließen, gehört natürlich für jeden New
Yorker Bankcomputerpfleger zum Inventar des Party-Smalltalks.

--

Roland Franzius
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  #5  
Old 03-01-2009, 07:18 AM
Vogel
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Roland Franzius <[Only registered users see links. ]> wrote in
news:go0c32$d64$01$[Only registered users see links. ]:

OK
Da könnte man jetzt noch einen längeren Smalltalk draus machen.
Wünsch dir noch einen schönen Sonntag.

--
Selber denken macht klug.
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  #6  
Old 03-10-2011, 08:45 PM
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Default Re: Magnetfeld eines Elektronenstrahls

Das Magnetfeld eines Elektronenstrahls scheint nicht existent, wenn man den relativistischen Herleitungen glaubt, die für eine eventuelle Anziehung mittels Lorentzkraft immer des positiven Rumpfgitters bedürfen.
Also zwei gleichgerichtete Leiter ziehen sich an, aber zwei gleichgerichtete Elektronenstrahlen nicht?
So viel zum Thema Selberdenken
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Tags
eines , elektronenstrahls , magnetfeld


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