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#1
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| Also nehmen wir mal an es entsteht ein Schwarzes Loch durch den CERNdingens. Acuh wenn das eig nicht möglich ist, aber tun wir mal so als wär es das. Man kollidiert also Protonen? Oder auf deutsch gesagt: Wasserstoffatome?. Man hätte dann also ein Schwarzes Loch, dessn Masse nach E=m*c² die Energie der beiden Protonen hätte, welche kollidiert sind zuzüglich der umgewandelten Potentiellen Bewegungsenergie von maximal "zwei gegeneinanderfliegenden Mücken" (originalzitat eines Physikers). Ist es überhaupt möglich, dass die zwei Protonen exakt senkrecht aufeinanderprallen? Und ist es überhaupt möglich, dass die zwei Protonen exakt die gleiche Geschwindigkeit beim Aufprall haben? Denn wenn nicht: Bleibt ja beim zusammenprall etwas Impulsenergie übrig und das schwarze och fliegt mit halber Lichgeschwindigkeit oder so einfach weiter. Da das schwarze Loch theoretisch keinen Materiewiederstand hat, fliegt es also einfach von der erde weg. Selbst dann, wenn das schwarze Loch dafür vorher die Erde einmal senkrecht durchquert. Nehmen wir einmal an, dass das Schwarze Loch auf diesem Weg Materie verschlucken würde... Wieviel wäre das dann? durch jedes erneute Verschlucken müsste ja der Bewegungsimpuls entsprechend an geschwindigkeit verlieren. Könnte es tatsächlich möglich sein, dass sich ein entstehendes schwarzes Loch überhaupt längere Zeit innerhalb der Erdstratosphäre aufhält? Gruß, Markus |
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#2
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| wer.bin.ich schrieb: Das kommt darauf an, wie man "exakt" definiert. |
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#3
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| X-No-Archive: Yes begin quoting, Christian Gollwitzer schrieb: [...] Kann schon sein. Von außen betrachtet. Von innen gesehen hat es dennoch einen unendlichen Durchmesser. Es gibt empirische Befunde über das Verhalten von SL auf diesen Skalen? Oder wenigstens von "etwas" größeren SL von so ca. 10^12 kg (EH-Durchmesser 3e-15 m, so ungefähr nukleongroß)? Nichts? Gar nichts?` Das mit der Hawking-Strahlung ist bloße Theorie, um nicht zu schreiben: Spekulation? Wie genau ist "die" Energie denn lokalisiert? Wie sehen denn die Übergangsmatrizen für die WW mit SL aus? Ach wie, es gibt überhaupt noch keine relativistische Quantenmechanik, die überhaupt auch nur die Teilchenentstehung und -vernichtung beschreibt? Oder beim Bestrahlen eines Doppelspalts mit Elektronen würde sich ein Interferenzmuster einstellen... Oder Antiteilchenpaare könnten durch Annihilation zerstrahlen... Irre, auf was für Ideen manche Leute so kommen. Eben. Gruß aus Bremen Ralf -- R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen: adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus |
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#4
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| X-No-Archive: Yes begin quoting, "wer.bin.ich" schrieb: Wenn *alles* zusammenbackt. Wenn da noch irgendwelche Trümmer abgesprengt werden, dann kann sich der ursprüngliche Impuls irgendwie verteilen. Auch die Kritiker gehen davon aus, daß die meisten der hypothetischen SL, wenn welche entstünden, tatsächlich auf Nimmerwiedersehen in den Tiefen des Alls entschwänden. Aber das ist eben Statistik: Kippe eine ganze Großpackung Nägel auf dem Boden aus, und der eine oder andere wird mit der Spitze nach oben stehen. Das wüßte man gerne. Die Masse eines so entstandenen Mini-SL hätte zunächst einmal entsprechend der Colliderenergie max. ca. 10 TeV entsprechend rund 10.000 Nukleonenmassen (oder 20 Mio. Elektronenmassen). Größenordnungsmäßig in dieser Menge müßte ein SL also Materie "schlucken", um seinen Impuls merklich zu ändern. Das ist bei sehr geringen WW-Querschnitten ausgesprochen unwahrscheinlich. Genau deswegen ist der Verweis auf die kosmische Höhenstrahlung falsch: Die Wahrscheinlichkeit "ruhender" Kollisionsprodukte mag am LHC gering sein, in der Höhenstrahlung sind sie extremst unwahrscheinlich. Kosmische Mini-SL könnten in der gleichen Häufigkeit wie solare Neutrinos auftreten, und wir würden sie genauso wenig bemerken. Das hängt zum einen von dessen Lebensdauer ab (wenn sie wie angenommen zerstrahlen, verlassen sie vermutlich das Labor gar nicht erst), zum anderen von seiner Anfangsgeschwindigkeit: Wenn die unterhalb der Fluchtgeschwindigkeit liegt (die für kernphysikalische Vorgänge extrem niedrig ist, bei ca. c/30.000), dann bleibt es gravitativ gebunden und wird die Erde bis zu seinem (oder deren) Ende mutmaßlich nicht verlassen. Gruß aus Bremen Ralf -- R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen: adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus |
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#5
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| On Sep 12, 7:21*pm, Christian Gollwitzer <Christian.Gollwit...@uni- bayreuth.de> wrote: Es gibt durchaus Menschen die da schon etwas wissen, ein Blick in aktuelle Literatur taete hin und wieder nicht schaden, Stichwort large extra dimensions.... Fuer einen Ueberblick empfehle ich zB: [Only registered users see links. ] |
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#6
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| maqqusz # gmx.de@2:240/2188.911 meinte am 12.09.08 zum Thema "nochmal schwarze L-cher": Nur zwecks Aha-Effekt. Rechne mal die Fluchtgeschwindigkeit an der Erdoberfläche in % der Lichtgeschwindigkeit. Darfst für erstere 10 m/s ansetzen und für zweitere 300 000 km/s ..... Und wegen Impulserhaltung: Nicht DER sondern die Summe der Impulse bleibt erhalten, wenn also selbst ein kleistes weiteres Kollisionsprodukt entstünde als das frei erfundene Mini-Loch nutzen auch keine "am optimalsten in der Welt überhaupt" einander treffende Protonen mehr, um Ruhe zu erwarten Gruss Gerhard Origin: Lohnarbeit muß sich lohnen für den, der zahlt. Nicht Arbeit muß sich da lohnen, sondern arbeiten lassen. --- |
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#7
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| redlum.xohp # wanadoo.fr@2:240/2188.911 meinte am 12.09.08 zum Thema "Re: nochmal schwarze Löcher": Wissen täte ich das nicht nennen wollen. Aber man könnte auch reichlich Literaturangaben zu Marsmenschen, dem Spaghettimonster, Vampiren, Wiedergeburt, .... aufwarten. Ich empfehle kritisches Nachdenken. Zum Beispiel auch darüber, ob man lange abwägen sollte ob man besser in den Keller geht - das Haus könnte über einem einstürzen - oder raus - ein Meteorit könnt einen treffen - oder relevanteres das Hirn auf Trab halten sollte. Und seis ein Buch über Grundlagen der Physik statt über esotherische Physikspekulationen. Belletristik gibts amüsantere. Gruss Gerhard Origin: Lohnarbeit muß sich lohnen für den, der zahlt. Nicht Arbeit muß sich da lohnen, sondern arbeiten lassen. --- |
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#8
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| Ralf Kusmierz <me@privacy.invalid> wrote in news:gaecib$bum$[Only registered users see links. ]: Dafür gibt es keinen Anlass. Erstens, es werden Bleiatomkerne mit Protonen beschossen. Also ein Masseverhältnis von 1:207. Natürlich kommt es jetzt auf den jeweiligen Impuls an, ob der gemeinsame Masseschwerpunkt bewegt ist. Das wird er wohl nicht sein, zumindest nicht schnell genug, denn schliesslich steht ja ein Auswertungsgerät am Platz. Da muss also die Kollision stattfinden. Zweitens, wenn sich also SL bilden sollten, so werden diese nach ihrer Bildung eine relativ niedrige Geschwindigkeit haben. SL mit hoher Geschwindigkeit können sich wegen der zu geringen Gesamtenergie der Kollission nicht bilden. So ein elektrisch neutrales SL würde dann die Erde nicht verlassen können. Drittens, ist dann die Frage, ob ein elektrisch neutrales SL entsteht. Sollte es elektrisch nicht neutral sein, so wird es wohl durch vorhandene EM-Felder abgelenkt, beschleunigt oder gebremst. Nur dann besteht die Chance, dass es die Erde verlässt. Aber dazu reicht die Stärke der verwendeten EM-Felder nicht aus. Es ist also am wahrscheinlichsten, dass die meisten SL, wenn sie sich denn bilden würden, auf der Erde verbleiben würden. Zum Glück werden sich bei der verwendeten Energieskala keine bilden. Aus wissenschaftlicher Sicht, der heute bekannten Daten über die Materie, gibt es keinen Grund warum sich SL in der grösse von Elementarteilchen bilden sollten. Es gibt quantische Effekte die dies verhindern. Allerdings ist es theoretisch nicht auszuschliessen, dass sich SL in der grösse von Atomkernen bilden können. Dafür reicht aber die verwendete Energie nicht aus. Man wird bei diesen Experimenten weder SL noch das Higgs finden. Letzteres ist nur ein theoretisches Gespinnst. Leider wird man die Schlussfolgerung ziehen, das Higgs bei noch grösseren Energieskalen zu suchen und wieder Milliarden, im Bau eines noch stärkeren Beschleunigers, verbraten, bis man zur Einsicht gelangt, dass es dieses nicht gibt. -- Selber denken macht klug. |
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#9
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| Vogel <[Only registered users see links. ]> wrote in news:Xns9B1883FDDC6B1matahari@130.133.1.18: Und wie wärs damit? Zitat: The production of Large Extra Dimension (LXD) Black Holes (BHs), with a new, fundamental mass scale of $M_f = 1$ TeV, has been predicted to occur at the Large Hadron Collider, LHC, with the formidable rate of $10^8$ per year in p-p collisions at full energy, 14 TeV, and at full luminosity. We show that such LXD-BH formation will be experimentally observable at the LHC by the complete disappearance of all very high $p_t$ ($> 500$ GeV) back-to-back correlated Di-Jets of total mass $M > M_f = 1$ TeV. We suggest to complement this clear cut-off signal at $M > 2*500$ GeV in the di-jet-correlation function by detecting the subsequent, Hawking-decay products of the LXD-BHs, namely either multiple high energy ($> 100$ GeV) SM Mono-Jets (i.e. away-side jet missing), sprayed off the evaporating BHs isentropically into all directions or the thermalization of the multiple overlapping Hawking-radiation in a Heckler-Kapusta-Plasma. Microcanonical quantum statistical calculations of the Hawking evaporation process for these LXD-BHs show that cold black hole remnants (BHRs) of Mass $\sim M_f$ remain leftover as the ashes of these spectacular Di-Jet-suppressed events. Strong Di-Jet suppression is also expected with Heavy Ion beams at the LHC, due to Quark-Gluon-Plasma induced jet attenuation at medium to low jet energies, $p_t < 200$ GeV. The (Mono-)Jets in these events can be used to trigger for Tsunami- emission of secondary compressed QCD-matter at well defined Mach-angles, both at the trigger side and at the awayside (missing) jet. The Machshock-angles allow for a direct measurement of both the equation of state EoS and the speed of sound $c_s$ via supersonic bang in the "big bang" matter. Gruß R.R. -- Ich bin unschuldig, ich hab sie nicht gewählt! |
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#10
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| Vogel schrieb: Ich finde es erstaunlich, wie es einige Leute in einer sci.-Gruppe tatsächlich fertig bringen, solche Aussagen mit Absolutheitsanspruch zu treffen, die suggerieren, ihr Verfasser hätte die Weisheit mit dem Löffel gefressen. Soetwas verbohrtes unter dem Deckmantel einer Wissenschaftlichkeit ist wirklich grotesk! Viele Grüße, Johannes |
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| löcher , nochmal , schwarze |
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