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#11
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| Ralf Kusmierz schrieb: Wenn sie nichts von Teilchenphysik verstehen, dann sollten sie auch nicht solche Behauptungen aufstellen. Als jemand der die Stringtheorie ein wenig versteht, sage ich ihnen jetzt einfach mal, dass sie schon ziemlich Crack rauchen müssen, um zu behaupten die Stringtheorie kann schwarze Löcher beschreiben. Wenn sie dann noch mehr Crack rauchen, dann sind die Strings auch noch extrem groß. Mit noch mehr Crack, können sie sich sehr kleine schwarze Löcher vorstellen, die von den großen Strings konfiguriert werden. Wenn sie jetzt noch Heroin dazunehmen, dann vergessen sie das Resultat von Hawking und verleugnen es einfach. Mit ein wenig Opium vergessen sie auch, dass viel energiereichere Teilchen täglich auf die Erde prasseln, und sie vergessen auch, das das Tevatron, welches jetzt läuft, die selben Ereignisse produziert wie der LHC (nur etwas seltener). Schwarze Löcher gibt es übrigens auch manchmal auf wanderschaft. Also da muss nicht unbedingt eine Galaxie drum herum sein. Alternativ können sie also auch annehmen, mit dem ganzen Crack, dass wenn sie nach Hause kommen, ein schwarzes Loch vorbeiwandert und Sie mitsamt dem Haus verschluckt. Auch das ist theoretisch möglich. Es ist schwer, solche Spinner zu widerlegen, da letztlich alles möglich ist, wenn man genügend Schwachsinn postuliert. Es sei denn, sie produzieren Gleichungen: Herr Rössler schreibt: Und ein user schreibt drunter: Da ich auch die Relativitätstheorie verstehe: Herr Rössler bietet diesen Müll hier als Argument an: Da wurde so wenig verstanden und so falsch argumentiert, dazu sollte man am Besten schweigen. Je weniger Aufmerksamkeit solche Crackpots bekommen, desto besser. Leute, die Modelle mit "großen String" oder "mini Blackholes" aufstellen (und das noch publizieren können, sind meiner Ansicht nach genug). MfG |
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#12
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| Carla Schneider schrieb: Polarlichter gibt es nur an den Polen. Die Teilchen fliegen zum Nord-, oder Südpol. Und der liegt eben UNTER der Erde. Wäre die Atmosphäre nur einen Meter dick, träfen mehr kosmische Teilchen um einen Radius am Pol auf der Höhe der Erdoberfläche ein, als um den selben Radius in mehreren Kilometern Höhe. In Worten ist das schwierig zu erklären, man kann es sich am Besten mit einem Bild veranschaulichen, in dem man aus allen Richtungen kommende Teilchen zeichnet, welche zu den Polen eines Stabmagneten fliegen. Je geringer der Abstand zum Pol ist, desto größer ist dann die Teilchendichte. Der Abstand zum Pol ist aber auf der Erdoberfläche am geringsten und wird größer, je weiter weg oder höher weg man vom Pol kommt. . Die geringe Dichte der Höhenluft trägt natürlich noch zusätzlich dazu bei, die Anzahl an Kollisionen zu verringern. |
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#13
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| X-No-Archive: Yes begin quoting, Benjamin Schulz schrieb: Soso, das CERN ist also total schwachsinnig und steht ständig unter Drogen - arbeiten Sie da zufällig? Herzchen, komm wieder, wenn Du ein bißchen Deutsch und halbwegs Benehmen gelernt hast, Du legasthenischer Proll. Gruß aus Bremen Ralf -- R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen: adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus |
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#14
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| Benjamin Schulz schrieb: Also ich wohne in Dresden (siehe sig),und das ist doch recht weit von den Polen entfernt, aber Polarlichter habe ich hier schon mehrfach gesehen. Zwar nicht so toll und so oft wie man sie nördlich/südlich des Polarkreises erlebt, aber doch schon recht beeindruckend. MFG André -- André Grafe 01239Dresden 51°00'27.10 N 13°47'43.02 E [Only registered users see links. ] |
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#15
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| On Sat, 06 Sep 2008 21:22:08 +0200, Benjamin Schulz wrote: Diese Teilchen haben ihren Ursprung in der Sonne und sind energetische Schlappschwänze. Die lassen sich schon von dem ein paar Hundert Milligauß des Erdmagnetfelds beeindrucken. Die Teilchenstrahlung, die dem CERN Knkurrenz macht, sind viele Größenordnungen energiereicher. Deren Bahn ist durch Gravitation und Magnetfeld der Erde im wesentlichen unbeeinflusst. Gebremst werden sie erst durch Kollision mit Atokernen der Atmosphäre. ---<(kaimartin)>--- -- Kai-Martin Knaak [Only registered users see links. ] |
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#16
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| On Sat, 06 Sep 2008 20:11:44 +0200, Ralf Kusmierz wrote: Nicht ganz. Es hat bei der Entwicklung des WWW einschließlich HTML, Webserver und www-Browser mitgemischt. Das Internet gab es schon deutlich länger. Siehe zum Beispiel: [Only registered users see links. ] ---<(kaimartin)>--- -- Kai-Martin Knaak [Only registered users see links. ] |
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#17
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| X-No-Archive: Yes begin quoting, André Grafe schrieb: 100 km bis Görlitz - nooo... Das Argument ist sowieso Unfug: Das Polarlicht wird durch relativ niederenergetische geladene Teilchen des Sonnenwinds ausgelöst und hat nichts mit der kosmischen Höhenstrahlung zu tun. Am LHC werden Partikelenergien im TeV-Bereich (das ist die tausendfache Masse eines Nukleons) verwendet, zu denen es keinerlei experimentelle Erfahrungen gibt und die bisher auf der Erde künstlich erzeugt überhaupt noch nicht vorgekommen sind, z. B. auch nicht bei Nuklearwaffenexplosionen, bei denen nur wenige MeV an Partikelenergien auftreten (die Fissionsenergie liegt bei so ungefähr 200 MeV, also unterhalb der Protonenmasse, wird aber nicht punktuell frei, sondern durch eine Ionisationsspur bzw. Röntgenstrahlung usw. abgebaut). Es ist richtig, daß es in der Höhenstrahlung auch (selten) entsprechend hochenergetische Teilchen gibt, die also ähnliche Reaktionen wie im LHC erwartet auslösen können. Wenn dabei aber Mini-SL entstehen sollten, dann ist prinzipiell nicht zu erwarten, daß von denen eine Gefahr ausgehen könnte: Auch alle Kritiker des LHC stimmen mit dem Mainstream dahingehend überein, daß der Wechselwirkungsquerschnitt eines SL mit unwägbarer Masse extrem klein ist, so daß die pessimistischesten Schätzungen vom möglichen Wachstum eines solchen in der Erde gravitativ gebundenen SL von Zeiträumen von wenigstens zwei Monaten ausgehen, bis etwas Dramatisches passieren könnte. Ein an kinetischer Energie reiches SL, wie es aus der Höhenstrahlung entstehen würde, würde aber die Erde (und ggf. sogar die Sonne) praktisch mit Lichtgeschwindigkeit durchlaufen wie ein Neutrino und in der kurzen Durchgangszeit keine Chance haben, diese Körper "aufzufressen", selbst wenn es dabei unwahrscheinlicherweise sogar kleine Massen inkorporieren sollte. (Gut, ab einer gewissen Grenzmasse würde der Impulsübertrag es natürlich auf "gefährliche" niedrige Geschwindigkeiten abbremsen - 1 TeV sind immerhin lediglich 1,8e-24 kg, eben nur die tausendfache Protonenmasse.) Am LHC bewegt sich dagegen der Schwerpunkt der kollidierenden Teilchen idealerweise nicht (wobei sehr geringe kinetische Energien praktisch auch sehr unwahrscheinlich sein werden, so genau wird man das nicht hinkriegen), aber bei potentiell Milliarden erzeugter Teilchen könnte doch wohl das eine oder andere oder auch ein paar mehr gravitativ an die Erde gebunden sein und anfangen, seine Bahn durch die Erde zu ziehen, zunächst übrigens weitgehend unbemerkt. Ob so etwas gefährlich sein könnte, hängt natürlich davon ab, ob solche SL dabei überhaupt entstehen, und ob sie entgegen der Erwartung bzw. der Theorie eine nicht vernachlässigbare Lebensdauer haben. (Übrigens auch von ihrem WW-Querschnitt: Eine andere Hypothese geht dahin, daß der so klein sein könnte, daß solche SL auch dann, wenn sie stabil wären, so wenig mit der normalen Materie reagieren, daß sie innerhalb der Erde bis an deren natürliches Ende existieren könnten, ohne sie aufzufressen.) Aber der Hinweis auf die kosmische Höhenstrahlung ist insofern gut, weil man darin durchaus mal nach Mini-SL suchen könnte: Wenn sie auch relativ wenig wechselwirken, sollten sie dennoch ab und zu mal ein Elementarteilchen schlucken, wobei ein nicht geringer Teil von dessen Masse als Strahlung frei wird. Solche Ereignisse sollten bei Experimenten wie Super-Kamiokande, bei denen sogar Teilchenspuren von Neutrinos detektiert werden, eigentlich gefunden werden können - ihr nachgewiesenes Nichtvorhandensein wäre in der Tat ein starkes Indiz dafür, daß auch am LHC entsprechende Partikel nicht oder nur sehr unwahrscheinlich entstehen würden. Gruß aus Bremen Ralf -- R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen: adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus |
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#18
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| X-No-Archive: Yes begin quoting, Kai-Martin Knaak schrieb: Herrjeh, *müssen* Naturwissenschaftler eigentlich ironieresistent sein? Die NASA hat auch kein Teflon erfunden, aber das Argument war doch auf dem Niveau: Man macht keine Großforschung wegen der "Abfallprodukte". Gruß aus Bremen Ralf -- R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen: adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus |
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#19
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#20
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| Ralf Kusmierz schrieb: Die Theoretiker, welche behaupten, man könnte Stringtheorie Modelle mit dem LHC testen, rauchen Crack. Da versucht man Forschungsgelder an Land zu ziehen, in dem man behauptet, die eigene reine theoretische Forschung sei von experimentellem Wert (was sie nicht ist). Solche Argumente Modelle sind schlichtweg unseriös und werden von Deutschen Physikern meines Wissens auch nicht aufgestellt. Solche Modelle werden nur in einem Umfeld konstruiert, das praktisch verwertbare Resultate um jeden Preis erwartet. Dann macht man eben 100 Zusatzannahmen, passt die Raumzeit entsprechend an, und dann kommt sowas heraus. Ernstzunehmen sind diese Rechnungen NICHT! Um ein Beispiel zu geben: so genannte Schwarze Lächer die von der Stringtheorie beschrieben werden, sind im flachen Raum! (also nichts, was mit wirklichen kugeln zu tun hat) Also die Schwarzschild Lösung der ART, oder gar die Kerring Lösung eines richtigen rotierenden Black holes wie man es in der Astrophysik eigentlich erwartet, kommt da nicht! raus. Allerdings bin ich, was schwarze Löcher in der Stringtheorie angeht, auch nicht up to date. Vielleicht haben sie jetzt etwas, das zumindest an die Schwarzschild Lösung erinnern könnte..... Um jetzt noch zu behaupten, die Teile seien klein, muss man mehrere dutzend unrealistische Zusatzannehmen machen.... Völliger Schwachsinn, das Ganze. Niemand glaubt das ernsthaft. |
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