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Wann ist ein S.L. "stabil"?

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  #11  
Old 09-06-2008, 06:42 PM
Benjamin Schulz
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Ralf Kusmierz schrieb:


Wenn sie nichts von Teilchenphysik verstehen, dann sollten sie auch
nicht solche Behauptungen aufstellen.

Als jemand der die Stringtheorie ein wenig versteht, sage ich ihnen
jetzt einfach mal, dass sie schon ziemlich Crack rauchen müssen, um zu
behaupten die Stringtheorie kann schwarze Löcher beschreiben.

Wenn sie dann noch mehr Crack rauchen, dann sind die Strings auch noch
extrem groß. Mit noch mehr Crack, können sie sich sehr kleine schwarze
Löcher vorstellen, die von den großen Strings konfiguriert werden.

Wenn sie jetzt noch Heroin dazunehmen, dann vergessen sie das Resultat
von Hawking und verleugnen es einfach.

Mit ein wenig Opium vergessen sie auch, dass viel energiereichere
Teilchen täglich auf die Erde prasseln, und sie vergessen auch, das das
Tevatron, welches jetzt läuft, die selben Ereignisse produziert wie der
LHC (nur etwas seltener).


Schwarze Löcher gibt es übrigens auch manchmal auf wanderschaft. Also da
muss nicht unbedingt eine Galaxie drum herum sein. Alternativ können sie
also auch annehmen, mit dem ganzen Crack, dass wenn sie nach Hause
kommen, ein schwarzes Loch vorbeiwandert und Sie mitsamt dem Haus
verschluckt.

Auch das ist theoretisch möglich.

Es ist schwer, solche Spinner zu widerlegen, da letztlich alles möglich
ist, wenn man genügend Schwachsinn postuliert.

Es sei denn, sie produzieren Gleichungen:


Herr Rössler schreibt:

Und ein user schreibt drunter:


Da ich auch die Relativitätstheorie verstehe:

Herr Rössler bietet diesen Müll hier als Argument an:

Da wurde so wenig verstanden und so falsch argumentiert, dazu sollte man
am Besten schweigen. Je weniger Aufmerksamkeit solche Crackpots
bekommen, desto besser.

Leute, die Modelle mit "großen String" oder "mini Blackholes" aufstellen
(und das noch publizieren können, sind meiner Ansicht nach genug).

MfG



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  #12  
Old 09-06-2008, 07:22 PM
Benjamin Schulz
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Carla Schneider schrieb:

Polarlichter gibt es nur an den Polen. Die Teilchen fliegen zum Nord-,
oder Südpol. Und der liegt eben UNTER der Erde. Wäre die Atmosphäre nur
einen Meter dick, träfen mehr kosmische Teilchen um einen Radius am Pol
auf der Höhe der Erdoberfläche ein, als um den selben Radius in mehreren
Kilometern Höhe.

In Worten ist das schwierig zu erklären, man kann es sich am Besten mit
einem Bild veranschaulichen, in dem man aus allen Richtungen kommende
Teilchen zeichnet, welche zu den Polen eines Stabmagneten fliegen. Je
geringer der Abstand zum Pol ist, desto größer ist dann die
Teilchendichte. Der Abstand zum Pol ist aber auf der Erdoberfläche am
geringsten und wird größer, je weiter weg oder höher weg man vom Pol
kommt. .

Die geringe Dichte der Höhenluft trägt natürlich noch zusätzlich dazu
bei, die Anzahl an Kollisionen zu verringern.
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  #13  
Old 09-06-2008, 07:45 PM
Ralf Kusmierz
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X-No-Archive: Yes

begin quoting, Benjamin Schulz schrieb:


Soso, das CERN ist also total schwachsinnig und steht ständig unter
Drogen - arbeiten Sie da zufällig?

Herzchen, komm wieder, wenn Du ein bißchen Deutsch und halbwegs
Benehmen gelernt hast, Du legasthenischer Proll.


Gruß aus Bremen
Ralf
--
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adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie
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  #14  
Old 09-06-2008, 07:47 PM
André Grafe
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Benjamin Schulz schrieb:

Also ich wohne in Dresden (siehe sig),und das ist doch recht weit von
den Polen entfernt, aber Polarlichter habe ich hier schon mehrfach
gesehen. Zwar nicht so toll und so oft wie man sie nördlich/südlich des
Polarkreises erlebt, aber doch schon recht beeindruckend.
MFG André

--
André Grafe
01239Dresden 51°00'27.10 N 13°47'43.02 E
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  #15  
Old 09-06-2008, 08:03 PM
Kai-Martin Knaak
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On Sat, 06 Sep 2008 21:22:08 +0200, Benjamin Schulz wrote:


Diese Teilchen haben ihren Ursprung in der Sonne und sind energetische
Schlappschwänze. Die lassen sich schon von dem ein paar Hundert Milligauß
des Erdmagnetfelds beeindrucken. Die Teilchenstrahlung, die dem CERN
Knkurrenz macht, sind viele Größenordnungen energiereicher. Deren Bahn
ist durch Gravitation und Magnetfeld der Erde im wesentlichen
unbeeinflusst. Gebremst werden sie erst durch Kollision mit Atokernen der
Atmosphäre.

---<(kaimartin)>---
--
Kai-Martin Knaak
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  #16  
Old 09-06-2008, 08:10 PM
Kai-Martin Knaak
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On Sat, 06 Sep 2008 20:11:44 +0200, Ralf Kusmierz wrote:


Nicht ganz. Es hat bei der Entwicklung des WWW einschließlich HTML,
Webserver und www-Browser mitgemischt. Das Internet gab es schon deutlich
länger. Siehe zum Beispiel:
[Only registered users see links. ]

---<(kaimartin)>---
--
Kai-Martin Knaak
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  #17  
Old 09-06-2008, 08:46 PM
Ralf Kusmierz
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begin quoting, André Grafe schrieb:


100 km bis Görlitz - nooo...


Das Argument ist sowieso Unfug: Das Polarlicht wird durch relativ
niederenergetische geladene Teilchen des Sonnenwinds ausgelöst und hat
nichts mit der kosmischen Höhenstrahlung zu tun. Am LHC werden
Partikelenergien im TeV-Bereich (das ist die tausendfache Masse eines
Nukleons) verwendet, zu denen es keinerlei experimentelle Erfahrungen
gibt und die bisher auf der Erde künstlich erzeugt überhaupt noch
nicht vorgekommen sind, z. B. auch nicht bei Nuklearwaffenexplosionen,
bei denen nur wenige MeV an Partikelenergien auftreten (die
Fissionsenergie liegt bei so ungefähr 200 MeV, also unterhalb der
Protonenmasse, wird aber nicht punktuell frei, sondern durch eine
Ionisationsspur bzw. Röntgenstrahlung usw. abgebaut).

Es ist richtig, daß es in der Höhenstrahlung auch (selten)
entsprechend hochenergetische Teilchen gibt, die also ähnliche
Reaktionen wie im LHC erwartet auslösen können. Wenn dabei aber
Mini-SL entstehen sollten, dann ist prinzipiell nicht zu erwarten, daß
von denen eine Gefahr ausgehen könnte: Auch alle Kritiker des LHC
stimmen mit dem Mainstream dahingehend überein, daß der
Wechselwirkungsquerschnitt eines SL mit unwägbarer Masse extrem klein
ist, so daß die pessimistischesten Schätzungen vom möglichen Wachstum
eines solchen in der Erde gravitativ gebundenen SL von Zeiträumen von
wenigstens zwei Monaten ausgehen, bis etwas Dramatisches passieren
könnte.

Ein an kinetischer Energie reiches SL, wie es aus der Höhenstrahlung
entstehen würde, würde aber die Erde (und ggf. sogar die Sonne)
praktisch mit Lichtgeschwindigkeit durchlaufen wie ein Neutrino und in
der kurzen Durchgangszeit keine Chance haben, diese Körper
"aufzufressen", selbst wenn es dabei unwahrscheinlicherweise sogar
kleine Massen inkorporieren sollte. (Gut, ab einer gewissen Grenzmasse
würde der Impulsübertrag es natürlich auf "gefährliche" niedrige
Geschwindigkeiten abbremsen - 1 TeV sind immerhin lediglich 1,8e-24
kg, eben nur die tausendfache Protonenmasse.)

Am LHC bewegt sich dagegen der Schwerpunkt der kollidierenden Teilchen
idealerweise nicht (wobei sehr geringe kinetische Energien praktisch
auch sehr unwahrscheinlich sein werden, so genau wird man das nicht
hinkriegen), aber bei potentiell Milliarden erzeugter Teilchen könnte
doch wohl das eine oder andere oder auch ein paar mehr gravitativ an
die Erde gebunden sein und anfangen, seine Bahn durch die Erde zu
ziehen, zunächst übrigens weitgehend unbemerkt.

Ob so etwas gefährlich sein könnte, hängt natürlich davon ab, ob
solche SL dabei überhaupt entstehen, und ob sie entgegen der Erwartung
bzw. der Theorie eine nicht vernachlässigbare Lebensdauer haben.
(Übrigens auch von ihrem WW-Querschnitt: Eine andere Hypothese geht
dahin, daß der so klein sein könnte, daß solche SL auch dann, wenn sie
stabil wären, so wenig mit der normalen Materie reagieren, daß sie
innerhalb der Erde bis an deren natürliches Ende existieren könnten,
ohne sie aufzufressen.)

Aber der Hinweis auf die kosmische Höhenstrahlung ist insofern gut,
weil man darin durchaus mal nach Mini-SL suchen könnte: Wenn sie auch
relativ wenig wechselwirken, sollten sie dennoch ab und zu mal ein
Elementarteilchen schlucken, wobei ein nicht geringer Teil von dessen
Masse als Strahlung frei wird. Solche Ereignisse sollten bei
Experimenten wie Super-Kamiokande, bei denen sogar Teilchenspuren von
Neutrinos detektiert werden, eigentlich gefunden werden können - ihr
nachgewiesenes Nichtvorhandensein wäre in der Tat ein starkes Indiz
dafür, daß auch am LHC entsprechende Partikel nicht oder nur sehr
unwahrscheinlich entstehen würden.


Gruß aus Bremen
Ralf
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  #18  
Old 09-06-2008, 08:49 PM
Ralf Kusmierz
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begin quoting, Kai-Martin Knaak schrieb:


Herrjeh, *müssen* Naturwissenschaftler eigentlich ironieresistent
sein?

Die NASA hat auch kein Teflon erfunden, aber das Argument war doch auf
dem Niveau: Man macht keine Großforschung wegen der "Abfallprodukte".


Gruß aus Bremen
Ralf
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  #19  
Old 09-06-2008, 08:53 PM
Oliver Jennrich
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Kai-Martin Knaak <[Only registered users see links. ]> writes:


Die sind ja auch nicht gemeint, wenn es um kosmische Strahlung geht,
sondern die Teilchen, die mit 10^19 eV auf die Hochatmosphäre treffen.

--
Space - The final frontier
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  #20  
Old 09-06-2008, 09:09 PM
Benjamin Schulz
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Ralf Kusmierz schrieb:


Die Theoretiker, welche behaupten, man könnte Stringtheorie Modelle mit
dem LHC testen, rauchen Crack.

Da versucht man Forschungsgelder an Land zu ziehen, in dem man
behauptet, die eigene reine theoretische Forschung sei von
experimentellem Wert (was sie nicht ist). Solche Argumente Modelle sind
schlichtweg unseriös und werden von Deutschen Physikern meines Wissens
auch nicht aufgestellt.

Solche Modelle werden nur in einem Umfeld konstruiert, das praktisch
verwertbare Resultate um jeden Preis erwartet. Dann macht man eben 100
Zusatzannahmen, passt die Raumzeit entsprechend an, und dann kommt sowas
heraus.

Ernstzunehmen sind diese Rechnungen NICHT!

Um ein Beispiel zu geben:

so genannte Schwarze Lächer die von der Stringtheorie beschrieben
werden, sind im flachen Raum! (also nichts, was mit wirklichen kugeln zu
tun hat)

Also die Schwarzschild Lösung der ART, oder gar die Kerring Lösung eines
richtigen rotierenden Black holes wie man es in der Astrophysik
eigentlich erwartet, kommt da nicht! raus.

Allerdings bin ich, was schwarze Löcher in der Stringtheorie angeht,
auch nicht up to date. Vielleicht haben sie jetzt etwas, das zumindest
an die Schwarzschild Lösung erinnern könnte.....

Um jetzt noch zu behaupten, die Teile seien klein, muss man mehrere
dutzend unrealistische Zusatzannehmen machen....

Völliger Schwachsinn, das Ganze. Niemand glaubt das ernsthaft.
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