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Warum kippt ein Fahrrad nicht um?

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  #1  
Old 08-04-2008, 08:26 AM
Andreas Erber
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Christian F. wrote:

Da baust du mal das Vorderrad von deinem Fahrrad aus, setzt dich auf so
einen Bürodrehstuhl und nimmst das Rad an der Achse zwischen die beiden
ausgestreckten Hände.

Versetze das Rad in Drehbewegung und dann versuche mal die Achse zu kippen.
Du wirst feststellen dass das recht schwer geht und es eine Kraft gibt die
dich auf dem Drehstuhl dreht. Drehst du die Achse im Uhrzeigersinn, dreht es
dich auf dem Drehstuhl nach rechts und umgekehrt. Das sorgt dafür dass das
Fahrrad immer geradeaus fahren will und eben nicht umkippt solange es eine
gewisse Geschwindigkeit hat, auch ganz ohne Fahrer.

LG Andy

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  #2  
Old 08-04-2008, 08:49 AM
Franz Glaser
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Andreas Erber schrieb am Montag, 4. August 2008 10:26:


kippen.
es

Das ist schon richtig aber das ist "nur" die Trägheit, die sich
aus dem Kreisel ergibt und sehr hilfreich ist für das Aufrecht-
bleiben. Aber die eigentliche Kraft kommt von zweierlei: vom
ständigen "Wedeln" an der Lenkstange, eine Art Ausregeln durch
den Fahrer und zusätzlich durch eine Kraft, die sich durch die
Schrägstellung der Vorderachse ergibt zusammen mit der gebogenen
Gabel. Diese Schrägstellung hat noch eine zusätzliche Wirkung,
nämlich, daß das Vorderrad wie von Federkraft geradeaus gerich-
tet wird.

MfG Glaser

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  #3  
Old 08-04-2008, 09:18 AM
Heinz Blüml
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On Mon, 04 Aug 2008 10:49:18 +0200, Franz Glaser
<franz@meg-glaser.com> wrote:

Man kann an alles mögliche glauben, nicht nur an die Jungfrauengeburt.

Die Wirklichkeit, wenn man sie denn beobachtet zeigt allerdings
deutlich, was Aberglaube ist und was nicht.
Wenn man, als Extrembeispiel, einen Einradfahrer hernimmt, dann werden
beide genannten Annahmen obsolet.
Ähnliches zeigen auch Eisläufer und Schifahrer.

Der Hauptfaktor ist die Fähigkeit des jeweiligen Menschen, auf
Ungleichgewichtszustände angemessen zu reagieren (auch Zirkusaffen
können das in eingeschränktem Ausmaß

Beim Fahrrad geschieht das durch Gegenlenken (es ist fast unmöglich,
eine völlig gerade Linie zufahren)
Der Vorlauf trägt nur zur Beruhigung, nicht grundsätzlich zur
Stabilität bei.
In
[Only registered users see links. ]
werden die auftretenden Aspekte ausführlich behandelt.

h

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  #4  
Old 08-04-2008, 09:32 AM
Franz Glaser
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Heinz Blüml schrieb am Montag, 4. August 2008 11:18:


die
dreht
das
eine

;-)

Für dein Rechthaben hast du jetzt den Religionshammer gebraucht?
Akrobat schööööön ;-o))

Hast du meinem Posting widersprochen? [J/N]

Der Kreisel macht das Ausregeln (du nennst es Gegenlenken)
leichter, wie sich beim langsamen Fahren erfahrungsgemäß
zeigt. Es ist ein Vorteil, nicht gleich umzufallen, wenn
der Fahrer einen Moment wegen eines hübschen Mädchens un-
konzentriert ist und nicht gegenlenkt. Gegen einen Baum im
Weg hilft das allerdings nicht.

Wikipedia hat die Mädchen übersehen, wie auch sonst allerlei,
es ist aufs Rechthaben spezialisiert.

mfg

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  #5  
Old 08-04-2008, 04:05 PM
Vogel
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Heinz Blüml <[Only registered users see links. ]> wrote in
news:[Only registered users see links. ]:

Na dann mach mal.
Deine Erklärung ist Käse.

Das ist Unfug. Es ging um die technischen Besonderhaiten eines
zweirädrigen Fahrrades die es ermögliche das Gleichgewicht besonders
leicht zu halten oder überhaut erst zu halten.
Der normale, nicht akrobatisch begabte Mensch, könnte dann nie Fahrrad
fahren, wenn es nur aud die akrobatischen Fähigkeiten ankäme.
Ausserdem gibt es Juxbauarten von Fahrrädern die nicht fahrbar sind, weil
damit kein Mensch das Gleichgewicht halten kann.

--
Selber denken macht klug.
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  #6  
Old 08-04-2008, 06:05 PM
Heinz Blüml
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On Mon, 04 Aug 2008 11:32:21 +0200, Franz Glaser
<[Only registered users see links. ]> wrote:


Wenn du einen Luftballon als Hammer zu sehen müssen meinst, ja.

MOL (more or less)


Das ist eben nicht ganz so.
Beim Eislaufen oder Schifahren tut man auch "gegenlenken" aber ganz
ohne Kreisel.
Wichtig ist, eine gewisse Geschwindigkeit zu haben und Reibung
bezüglich des Untergrundes.
Denn so kann man die Fliehkraft(kurvenfahren) dosiert zum
Gleichgewicht halten einsetzen.
Überleg, warum auch bei einem Kinderroller mit ganz kleinen Rädern das
ganz gleich funktioniert.

Die Kreiselkraft hilft ziemlich wenig, genaugenommen fast überhaupt
nix.
Deshalb mein Verweis auf Glaubenswahrheiten, die mit der Wirklichkeit
nur das zu tun haben, was sie zu tun haben.
Manchmal eben nix.

Wiki regt häufig und oft mit Erfolg zum eigenständigen Denken an.
Die Mädchen darf man sich dann selber dazudenken.

h
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  #7  
Old 08-04-2008, 06:11 PM
Heinz Blüml
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On 4 Aug 2008 16:05:39 GMT, Vogel <vogel@hotmail.com> wrote:


Willst du dich in das Geheimnis der Jungsfrauengeburt vertiefen?

Vewilleicht auch nur deine Denke?


Es mag dich überfordern, trifft aber die Sache ziemlich auf den Punkt.


Für dich mag das (noch immer) so aussehen.
Mein Verweis aufs Schifahren und Eslaufen täte eigenständige Denker
nachdenklich werden lassen.
Muss nicht sein, manche leben auch ohne Denken ganz gut.
(Hattest du einen angenehmen Tag?)


Eine "Maschine " kann das zB nicht.
Normale Menschen (wozu zählst du dich ?) können das, wenn sie es
einmal gelernt haben lebenslang.


Es gibt Einradfahrer (ich kann das nicht) die zeigen, dass es auf die
Stabilisierung durch die Kreiselkraft sicher nicht ankommt.

Eigenständiges Denken (wenn es denn gelingt) macht Spass

h


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  #8  
Old 08-04-2008, 10:17 PM
Franz Glaser
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Heinz Blüml schrieb am Montag, 4. August 2008 20:05:



Darüber habe ich doch geschrieben vom "Wedeln", ich hab es
in einem kurzen Satz vereinfacht formuliert - wozu regst
du dich denn so künstlich auf!

Ich habe aber einen richtigen Fehler in meinem Text geschrie-
ben und den hast du nicht aufgegriffen, ich habe von der
Schrägstellung der Vorderachse geschrieben statt der Lenk-
achse oder wie das Rohrstück heißt, das von der Balance nach
unten geht zur Gabel.

servas

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  #9  
Old 08-05-2008, 05:29 AM
Vogel
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Heinz Blüml <[Only registered users see links. ]> wrote in
news:[Only registered users see links. ]:

Ja, insbesondere in deine.
Nee, durch meine Argumente die in meinem Beitrag stehen.
Nur in deiner Denke.
Die Fakten widerlegen deine persönliche Sicht.
Eingenständige Denker schon, aber dich nicht.
Wie deine Analogie zum "Schifahren und Eslaufen" zeigt,
bist du des eigenständigen Denkens nicht fähig.
Bei diesen beiden Sportarten gibt es nämlich keine Gerät mit
selbstständigen Freiheitsgraden, sprich, keinen beweglichen Lenker
und keine Räder. Ist dir doch bestimmt schon aufgefallen?
Dachte ich mir schon, dass du ganz gut lebst.
Aber sehr wohl kann sie das.
Wieso kannst du dann kein Einradfahren?
Ich schlussfologere, du bist kein normaler Mensch ;-)
Hier ging es erstens um Zweiradfahrer und zweitens um jene technischen
Möglichkeiten eines Fahrrades die das wesentlich erleichtern.
Schade, dass du nie Spass hast.

--
Selber denken macht klug.
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  #10  
Old 08-05-2008, 06:27 AM
Heinz Blüml
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On 5 Aug 2008 05:29:53 GMT, Vogel <vogel@hotmail.com> wrote:

Das mag deine Einbildung befriedigen, aber die Wirklichkeit
beeindruckt das eher wenig.


Na gut.
Auch bei orginellen Denkern wie mit dir lässt sich was lernen.

Vergiss Freiheitsgrade, das verstehst du bloß nicht.
(Es handelt sich um Zwangsläufigkeit)
Es geht (ginge) darum, wie funktioniert das Aufrechterhalten eines
labilen Gleichgewichts?
Und alle bisher betrachteten Systeme haben eines gemeinsam, mämlich
die Aktivierung von Fliehkräften (unter jeweils speziellen
Bedingungen).

Dass du noch immer beim Fahrrad hängst, und nicht darüber hinaus
denken willst, ist deine Entscheidung.
Bezüglich der Erleichterung bin ich anderer Meinung als du.
Es gibt da so Elektroroller mit ziemlich kleinen Rädern und ohne
Vorlauf, da funktioniert das Fahren ganz ähnlich wie bei Rädern mit
großem Durchmesser und ausgeprägtem Vorlauf.

Naja, auf deine krampfhaft angespannten Gesichtsmuskel bist vermutlich
nur du stolz.
(Ist aber auch was, gratuliere dazu

h

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Tags
ein , fahrrad , kippt , nicht , warum


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