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Warum kippt ein Fahrrad nicht um?

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  #31  
Old 08-06-2008, 11:43 AM
Andreas Erber
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Jon J Panury wrote:


Das sagt ja auch keiner, es wird behauptet dass die Kreiselkräfte am
Vorderrad dafür sorgen dass das Vorderrat nach links einschlägt wenn das
Fahrrad nach links kippt und somit Fliehkräfte entstehen welche das Fahrrad
wieder aufrichten.

LG Andy

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  #32  
Old 08-06-2008, 04:21 PM
DrStupid
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Heinz Blüml schrieb:

Da ist die Lenkstange zwar auch ein wenig schräg nach vorn gerichtet,
aber das dürfte kaum ausreichen, um es bei den geringen
Geschwindigkeiten zu stabilisieren, mit denen diese Dinger
üblichgerweise gefahren werden. Ohne Fahrer kippt so ein Ding sicher um,
wenn es nicht gerade einen Raketenantrieb hat. Es ist allerdings auch
kein Fahrrad und deshalb für diese Diskusion bestenfalls am Rande relevant.
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  #33  
Old 08-06-2008, 04:36 PM
DrStupid
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Jon J Panury schrieb:

Merkst Du nicht selbst, wie dünn der Strohhalm ist, an den Du dich da
klammerst?


Hast Du übersehen, wie das Fahrad im ersten Video durch einen Stoß aus
der Balace gebracht wird und sich danach selbst wieder aufrichtet und
stabilisiert? Oder hast Du es verdrängt, weil es nicht in Dein Weltbild
passt?


Natürlich nicht. Hier wurde schon oft genug erklärt, dass die
Zentrifugalkraft notwendig ist, um das Rad aufzurichten. Aber die
Kreiselkräfte sorgen dafür, dass die Zentrifugalkraft immer in die
richtige Richtung wirkt, indem sie das Vorderrad in genau die Richtung
lenken, in die das Fahrrad kippt. Bei Fahrrädern mit Vorlauf hat die
quer zum Fahrrad wirkende Komponente der Gewichtskraft zwar die gleiche
Wirkung, aber die ist im Gegensatz zu den Kreiselkräften von der
Geschwindigkeit unabhängig und verliert deshalb mit wachsender
Geschwindigkeit an Bedeutung.
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  #34  
Old 08-06-2008, 04:42 PM
DrStupid
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Default Warum kippt ein Fahrrad nicht um?

DrStupid schrieb:
^^^^^^^

Da muss natürlich Nachlauf stehen. Bei einem Vorlauf würde sich das
Vorderrad in die falsche Richtung drehen und das Fahrrad wäre bei
geringen Geschwindigkeiten vollkommen instabil.
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  #35  
Old 08-06-2008, 04:57 PM
Jon J Panury
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DrStupid <[Only registered users see links. ]> schrieb:

[...]


Doch, das überzeugt mich. Die Zentrifugalkraft ist sogar das
entscheidende. Die "Kreiselkraft", die ja von der
Umdrehungsgeschwindigkeit der Räder, also von der Geschwindigkeit des
Fahrrades abhängt, bestimmt lediglich die "Frequenz" der
Schlingerkurve, die das Fahrrad rollt.

JJ
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  #36  
Old 08-06-2008, 06:14 PM
Heinz Blüml
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On Wed, 06 Aug 2008 18:36:32 +0200, DrStupid <[Only registered users see links. ]> wrote:


Da gibts wenigstens mal eine konkrete Aussage.
Die hat nur einen Mangel.
Sie ist vermutlich falsch.
Es sei denn, Kreiselkräfte wirken auch bei der Winkelgeschwindigkeit
0.
Tatsache ist, dass sich das Vorderrad, wenn man im Stand das Rad zur
Seite neigt, genau in diese Position dreht.
Meinem Gefühl nach hängt das mit der Neigung der Lenkachse und der
Vorbiegung der Gabel zusammen
Zu sehen in
[Only registered users see links. ]


Eine horizontale Gewichtskraft?
Was soll das sein?


h
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  #37  
Old 08-06-2008, 07:39 PM
DrStupid
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Heinz Blüml schrieb:

Hier ist nun schon oft genug gesagt worden, warum das so ist. Das
Stichwort heißt Nachlauf. Aber warum meine Aussage zur Wirkung der
Kreiselkräfte deshalb falsch sein soll, entzieht sich meinem Verständnis.


Erst denken, dann schreiben! Wenn das Fahrrad schräg steht, dann hat die
Gewichtskraft eine quer zum Rad wirkende Komponente - und zwar gerade
*weil* die Gewichtskraft auch beim schräg steheden Rad weiterhin
senkrecht nach unten wirkt.
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  #38  
Old 08-14-2008, 09:18 PM
Detlef Sperling
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Oliver wrote:



Hi Oli,

in jungen Jahren habe ich einmal ein Fahrrad mit festgebundenem
Lenker eine Straße herunterrollen lassen.

Es ist nicht weit gekommen. (Bald umgekippt)

Also würde ich erstmal behaupten, dass die mechanischen
Vorrichtungen eher hinderlich sind.


Dann habe ich den Lenker freigemacht und das Fahrrad einfach
so wie es ist den Berg herabrollen lassen.

Fast hätte ich es nicht wiedergefunden, soweit ist es gerollt.


Richtig ist natürlich, das ein Fahrrad ohne zu rollen umfällt.
Das war aber, glaube ich, nicht die Frage.

Und wenn du einmal ein Rad aus deinem Fahrrad ausbaust, die
Achse an beiden Enden festhälst und das Rad in Drehung versetzt
wirst du beim nicht axialen Bewegen der Achse den Kreiseleffekt
deutlich spüren.

Aber:
Ein Fahrrad hat ZWEI Kreisel. Vorder,- und Hinterrad. Wenn sich
nun der eine Kreisel in einer anderen Achse bewegt als der Andere
ist das System nicht stabil.
Wenn sich aber beide Kreisel auf einer Linie bewegen, und sich
parallel zu dieser Linie drehen, ist das System stabil.

Soll heißen:
Wenn die Achsen der rotierenden Räder im rechten Winkel zur
Bewegungsrichtung des Fahrrades sind, ist das Ganze stabil.

Wenn allerdings die Räder eine Unwucht haben (und die haben
sie mit Sicherheit), muss diese natürlich ausgeglichen
werden, weil sich dadurch natürlich die Achse verdreht.

Detlef Sperling


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  #39  
Old 08-14-2008, 09:36 PM
Kurt Bindl
Guest
 
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Default Warum kippt ein Fahrrad nicht um?

Detlef Sperling wrote:



Ohne diese gibts kein Rollen und Bergrunterfahren.



Selbst wenn du die Räder ausbaust, andessen Stelle Kufen anbringst,
diese sich auch so verhalten wie das Vorderrad, also dahin kippen
wo das Rad auch hinkippt, also eine Richtungsänderung bewirken,
dann wird das Rad ebenfalls den Berg hinunterrutschen.
Es ist nicht die Rotation der Räder, es ist die Kurfenfahrerei
die die aufrechte Haltung des Rades erbringt.


Kurt


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Tags
ein , fahrrad , kippt , nicht , warum


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