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#31
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| Jon J Panury wrote: Das sagt ja auch keiner, es wird behauptet dass die Kreiselkräfte am Vorderrad dafür sorgen dass das Vorderrat nach links einschlägt wenn das Fahrrad nach links kippt und somit Fliehkräfte entstehen welche das Fahrrad wieder aufrichten. LG Andy |
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#32
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| Heinz Blüml schrieb: Da ist die Lenkstange zwar auch ein wenig schräg nach vorn gerichtet, aber das dürfte kaum ausreichen, um es bei den geringen Geschwindigkeiten zu stabilisieren, mit denen diese Dinger üblichgerweise gefahren werden. Ohne Fahrer kippt so ein Ding sicher um, wenn es nicht gerade einen Raketenantrieb hat. Es ist allerdings auch kein Fahrrad und deshalb für diese Diskusion bestenfalls am Rande relevant. |
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#33
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| Jon J Panury schrieb: Merkst Du nicht selbst, wie dünn der Strohhalm ist, an den Du dich da klammerst? Hast Du übersehen, wie das Fahrad im ersten Video durch einen Stoß aus der Balace gebracht wird und sich danach selbst wieder aufrichtet und stabilisiert? Oder hast Du es verdrängt, weil es nicht in Dein Weltbild passt? Natürlich nicht. Hier wurde schon oft genug erklärt, dass die Zentrifugalkraft notwendig ist, um das Rad aufzurichten. Aber die Kreiselkräfte sorgen dafür, dass die Zentrifugalkraft immer in die richtige Richtung wirkt, indem sie das Vorderrad in genau die Richtung lenken, in die das Fahrrad kippt. Bei Fahrrädern mit Vorlauf hat die quer zum Fahrrad wirkende Komponente der Gewichtskraft zwar die gleiche Wirkung, aber die ist im Gegensatz zu den Kreiselkräften von der Geschwindigkeit unabhängig und verliert deshalb mit wachsender Geschwindigkeit an Bedeutung. |
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#34
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| DrStupid schrieb: ^^^^^^^ Da muss natürlich Nachlauf stehen. Bei einem Vorlauf würde sich das Vorderrad in die falsche Richtung drehen und das Fahrrad wäre bei geringen Geschwindigkeiten vollkommen instabil. |
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#35
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| DrStupid <[Only registered users see links. ]> schrieb: [...] Doch, das überzeugt mich. Die Zentrifugalkraft ist sogar das entscheidende. Die "Kreiselkraft", die ja von der Umdrehungsgeschwindigkeit der Räder, also von der Geschwindigkeit des Fahrrades abhängt, bestimmt lediglich die "Frequenz" der Schlingerkurve, die das Fahrrad rollt. JJ |
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#36
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| On Wed, 06 Aug 2008 18:36:32 +0200, DrStupid <[Only registered users see links. ]> wrote: Da gibts wenigstens mal eine konkrete Aussage. Die hat nur einen Mangel. Sie ist vermutlich falsch. Es sei denn, Kreiselkräfte wirken auch bei der Winkelgeschwindigkeit 0. Tatsache ist, dass sich das Vorderrad, wenn man im Stand das Rad zur Seite neigt, genau in diese Position dreht. Meinem Gefühl nach hängt das mit der Neigung der Lenkachse und der Vorbiegung der Gabel zusammen Zu sehen in [Only registered users see links. ] Eine horizontale Gewichtskraft? Was soll das sein? h |
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#37
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| Heinz Blüml schrieb: Hier ist nun schon oft genug gesagt worden, warum das so ist. Das Stichwort heißt Nachlauf. Aber warum meine Aussage zur Wirkung der Kreiselkräfte deshalb falsch sein soll, entzieht sich meinem Verständnis. Erst denken, dann schreiben! Wenn das Fahrrad schräg steht, dann hat die Gewichtskraft eine quer zum Rad wirkende Komponente - und zwar gerade *weil* die Gewichtskraft auch beim schräg steheden Rad weiterhin senkrecht nach unten wirkt. |
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#38
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| Oliver wrote: Hi Oli, in jungen Jahren habe ich einmal ein Fahrrad mit festgebundenem Lenker eine Straße herunterrollen lassen. Es ist nicht weit gekommen. (Bald umgekippt) Also würde ich erstmal behaupten, dass die mechanischen Vorrichtungen eher hinderlich sind. Dann habe ich den Lenker freigemacht und das Fahrrad einfach so wie es ist den Berg herabrollen lassen. Fast hätte ich es nicht wiedergefunden, soweit ist es gerollt. Richtig ist natürlich, das ein Fahrrad ohne zu rollen umfällt. Das war aber, glaube ich, nicht die Frage. Und wenn du einmal ein Rad aus deinem Fahrrad ausbaust, die Achse an beiden Enden festhälst und das Rad in Drehung versetzt wirst du beim nicht axialen Bewegen der Achse den Kreiseleffekt deutlich spüren. Aber: Ein Fahrrad hat ZWEI Kreisel. Vorder,- und Hinterrad. Wenn sich nun der eine Kreisel in einer anderen Achse bewegt als der Andere ist das System nicht stabil. Wenn sich aber beide Kreisel auf einer Linie bewegen, und sich parallel zu dieser Linie drehen, ist das System stabil. Soll heißen: Wenn die Achsen der rotierenden Räder im rechten Winkel zur Bewegungsrichtung des Fahrrades sind, ist das Ganze stabil. Wenn allerdings die Räder eine Unwucht haben (und die haben sie mit Sicherheit), muss diese natürlich ausgeglichen werden, weil sich dadurch natürlich die Achse verdreht. Detlef Sperling |
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#39
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| Detlef Sperling wrote: Ohne diese gibts kein Rollen und Bergrunterfahren. Selbst wenn du die Räder ausbaust, andessen Stelle Kufen anbringst, diese sich auch so verhalten wie das Vorderrad, also dahin kippen wo das Rad auch hinkippt, also eine Richtungsänderung bewirken, dann wird das Rad ebenfalls den Berg hinunterrutschen. Es ist nicht die Rotation der Räder, es ist die Kurfenfahrerei die die aufrechte Haltung des Rades erbringt. Kurt |
| Tags |
| ein , fahrrad , kippt , nicht , warum |
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