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Direkter Nachweis von Gravitationswellen?

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  #1  
Old 07-28-2008, 09:17 AM
DrStupid
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Default Direkter Nachweis von Gravitationswellen?



Hallo,

Ich bin heute zufällig über das hier gestolpert:

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Wie darf man das verstehen? Haben sie nun oder haben sie nicht?
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  #2  
Old 07-28-2008, 09:39 AM
Roland Franzius
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Default Direkter Nachweis von Gravitationswellen?

DrStupid schrieb:

Wenn ich das richtig lese, entspricht das der Behauptung, dass die
Interferometer die Gravitationswellen hätten messen müssen, wenn sie 4%
des beobachteten Energieverlusts übersteigen würden. Der negative
Ausgang des Experiments sei daher ein erster Blick ins Innere des
Neutronensterns mit Hilfe von Gravitationswellen.

Das ist halt die Logik der Pisaner: Ich habe ein Gravitationsteleskop
gebaut, damit in den Stern hineingesehn, nichts gesehen, daraus folgt
dann, drinnen ists dunkel.

Im Eignungstest für Mediziner werden solche Feststellungen im Multiple
Choice zum Aussortieren verwendet.

--

Roland Franzius
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  #3  
Old 07-28-2008, 09:59 AM
Kurt Bindl
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Default Direkter Nachweis von Gravitationswellen?

DrStupid wrote:

Sie werden nicht können, ob sie nun meinen oder nicht.
Das was man so unter Gravitationswellen versteht existiert nicht.
Es existiert ja auch keine Gravitation die weiterreicht als ein
Basisteilchen.

Es wird halt höchste Zeit endlich mal die Ansicht von
"Äther wurde vor 100 Jahren abgeschafft"
zu überdenken.
Träger nenn ichs, das Ding das dafür verantwortlich ist das überhaupt etwas
ist.

Selbstverständlich erzeugt eine solche Explosion, ja sogar die Drehung des
Restes
etwas das man als Gravitationswellen bezeichnen könnte.
Es hat aber mit Gravitation nichts zu tun.
Es ist nichts Anderes als das was auch Licht macht, es handelt sich dabei
schlicht und einfach um Wirkungen die sich longitudinal
im Raum, im Träger ausbreiten.

Ein G-Wellendetektor späht nach Differenzen die er nicht erkennen kann.
Denn diese Differenzen die sich ausbreiten beeinflussen ja gerade die sie
zu findende Materie (und deren Abstände zueinander).
Also was soll da erkennbar sein?
Nichts.

Kurt


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  #4  
Old 07-28-2008, 11:58 AM
Joachim Pimiskern
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Default Direkter Nachweis von Gravitationswellen?

Roland Franzius schrieb:

Carl Sagan erzählte eine Geschichte über die Venus.
Einige Wissenschaftler argumentierten:

"Ich sehe gar nichts von der Oberfläche der Venus. Warum nicht?
Warum nicht? Weil sie mit einer dichten Lage von Wolken bedeckt
ist. Woraus sind Wolken? Aus Wasser natürlich. Folglich muß auf
der Venus eine Riesenmenge an Wasser sein. Also muß die Oberfläche
naß sein. Wenn die Oberfläche naß ist, ist sie wahrscheinlich
ein Sumpf. Wenn sie ein Sumpf ist, gibt es wohl auch Farne.
Wenn es Farne gibt, so vielleicht sogar Dinosaurier.

Beobachtung: man kann nichts sehen.
Schlußfolgerung: Dinosaurier."

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Grüße,
Joachim
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  #5  
Old 07-28-2008, 12:00 PM
Joachim Pimiskern
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Default Direkter Nachweis von Gravitationswellen?

Roland Franzius schrieb:

Carl Sagan erzählte eine Geschichte über die Venus.
Einige Wissenschaftler argumentierten:

"Ich sehe gar nichts von der Oberfläche der Venus. Warum nicht?
Weil sie mit einer dichten Lage von Wolken bedeckt ist. Woraus sind
Wolken? Aus Wasser natürlich. Folglich muß auf der Venus eine
Riesenmenge an Wasser sein. Also muß die Oberfläche naß sein.
Wenn die Oberfläche naß ist, ist sie wahrscheinlich ein Sumpf.
Wenn sie ein Sumpf ist, gibt es wohl auch Farne.
Wenn es Farne gibt, so vielleicht sogar Dinosaurier.

Beobachtung: man kann nichts sehen.
Schlußfolgerung: Dinosaurier."

[Only registered users see links. ] (Ab Minute 1)

Grüße,
Joachim
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  #6  
Old 07-28-2008, 03:48 PM
f.kraut@gmx.de
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Default Direkter Nachweis von Gravitationswellen?

Soso, es muss also noch andere Mechanismen als die ominösen
"Gravitationswellen" welche für die Verlängerung der Rotationsperioden
verantwortlich sind.

Damit ist der Nobelpreis für Hulse/Taylor natürlich sehr in Frage
gestellt.
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  #7  
Old 07-28-2008, 11:40 PM
Roland Damm
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Default Direkter Nachweis von Gravitationswellen?

Moin,

Roland Franzius schrub:


In welche Richtung, was muss man antworten, um zu bestehen?

CU Rollo
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  #8  
Old 07-29-2008, 02:17 AM
Vogel
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Default Direkter Nachweis von Gravitationswellen?

Roland Franzius <[Only registered users see links. ]> wrote in news:g6k44p$73v$00$1
@news.t-online.com:

Das Qualifikativ PISA passt sehr gut zu dem Artikel.
Zitat:
1.)
"Die Existenz dieser bisher nicht direkt nachweisbaren Wellenform wurde
schon von Einstein postuliert und als eine Art „Rippel“ im Raum-Zeit-
Gefüge beschrieben."
2.)
"Um sie nachzuweisen, wurde das Laser Interferometer Gravitational-Wave
Observatory (LIGO) entwickelt. Dafür werden mehrere Messstellen an weit
auseinander liegenden Standorten in den USA zusammengekoppelt, um die
extrem langwelligen „Rippel“ registrieren zu können."
3.)
"Mithilfe dreier kombinierter Interferometer dieser Anlage hat nun ein
internationales Forscherteam den Krebsnebel genauer unter die Lupe
genommen und dabei vor allem nach Anzeichen für ein synchrones Signal von
Gravitationswellen gesucht. Leider vergebens: „Die Ergebnisse belegen,
dass nicht mehr als vier Prozent der Energie des Pulsars durch
Gravitationsstrahlung verlorengeht“, so Landry."
Halten wir fest:
1.) G-Wellen konnten bisher nicht nachgewiesen werden
2.) Es wurde ein Gerät entwickelt um diese nachzuweisen. Ob das Gerät
dies auch Leisten kann, geht aus dem Artikel nicht hervor.
Die Benutzer verwenden es trotzdem voller naiver Zuversicht.
3.) Man hat mit dem Gerät keine G-Wellen gefunden
==> Schlussfolgerung:
Es gibt kein "synchrones Signal von Gravitationswellen",
weil man keines gefunden hat.
Was ist denn ein "synchrones Signal von Gravitationswellen"?
Genaugenommen ist dies ein alte Erkentniss-psychologische Posse die man
schon zigfach aus der Vergangenheit kennt.



--
Selber denken macht klug.
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  #9  
Old 07-29-2008, 11:04 AM
DrStupid
Guest
 
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Default Direkter Nachweis von Gravitationswellen?

DrStupid schrieb:

Offenbar haben sie nicht:

[Only registered users see links. ]

Und sie ziehen daraus schon mal eifrig Schlüsse über den Krebs-Pulsar.
Könnte man daraus nicht mit gleichem Recht Schlussfolgerungen über LIGO,
Gravitationswellendetektoren im allgemeinen oder sogar
Gravitationswellen an sich ableiten?
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  #10  
Old 08-01-2008, 10:43 AM
f.kraut@gmx.de
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Default Direkter Nachweis von Gravitationswellen?

On 29 Jul., 13:04, DrStupid <[Only registered users see links. ]> wrote:

Ja sicher. Das ganze Gravitationswellen-Dings ist grandios gescheitert
und es ist amüsierend wie versucht wird den Misserfolg in dem Artikel
schönzureden und als nächsten erfolgreichen Schritt darzustellen.
Sollen sie doch ruhig das Instrument zehnmal empfindlicher machen und
den Reinfall zehnfach vergrössern. Und sollen sie doch ruhig LISA
bauen und die Blamage dann vertausendfachen. Wen interessierts? Die
sind doch eh schon längst in ihr Parallel-Universum abgedriftet wo
keine Sau mehr Notiz von ihnen nimmt.
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Tags
direkter , gravitationswellen , nachweis , von


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