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Physik im Fernsehen

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  #21  
Old 07-05-2008, 11:06 AM
Gernot Zander
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Hi,

in de.sci.physik Franz Glaser <[Only registered users see links. ]> wrote:

Groß genug, damit bei Schwerkraft der Ballon steigt. Die Luft ist
zu dem Zeitpunkt unten dichter als oben. Setzt die Schwerelosigkeit
ein, strömt sie nach oben, wobei sich - vermute ich - ein Wirbel
bildet, außen hoch und in der Mitte runter, der drückt den Ballon
nach unten.
Außerdem ist das Band vorher gespannt, beim Einsetzen der Schwerelosig-
keit zieht es sich minimal zusammen und gibt dem Ballon einen Impuls nach
unten. Mangels anderer Kräfte bewegt er sich dann längere Zeit nach
unten. So erkläre ich mir das.

mfg.
Gernot

--
<[Only registered users see links. ]> (Gernot Zander) *Keine Mailkopien bitte!*
Gott schuf zuerst die Idioten. Zur Übung. Dann schuf er die Beamten.
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  #22  
Old 07-05-2008, 09:49 PM
Vogel
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Roland Franzius <[Only registered users see links. ]> wrote in news:g4l5cu$muu$02$1
@news.t-online.com:

Bisher alles richtig.
Und warum schwebte der Ballon gerade nach unten?
Du hast m.E. die Frage nicht beantwortet, aber dein Ansatz ist richtig.
Da bisher noch kein Diskutant die richtige Lösung angegeben hat,
werde ich es mal tun.
Also im aerodynamischen Flug, ist im Flugzeug unten höherer Luftdruck als
oben, wegen der wirkenden Gravitationskraft.
Geht das Flugzeug nun zum freien Fall über, dann verschwindet die Wirkung
der Gravitationskraft auf die Luft im Flugzeug.
Es wird daher ein Druckausgleich zwischen unten und oben stattfinden.
Für den Helliumballon steigt nun der Luftdruck über ihm, während er unter
ihm sinkt.
Das verursacht während des Druckausgleichs, zwischen unten und oben, eine
Kraft nach unten auf den Heliumballon, wodurch er sinkt.

--
Selber denken macht klug.
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  #23  
Old 07-06-2008, 02:15 AM
martin.muller1@gmx.de
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On 4 Jul., 11:50, Kalle <[Only registered users see links. ]> wrote:

Ich habe die Sendung nicht gesehen. Der Effekt hängt aber mit
Sicherheit mit der Temperaturverteilung der Umgebungsluft in der
Kabine zusammen. Mit Schwerkraft ist die "irgendwie" stabil. Hört die
Schwerkraft dann auf (oder nimmt bei Kurvenfahrt zu), ergibt sich eine
Ausgleichsströmung und die zeigt der sichtbare Ballon an.

Der Effekt tritt auch beim Autofahren in Kurven oder beim Bremsen auf,
also Änderung des Beschleunigungszustandes. Man kann die sich dann
plötzlich ergebenden Temperaturunterschiede infolge der Luftströmung
richtig an Gesicht oder Händen spüren.

Die dichtere/kalte Luft strömt dann beim Bremsen nach vorne und bei
einer Rechtskurve an die linke Wand. Eine entsprechende Gegenströmung
macht dann die wärmere/leichtere Luft.

Mit Zigarettenrauch kann man das ebenfalls schön beobachten.

Beim Übergang in den Parabelflug passiert dann genau dasselbe, nur
andersherum :-)
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  #24  
Old 07-06-2008, 08:53 AM
Raimund Nisius
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Gernot Zander <[Only registered users see links. ]> wrote:


Ja, um satte 0,2Promille. (Bei 2m Kabinenhöhe)


Die Luftmasse strebt den Druckausgleich mit Schallgeschwindigkeit an.
Das Flugzeug müßte schon in deutlich kürzerer Zeit als 2m/330(m/s) von
Steigflug auf freien Fall übergehen. Triebwerke absprengen?


Praktisch zu jeder Zeit herrscht die Druckverteilung, die sich aus der
der barometrischen Höhenformel bei gegebener Beschleunigung ergibt.
Dabei verschiebt sich die Masse ein wenig von "unten" in Richtung nicht
"ganz so weit unten". Strömung kommt da nicht auf. Wirbel erst recht
nicht.


Die Luft in der Mitte hat aber den gleichen Druckunterschied wie außen.
Die geht auch nach oben.





Schon eher.

--
Gruß, Raimund
Mein Pfotoalbum <http://www.raimund.in-berlin.de>
Mail ohne Anhang an <Reply-To:> wird gelesen. Im Impressum der Homepage
findet sich immer eine länger gültige Adresse.
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  #25  
Old 07-06-2008, 08:53 AM
Raimund Nisius
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<[Only registered users see links. ]> wrote:


Die Flugzeuge, die ich von innen kenne, haben bestenfalls eine stabile
Umwälzung der Luft.


Die Strömung geht aber von ehemals dichter zu dünner, also von unten
nach oben.


Fährst Du immer entweder voll beschleunigt (2g oder so) oder mit
Vollbremsung (auch 2g)? Ansonsten kommt die "stabil" verteilte Luft aus
dem Fußraum nach oben, nicht von hinten.
Im übrigen kenne ich keinen, der im PKW ohne Belüftung fährt.


OK, wer Kippen sparen will, lüftet nicht.


--
Gruß, Raimund
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  #26  
Old 07-06-2008, 11:32 AM
Franz Glaser
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Gernot Zander schrieb am Samstag, 5. Juli 2008 13:06:


achso - das Band - schade, daß ich das nicht gesehen habe.

Das _Band_ - vielleicht ists ein Gummiband?

MfG
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  #27  
Old 07-06-2008, 11:58 AM
Robert Grap
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Vogel schrieb:


Bei Boltzmannverteilung ist das Verhältnis der Drücke exp(-kT/(mgh)), was
für Luft bei 300K und einer Höhendifferenz von 3m bei 10^-1000 oder so
liegt. Ich denke, man kann den Druckunterschied wirklich vernachlässigen.
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  #28  
Old 07-06-2008, 12:10 PM
martin.muller1@gmx.de
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On 6 Jul., 10:53, [Only registered users see links. ]-berlin.de (Raimund Nisius)
wrote:

In einem Raum mit Wärmequellen (z.B. Mensch) oder Wärmeverlusten
(Wände) herrschen auch bei Dauerbelüftung immer
Temperaturunterschiede.
Ich fahre immer mit 6g. Je ein g an jedem Rad :-)
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  #29  
Old 07-06-2008, 01:28 PM
Vogel
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Robert Grap <[Only registered users see links. ]> wrote in
news:4870b34c$0$7554$[Only registered users see links. ]:

Wieso denkst du das?
Spielen Fakten bei dir keine Rolle?
Wenn man den Druckunterschied vernachlässigen könnte, dann würde der
Heliumballon nicht nach oben steigen. Der Druckunterschied zwischen der
unteren und oberen Seite des Ballons ist die Ursache warum er nach oben
steigt. Also kann man ihn nicht vernachlässigen, ob der betrachteten
Effekte, auch wenn er dir winzig klein erscheint.




--
Selber denken macht klug.
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  #30  
Old 07-06-2008, 01:31 PM
Vogel
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[Only registered users see links. ] wrote in news:2d83f8a8-e123-4c7e-8f74-1f7f174d93b4
@y21g2000hsf.googlegroups.com:

Puh, da hast du aber Glück, dass du kein Rad ab hast,
am Auto ;-)

--
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fernsehen , physik


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