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#11
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| 13.04.2008 16:43, Thomas Heger: Was an der Aussage "Es geht mir nicht daraum, was Du modellieren willst" hast Du nicht verstanden? Ausgangspunkt dieser Diskussion war aber nun mal eine Aussage von Dir über die ART. Gruß, Ralf |
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#12
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| 13.04.2008 16:57, Thomas Heger: Daraus folgt aber nicht, dass die Raumzeit bezüglich linearer Operationen nicht mehr kommutativ sei. Das ist nämlich schlicht und ergreifend falsch. Gruß, Ralf |
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#13
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| hawkwind wrote: Unser Lin-Alg-Prof. hatte das schöne Beispiel vom Fenster: Es ist durchaus ein Unterschied ob Du erst das Fenster aufmachst und dann den Kopf herausstreckst oder ob Du die umgekehrte Reihenfolge dieser "Operatoren" wählst ;-)). -- Hendrik van Hees Texas A&M University Phone: +1 979/845-1411 Cyclotron Institute, MS-3366 Fax: +1 979/845-1899 College Station, TX 77843-3366 [Only registered users see links. ] mailto:[Only registered users see links. ].edu |
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#14
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| Thomas Heger wrote: Nö, das Eigenzeitelement ist wie auch die Koordinatenelemente rein reell. Bitte lies' keine Bücher, wo imaginäre Zeiten oder ähnliches eingeführt werden. Die haben nichts in der RT zu suchen (die einzige Todsünde, die sich Sommerfeld in seinen ansonsten meisterhaften Vorlesungen erlaubt hat). Imaginäre Zeiten haben, wenn überhaupt, nur in der QFT etwas zu suchen (Wickrotation oder Gleichgewichtsthermodynamik), nicht in der Fundierung der Raumzeit. -- Hendrik van Hees Texas A&M University Phone: +1 979/845-1411 Cyclotron Institute, MS-3366 Fax: +1 979/845-1899 College Station, TX 77843-3366 [Only registered users see links. ] mailto:[Only registered users see links. ].edu |
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#15
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| Ralf Callenberg wrote: Kommutativ oder nichtkommutativ können nur Abbildungen sein. Was meinst Du damit, die Raumzeit sei nicht kommutativ? Die Lorentztransformationen bilden, wie übrigens schon die Galileitransformationen, eine nichtabelsche Gruppe. Bei den Galileitrafos bilden allerdings die Boosts für sich allein genommen eine Abelsche Untergruppe, bei den Lorentztrafos bilden sie noch nicht einmal eine Untergruppe, denn die Hintereinanderausführung zweier drehungsfreier Lorentzboosts in unterschiedlicher Richtung ist nicht mehr ein drehungsfreier Boost. Das hat äußerst wichtige Konsequenzen für das Verständnis der Feinstruktur von Spektrallinien (Stichwort Thomaspräzession). -- Hendrik van Hees Texas A&M University Phone: +1 979/845-1411 Cyclotron Institute, MS-3366 Fax: +1 979/845-1899 College Station, TX 77843-3366 [Only registered users see links. ] mailto:[Only registered users see links. ].edu |
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#16
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| 13.04.2008 17:43, Hendrik van Hees: Offen gesagt: keine Ahnung. Ich bin inzwischen hinreichend verwirrt durch Thomas' Beiträge. Ich dachte an Lineare Operationen auf der Raumzeit, z.B. Translationen. Ich muss gestehen, dass mir dies nicht bekannt war. Gruß, Ralf |
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#17
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| "Hendrik van Hees" <[Only registered users see links. ].edu> schrieb im Newsbeitrag news:uOpMj.60710$[Only registered users see links. ]... Ich mache folgendes: ich sage die Quantenphysik ist die Physik der Beobachtungen. Das, was sie beobachtet ist die Raumzeit bzw. die Entwicklung ihrer Elemente. Dies hat nichts mit imaginärer Zeit zu tun, da die Zeit, wie alle Messergebnisse, reellwertig ist. In der Raumzeit habe ich aber gar keine Zeit, sondern Raumzeit, und erst ein Beobachter macht daraus sein persönliches Zeitmaß. Ich benutze für die Darstellung der Raumzeit nicht Raumkoordinaten plus Zeit, sondern eine vereinfachte kontravariante Form. Das ist soweit ich das sehe zulässig und macht die ganze Sache viel einfacher. Deswegen muß ich das auch wieder in Raum + Zeit umrechnen. Am schlauesten so, das mein Beobachter in seinem Bezugssystem ruht. Diese Sichtweise ist sinnvoll, da man so alle möglichen seltsamen Phänomene erklären kann. Unter anderem kann man auch die Bedeutung von Einheiten geometrisch herleiten oder die SRT darstellen. Ich habe das spaßeshalber an den verschiedensten Problemen versucht und das klappt wunderbar. Komplexe Zahlen werden doch schon ewig verwendet und bisher hat sich keiner daran gestört. Quaternionen passen nur einfach wegen der Dimensionenzahl viel besser. Thomas Heger |
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#18
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| Thomas Heger schrieb: Die Frage ist, was das bedeuten soll. Die Raum-Zeit der Relativität wird durch sog. Ereignisse (4-Tupel von Raum-Zeit-Koordinaten) beschrieben. Für die entsprechenden Vierervektoren ist in der SRT ein Skalarprodukt definiert, derart dass a.b = ao*bo - a1*b1 - a2*b2 - a3*b3 Offensichtlich hat dieses Skalarprodukt die Eigenschaft a.b = b.a, ist also kommutativ. Diese Eigenschaft gilt meines Wissens auch für die ART, wo es komplizierter wird, da der von der Raum-Zeit abhängige metrische Tensor in das Skalarprodukt eingeht. Aus der Symmetrie dieses Tensors folgt jedoch unmittelbar auch hier die Kommutativität des Skalarproduktes. Oder wen geht es ? |
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#19
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| Thomas Heger wrote: Nicht wirklich. Komplex würde sie erst, wenn man die Wurzel daraus zöge. Aber dazu gib es keinen Anlass. Nein, mit der Symmetrie hat das nichts zu tun. Es ist nur halt das Skalarprodukt nicht positiv definit. |
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#20
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| "Hans-Bernhard Bröker" <[Only registered users see links. ]> schrieb im Newsbeitrag news:fttsfa$o6n$00$[Only registered users see links. ]... Dies ist eine seltsame Aussage. Mein Modell beruht auf diesen s. Das Modell besteht nicht aus Intervallen, da dies Teil einer Linie ist, sondern aus diesem s ins vierdimensionale 'Volumen' verallgemeinert. Da muß ich mir notwendiger Weise Gedanken über die Art dieser s machen. Das ist halt der Trick, wenn man so will, sich diese s genauer anzusehen und zu fragen, was man mit denen so alles anfangen kann. Ich benutze auch keine Differentiale sondern Punkte und gebe denen Eigenschaften. Dies können keine physikalischen Einheiten sein, denn man kann Werte, die eine Summe von etwas bezeichnen, nicht einem Punkt zuordnen. Aber ich kann etwas abstraktes wie eine Zahl so einem Quaternion schon zuordnen. Das habe ich getauft 'Intensität der Rotation'. Wie man das mathematisch beschreibt, das weiß ich nicht so genau. Ich denke, das ist sowas wie ein Betrag. Bei dieser Vorgehensweise kann ich natürlich gar nicht differenzieren (es gibt nur Punkte, da kann man keine Differentiale bilden). Ich muß alles über Integrale herleiten um wieder zu etwas differenzierbarem zu kommen. Das ist für mich aber der springende Punkt oder die Frage von Interesse. Deswegen habe ich die auch gestellt, nämlich ob das so geht. Da es sich in diesem Modell um Transformationen handelt, die man auf diese seltsame Art beschreibt, geht es genau um die Symmetrie-Eigenschaften, d.h. ob oder ob nicht diese Transformationen kommutativ sind oder nicht bzw. abelsch oder nicht. Das ist übrigens noch wichtig: diese s beschreiben gar keine Positionen sondern Abstände. Es sind also nicht so etwas ähnliches wie Koordinaten, sondern Beziehungen zwischen benachbarten Elementen. Ein Quaternion beschreibt also eine Transformation. Man kann das so sehen wie die Antwort auf die Frage, wie modifiziere ich Vektor a um zu Vektor b zu gelangen. Aus so etwas kann man dann die verschiedensten Kurve zusammen stellen. Man kann nun solche linearen Transformationen als physikalisch relevant ansehen. Das erfordert ein bisschen Umdenken um das einzusehen. Ich kann ja in diesem Zusammenhang auch mal wieder auf Ilja Schmelzer hinweisen, der alle Teilchen als solche Transformationen ansieht (was ich übrigens gut finde). Thomas Heger |
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| anticommutative , rotation |
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