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#1
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| Im Rahmen einer Studienarbeit möchte ich den Aufstieg von Joseph W. Kittinger [1] in einem Stratosphärenballon und seinen Ausstieg aus 30km Höhe mit Matlab & Simulink simulieren (einige mögen sich an mein gescheitertes ursprüngliches Vorhaben den Windenstart eines Segelflugzeugs zu simulieren erinnern). Leider habe ich beim der Simulation des Aufstiegs des Stratosphärenballons ein Problem. Mit dem Simulationsmodell des Excelsior III Projekts (Kittingers Weltrekordsprung) möchte ich außerdem den von Michel Fournier [2] für August 2008 geplanten Aufsteig und Sprung aus 40km Höhe vorab simulieren. Die Simulation gliedert sich in zwei Teile: - die Simulation des Aufstiegs eines Stratosphärenballons (Problem!) - die Simulation des Fallschirmsprungs (kein Problem?) Grundlage meines Simulationsmodells des Fallschirmsprungs von Kittinger / Fournier ist das Kapitel 6 des Vorlesungsskripts von Herrn Rainer Müller: "Reale Bewegungen modellieren - Ein Sturz aus 30000 Meter Höhe" [3]. In den Untersuchungen des Fallschirmsprungs von Kittinger von Herrn Müller verwendet dieser allerdings für die finalen Berechnungen eine Konstante für die Berücksichtigung des Luftwiderstands, die er anhand weniger Daten des Sprungs von Kittinger ermittelt: k = (c_W * rho * A) / (2 * m) = 0,0085 In meinem Modell möchte ich jedoch lieber die Angaben aus Kittingers Bericht [1] über dessen eigenes Gewicht, das Gewicht seiner Ausrüstung und den Durchmesser seiner beiden Fallschirme verwenden, um die Veränderung der Luftdichte rho in Abhängigkeit der Höhe mit zu berücksichtigen und nicht als konstant anzunehmen. Lediglich den Widerstandsbeiwert der Fallschirme habe ich anhand von Informationen im Internet und dennen in [3] auf 0,7 geschätzt. Das Höhe/Zeit Ergebnis ist auch relativ gut. Erst gegen Ende des Sprungs gibt es größere Abweichungen und mein Springer landet zu spät am Boden: [Only registered users see links. ] [12 KB] Wie auch bei den Betrachtungen von Herrn Müller erreicht mein Springer die von Kittinger angegebene maximale Geschwindigkeit nicht: [Only registered users see links. ] [12 KB] Ein Problem habe ich lediglich mit meinem Modell des Stratosphärenballons: er steigt zu schnell auf. Dies habe ich anhand der Daten von Fournier [2] überprüft (0m - 40.000m in 3 Stunden, bei mir in 27 Minuten). Ich habe für das Modell des Ballons folgende Annahmen getroffen: - Gewichtskraft F_G = m * g - Auftriebskraft F_A = rho * g * V - Strömungswiderstandskraft F_W = c_W * 1/2*rho*v^2 * A mit - m: Masse des Ballons inkl. Gasfüllung, Gondel und Springer - g: Gravitationsbeschleunigung (ggf. höhenabhängig) - rho: Luftdichte (höhenabhängig) - V: Volumen des Ballons (dynamisch) - c_W: Widerstandsbeiwert (hier: 0,45 für Kugel) - v: Geschwindigkeit (dynamisch) - A: Querschnittsfläche des Ballons (hier: Kugelquerschnitt; abhängig von V) Die Umweltdaten (Temperatur T, Luftdruck p, Luftdichte rho) berechne ich anhand der U.S. Standard Atmosphere, 1976 [4]. Ich habe den Ballon als geschlossenen Folienballon mit nicht dehnbarer Hülle angenommen. D.h. er hat am Boden (Z = 0m) ein Volumen von V_0 = 4.000m³, in seiner maximalen Höhe (Z = ~40km) ein Volumen von 600.000m³ und kann sich nicht weiter ausdehnen. Beim Start hat das Gas im Ballon die Temperatur T_0 und den Druck p_0 der Umgebung in der Starthöhe. Während des Aufstiegs berechne ich das Ballonvolumen V unter der Annahme, dass der Druck und die Temperatur im Ballon stets gleich den Umgebungsbedingungen sind und dass p * V / T = const. gilt: V = (p_0 * V_0 * T) / (T_0 * p) Mit den Daten von Fournier [2]: [Only registered users see links. ] - m = 2.000kg (Ballon 1.000kg + Ladung 1.000kg) - V_0 = 4.000m³ - V_max = 600.000m³ - Z_0 = 0m - Z_max = 41.000m (hier redet er von 41km anstelle von 40km) - Aufstiegszeit von 0m bis 41km: 3 Stunden sieht das Höhe/Zeit Diagramm folgendermaßen aus: [Only registered users see links. ] [12 KB] Die von Fournier angestrebte maximale Höhe von 41km erreiche sich sehr gut, allerdings bereits nach ~1600 Sekunden (27 Minuten) anstelle von 3 Stunden! Ich gehe stark davon aus, dass meine Ströumungswiderstandskraft zu gering ist (c_W Wert zu niedrig?). Eigentlich hatte ich vor, den c_W Wert von dem einer Tropfenform über den einer Zwiebelform zu dem der Kugelform zu interpolieren (in Abhängigkeit des Volumens zum Maximalvolumen). Leider würde dann der c_W Wert noch kleiner als derzeit... Oder habe ich einen anderen großen Fehler gemacht (z.B. bei der Berechnung des Ballonvolumens?)? Ich habe nach intensiver Suche im Internet eine Untersuchung mit mathematischem Modell eines Stratosphärenballons gefunden: [Only registered users see links. ] Dort (Gleichung 1) wird zusätzlich zu meinen Kräften noch eine dynamische Auftriebskraft und Grund der Luftbeschleunigung und eine Beschleunigungswiderstandskraft zwischen Luft und Ballon berücksichtigt. Allerdings finde ich in deren Gleichung 1 keine Berücksichtigung der Gewichtskraft. Zu beiden Kräften konnte ich bisher nichts weiterbringendes im Internet finden. Meine Auftriebskraft wird meist als statische Auftriebskraft bezeichnet und der senkrecht zur Strömung wirkende Auftrieb wie er an einer Tragfläche Auftritt als dynamische Auftriebskraft. Eine solche ist in dem Paper meiner Auffassung nch allerdings nicht gemeint. Ich hoffe sehr, dass Ihr mir bei meinem Problem weiterhelfen könnt und wäre Euch für jegliche Hilfe sehr dankbar! Vielen Dank im voraus, -Jens f'up: de.sci.physik [1] Kittinger: Fantastic Catch in the Sky, Record Leap Toward Earth [Only registered users see links. ] [2] Fournier: Le Grand Saut / The Super Jump [Only registered users see links. ] [3] Müller: Reale Bewegungen modellieren - Ein Sturz aus 30000 Meter Höhe [Only registered users see links. ] [4] NASA: U.S. Standard Atmosphere, 1976 [Only registered users see links. ] [Only registered users see links. ] |
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#2
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| Jens Remus schrieb u.a. Hallo Jens, ich habe deinen Beitrag nur überflogen. Allerdings ist mir sofort aufgefallen, das du die Temperatur im Ballon immer gleich der Temperatur der Umgebungsluft gleichsetzt. Das ist m.E. falsch. Gase sind sehr schlechte Wärmeleiter und bei der Abkühlung durch den Aufstieg handelt es sich ume einen nahezu adiabatischen Prozess (kein Wärmeaustausch mit der Umgebung). Die Abkühlung erfolgt also nur durch die Ausdehnung des Gasvolumens aufgrund abnehmendem Aussendruck. Vielleicht hilft's ja Dieter |
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#3
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| On Wed, 28 Nov 2007 20:02:04 +0100, "flieger-dieter" <[Only registered users see links. ]> wrote: Das sich die Gastemperatur im Ballon nur langsam der Außentemperatur angleicht hatte ich befürchtet, es allerdings im Rahmen meiner Simulation vernachlässigen wollen, da es schließlich nur eine einfache Untersuchung im Rahmen des eines Scheins ist und keine Diplomarbeit. Ich würde dem Umstand allerdings gerne berücksichtigen, sofern sich dieser Prozess als einfache Funktion der Innen- und Außentemperatur und ggf. anderer Parameter (Dichte, Druck, Volumen) darstellen ließe. Hast Du vielleicht einen Hinweis für mich, wonach ich suchen müsste? Wahrscheinlich müsste ich dann auch die Ballonhülle als Isolator berücksichtigen oder ist diese zu dünn, um eine Rolle zu spielen? Sollte ich das Gas im Inneren hingegen in ein Scheibchenmodell zerlegen müssen, um den Wärmeaustausch von einer Schicht zur nächsten zu Berechnen, so würde ich darauf gerne verzichten. So eine Aufgabe hatten wir einmal vereinfacht als Stab mit konstanter Wärmequelle und idealem Isolator am anderen Ende, den wir in n gleichbreite Teilstücke zerlegt und berechnet haben. Ein anderemal als Rohr mit unterschiedlichen Schichten und radialer Wärmeausbreitung. Um auf mein Grundproblem mit dem Ballon zurückzukommen: Nach dem U.S. Standard Atmosphere, 1976 Modell fällt die Temperatur zwischen 0km - 11km stark, bleibt dann zwischen 11km - 20km konstant, steigt wieder etwas zwischen 20km und 32km und steigt ab 32km stark an. Würde der Ballon unter Berücksichtigung der langsameren Abkühlung bis 20km nicht sogar noch schneller Steigen, da sein Volumen auf Grund der höheren Innentemperatur größer wäre als ohne die langsamere Abkühlung? Erst beim überschreiten der 20km wo die Außentemperatur zunächst nur langsam steigt, würde es umgekehrt sein und der Ballon langsamer steigen, dann ab 32km würde es sicherlich einen größeren Unterschied machen. Ob dieser jedoch den Unterschied 27 Minuten zu 3 Stunden ausmachen kann? Vielen Dank im voraus, -Jens |
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#4
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| flieger-dieter schrieb: Die Wärmeleitfähigkeiut von Gasen mag ja im Vergleich zu Flüssigkeiten und Festkörpern gering sein, aber ihre Wärmekapazität ist noch geringer. Deshalb halte ich das hier für eine gewagte These: Ich fürchte, das wird man berechnen müssen, was wegen der Konvektion im Ballon nicht trivial ist. |
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#5
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| Moin, Jens Remus schrub: Ist dir klar, dass der Widerstandsbeiwert von den Luftdaten abhängt? Und das auf recht unvorhersehbare Weise. Das würde ich noch mal überprüfen. Immerhin steigt der Ballon angeblich ja nur mit 10km/h. Das ist nicht sehr schnell. Die Formel für den Widerstand kann da mächtig daneben liegen. Für langsame Strömungen hat man eher einen Widerstand der proportional zur Geschwindigkeit ist: F_W=6*pi*eta*r*v mit eta = dynamische Viskosität (Quelle: Kuchling, 'Stokessche Reibung') Das gilt nur für nicht-turbulente Strömung. Aber verblüffend: eine turbolente Strömung kann einen geringeren Widerstand haben, als eine laminare, zumindest bei einer Kugel. Bin jetzt zu faul zum Nachrechnen, ob das hier der Fall ist. Und schau mal nach, ab welchen Reynoldszahlen diese Formel richtig ist, und wann die von dir verwendete gilt. CU Rollo |
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#6
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| Roland Damm schrieb: Für die Anwendbarkeit dieser (Stokes'schen) Widerstandsformel ist aber nicht Größenordnung der dimensionbehafteten Geschwindigkeit, sondern die Größe der Reynoldszahl entscheidend. Sie gilt nur für sehr kleine Reynoldszahlen. Wie groß ist so ein Ballon? 10 m Durchmesser? Dann hat man grob (mit Daten von Luft bei RT): Re = rho*V*r/eta ~ 1e6 Der Ansatz F_W = c_W * 1/2*rho*v^2 * A ist dafür der richtige. Wenn das wirklich so wäre (und nicht nur ein Artefakt des überstrapazierten Anwendungsbereichs der Stokes'schen Näherungsformel) wäre es in der Tat verblüffend :-) -- Gruß, Ulrich Lange (ulrich punkt lange bindestrich mainz at t-online punkt de) |
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#7
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| Moin, Ulrich Lange schrub: Stimmt, die Zahlen sagen das recht eindeutig. Allerdings kann ich mir den Leebereich eines aufsteigendes Ballons schwer als Turbulent vorstellen. Blieben noch andere Erklärungen: Es könnte sein, dass das Gas im Ballon nicht den selben Druck hat, wie die Umgebung. Um wie viel der Druck höher ist, wird sicher von der Ballon-Geometrie abhängen. Kann mir aber auch nicht recht vorstellen, dass das viel ausmacht. Dann wäre da noch der Luftwiderstand der Gondel. Aber wenn man den Ballon selbst schon turbulent rechnet, dürfte der nicht mehr ins Gewicht fallen. Ist der Gasverlust so eines Ballons mit der Zeit entscheidend? Oder ist es nur ein stumpfer Rechenfehler, der so klein ausfällt (3h/0.5h), weil der über die Geschwindigkeit quadratische Luftwiderstand falsche zu große Geschwindigkeiten auf moderat zu große bremst? CU Rollo |
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#8
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| On Thu, 29 Nov 2007 00:32:22 +0100, Roland Damm <roland-damm@arcor.de> wrote: Ja, jedoch kommen meine Simulationsergebnisse des Fallschirmsprungs auch ohne Berücksichtigung dieses Umstands schon recht gut hin. Ich bearbeite die Aufgabe im Rahmen meines Studiums der Technischen Informatik und daher ist es nicht notwenidg alles 100% korrekt zu betrachten, es wird lediglich von mir der Nachweis verlangt, dass ich ein hinreichend komplexes Problem mit Matlab & Simulink bearbeiten konnte. Leider habe ich schon zum c_W Wert eines militärischen Fallschirms recht wenig gefunden (vielleicht habe ich aber auch nur die falschen Suchbegriffe verwendet: "parachute drag coefficient filetype Anführungszeichen). Wenn mir jedoch jemand einen Hinweis zu Daten hierzu geben kann (am besten c_W in Abhängigkeit von Re), dann könnte ich das recht einfach mittels einer interpolierenden Lookup-Table in Simulink berücksichtigen (siehe dazu auch mein Beispiel des c_W(Re) Werts einer Kugel weiter unten). Ich werde es mal mit dem c_W(Re) Wert einer Kugel wie in dem Diagramm angegeben versuchen: [Only registered users see links. ] Hat jemand von Euch vielleicht noch eine bessere Quelle für den c_W Wert in Abhängigkeit von der Reynolds-Zahl? Vielen Dank im voraus, -Jens |
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#9
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| On Thu, 29 Nov 2007 10:11:44 +0100, Roland Damm <[Only registered users see links. ]> wrote: Die bei Kittinger und Fournier verwendeten Stratosphärenballone heißen im Englischen "zero-pressure balloon", weil der Druckunterschied zur Atmosphäre (in etwa) gleich null ist: [Only registered users see links. ] [Only registered users see links. ] [Only registered users see links. ] Allerdings haben sie im Gegensatz zu meinem Modell eine Öffnung oder ein Ventil an der Unterseite, an der beim Erreichen der maximalen Höhe Gas austreten kann. In meinem Modell beschränke ich das Ballonvolumen beim Überschreiten des maximalen Volumens. Das ist natürlich insofern falsch, als dass beim Einschwingen (sofern das in der Realität so extrem wie bei mir vorkommt) beim Überschreiten der maximalen Höhe Gas entweichen würde. Laut NASA kann ein solcher Ballon mehrere Tage oder gar Wochen schweben bleiben, so dass dies vermutlich nicht so sehr ins Gewicht fällt. Es sei denn der Verlust der Gasmenge durch die Öffnung/Ventil während der Ausdehnung tritt schon vor erreichen maximalen Volumens auf. Allerdings frage ich mich doch, wie es sich mit dem Druck im Ballon verhält: Ich nehme an: - Das maximale Volumen beeinflusst die maximal erreichbare Höhe. - Die Masse des Ballons+Last beeinflusst ebenfalls die erreichbare Höhe (je mehr der Ballon tragen muss, desto weniger hoch fliegt er). Ich nehme weiterhin an, der Druckunterschied ist immer gleich null, bis der Ballon sein maximales Volumen erreicht. Meine Frage ist nun: erreicht der Ballon zwangsläufig immer sein maximales Volumen? Hänge ich zu viel Ladung an ihn, so steigt er ja nicht mehr so hoch. Kann der nun niedrigere Luftdruck in der geringeren Höhe dazu führen, dass der Ballon nicht sein maximales Volumen erreicht? Wenn dem so ist: Übt dann die Last nicht eine Kraft auf die Ballonhülle aus, so dass sich das Gas (geringfügig) komprimieren müsste? Eigentlich auch während des gesamten Aufstiegs? Ich habe das noch einmal überprüft. Ich nehme an, dass meine Blöcke zur Berechnung der Gewichtskraft und der Strömungswiderstandskraft korrekt sind, da ich diese auch für das Modell des Fallschirmspringers nutze. Untersucht habe ich also noch einmal: - Die Berechnung des Kugelradius aus dem Kugelvolumen des Ballons und die anschließende Berechnung der Kreisfläche (Kugelquerschnittsfläche), die in die Berechnung des Strömungswiderstands eingeht. - Die Berechnung des Kugelvolumens durch die Druck- und Temperaturänderung der Atmosphäre. - Die Berechnung der Auftreibskraft F_A = rho * V * g Ich konnte soweit keinen Fehler feststellen. :/ Die Kräfte im Diagramm: [Only registered users see links. ] Vielen Dank im voraus, -Jens |
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#10
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| On Thu, 29 Nov 2007 08:01:03 +0100, Ulrich Lange <ulrich.lange@invalid.invalid> wrote: Ich habe für meine derzeitige Simulation des Aufstiegs in 40km einmal die Reynolds-Zahl über die Zeit als Graph erstellt: [Only registered users see links. ] Natürlich ist sie insofern fehlerbehaftet, als dass die Aufstiegsgeschwindigkeit fehlerhaft ist. Ich habe die Reynolds-Zahl Re folgendermaßen berechnet: Re = Geschwindigkeit * Kugeldurchmesser / kinematische Viskosität Die kinematische Viskosität habe ich mit Hilfe der in der Dokumentation zur U.S. Standard Atmosphere, 1976 angegebenen Formeln und Konstanten berechnet. Sie ist daher korrekterweise höhenabhängig. Der zweite Knick resultiert höchstwahrscheinlich aus der Begrenzung auf das maximale Volumen und damit auch der charakteristischen Länge L (Kugeldurchmesser). Den ersten Knick kann ich nicht so recht erklären. -Jens |
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