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#21
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| Moin, Uwe Klein schrub: Nur bloß nicht, was die Masse der Hülle angeht:-) CU Rollo |
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#22
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| Ulrich Lange schrieb: Mir ist gerade klar geworden, daß das was ich geschrieben habe zwar nicht falsch ist, aber Dir bei Deinem Problem nicht hilft. Du nimmst ja T = T_{atm} an. Mit Wärmebilanz käme ja auf jeden Fall T > T_{atm} raus und der Ballon würde noch schneller steigen. Um wieviel kg müsste die Gondel eigentlich schwerer gewesen sein, damit Du mit Deinem Modell die richtige Aufstiegszeit triffst? -- Gruß, Ulrich Lange (ulrich punkt lange bindestrich mainz at t-online punkt de) |
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#23
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| Moin, Ulrich Lange schrub: Wieso? Auf die ersten 20km Höhe ist die Atmosphäre adiabat. Wenns der Balloninhalt auch ist und dieses Kappa gleich ist, ist ganz von alleine der Balloninhalt genauso warm wie die Umgebung. Aber ab 20km Höhe bleibt die Umgebungstemperatur trotz nach oben fallendem Druck konstant, ist also wärmer als adiabat. Ab dort wird der Balloninhalt kälter als die Umgebung sein. CU Rollo |
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#24
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| On 2 Dez., 00:00, Roland Damm <[Only registered users see links. ]> wrote: Es wurde ja schon die Zeitkonstante berechnet, welche ohne Hüllenstrahlung ca. 200s betrug und mit etwa 100s. Das heißt, daß sich ein konstanter Tempunterschied entsprechend einer Höhenänderung von Geschw. * Zeitkonstante einstellen wird, also dem dT von ca.400m. Das wären rund 4K kältere Füllung. Das macht nicht diese Diskrepanz aus, da zw. 4000m³ und 3900 m³ immer noch "eigentlich" eine Aufstiegsgeschw. von entsprechend 30 Minuten oder noch schneller zu erwarten wäre. Ich vermute: Der Ballon durfte maximal 4000m³ He Füllung haben, bei entsprechender Traglast, und dieser Wert wurde auf der HP einfach angegeben. Tatsächlich wurde der Füllvorgang aber in dem Moment abgebrochen, wo der Ballon einfach von selbst sichtbar gerade schwebte. Das ist dann bei ca. 2000m³ He der Fall. Dann kommt der Trick: Der Fahrer wirft ca. 50 kg Ballast (entsprechend ca. 40m³ He zuviel) ab und dann geht es mit der berechneten Geschindigkeit aufwärts und in 3h ist die Sollhöhe stabil erreicht (Ballon hat sich auf Maxvolumen ausgedehnt). |
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#25
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| [Only registered users see links. ] schrieb: Wobei mein Modellballon nur den halben Durchmesser hatte (also nur ca. 500 m^3 Volumen). Mit 4000 m^3 verdoppelt sich die Zeitkonstante, aber das macht den Kohl vermutlich auch nicht fett. Ich halte mittlerweile auch für das Plausibelste, daß einfach die zur Verfügung stehenden Zahlenangaben zu ungenau sind. Deine Überlegung könnte man (mit vermutlich ähnlichem Ergebnis) ja auch umdrehen: Was ist, wenn zwar die 4000 m^3 stimmen, aber das Gewicht der Gondel großzügig abgerundet wurde? Jens könnte mit seinem Programm ja mal ausrechen, wieviel weniger Ballonvolumen bzw. wieviel mehr Gondelgewicht nötig wären, um die richtige Aufstiegszeit zu treffen. -- Gruß, Ulrich Lange (ulrich punkt lange bindestrich mainz at t-online punkt de) |
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#26
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| On 2 Dez., 11:16, Ulrich Lange <ulrich.la...@invalid.invalid> wrote: Bei 4000m³ He-Füllung darf Gondel ca 4030 kg haben, um in 3h die Höhe zu erreichen. In der Aufgabenstellung sind 2000kg angegeben. Mit 2000kg und 4000m³ schießt dat Ding eben wie eine Rakete hoch. Es ist auch sinnvoll, eine max. Füllung anzugeben, da bei größerer Füllung der Ballon oben platzen könnte, wenn er sich auf das max. Volumen schon ausgedehnt hat und auf die 40km steigt. Dann ist der Innendruck zu groß und Peng. |
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#27
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| On Sat, 01 Dec 2007 09:06:30 +0100, Ulrich Lange <ulrich.lange@invalid.invalid> wrote: Neben den von Forunier angegebenen 1000kg für den Ballon und ebenfals 1000kg für die Last (Gondel, Fournier inkl. Ausrüstung) müssten noch einmal 2850kg hinzukommen, damit ich auf annähernd 3h für den Aufstieg komme. Problem: Durch die wesentlich höhere Masse steige der Ballon nicht mehr auf die von Fournier angegebenen 41km, sondern nur noch auf ca. 35,5km. -Jens |
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#28
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| [Only registered users see links. ] schrieb: Das wollte ich zuerst nicht glauben, weil ich gedacht hätte, daß die Aufstiegszeit viel empfindlicher vom Gewicht abhängt. Deshalb habe ich es mal über die Terminalgeschwindigkeit für verschiedene Massen (bei konstanten Bedingungen) abgeschätzt, also: v(m) = sqrt(2*(Delta rho*V - m)*g)/(rho*cw*A)) (Delta rho ist hier rho(Luft) - rho(Helium)) Aus dieser Formel folgt insbesondere: v(m1)/v(m2) = sqrt((Delta rho*V - m1)/(Delta rho*V - m2) und tatsächlich ergibt auch diese grobe Abschätzung schon: v(2000)/v(4030) = 5.4 Das heißt, Du hast mich überzeugt. Meine Fehleinschätzung beruhte auf der Erwartung, daß daß die Aufstiegsgeschwindigkeit noch durch "Sandsackabwerfen" kontrollierbar sein soll, was bei 4000 m^3 und 2000 kg Masse wegen dem sehr großen Wert der Differenz delta rho*V - m nicht mehr möglich ist. Wenn das tatsächliche Ballonvolumen, wie von dir vermutet, kleiner war (sagen wir V=2000 m^3), so ergibt sich nach meiner Grobabschätzung z.B. v(2000)/v(2050) = 7.1 Was dann auch im Einklang mit meiner laienhaften "Sandsackabwurf"-Erwartung wäre. -- Gruß, Ulrich Lange (ulrich punkt lange bindestrich mainz at t-online punkt de) |
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#29
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| On Sat, 1 Dec 2007 16:09:31 -0800 (PST), [Only registered users see links. ] wrote: Auf der Internetseite von Fournier stehen als benötigte Füllmenge allerdings explizit die 4000m³ Helium und eine Befülldauer von 50 Minuten: "Quantity needed at takeoff 4 000 m3" bzw. "Quantité nécessaire au décollage 4 000 m3" Allerdings sehe ich gerade, dass sich die übigen Angaben von der englischen und französischen Seite durchaus unterscheiden: [Only registered users see links. ] [Only registered users see links. ] - Die Hülle wiegt - anscheinend ohne die 4000m³ Helium-Füllung - etwa 1000kg: "Balloon weight 1 ton" bzw. "Masse de l'enveloppe 1 tonne" - Für die Gondel inkl. Fournier und Ausrüstung werden zwei unterschiedliche Angaben gemacht: "Balloon load 1 ton" vs. "Charge au crochet 750 kg" Mit dem geringeren Gewicht würde der Ballon ja noch schneller steigen. Da ich ja jetzt auf jeden Fall auch noch die Masse des Heliums hinzurechen muss, wird das allerdings auch wieder ausgegleichen. - Für die Aufstiegszeit werden auch unterschiedliche Anhaben gemacht: "Time of ascent 3 hrs 00 min" vs. "Temps de montée 3 h 30" Jetzt müsste der Ballonaufstieg sogar noch länger dauern! *argh* - Die maximale erreichte Höhe wird ebenfalls unterschiedlich angegeben: "Altitude maximale 40 000 m" vs. "Balloon bubble at launch height 40 à 41,000 m" Auch weitere Daten unterscheiden sich. Echt blöde Situation: Welche Daten stimmen nun bzw. stimmen sie überhaupt annähernd?! Es wird soger noch schlimmer: Auf der englischen Seite wird noch auf ein französisches Word-Dokument verwiesen, in dem wieder neue Angaben stehen: "La montée du ballon au-delà de 40 000 mètres, selon la pression du jour, prendra environ 2h30mn." [Only registered users see links. ] Ich denke ich sollte mich nun zunächst auf mein ursprüngliches Ziel konzentrieren, Kittingers Aufstieg und Sprung zu simulieren. Kittinger beschreibt die Prozedur des Abhebens folgendermaßen: "The explosive squibs that hold balloon to crane boom fire sharply, cutting the lines, and the rig is now restrained only by straps that connect the tugging gondola to the truck. "Fire two!" comes the final command. A second round of squibs fires, cutting the truck straps. At 5:29 a.m. I am on the way up, rising at 1,200 feet a minute." Ich werde also, wie schonmal geschrieben, die für diese Aufstigsgeschwindigkeit notwendige initiale Gasmenge bestimmen und mich dann wieder melden. -Jens |
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#30
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| On Fri, 30 Nov 2007 23:22:24 +0100, Uwe Klein <[Only registered users see links. ]> wrote: Wie ich schon in meiner Antwort auf Ulrich schrieb: Ich würde zusätzlich zu meinen bisher angenommenen 2000kg nochmals weitere 2850kg benötigen, um auf die 3h zu kommen. Allerdings alles ohne Berücksichtigung der adibaten Expansion. -Jens |
| Tags |
| 30km , 40km , aufstiegs , aus , bzw , des , eines , fallschirmsprungs , höhe , simulation , stratosphärenballons , und |
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