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#1
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| X-No-Archive: Yes begin Thread Moin! Ich weiß ja nicht, warum ich auf Msg.-ID <news:fi58ni$4pe$[Only registered users see links. ]> keine Antwort bekommen habe - vielleicht, weil der Thread sowieso bei den meisten auf Ignore stand, vielleicht, weil Trollefüttern interessanter ist - aber ich hätte schon gerne eine Lösung, daher das Problem noch einmal: Eine ideal reibungsfreie mechanische Transmission (z. B. eine vertikal angeordnete Welle) überträgt mechanische Leistung im Gravitationsfeld. Die Transmission wird "unten" von einem Motor mit der Leistung P_Tal = omega * M angetrieben, und oben "auf dem Berg" gibt sie wieviel Leistung an eine Arbeitsmaschine ab? Es kann eigentlich nicht dieselbe sein: Wegen der gravitativen Zeitdilatation bzw. Rotverschiebung müßte die Transmission "oben" langsamer laufen, als sie unten angetrieben wird. Bei unveränderter Kraft wäre die Abtriebsleistung also geringer als die Antriebsleistung. Die Frage ist also, wie sich denn die Kraft (etwa die Zugkraft in einem masselosen Seil) durch die Einwirkung des Gravitationsfelds transformiert. Die Länge eines Seilabschnitts hängt wohl vom Potential ab (wie, ist mir allerdings nicht so recht klar), noch undurchsichtiger ist allerdings eine evtl. Abhängigkeit des Drehmonents in einer vertikalen Welle von der Höhe. Wenn man den Kreis schließt, also die Leistung vom Gipfel wieder zurück ins Tal bringt, sollte möglichst auch etwas Sinnvolles (und z. B. weder ein Perpetuum Mobile noch ein "Faß ohne Boden") dabei herauskommen: Wird als Arbeitsmaschine auf dem Gipfel ein verlustfreier Generator an die Transmission angeschlossen und der erzeugte Strom über eine ebenfalls verlustfreie Leitung ins Tal geführt, dann sollte die elektrische Leistung unten exakt genauso groß wie die dort zugeführte mechanische Antriebsleistung sein. Vorstellbar wäre vielleicht schon, daß die Leistung auf dem Gipfel tatsächlich kleiner als im Tal ist: Das Anheben eines "Energiepakets" im Schwerefeld kostet selbst Energie, es kommt also oben weniger an als unten (Rotverschiebung von Photonen). Wenn man die Energie wieder herunterbringt, bekommt man diese Verluste wieder zurück. Formal müßte man ansetzen können: m = W/c^2, Delta_W = Delta_Phi * m +) => Delta_W = Delta_Phi/c^2 * W (und die Nichtlinearität (mit W nimmt auch Delta_W mit der Höhe ab) ignoriere ich hier einfach mal) => W_Gipfel = W_Tal - Delta_W = (1- Delta_Phi/c^2) * W_Tal Ableiten nach der Zeit sollte also P_Gipfel = (1- Delta_Phi/c^2) * P_Tal liefern. So richtig verstanden habe ich es aber eigentlich trotzdem nicht. +) Ok, eine der unerfreulichen Inkonsistenzen der Mechanik: Im elektrischen Feld ist das Potential einfache eine von der Testladung unabhängige Feldeigenschaft, in der Mechanik bezeichnet man damit aber die Energie des Testteilchens, dessen Masse also multiplikativ in "sein" Potential eingeht. Ich habe mir erlaubt, unter "Phi" hier das durch die Masse dividierte Potential zu verstehen, also die "reine Feldgröße". Gruß aus Bremen Ralf -- R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen: adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus |
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#2
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| Ralf Kusmierz wrote: Wo ist das Problem? Die Winkelgeschwindigkeit omega_Tal erscheint auf dem Gipfel um den Faktor (1-Delta_Phi/c^2) (*) geringer (mit dem Fernglas nach unten geschaut) wegen der gravitativ bedingten Rotverschiebung. Folglich muss sich auch auf dem Gipfel die Welle mit omega_Gipfel = (1-Delta_Phi/c^2)*omega_Tal drehen, weil sich sonst die Welle im Laufe der Zeit verdrehen würde. Da hast Du den Energieverlust, den Du aufbringen musst, um die Energie nach oben zu tragen. Andreas. (*) Stimmt der Faktor, oder kommt da nicht noch eine "2" rein? |
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#3
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| On 26 Nov., 14:49, Andreas Most <[Only registered users see links. ]> wrote: Da kommt kein zusätzlicher Faktor rein, weil die Ausgangsformel f ' = fo ( 1 + Delta_ E / Eo) lautet. Durch Kürzen mit m ergibt sich dann f ' = fo ( 1 + Delta_phi / c²). Bei der kinetischen Energie kommt der Faktor 1/2 dazu f ' = fo ( 1 + Delta_ E / Eo) f ' = fo ( 1 + (1/2) m v² / m c²) = fo ( 1 + v² / 2c²). MfG Horst Google hierzu Frank Spieweck |
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#4
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| Horst H. wrote: Was für ein Glück, dass bei mir kein m auftritt, das ich kürzen müsste. |
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#5
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| On 26 Nov., 18:29, Andreas Most <[Only registered users see links. ]> wrote: Ja wirklich ein Glück, besonders deshalb, weil nach der Relativitätstheorie die Massen oben und unten wegen der Brot- und Massenvermehrung nicht gleich sind. Du berechnest ja auch das Volumen von Energiepaketen E als Produkt von konstanter Höhe h mal variable Grundfläche f. E = h * f. Wer nicht blöd ist, kann ja wenigstens so tun. |
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#6
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| Horst H. wrote: Wie kommst Du darauf, dass 'E' für Energie steht? Insbesondere ist aus Deiner Formel nicht ersichtlich, woher dieses Delta_E / Eo kommen soll. Meine Frage bezog sich auf die g_00 Komponente der Schwarzschildmetrik, die ... (ja das war die Frage) ... in der Schwachfeldnäherung als g_00 = (1 + 2 phi / c^2) geschrieben werden kann. Aus dem Gedächtnis bekomme ich jetzt nur nicht zusammen, ob es '+' oder '-' und ob es hier eine 2 ist. Für den Gangunterschied von Uhren ist es dann sqrt(g_00), d.h. ohne die '2'. Da ich jetzt zu faul bin, Papier und Bleistift zu bemühen, muss ich mit meiner Erleuchtung bis später warten, wenn ich es zu Hause in meinem schlauen Buch nachschlagen kann. Andreas. |
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#7
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| Ralf Kusmierz schrieb: Hast du denn die RT immer noch nicht verstanden. Es wird doch mit zweierlei Maß gemessen. Einmal Unten, einmal Oben. Jeder Aussage zu irgendeiner Grösse liegt eine Referenz zugrunde. Diese sind hier verschieden. Also was soll Anderes rauskommen als unterschiedliche Grössen. Ist das wirklich so schwehr zu verstehen. Kurt |
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#8
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| On 26 Nov., 19:07, Andreas Most <[Only registered users see links. ]> wrote: DE = Df * h >>>>>> h = Eo / fo DE = Df * Eo / fo Df = fo * DE / Eo f ' = fo + Df = fo + fo * DE / Eo f ' = fo (1 + DE / Eo) Die Formel für die doppelte Lichtablenkung ist n(phi) = c / c' = 1 / ( 1 + 2 phi / c²), weil Frequenz und Wellenlänge vom Gravitationspotential abhängen c' = lampda' * f '. ' * f' |
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#9
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| On 26 Nov., 19:07, Andreas Most <[Only registered users see links. ]> wrote: Energieänderung und Frequenzänderung sind proportional: DE = Df * h DE = Df * Eo / fo Df = fo * DE / Eo f ' = fo + Df = fo + fo * DE / Eo f ' = fo (1 + DE / Eo) Die Formel für die doppelte Lichtablenkung ist n(phi) = c / c' = 1 / ( 1 + 2 phi / c² ), bzw. n(r) = 1 / [1 - 2 G m /(r c² )], weil Frequenz und Wellenlänge vom Gravitationspotential abhängen n(phi) = c / c' = c / (lampda' * f ' ). MfG Horst |
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#10
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| X-No-Archive: Yes begin quoting, Andreas Most schrieb: Das Problem besteht darin, daß es eigentlich nicht so direkt naheliegend ist, daß bei einer verlustfreien Transmission an einem Ende weniger Leistung hineingesteckt wird als (im Falle eines abwärts gerichteten Energieflusses) am anderen wieder herauskommt. Ja, eben. Das war mit schon klar, daß die mit einer (Licht-)Uhr oben gemessene Drehzahl kleiner ist. Das ist doch wohl ein ziemlich seltsames Modell, nicht? Gruß aus Bremen Ralf -- R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen: adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus |
| Tags |
| art , leistung , mechanische , und |
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