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Lone 10-29-2007 05:59 PM

Martin Tjamar
 
Aus dem Forschungszentrum Wien Seibersdorf behauptet mit einem sich
drehenden Niobring und flüssigem Helium (Supraleiter)die
Erdgravitation abzuschirmen, bzw. eine neue Kraft entdeckt zu haben.
Fest montierte Gyroskope zeigen an, dass sie sich bewegen.
Im ersten Fall verquirlt der sich drehende Ring die Raumzeit und
erzeugt ein Kraftfeld. Der Effekt ist auch davon abhängig ob sich der
Niobring gegen, oder mit dem Uhrzeigersinn dreht. Der Effekt tritt ab
einer gewissen tiefen Temperatur auf und funktioniert auch ohne
Supraleiter. In Neuseeland verhält es sich gerade umgekehrt. Die
Erddrehung scheint einen Einfluss auf dieses seltsame Feld zu haben.
Tjamar und sein Team arbeiten derzeit an einer Vergrößerung ihres
Versuchsaufbaus.
Die Sache mit Newtons Apfel scheint komplizierter zu sein als
angenommen, Einstein schwankt.

Lone


Kurt Bindl 10-29-2007 06:20 PM

Martin Tjamar
 
Lone wrote:


Kein Wunder bei soviel "verquirlt der sich drehende Ring die Raumzeit"

Kurt





Lone 10-30-2007 10:13 AM

Martin Tjamar
 
On 29 Okt., 19:20, "Kurt Bindl" <[Only registered and activated users can see links. Click Here To Register...]> wrote:

Aus DIE ZEIT (17.5.2007)

Das Herzstück seines vielleicht bahnbrechenden Experiments(von Tajmar)
steckt schwingungsgedämpft in einer brusthohen Sandkiste: ein an eine
Milchkanne erinnernder Kühlbehälter. Martin Tajmar zieht einen
spindelförmigen Einsatz aus der Kryokanne und zeigt auf einen in
Goldfolie eingewickelten Ring vom Format eines bodenlosen
Aschenbechers. »Das ist das berühmte Niob«, sagt er. Dämpfe flüssigen
Heliums kühlen den Ring in der Apparatur auf minus 269 Grad Celsius.
Kalt genug, damit die Elektronen ohne Widerstand durchs supraleitende
Metall flitzen können. Ein Druckluftmotor versetzt den Supraleiter in
Rotation. In Sekunden beschleunigt der tiefgekühlte Kreisel auf 6500
Umdrehungen pro Minute - und lenkt dabei ultrapräzise Kreisel in
seiner Nähe einen Tick vom Kurs ab. Bei jeder Beschleunigung des
Niobrings zeigen die sensiblen Lasergyroskope einen Ausschlag.
Mysteriös ist das deshalb, weil sich die Messfühler überhaupt nicht
bewegen können. Sie hängen an kräftigen Stahlstreben, die an der Decke
verschraubt sind. »Es ist ausgeschlossen, dass der rotierende
Supraleiter mechanisch irgendeine Kraft überträgt«, erklärt Tajmar.
Was raubt den Kreiselkompassen dann die Orientierung?

Zitat Ende.

Ich sage: Es gibt bis dato keine Theorie, die diesen Effekt erklärt.
Er ist in seiner Art völlig neu und lässt sich in kein vorhandenes
Schema einordnen. Was aber tut Tjamar. Er bemüht Einstein.

Zitat aus DIE ZEIT, Fortsetzung

Martin Tajmar vermutet, dass der supraleitende Niobring eine Art
Raumzeit-Quirl ist: eine Maschine, die das vierdimensionale Gewebe aus
Raum und Zeit in ihrer Nähe mitreißt und verdrillt - wie der Knethaken
den Teig in einer Rührmaschine. Laut Relativitätstheorie erzeugt solch
ein Raumzeit-Wirbel ein lokales Schwerefeld. Lense-Thirring-Effekt
oder Gravitomagnetismus heißt das Phänomen. Albert Einstein zufolge
sind die resultierenden Gravitationsfelder jedoch unmessbar winzig und
für praktische Anwendungen irrelevant. Die rotierende Erdkugel etwa
verdrillt den umgebenden Weltraum so minimal, dass ein Satellit in der
Umlaufbahn pro Jahr nur millionstel Millimeter vom Kurs abkommt.(Anm.
Laut Theorie und von den Gravity Probe B Satelliten bisher vergeblich
nachzuweisen versucht)Die meisten Physiker halten den Versuch, die
Schwerkraft zu beeinflussen, deshalb für Zeitverschwendung. Doch der
in Seibersdorf gemessene Effekt ist zigtrillionenmal so stark, wie
Einstein erlaubt.

Zitat Ende

Ich meine:
Das eigentlich Interessante ist: Gravity Probe B findet überhaupt
keine "verquirlte Raumzeit"(bis jetzt und ich fürchte für immerdar)-
um diesen unglücklichen Einsteinschen Term zu verwenden.
Das Tajmar Team findet einen Effekt, der 1000 mal eine Millarde
Größenordnungen stärker ist.
Das liest sich so, als gäbe es den Lense Thirring Effekt gar nicht und
Tajmar hat etwas völlig neues gefunden. Er interpretiert es nur
falsch.
Und zwar mit der zweifelhaften auf Geometrie beruhenden Raumzeit-
Begriffswelt der ART.

So schädlich kann die ART sein...sie stiftet Verwirrung in den besten
Köpfen, indem sie den unbefangenen Blick auf neue Phänomene verstellt,
und eigene Denkansätze als überflüssig erscheinen lässt.






Kurt Bindl 10-30-2007 10:34 AM

Martin Tjamar
 
Lone wrote:

Solange an anzeihender Gravitation, an Gravitation überhaupt, festgehalten
wird
kanns ja nichts oder nur unter grossen Umwegen was werden.

Es ist doch offensichtlich das der Effekt nur dann auftritt wenn eine
Änderung
des die Elektronen tragenden Materials entsteht.
Bei einem Ringbeschleuniger ist es doh auch so, da entsteht
Synchrotronstrahlung
auch nur wenn eine Änderung der Fluggeschwindigkeit der rumsausenden
Elektronen eintritt.

Die Elektronen -richten- sich im Träger ein.
Sobald sie eine stabile Geschwindigkeit erreicht haben, also diese nicht
verändert wird,
sind sie im Träger in diesem Zustand eingebettet.
Jede Änderung führt nun zur Ausgleichsreaktion(en).
Beim Ringbeschleuniger ists als Synchrotronstraglung,
beim -Antigravitationskreisel- als Zigarettenrauchbeeinflussung,
bei einer UKW-Antenne als Funkwelle,
beim Laser als Lichtschwingung,
beim Röntgengerät als Röntgenstrahlung
erkennbar.

Es ist immer der gleiche Vorgang, jede Änderung, jedes Delta,
das die Elektonen erfahren, führt zu einer Neuorientierung im Träger.
Dies ist dann erkennbar.

Der Umstand ist auch nicht auf Elektroen begrenzt, es handelt sich bei
diesen
-Umständenänderungen- um Änderungen/Neueinrichtungen der Elementarteilchen.

Sie sind es die die Bindung zum Träger haben und von diesem erhalten und
somit
auch -repariert- werden.
Diesr Reparaturismus erzeugt die entsprechenden Wirkungen im Träger
welche irrtümlicherweise als unterschiedliche Vorgänge gedeutet werden.

Es gibt keine Gravitation, es wird nie eine geben, es hat nie eine gegeben.
Es wird nicht gelingen etwas das nicht existiert, abzuschirmen oder
in gegensätzlicher Weise zu erzeugen.

"Gravitation" ist nichts Anderes als Beschleunigung.
Beschleunigung in Reinstform.
Und dies findet am Ort des Elementarteilchens statt.
Nur am Ort und sonst nirgends.
Solange die Märchen von der Vorzeichenlosen Gravitation rumschwirren kanns
nichts werden.

Kurt





Kai-Martin Knaak 10-31-2007 12:15 AM

Martin Tjamar
 
On Tue, 30 Oct 2007 11:34:20 +0100, Kurt Bindl wrote:


Nein. Synchrotronstrahlung entsteht auch und gerade dann, wenn Ladungen
mit konstanter Geschwindigkeit im Kreis fliegen.

Die Strahlung, die bei einer Änderung dder Geschwindigkeit erzeugt wird,
nennt man Bremsstrahlung.

---<(kaimartin)>---
--
Kai-Martin Knaak
[Only registered and activated users can see links. Click Here To Register...]

Kurt Bindl 10-31-2007 08:23 AM

Martin Tjamar
 
Kai-Martin Knaak wrote:

OK, das bestätigt meine Behauptung das sich die Dinger gegen den Träger
bewegen.
Denn sonst würden sie tatsächlich nur bei Änderungen aktiv sich wehren.


Dürfte nur ein anderer Name für die gleichen Umstände sein.
Es entstehen halt dann, je nach Delta-v, andere Frequenzen.

Kurt



Hans-Bernhard Bröker 10-31-2007 08:40 PM

Martin Tjamar
 
Kurt Bindl wrote:




Nein. Denn einen Träger, wie du ihn dir offenbar vorstellst, gibt es
nicht. Seine Existenz ist durch die Kombination der diversen
experimentellen Resultate klar widerlegt.

Kurt Bindl 10-31-2007 09:43 PM

Martin Tjamar
 
Hans-Bernhard Bröker wrote:

Du weisst erstens nicht wie ich ihn mir vorstelle
zweitens kann man etwas das angeblich nicht existiert auch nicht als
nichtexistent beweisen.
drittens erinnert diese deine Aussage hier an deine Generalaussage zur
Steinewerferei,
an dein Nein, ohne jemals eine Erklärung abgegeben zu haben warum meine
Behauptung falsch ist.

Kurt



Peter Vogel 11-03-2007 11:07 AM

Martin Tjamar
 
Kai-Martin Knaak <[Only registered and activated users can see links. Click Here To Register...]> wrote in
news:[Only registered and activated users can see links. Click Here To Register...]:

Aha, da erleben wir gerade die Neuerfindung der elementaren Mechanik.
"mit konstanter Geschwindigkeit im Kreis"?
Mal ganz sachlich und einfach:
Die Geschwindigkeit eines im Kreis fliegenden Körpers ist NIE konstant.
Ein sich im Kreis drehender Körper ist immer einer Beschleunigung
unterworfen.
Vielleicht solltest du dabei lernen das eine Geschwindigkeit ein Vektor
ist und dass eine Richtungsänderung, wie sie bei der Kreisbewegung
stattfindet, gleichbedeutend mit einer Änderung der Geschwindigkeit ist.
Genau aus diesem Grunde gibt es auf einer Kreisbahn immer eine
Zentrifugalbeschleunigung.
Genauso eine Beschleunigung wie sie beim Abbremsen oder Beschleunigen
auch auftritt.
Kannst du mir daher mal den prinzipiellen Unterschied zwischen
Synchrotonstrahlung und Bremsstrahlung erläutern?

--
Selber denken macht klug.

Peter Vogel 11-03-2007 11:15 AM

Martin Tjamar
 
Lone <[Only registered and activated users can see links. Click Here To Register...]> wrote in news:1193680758.934148.143200
@o80g2000hse.googlegroups.com:

An der ganzen Sache kann etwas nicht stimmen. Eine Verdrehung der
Raumzeit in der Grösse in der sie von den Wiener Forschern beobachtet
wurde, könnte gemäss ART nur von einem massereiche Stern verursacht
werden.
Die in Wien haben aber derade mal die verschwinden Masse eines kleinen
Ringleins zum drehen gebracht.
Eine solche Annahme lässt das erwähnte Experiment noch nicht zu.
So nein Mist, jetzt säuft der auch noch nach seinem Tode zuviel Alkohol.

--
Selber denken macht klug.


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