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Martin Tjamar

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  #1  
Old 10-29-2007, 05:58 PM
Lone
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Aus dem Forschungszentrum Wien Seibersdorf behauptet mit einem sich
drehenden Niobring und flüssigem Helium (Supraleiter)die
Erdgravitation abzuschirmen, bzw. eine neue Kraft entdeckt zu haben.
Fest montierte Gyroskope zeigen an, dass sie sich bewegen.
Im ersten Fall verquirlt der sich drehende Ring die Raumzeit und
erzeugt ein Kraftfeld. Der Effekt ist auch davon abhängig ob sich der
Niobring gegen, oder mit dem Uhrzeigersinn dreht. Der Effekt tritt ab
einer gewissen tiefen Temperatur auf und funktioniert auch ohne
Supraleiter. In Neuseeland verhält es sich gerade umgekehrt. Die
Erddrehung scheint einen Einfluss auf dieses seltsame Feld zu haben.
Tjamar und sein Team arbeiten derzeit an einer Vergrößerung ihres
Versuchsaufbaus.
Die Sache mit Newtons Apfel scheint komplizierter zu sein als
angenommen, Einstein schwankt.

Lone

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  #2  
Old 10-29-2007, 06:06 PM
Helmut Wabnig
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On Mon, 29 Oct 2007 10:58:38 -0700, Lone <[Only registered users see links. ]>
wrote:


Warum?

w.
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  #3  
Old 10-29-2007, 06:59 PM
Joachim Pimiskern
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Helmut Wabnig schrieb:

Gemeint ist vielleicht jene Aussage:

"Lense-Thirring-Effekt oder auch gravito-magnetisches Moment
heißt dieses von Albert Einstein vorher gesagte Phänomen.
Doch die von Martin Tajmar gemessenen Kräfte sind zig
Trillionen Mal stärker als Einstein erlaubt - eine Diskrepanz,
die vermutlich darin gründet, dass Supraleiter den Gesetzen
der Quantenmechanik unterliegen und nicht denen
der Relativitätstheorie."

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Grüße,
Joachim
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  #4  
Old 10-29-2007, 07:35 PM
Helmut Wabnig
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On Mon, 29 Oct 2007 19:59:10 +0100, Joachim Pimiskern
<[Only registered users see links. ]> wrote:

Also darum.

Es handelt sich um Effekthascherei und Sensationsgier.
Einstein hat nirgendwo verboten, daß Kräfte zig trillionen mal
stärker sein könnten.
Man versucht offensichtlich mit den Methoden der
Waschmittelwerbung Erfolg zu schinden.

w.
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  #5  
Old 10-30-2007, 12:28 AM
Peter Wolf
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Ist der Text von nano, habe den Beitrag heute auch im TV gesehen. Die
Frage ist halt, wo die Veröffentlichung außerhalb von arXiv bleibt. Die
genaue Forschergruppe in Neuseeland wäre auch gut zu kennen.

Gravity Probe B war eigentlich ja auch ein schnell drehender
Supraleiter. Da blieben aber alle Daten innerhalb der vorausgesagten
Bereiche. Das erhöht natürlich die Skepsis.
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  #6  
Old 10-30-2007, 08:27 AM
Thomas Luehmann
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Peter Wolf <[Only registered users see links. ]> schrieb:


Mit dem Unterschied, dass die Rotationsgeschwindigkeit des Kreisels
von Gravity Probe B konstant gehalten wurde.
Der von Tajmar beobachtete Effekt, tritt seiner Aussage nach nur
bei einer Beschleunigung des supraleitenden Ringes auf.
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  #7  
Old 11-01-2007, 09:33 AM
Thomas Heger
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"Helmut Wabnig" <hwabnig@ .- --- -. DOT .- t> schrieb im Newsbeitrag
news:[Only registered users see links. ]...

Ich habe ja ne komische Idee zu diesem Effekt:

ich versuche den Begriff Raum unabhängig von Koordinaten zu machen. Die
Frage ist, wieso nehmen wir unsere Umgebung dreidimensional wahr und was ist
Raumzeit?

Nehmen wir mal an, es gäbe eine hintergrundunabhängige Quantenphysik. Diese
liefere uns den Raumbegriff als eine Art Superposition von vielen
Einzelphänomenen. Die Überlagerung sei koordinatenfrei, sondern beruhe auf
Kugelwellen, welche bestimmte Punkte auszeichnen (Knoten), die in der
Raumzeit mitlaufen. Die Raumzeit selbst beruht dabei darauf, das man
Distanzen zwischen Events messen kann, nicht die einzelnen Quanteneffekte.
Die hängen in der Luft (jedenfalls nicht im Raum).

Quanteneffekte sind - nun ja - elektrisch. D.h. es gibt einen Zusammenhang
mit dem em-Feld in der Weise, das sich in lokaler Betrachtung zeigt, das der
leere Raum ein Feld besitzt.

Die Überlagerung muß man sich nun so vorstellen, das ein Zustand im
Zeitablauf in den nächsten übergeht. Zeitablauf ist auch wieder nicht Grund
sondern Effekt dieser Überlagerung.

In einem Supraleiter wird nun das Magnetfeld im Inneren komplett
ausgeschlossen. Beschleunigt man nun diesen feldfreien Raum, so stört man
die Überlagerung der nachfolgenden 'Raumbildung'. Der umgebende Raum wird
nun etwas verbogen.


Thomas Heger


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  #8  
Old 11-10-2007, 01:33 AM
Peter Wolf
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arXiv: Zumidest wurde das paper schön gemacht
[Only registered users see links. ]
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  #9  
Old 11-10-2007, 06:18 AM
Lone
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On 10 Nov., 02:33, Peter Wolf <[Only registered users see links. ]> wrote:

Hochinteressanter Link: der Effekt ist materialabhängig...also
abhängig von den Elementen des sich drehenden Ringes! Er würde damit
auch das Äuivalenzprinzip verletzen. Personen die schon lange
behaupten, die Gravitation sei ABHÄNGIG von
den gravitierenden (chemischen) Elementen sähen sich gerechtfertigt.
Oder aber: der beobachtete Effekt hat nichts mit Gravitation zu tun.
Oder aber: Tjamar hat einen Mischeffekt entdeckt.
Ich frage mich nämlich schon lange: wenn die vier Kräfte G, EB,
schwache und starke Kraft zusammenhängen(und das müssen sie laut GUT),
dann muss es auch Mischformen dieser Kräfte geben in der Natur!!! Es
müüste demnach eine Fülle von mssing Link Kräften geben, die die
übergänge unserer bekannten 4 Kräfte bilden. Sie wären flüchtig,
schwer zu produzieren, (Tjamar fand seinen Effekt durch Zufall),
eröffneten ein völlig neues Feld der Forschung: die Mischfelder-
Forschung! Apparturen wie die Tjamars, und keine kleinstadtgroßen
Teilchenbeschleuniger wären dazu von nöten.

Lone






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  #10  
Old 11-10-2007, 01:12 PM
Peter Wolf
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Nein!
Der Übergang zu einer großen vereinheitlichten Wechselwirkung ist
a) nur bei sehr hoher Energie jenseits irdischer Möglichkeiten
b) nicht bewiesen, sondern in einigen Theorien vorhergesagt, in anderen
nicht
Es gibt also eine Energieabhängigkeit in der relativen Stärke der
Wechselwirkungen, aber deswegen "Mischformen" anzunehmen folgt daraus nicht.

wp
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