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  #11  
Old 09-07-2007, 10:09 AM
Thomas Heger
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"Micha Schneider" <default@mail.invalid> schrieb im Newsbeitrag
news:46e10c23$0$16115$[Only registered users see links. ]...
Na, das glaube ich ja nicht. Sie beschreibt Raum, Gravitation und diverse
Felder. Aber materielle Objekte kann man damit wohl nicht modellieren(??).

Das ist ja meine Frage:
wie ist die ART zu verstehen.

Meine Idee war die Größe Abstand als etwas abstraktes zu nehmen und zu
sagen, sie ergibt sich, wenn man über viele Systeme summiert. Die
Eigenschaft, welche da betrachtet wird, ist das Verhalten des em-Feldes.
Diese Größe(Abstand) ist dann eine Eigenschaft von einem System unbekannten
Aufbaus, mit der Massgabe, das Licht sich mit c über eine bestimmte Strecke
bewegt. Die ART wäre dann ein mathematisches Modell, welches geometrische
Beziehungen von Objekten beschreibt. Als mathematisches Modell wäre sie
unendlich präzise. Die beschriebenen Phänomene könnten aber beliebige
weitere Eigenschaften haben.

Damit das funktioniert, müssten die Objekte
a) sich selbst ohne Geometrie beschreiben lassen
b) die geometrischen Eigenschaften nur in wirklich großen Systemen
auftauchen
c) es eine Art Zeitgeneratur geben: einen Prozeß, welcher dazu führt, das
Eigenzeit vergeht

Wenn es denn so einen Zeitgenerator gäbe, dann würde er auch in schwarzen
Löchern weiter wirken. Weswegen ich mir vorstellen könnte aus schwarzen
würden weiße Löcher. Daher die Subjektbezeichnung.

Da dies alles nur eine wüste Vermutung ist, bin ich für Kritik empfänglich.
Ich finde das gut, eine etwas extreme These aufzustellen und zu sehen was
passiert...

Thomas Heger


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  #12  
Old 09-07-2007, 10:39 AM
Micha Schneider
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Thomas Heger schrieb:

[ Raumzeit ]



Soso. Vielleicht bist du ein Ungläubiger.




Die ART beschreibt (auch infinitesimal kleine) Volumenelemente,
die durch Geodäten begrenzt sind, dabei handelt es sich um
Masse-Energiedichten und damit ist alles gesagt: das ist Materie.


Ja, die RT ist durchaus infinitesimal, d.h. ab beliebig klein definiert.


Natürlich, das bedeutet über viele infinitesimal kleine
Volumenelemente zu integrieren.

Insbesondere sind Volumina, die durch Geodäten 'umfaßt'
sind ideal definiert (aber auch alles andere).
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  #13  
Old 09-07-2007, 12:15 PM
Thomas Heger
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"Micha Schneider" <default@mail.invalid> schrieb im Newsbeitrag
news:46e12a60$0$16113$[Only registered users see links. ]...

Das liegt am Namen..


Und was wird aus den ganzen schönen Dingen, die die Quantenphysiker so mit
Materie anstellen: Ladung, Spin, starke und schwache Wechselwirkung, Quarks
??

Die beschreiben doch auch Materie. Reichen denen Volumenelemente??


Grüße

Thomas Heger


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  #14  
Old 09-07-2007, 02:02 PM
Micha Schneider
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Thomas Heger schrieb:


Ja und, die Straßenverkehrsordnung beschreibt auch keine Tiefseefische.


Obwohl dein 'Einwand' eigentlich keine Antwort verdient, will
ich das zuende bringen:

Die ART beschreibt Energiedichten von 4D-Volumenelementen, und
'lebt' im übrigen von den 10 Symmetrien der Lorentzmetrik, die
die Erhaltungssätze des 4er-Momentums p_a und des 6er-Drehmoments
M^ab zur Folge haben - bei invarianter und maxialer Wirkungs-
ausbreitungsgeschwindigkeit c. Dies findet sich auch in der
Maxwellschen Feldtheorie und in den übrigen Bestandteilen des
Standardmodells wieder, allerdings führt die mechanische Anwendung
der RT im Mikrobereich 'leider' zu Konflikten, die (noch) nicht
in einer einheitlichen Weise aufgelöst werden konnten, sondern
durch Anpassungen im Einzelfall.

Punkte gibts jedenfalls nicht.

Weiterhin fröhliches wormholing.
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  #15  
Old 09-07-2007, 04:45 PM
Peter Niessen
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Am Fri, 7 Sep 2007 10:23:46 +0200 schrieb Thomas Heger:


Und ist dass der Fall?
--
Mit freundlichen Grüßen
Peter Nießen
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  #16  
Old 09-07-2007, 05:16 PM
Adriane Meiner
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Niesse, du bist der bekloppteste und lästigste Idiot, den es jemals geben
kann.


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  #17  
Old 09-07-2007, 07:27 PM
Hans-Bernhard Bröker
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Thomas Heger wrote:


Diese Vorstellung ist allerdings leider fehlehaft.


Nein. Gravition ist nicht Folge der Krümmung, sie ist aus Sicht der ART
einfach nur ein anderes Wort dafür. Was auf der Betrachtungsebene der
Raumzeit Krümmung ist, sieht für einen Betrachter, der Raum und Zeit als
getrennt annimmt, wie die Wirkung einer Gravitationskraft aus.


Ihre Wirkung auf den Raum aber sehr wohl. ART beschreibt eben nicht
nur, wie du nun schon recht oft geschrieben hast, die Geometrie, sondern
auch die Art, wie diese Geometrie auf andere Sachen, z.B. anwesende
Materie oder Energiedichte reagiert.


Und woher glaubst du, zu wissen, was das Weltall "ist" und was nicht?
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  #18  
Old 09-08-2007, 12:43 AM
Thomas Heger
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"Peter Niessen" <[Only registered users see links. ]> schrieb im Newsbeitrag
news:[Only registered users see links. ]...

gute Frage. Weiss ich auch nicht.
Aber es gibt dies

[Only registered users see links. ]

Mich persönlich hatte immer dieses Minus gestört, und wenn man
vierdimensional und Raumzeit sagt, dann wären doch einheitliche Koordinaten
sinnvoll.

Grüße
Thomas Heger


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  #19  
Old 09-08-2007, 01:16 AM
Thomas Heger
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"Hans-Bernhard Bröker" <[Only registered users see links. ]> schrieb im Newsbeitrag
news:fbs8ma$ka1$03$[Only registered users see links. ]...

Wieso leider?
Über richtiges kann man viel schlechter dikutieren als über falsches.

Eine lästige Angewohnheit von mir ist der etwas lässige Umgang mit
Begriffen. Gemeint hatte ich nicht die Gravitation, sondern deren Wirkung.
Ich stelle mir Gravitation eben so vor, das ein Objekt frei fallend ist,
solange es nicht von seiner Bahn abgelenkt wird. Also: ich sitze auf einem
Stuhl (und schwebe nicht umher) weil meine persönliche Geodäte den Erdboden
kreuzt, welcher mich kontinuierlich beschleunigt.


Materie fasse ich gewöhnlich unter dem Sammelbegriff Quanten zusammen, da
die Quantenphysik das passende Instrumentarium zur Beschreibung von
Elementarteilchen bereitstellt. So finde ich es natürlich zu fragen, wie
gelangt man von Quanten zur Raumzeit. Dazu habe ich meine Vorstellungen
geäußert.

Wenn man sagt, die ART liefert eine Art Karte von Quantenphänomenen, dann
stellt sich die Frage nach der Kopplung von Materie an Raum gar nicht,
welche man ansonsten lösen müßte. Die Objekte werden durch die Raumzeit
bezüglich der Größe Abstand kartiert. Daran sind 'natürlich' die
zugrundeliegenden Quantenphänomene gekoppelt. Genaugenommen werden sie nur
abgebildet unter einem bestimmten Aspekt, welcher Abstand heißt.


Raumzeit ist -nach meiner Vermutung- eine Art Karte. Die 'geometrische'
Beschreibung unseres Universums. Ich bin aber ziemlich sicher, das Dinge
noch andere Eigenschaften haben als geometrische. Raumzeit heißt 'Raum' und
'Zeit'. Spin, Ladung, Farbe, Geschmack sind auch Eigenschaften, aber eben
keine für die Ort und Zeit eine sinnvolle Angabe wäre. Demnach: Raumzeit und
Weltall sind zwei verschiedene Dinge.

Was 'Raum' nun 'wirklich' ist, daß weiß ich natürlich auch nicht. Das ist
die Frage aller Fragen...

Grüße

Thomas Heger


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  #20  
Old 09-08-2007, 07:47 AM
Thomas Heger
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"Peter Niessen" <[Only registered users see links. ]> schrieb im Newsbeitrag
news:[Only registered users see links. ]...


Zitat von:
[Only registered users see links. ]

[...]

Why is it so? Note that Einstein's favorite formula to write down the
Lorentz-invariant line interval was

a.. ds^2 = dx_1^2 + dx_2^2 + dx_3^4 + dx_4^2
where "x_4 = i.c.t". Notice that this formula has the form of the ordinary
Pythagorian theorem in four dimensions, except for the pure imaginary value
of "x_4".

[/...]

Das so zu sehen hat jedenfalls seinen Reiz. Es macht die Raumzeit
anschaulicher.

Ich nehme Raumzeit an als eine Punktmannigfaltigkeit mit vier Dimensionen
s_1 bis s_4. Die Intervalle werden nicht berechnet aus x,y,z,t sondern ein
Punkt auf einer Weltlinie wird für einen Beobachter so zerlegt, das x,y,z
Null werden. Damit bildet er den Koordinatenurprung seines Bezugssystems
genau auf seiner Weltlinie. Die Bewegung darauf interpretiert er als Zeit.
Der Rest der Raumzeit wird durch eine Projektion in diesen 3d-Raum mit Zeit
wahrgenommen.

So geht meine Version von Raumzeit. Sie wird beschrieben in einem Raum mit
vier komplexen Dimensionen und hat in etwa die Topologie einer Hypershäre.

Dieses Bild beruht auf einer Annahme: es gibt eine dem Phänomen Raumzeit
zugrunde liegende Physik. Diese physikalischen Phänomene liefern mir als
Output Intervalle. Diese Intervalle interpretiert ein Beobachter wie oben
beschrieben.



Thomas Heger



Thomas Heger


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