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fast OT: Ingeniere und Naturwissenschaftler in Film und Fernsehen

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  #21  
Old 05-18-2007, 06:38 PM
Torsten Gallus
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Ralf Kusmierz spoke these words:


Warum? Bodo wird am Ende doch nicht allein in einer Firma gearbeitet und
den Technikerlehrgang ebenso allein besucht haben? Das Problem ist eher
die mangelnde Freizeit. Ansonsten hat man jedoch ausreichend mit
menschlichen Erscheinungsformen zu tun.

sf

Torsten
--
I think a nerd is a person who uses the telephone to talk to other
people about telephones. And a computer nerd therefore is somebody who
uses a computer in order to use a computer.
(Douglas Adams in "Triumph of the Nerds")
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  #22  
Old 05-19-2007, 12:12 AM
Bodo Mysliwietz
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Ralf Kusmierz schrieb:


Zur Anmerkung: staatl. geprüfte Techniker können nicht promovieren und
somit nicht habilitieren. Die Erfahrung hat mir gelehrt das ich nicht
jedem promovierten ehrfürchtigen Respekt erweisen muß. Promotion oftmals
!= breite Kompetenz. Was nicht heissen will das ich nicht auch eine
Menge fähiger und promovierte Leute kennen lernen durfte.

Auch wenn ich Deine Neigung zur harten, in oftmals sehr direkt
formulierten, Diskussionen kenne liest sich diese Posting von Dir in
meinen Augen eher Arrogant.

--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
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  #23  
Old 05-19-2007, 12:23 AM
Bodo Mysliwietz
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Torsten Gallus schrieb:


Vorsicht beim Umgang mit dem Begriff Techniker. Den Bildungsgang den ich
abgelegt habe "staatl. geprüfter T. xxxx" ist eine schulische
Weiterbildung. Den leistet(e) man entweder in 2 Jahren Vollzeit mit ca.
40-Wochenstunden oder in der Mehrheit in der Abendform über 4 Jahre bei
12-Wochenstunden ab. Inhaltlich gibt es zwischen beiden
Unterrichtsformen keinen Unterschied. Sieben oder acht Jahre war/ist
afaik gar nicht möglich, da man in der Abendform nicht pausieren kann.
Offizielle Versetzung gibt es nach 2 Jahren. Packt man es nicht muß man
u.U. wieder von vorne Anfangen.


und wenn man zu hören bekommt mit welchen Maßstäben in
Universitätspraktika das "bestanden" erteilt wird und welche
Bewertungskriterien in der Schulform für die Noten 'sehr gut' bis
'ungenügend' herangezogen wird kann/konnte ich als Techniker nur noch
den Kopf schütteln.


Na wenns denn schon Abstrakt ist würde ich mich in vielen Fällen
nichtmal beschweren.

F'up2?

--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
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  #24  
Old 05-19-2007, 12:28 AM
Bodo Mysliwietz
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Torsten Gallus schrieb:

Exakt. Steckt man sich das Ziel am Ende nicht nur einen Freischein
(erfolgreiche Prüfung) zu haben, bedeutet dies über 4-Jahre sowas wie
den 24/7-Job.


<räusper> nach den 4 Jahren müßen die meisten erstmal wieder lernen mit
"Leerlauf" um zu gehen. Da ist manch einer mehr Erscheinungsform als
menschlich.

--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
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  #25  
Old 05-19-2007, 12:32 AM
Bodo Mysliwietz
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Ralf Kusmierz schrieb:


Wie wie kommst Du eigentlich zu dem Schluß das solche Leute soziale
Krüppel sind? Die meisten die ich kenne scheinen Dir da etwas voraus zu
sein.

--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
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  #26  
Old 05-19-2007, 01:29 AM
martin.muller1@gmx.de
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On 19 Mai, 02:32, Bodo Mysliwietz <[Only registered users see links. ]> wrote:

Meine Erfahrung: Die Ausbildung hat nichts zu sagen. Die meisten haben
eh nach kurzer Zeit (2 Jahre) vergessen, was sie während ihres
Studiums gelernt haben. Andere, welche "nichts" gelernt haben, aber
entsprechend fähig sind, arbeiten sich in die Aufgaben einfach ein.

Noten, Abschlußzeignisse, Diplome, Promotionen, Habilitationen sind
uninteressant. Es zählt nur der momentane Kenntnisstand, sonst nichts.
Der Kenntnisstand ist die Summe der Erfahrungen und die
Leistungsfähigkeit ist diese Summe geteilt durch das "erlebte" Alter
und die technische Wendigkeit bei einer Problemstellung. Fehlendes
Wissen kann bei einer Problemstellung in kürzester Zeit erarbeitet
werden. Es kommt nur darauf an, daß man einerseits erkennt, daß
"damit" etwas zu machen wäre und der zweite Schritt ist dann die
spezifische Aneignung des dafür benötigten Wissens.
Studiumsstoff in seiner mehr oder weniger auswendig gelernten
Erscheinung macht vielleicht 1% des benötigten Wissens aus. Wenn es
bereits vollständig reproduzierbar ist. Die anderen 99% muß man sich
anschließend mehr oder weniger mühsam erarbeiten. Dann fängt das
eigentliche Studium erst an. Ein "Einser" Studienabgänger weiß daher
noch nichts und ein Abiturient natürlich noch weniger.
Der Grad der Einbildung ist meist reziprok proportional zum zeitlichen
Abstand zur letzten Prüfung.

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  #27  
Old 05-19-2007, 01:36 AM
Hendrik van Hees
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Bodo Mysliwietz wrote:


Keine Panik, so ist RK halt. Nimm's nicht zu tragisch. Ich halte solchen
Dünkel für völlig verfehlt.

--
Hendrik van Hees Texas A&M University
Phone: +1 979/845-1411 Cyclotron Institute, MS-3366
Fax: +1 979/845-1899 College Station, TX 77843-3366
[Only registered users see links. ] mailto:[Only registered users see links. ].edu
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  #28  
Old 05-19-2007, 04:58 AM
merwerle@aol.com
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On 18 Mai, 15:04, Peter Kramer <[Only registered users see links. ]> wrote:

Die zum guten Teil entweder aus dem Stellenspiel raus sind oder falsch
qualifiziert sind...
Wenn Du einen Entwicklungsingenieur suchst nutzt Dir der der zwanzig
Jahre lang Leiter Werktechnik war nichts! und umgekehrt...


Bei mir sind Versuche regelmaessig da...
und bei vielen anderen bekannten auch!


Definiere mal Hungerlohn in dem Zusammenhang...

und natuerlich sucht man erst einmal den der das schon kann...



Das was da drinsteht geht in der Regel aus einem Fragebogen durch den
Fachvorgestzten ausgefuellt hervor...

die Frage ist nun: warum schreibt der Fachvorgesetzte das rein?


das mag sein... aber auch die erledigen ihre rbeit nur anhand von
vorgaben...
wenn da ein Kunststoffingenieur mit drei Jahren Berufserfahrung in der
Anforderung drinsteht, warum sollte man dann einen Ingenieur
technische Kybernetik frisch von der Uni einladen?
selbst wenn der exakt das Problem das es jetztz im Moment akut zu
loesen gilt gerade erfolgreich im Rahmen seiner Diplomarbeit fuer den
Wettbewerb geloest hat faellt der durch das Suchraster!


Da sind eine Ladung von Schlagworten drin und fachliche
Anforderungen...

so und nun muss man das eine vom anderen trennen und das anschreibne
entsprechend verfassen...
�

Ja Frueher...
frueher bist Du im Meeting auch nicht Deinem Gegenueber aus USA das
exakt den selben Job macht wie du gesessen...
und der bekommt mal locker Faktor vier von Deinem Gehalt...und das ist
ein absolvent von irgendeiner US Uni...
So und dem Typen muss der Techniker nun klarmachen, dass der Scheisse
baut weil....
Dann kommt die Psychologie zum tragen:

sagt das einer der die Uni noch nie von innen gesehen hat reagiert der
so:
"was weiss der schon, das der weniger kann als ich sieht man schon an
seinem mickrigen gehalt...."

So das ist ein Grund fuer diese Entwicklung, wenn das der Dr. Ing.
sagt wirkt das gleich ganz anders oder?

der zweite Punkt sind dann interne Dinge:
Wenn die Abteilung Buchhaltung vom Herrn Doktor gefuehrt wird, aber
der Werkzeugbau nur einen Meister hat, dann sieht man ja warum die
weniger Wert sind...

Dann kommt dazu: um die mittlere Schine zu ersetzen braucht man fuer
jede Position drei Leute die man in Petto hat wenn der XXX Manager
geht, die Leute sollten erfahrung haben...

Alsomacht der Konzernchef es zur Policy:
Alle Fuehrungskraefte ab level Abteilungsleiter haben einen
Hochschulabschlus vorzuweisen...
Ob das nun Sinn macht im einzelfall oder auch nicht...


Such dieen Schuldigen nicht nur bei den Personalern:

Der Abteilungsleiter ist genaus schuldig und bei der Besetzung von
Fuehrungspositioenne spielen mitunter entscheidungen die eigentlich
fuer einen ganz anderen Arbeitsmarkt so gefaellt wurden mit eine
Rolle...

Michael

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  #29  
Old 05-19-2007, 05:33 AM
merwerle@aol.com
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On 18 Mai, 19:32, Bodo Mysliwietz <[Only registered users see links. ]> wrote:

Das geht jedem so... die Frage ist eher:
praegen sich Dir veilleicht nur die negativbeispiele ein?


Das ist die Leistung die Du erbringst, wie Ralf schreibt: Du hast
nicht die Zeit fuer ein wissenschaftliches Studium, du erfuellst nur
die Anforderung dafuer... beide Wege haben ihre Klippen..


Nach dem was ich bislang hier von Dir lesen durfte halte ich Dich
durchaus fuer ueberdurchschnittlich...

Und: bei Uniabsolventen spricht man geren vom "Praxisschock" die
Belastungen sind in der Industrie anders gelagert als an der Uni
(wobei keine Seite die "hoeheren" hat, es ist nur anders..

Wir bekammen einst waehrend meiner diplomarbeit einen Doktoranden der
zwngsweise der Industrie den Ruecken kehrte (seine Abteilung war
geschlossen worden, der Konzern speckte den ganzen Sektor ab, der
Wettbewerb machte genau das gleiche)...
der sollte mich dann betreuen...
ich wuerde mal sagen: das war alles in allem eher umgekehrt, aber:
der Mann ahtte ja auch schon bewiesen, dass der im Umfeld "Wirtschaft"
zurechtkam (der war Gruppenleiter)...

Sonun kam der also und nach vier wochen stellte der dann die Frage
"was muss man als Physiker eigentlich alles koennen?"

Wir damals im Gespraech verstanden:
"Was muss man als Physiker alles wissen?"

Heute wissen wir, durch siene Abstinez vomm Unibetreib (5 Jahre)
wussten wir mittlerweile sicher mehr ueber die Physik als er im Moment
(das meiste schlicht vergessen) aber er konnte dann doch einiges was
wir nicht alle konnten, eigentlih konnten das nur diejenigen die vor
der Uni schon mal ein wie auch immer gelebtes Vorleben ausserhalb des
Bildungsbetriebes hatten...

Michael




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  #30  
Old 05-19-2007, 07:00 AM
Ralf Kusmierz
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X-No-Archive: Yes

begin quoting, Bodo Mysliwietz schrieb:


Das ist so nicht richtig: Der "Techniker" gilt als
Hochschulzugangsberechtigung und ermöglicht ein wissenschaftliches
Studium - ich kenne jemanden, der gerade nach seinem FH-Abschluß noch
ein (Uni-)Ing-Studium anhängt, um dann den (High-Tech-)Familienbetrieb
von Papi zu übernehmen. Und übrigens wüßte ich nicht, daß die
Promotion überhaupt an formalen Voraussetzungen hängt - es werden sie
(erstmalig wirklich selbständigen) wissenschaftlichen Leistungen eben
eigenständig geprüft; ggf. muß der Kandidat damit rechnen, daß sein
Rigorosum zu einer nachgeholten Diplomprüfung ausartet, und sollte
daher tunlichst vorher die eine oder andere Veranstaltung belegt
haben, wenn ihn der Doktorvater überhaupt annimmt, aber dürfen darf
er.


Wie gesagt: Deppen gibt es überall.


Ich habe halt was gegen "Arbeiterromantik" und auch guten Grund dafür:
Zu oft haben mir "Techniker" usw. "Zusammenhänge erklärt", wobei sich
mir jeweils mehr oder weniger der Magen umdrehte, weil die
Herrschaften ganz offensichtlich ein paar Formeln drauf hatten, aber
leider die Zusammenhänge so ganz und gar nicht verstanden. Da hat man
dann seine helle Freude, wenn man solche als Mitarbeiter hat und ein
Auge drauf haben muß, daß sie keinen Unsinn anstellen oder gar ihre
"Weisheiten" Studierenden in Praktika vermitteln.

Daß eine ganze Menge Techniker i. a. eine sehr gute Arbeit machen und
dabei den Riesenvorteil haben, daß sie die Geräte, mit denen sie zu
tun haben, aus der Praxis kennen, steht vollkommen außer Frage. Aber
es gibt eben objektiv einen Unterschied zwischen demjenigen, der mit
einem Gerät arbeiten kann, und demjenigen, der es konstruieren oder
gar entwickeln kann.

Kleines Beispiel? Ich kenne da einen wirklich guten und engagierten
Schlossermeister (oder wie auch immer das jetzt heißt), der sich in
der Lehrlingsausbildung wirklich ins Zeug legt. Da standen dann
irgendwann bei dem die vier Winkelfunktionen (Sinus, Kosinus, Tangens
und Kotangens) schön ordentlich mit Definition ("Gegenkathete durch
Hypotenuse" usw.) an der Tafel - na gut, Ordnung muß sein, also habe
ich die beiden anderen auch noch daneben geschrieben. Mann, wurde der
giftig ...

Nö, Azubis brauchen die Winkelfunktionen weder als komplexe noch als
Reihendarstellungen zu kennen, aber es überfordert sie andererseits
auch nicht, zu erkennen, daß sich aus drei Elementen sechs geordnete
Paare bilden lassen, wobei dann jeweils paarweise immer zwei das
Reziproke des anderen darstellen und dabei Nullstellen auf der anderen
Seite jeweils Polen entsprechen und man mittels Seitenquadratesumme
jede Winkelfunktion in jede andere umrechnen kann - setzt bloß voraus,
daß das der Ausbilder selbst begriffen hat ...


Gruß aus Bremen
Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie
nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus
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Tags
fast , fernsehen , film , ingeniere , naturwissenschaftler , und


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