| | |||||||
| Register | Search | Today's Posts | Mark Forums Read |
| Forum Physik Forum Physik. |
| | LinkBack | Thread Tools | Display Modes |
|
#11
| |||
| |||
| merwerle # aol.com@2:240/2188.911 meinte am 30.04.07 zum Thema "fast OT: Ingeniere und Naturwissenschaftler in Film und Fernsehen": Du hast da ja schon eine treffende Antwort von Rolf Bombach bekommen, der treffend berichtigt das mit niedrigstem Lohnwunsch und höchster Demut sich begnügende obige gesucht werden. Sicher wirkt die Darstellung der Berufe und deren Erfolgschancen zu reich und berühmt auf die Entwicklung des Berufswunsches. Spitzensportler, reicher Erbe, Ehepartner uralter Milliardäre sind da immer gute Pläne .... Aber auch die Lebensumgebung - also die Tätigkeit der Eltern und der ja auch damit zusammenhängende Bekanntenkreis wirken. Im späteren Alter dann schlagen Medien nochmal zu, indem Erfolgsstorys popularisiert und Misserfolge verschwiegen werden. So finden weder die unzähligen Aussortierten der Sportkarrieren-Institutionen noch die unzähligen sich verspekuliert habenden Möchtegernmillionäre an den Börsen medial gleiches Gewicht. Noch stärker dürften aber absurde Thesen von Ahnungslosen zur Arbeitsbelastung in diversen Berufen zuschlagen, in denen zB oft genug Schreibtisch mit Nichtstun korreliert und sehr viele sich nicht mal vorstellen können, was denn eigentlich ein "Inschenör" den Tag über macht. Naturwissenschaftler werden mit den ganzen Tag nur Nachdenken assoziiert, obwohl die Tätigkeit der allermeisten unter ihnen eher so läuft wie sich Lieschen Müller die Arbeit von Fabrikarbeitern vorstellt (die dann real eher mit stupide wiederholte Verrichtungen beschrieben wäre, aber als "wirklich was tun" assoziiert wird). Gruss Gerhard Origin: Lohnarbeit muß sich lohnen für den, der zahlt. Nicht Arbeit muß sich da lohnen, sondern arbeiten lassen. --- |
|
#12
| |||
| |||
| merwerle # aol.com@2:240/2188.911 meinte am 30.04.07 zum Thema "Re: fast OT: Ingeniere und Naturwissenschaftler in Film und Fernsehen": Hast Du schon mal überlegt, warum dann die Mitarbeiter diverser Firmen so grausig Angst um ihren Arbeitsplatz haben? Was meinst Du wohl wer mehr Wissen zur realen Lage auf dem Arbeitsmarkt hat, die oder Du? Gruss Gerhard Origin: Lohnarbeit muß sich lohnen für den, der zahlt. Nicht Arbeit muß sich da lohnen, sondern arbeiten lassen. --- |
|
#13
| |||
| |||
| On 30 Apr., 10:26, Michael Bertschik <[Only registered users see links. ]> wrote: Also mir scheint, dass Serien wie CSI, NCIS und Numbers genug postitive Bilder vermitteln. Und es stimmt auch, dass zu viele Ingenieure und Naturwissenschafter ausgebildet werden. Man denke nur an den angeblichen "Informatikermangel". Ausschreibungen fuer Chemiker habe ich den den Zeitungen erst jetzt wieder nach gut 15 Jahren Pause gesehen. Dass an bestimmten Stellen Ingenieure fehlen liegt an der Unflexibilitaet (als Naturwissenschafter bezeichnet man das ueblicherweise als Dummheit) der Personalverantwortlichen. MfG, Hansueli |
|
#14
| |||
| |||
| [Only registered users see links. ] schrieb: Einen Beitrag zum Stellenwert der "härteren Disziplinen" in der Gesellschaft gibt der Kabarettist Piano Paul in seinem Vortrag "Vorsicht Mathematik": <Zitat> "Ja - und dann vor allem die ganzen Ingenieurwissenschaften. Als sich z.B. nach dem Terroranschlag in New York herausstellte, dass einige der Attentäter in Hamburg Ingenieurwissenschaften studiert hatten, schrieb etwa die gute alte FAZ über einen dieser Studenten ziemlich erstaunt: »Seine Fächer waren technische Mechanik, Mathematik und Maschinenbau also nichts von gesellschaftlicher Relevanz!" </Zitat> Das ganze Traktat (übrigends imho recht lesenswert) findet sich z:b: unter [Only registered users see links. ] Grüße, Martin |
|
#15
| |||
| |||
| "[Only registered users see links. ]" <[Only registered users see links. ]> wrote in news:1177919519.914501.38490@n59g2000hsh.googlegro ups.com: Das ist Medienblödsinn! Es gibt Unmengen von arbeitslosen Ingenieuren und Wissenschafftlern in diesem Lande, sogar gut qualifizierte. Wenn es denn einen Mangel gäbe und man dringend irgendwelche Jobs besetzen wollte, dann würde man ja Arbeitskräfte abwerben mit höheren Lohnangeboten. Dies ist aber nicht der Fall. Was man meint, wenn man von Mangel spricht, ist, dass man hochqualifizierte Ingenieure und Wissenschaftler sucht, die ihre hohe Qualifikation zum einem Hungerlohn anbieten und gerade auf das Problem spezialisiert sind, das gerade gelöst werden muss. Die Pfeiffen die in den Personalbüros herumhocken, die sind das Problem. Die haben keine Ahung was sie da so in einer Stellungsbeschreibung hineinschreiben. Das sind meistens niederqualifizierte Angestellte die ihren guten Job anhand von Klüngelbekanntschft erlangt haben. Deswegen sind alle Stellungsbeschreibungen voller Vorurteile und Forderungen die nicht zu erfüllen sind. In wenigen Fällen ist das anders, aber leider nur in wenigen. Bei uns im Betrieb sucht man neuerdings für niederste Führungspositionen nur noch promovierte Ingenieure oder Wissenschaftler, obwohl das überhaupt nicht notwendig ist. Früher hat man solche Stellen sogar mit einfachen(zweiter Bildungsweg) Technikern besetzt. |
|
#16
| |||
| |||
| |
|
#17
| |||
| |||
| X-No-Archive: Yes begin quoting, Bodo Mysliwietz schrieb: Das heißt, daß der Bewerber sicher nicht die Möglichkeit hatte, in Ruhe ein wissenschaftliches Studium mit allem Tiefgang zu absolvieren, sondern wahrscheinlich nur die "Anforderungen" erfüllte. Warum fragst Du? Gruß aus Bremen Ralf -- R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen: adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus |
|
#18
| |||
| |||
| Ralf Kusmierz schrieb: 'Tiefgang! - ich weiß nicht was Du bisher für Erfahrungen mit div. Uni-Absolventen gemacht hast - mir ist leider schon sehr viel haarsträubendes untergekommen. So das ich mich als kleiner Techniker schon am Kopf kratzen mußte. lol - Warum? Weil ich den Weg gegangen bin, neben einem Vollzeitjob mit Überstunden und vollem Industriepower, 4 Jahre die Technikerschule in Abendform zu besuchen. Da verabschiedet man sich 4 Jahre von der Menschlichkeit - gepflegtes soziales Umfeld streicht man dann am besten aus dem Kopf. Kurz und bündig: So wie Du die Bemerkung in den Thread gestellt hast, lese ich sie als (sehr) abwertend - habe erfahren müßen das eine ganze Reihe Uniabsolventen noch unwissender und begriffstutziger als ich waren (und ich halte mich nicht für überdurschnittlich) und Worte wie 'Belastung' und 'Problemösungskompetenz' im Duden nach schlagen. -- Glück Auf - Bodo Mysliwietz ---------------------------------------- [Only registered users see links. ] |
|
#19
| |||
| |||
| X-No-Archive: Yes begin quoting, Bodo Mysliwietz schrieb: Und so einen sozialen Krüppel sollte jemand einstellen? Na, irgend jemand mußte doch Deinen impliziten Größenwahn vorbeugend kompensieren. Kunststück - von denen gibt es auch wesentlich mehr, da stehen die Chancen, bei der Deppensuche fündig zu werden, wesentlich besser. Wieviele Absolventen des Zweiten Bildungswegs hatten sich noch, sagtest Du doch gleich, habilitiert? Aha! Gruß aus Bremen Ralf -- R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen: adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus |
|
#20
| |||
| |||
| Ralf Kusmierz spoke these words: Techniker können dafür aber Motoren auch anschließen und nicht nur entwerfen. Zumindest aus meiner Sicht ist es so, dass die meisten Ingenieure kaum praktische Erfahrung haben, während Techniker diese sehrwohl besitzen. Vor allem sollte man den Weg zum staatlich geprüften Techniker nicht unterschätzen. Zuerst steht eine Ausbildung an (etwa drei Jahre). Dann muss für den Techniker Berufserfahrung nachgewiesen werden (ein Jahr). Dann kommt die eigentliche Ausbildung hinzu (zwei Jahre). Das macht dann schon sechs Jahre, die ein Techniker bis zum Abschluss mit der Materie befasst sein muss. Da viele Techniker jedoch in Teilzeit die Ausbildung absolvieren, können es auch schnell mal sieben oder acht Jahre werden bis der Abschluss erfolgt. Gewöhnlich arbeitet man während der Teilzeitausbildung von vier Jahren. Das bedeutet, dass viele der Techniker zwischen sechs und zehn Jahren Berufserfahrung haben. Und jetzt vergleicht man dieses einmal mit einem Ingenieur, der während des Studiums ein oder zwei Praktika macht, ansonsten aber womöglich niemals eine Werkhalle von innen gesehen hat. Theoretisch mag die Welt dann in Ordnung sein. Praktisch kann man mit vielen Ingenieuren jedoch wenig anfangen, da das Denken manchmal doch zu abstrakt ist. sf Torsten -- I think a nerd is a person who uses the telephone to talk to other people about telephones. And a computer nerd therefore is somebody who uses a computer in order to use a computer. (Douglas Adams in "Triumph of the Nerds") |
| Tags |
| fast , fernsehen , film , ingeniere , naturwissenschaftler , und |
| Thread Tools | |
| Display Modes | |
|
|
| | ||||
| Thread | Thread Starter | Forum | Replies | Last Post |
| MANUAL CAMERA | Brandy Daubenspeck | Forum Physik | 0 | 07-14-2009 08:47 PM |
| fast OT: Ingeniere und Naturwissenschaftler in Film und Fernsehen | merwerle@aol.com | Forum Chemie | 52 | 05-22-2007 08:36 AM |