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fast OT: Ingeniere und Naturwissenschaftler in Film und Fernsehen

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  #11  
Old 05-01-2007, 12:00 AM
Gerhard Tenner
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Default fast OT: Ingeniere und Naturwissenschaftler in Film und Fernsehen

merwerle # aol.com@2:240/2188.911 meinte am 30.04.07
zum Thema "fast OT: Ingeniere und Naturwissenschaftler in Film und Fernsehen":

Du hast da ja schon eine treffende Antwort von Rolf Bombach bekommen, der
treffend berichtigt das mit niedrigstem Lohnwunsch und höchster Demut sich
begnügende obige gesucht werden.


Sicher wirkt die Darstellung der Berufe und deren Erfolgschancen zu reich
und berühmt auf die Entwicklung des Berufswunsches. Spitzensportler,
reicher Erbe, Ehepartner uralter Milliardäre sind da immer gute Pläne ....
Aber auch die Lebensumgebung - also die Tätigkeit der Eltern und der ja
auch damit zusammenhängende Bekanntenkreis wirken.

Im späteren Alter dann schlagen Medien nochmal zu, indem Erfolgsstorys
popularisiert und Misserfolge verschwiegen werden. So finden weder die
unzähligen Aussortierten der Sportkarrieren-Institutionen noch die
unzähligen sich verspekuliert habenden Möchtegernmillionäre an den Börsen
medial gleiches Gewicht.
Noch stärker dürften aber absurde Thesen von Ahnungslosen zur
Arbeitsbelastung in diversen Berufen zuschlagen, in denen zB oft genug
Schreibtisch mit Nichtstun korreliert und sehr viele sich nicht mal
vorstellen können, was denn eigentlich ein "Inschenör" den Tag über macht.
Naturwissenschaftler werden mit den ganzen Tag nur Nachdenken assoziiert,
obwohl die Tätigkeit der allermeisten unter ihnen eher so läuft wie sich
Lieschen Müller die Arbeit von Fabrikarbeitern vorstellt (die dann real
eher mit stupide wiederholte Verrichtungen beschrieben wäre, aber als
"wirklich was tun" assoziiert wird).

Gruss Gerhard

Origin: Lohnarbeit muß sich lohnen für den, der zahlt.
Nicht Arbeit muß sich da lohnen, sondern arbeiten lassen.
---

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  #12  
Old 05-01-2007, 12:00 AM
Gerhard Tenner
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merwerle # aol.com@2:240/2188.911 meinte am 30.04.07
zum Thema "Re: fast OT: Ingeniere und Naturwissenschaftler in Film und
Fernsehen":



Hast Du schon mal überlegt, warum dann die Mitarbeiter diverser Firmen so
grausig Angst um ihren Arbeitsplatz haben? Was meinst Du wohl wer mehr
Wissen zur realen Lage auf dem Arbeitsmarkt hat, die oder Du?

Gruss Gerhard

Origin: Lohnarbeit muß sich lohnen für den, der zahlt.
Nicht Arbeit muß sich da lohnen, sondern arbeiten lassen.
---

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  #13  
Old 05-01-2007, 07:25 AM
hus
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Default fast OT: Ingeniere und Naturwissenschaftler in Film und Fernsehen

On 30 Apr., 10:26, Michael Bertschik <[Only registered users see links. ]> wrote:
Also mir scheint, dass Serien wie CSI, NCIS und Numbers genug
postitive Bilder vermitteln. Und es stimmt auch, dass zu viele
Ingenieure und Naturwissenschafter ausgebildet werden. Man denke nur
an den angeblichen "Informatikermangel". Ausschreibungen fuer
Chemiker habe ich den den Zeitungen erst jetzt wieder nach gut 15
Jahren Pause gesehen. Dass an bestimmten Stellen Ingenieure fehlen
liegt an der Unflexibilitaet (als Naturwissenschafter bezeichnet man
das ueblicherweise als Dummheit) der Personalverantwortlichen.

MfG, Hansueli

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  #14  
Old 05-04-2007, 11:47 AM
Martin Spieck
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[Only registered users see links. ] schrieb:

Einen Beitrag zum Stellenwert der "härteren Disziplinen" in der
Gesellschaft gibt der Kabarettist Piano Paul in seinem Vortrag "Vorsicht
Mathematik":

<Zitat>
"Ja - und dann vor allem die ganzen
Ingenieurwissenschaften. Als sich z.B.
nach dem Terroranschlag in New York
herausstellte, dass einige der Attentäter in
Hamburg Ingenieurwissenschaften studiert
hatten, schrieb etwa die gute alte FAZ
über einen dieser Studenten ziemlich
erstaunt: »Seine Fächer waren technische
Mechanik, Mathematik und Maschinenbau
also nichts von gesellschaftlicher Relevanz!"
</Zitat>

Das ganze Traktat (übrigends imho recht lesenswert) findet sich z:b: unter
[Only registered users see links. ]

Grüße,
Martin
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  #15  
Old 05-18-2007, 01:04 PM
Peter Kramer
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"[Only registered users see links. ]" <[Only registered users see links. ]> wrote in
news:1177919519.914501.38490@n59g2000hsh.googlegro ups.com:

Das ist Medienblödsinn!
Es gibt Unmengen von arbeitslosen Ingenieuren und Wissenschafftlern in
diesem Lande, sogar gut qualifizierte.
Wenn es denn einen Mangel gäbe und man dringend irgendwelche Jobs
besetzen wollte, dann würde man ja Arbeitskräfte abwerben mit höheren
Lohnangeboten. Dies ist aber nicht der Fall.
Was man meint, wenn man von Mangel spricht, ist, dass man
hochqualifizierte Ingenieure und Wissenschaftler sucht, die ihre hohe
Qualifikation zum einem Hungerlohn anbieten und gerade auf das Problem
spezialisiert sind, das gerade gelöst werden muss.

Die Pfeiffen die in den Personalbüros herumhocken, die sind das Problem.
Die haben keine Ahung was sie da so in einer Stellungsbeschreibung
hineinschreiben. Das sind meistens niederqualifizierte Angestellte die
ihren guten Job anhand von Klüngelbekanntschft erlangt haben.
Deswegen sind alle Stellungsbeschreibungen voller Vorurteile und
Forderungen die nicht zu erfüllen sind.
In wenigen Fällen ist das anders, aber leider nur in wenigen.

Bei uns im Betrieb sucht man neuerdings für niederste Führungspositionen
nur noch promovierte Ingenieure oder Wissenschaftler, obwohl das
überhaupt nicht notwendig ist.
Früher hat man solche Stellen sogar mit einfachen(zweiter Bildungsweg)
Technikern besetzt.


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  #16  
Old 05-18-2007, 03:51 PM
Bodo Mysliwietz
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Peter Kramer schrieb:


Du weißt was es heißt im 2. Bildungsweg, berufsbegleitend neben dem
Vollzeitjob, für Jahre zus. die Schulbank zu drücken?

--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
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  #17  
Old 05-18-2007, 04:58 PM
Ralf Kusmierz
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X-No-Archive: Yes

begin quoting, Bodo Mysliwietz schrieb:


Das heißt, daß der Bewerber sicher nicht die Möglichkeit hatte, in
Ruhe ein wissenschaftliches Studium mit allem Tiefgang zu absolvieren,
sondern wahrscheinlich nur die "Anforderungen" erfüllte. Warum fragst
Du?


Gruß aus Bremen
Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie
nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus
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  #18  
Old 05-18-2007, 05:32 PM
Bodo Mysliwietz
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Ralf Kusmierz schrieb:


'Tiefgang! - ich weiß nicht was Du bisher für Erfahrungen mit div.
Uni-Absolventen gemacht hast - mir ist leider schon sehr viel
haarsträubendes untergekommen. So das ich mich als kleiner Techniker
schon am Kopf kratzen mußte.


lol - Warum? Weil ich den Weg gegangen bin, neben einem Vollzeitjob mit
Überstunden und vollem Industriepower, 4 Jahre die Technikerschule in
Abendform zu besuchen. Da verabschiedet man sich 4 Jahre von der
Menschlichkeit - gepflegtes soziales Umfeld streicht man dann am besten
aus dem Kopf.

Kurz und bündig: So wie Du die Bemerkung in den Thread gestellt hast,
lese ich sie als (sehr) abwertend - habe erfahren müßen das eine ganze
Reihe Uniabsolventen noch unwissender und begriffstutziger als ich waren
(und ich halte mich nicht für überdurschnittlich) und Worte wie
'Belastung' und 'Problemösungskompetenz' im Duden nach schlagen.

--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
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  #19  
Old 05-18-2007, 06:05 PM
Ralf Kusmierz
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X-No-Archive: Yes

begin quoting, Bodo Mysliwietz schrieb:


Und so einen sozialen Krüppel sollte jemand einstellen?


Na, irgend jemand mußte doch Deinen impliziten Größenwahn vorbeugend
kompensieren.


Kunststück - von denen gibt es auch wesentlich mehr, da stehen die
Chancen, bei der Deppensuche fündig zu werden, wesentlich besser.
Wieviele Absolventen des Zweiten Bildungswegs hatten sich noch,
sagtest Du doch gleich, habilitiert? Aha!


Gruß aus Bremen
Ralf
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  #20  
Old 05-18-2007, 06:35 PM
Torsten Gallus
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Ralf Kusmierz spoke these words:


Techniker können dafür aber Motoren auch anschließen und nicht nur
entwerfen.

Zumindest aus meiner Sicht ist es so, dass die meisten Ingenieure kaum
praktische Erfahrung haben, während Techniker diese sehrwohl besitzen.
Vor allem sollte man den Weg zum staatlich geprüften Techniker nicht
unterschätzen. Zuerst steht eine Ausbildung an (etwa drei Jahre). Dann
muss für den Techniker Berufserfahrung nachgewiesen werden (ein Jahr).
Dann kommt die eigentliche Ausbildung hinzu (zwei Jahre). Das macht dann
schon sechs Jahre, die ein Techniker bis zum Abschluss mit der Materie
befasst sein muss.

Da viele Techniker jedoch in Teilzeit die Ausbildung absolvieren, können
es auch schnell mal sieben oder acht Jahre werden bis der Abschluss
erfolgt. Gewöhnlich arbeitet man während der Teilzeitausbildung von vier
Jahren. Das bedeutet, dass viele der Techniker zwischen sechs und zehn
Jahren Berufserfahrung haben.

Und jetzt vergleicht man dieses einmal mit einem Ingenieur, der während
des Studiums ein oder zwei Praktika macht, ansonsten aber womöglich
niemals eine Werkhalle von innen gesehen hat. Theoretisch mag die Welt
dann in Ordnung sein. Praktisch kann man mit vielen Ingenieuren jedoch
wenig anfangen, da das Denken manchmal doch zu abstrakt ist.

sf

Torsten
--
I think a nerd is a person who uses the telephone to talk to other
people about telephones. And a computer nerd therefore is somebody who
uses a computer in order to use a computer.
(Douglas Adams in "Triumph of the Nerds")
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Tags
fast , fernsehen , film , ingeniere , naturwissenschaftler , und


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