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#1
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| Ein Gas (Wasserstoff oder Helium) das unter niedrigem Druck (groessenordung 1mbar) steht befindet sich in einer Kammer und wird laufend aus einem Vorratsbehaelter zugefuehrt, auf der einen Seite befindet sich ein Metallgitter, bzw. eine Metallfolie mit feinen Loechern durch die das Gas ins Vakuum austritt. Eine intensive Mikrowellenstrahlung wird von von aussen auf dieses Metallgitter gerichtet und reflektiert, mit der Folge dass in dem Gas eine elektrische Entladung oberhalb dieser Oberflaeche stattfindet, die das Gas so stark erhitzt, dass genug Gegendruck gegen das ausstroehmende Gas von der anderen Seite des Gitters ensteht. Bei 1mbar Druck haette man damit immerhin ca. 100N Schub pro Quadratmeter. Die Frage ist ob so ein Trieberwerk wirtschaftlich moeglich waere, und wie es mit dem Wirkungsgrad aussieht, bzw. wie dick muss die Metallfolie sein, und die Flaechenleistung der Mikrowellen ? Braucht man vielleicht irgendwelche besonderen Antennenkonstruktionen oberhalb des Metallgitters ? Ich koennte mir auch vorstellen dass man zur Zuendung eine sehr viel hoehere Leistung als zum Betrieb braucht, da das Plasma selbst sicher gut die Mikrowellen absorbiert, das kalte Gas aber fast gar nicht. Ich kann mir nicht vorstellen dass ich diese Idee als erster hatte, deswegen frage ich mal unter was fuer einer Bezeichnung ich da suchen muesste. -- [Only registered users see links. ] |
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#2
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| Carla Schneider wrote: Die Frage nehme ich zurueck, sobald das Plasma da ist wird es selbst die Mikrowellen absorbieren, und bei einem realen Triebwerk mit 100m bis 1000m Durchmesser wird die Plasmaschicht sicher mehrere Meter dick werden und alle eingestrahlte Leistung wird in Waerme umgewandelt. Das Problem wird sein, dass man das Triebwerk nicht durch die Mikrowellen zuenden koennen wird, evtl. koennte man die Zuendung mittels ionisierender Strahlung einleiten. Betrieben wuerde es uebrigends durch Mikrowellen die von Sendern auf der Erde dorthin gebuendelt werden, nachdem es auf andere Art und Weise erst mal 100km in die hoehe geschossen und dort entfaltet wurde. |
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#3
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#4
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| Kai-Martin Knaak wrote: Bei der Lichtmuehle ist des die Oberflaechentemperatur der Fluegel der Antrieb. Das waere fuer ein Raumschifftriebwerk viel zu wenig. Hier soll das Gas durch eine Mikrowellen-Gasentladung auf sehr hohe Temperaturen erhitzt werden , mindestens einige 10000K . -- [Only registered users see links. ] |
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#5
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| Man stelle sich einen sehr grossen Ballon vor gefuellt mit Wasserstoff von niedrigem Druck ( groessenordung 1mbar ) vor, der Einfachheit einmal als Kugel. Die optimale Form wird wohl anders aussehen, denn das eigentliche Raumschiff ist im Ballon aufgehaengt mit Seilen die innen an der Ballonhaut befestigt sind. In diesem Raumschiff ist auch der Treibstoff gespeichert mit dem das ausstroemende Gas ergaenzt wird so dass der Gasdruck gleich bleibt. Die Ballonkugel sei waagrecht am Aequator durchgeschnitten und durch ein ebenes Metallgitter nach unten abgeschlossen, wobei das Metallgitter auch an Seilen die von oben von der Ballonhaut kommen aufgehaengt sein muss, d.h. es ist eigentlich eine Halbkugel. Das Metallgitter koennte so konstruiert sein dass es bei Bestrahlung mit intensiver Mikrowellenstrahlung von unten zu Gasentladungen kommt, bei sehr niedrigem Gasdruck, die dann die eigentliche Entladung im ausstroemenden Gas unterhalb des Metallgitters zuenden kann. Merkwuerdig an dieser Konstruktion waere dass der Schub des Triebwerks eigentlich als Druck auf die Ballonhaut wirken wuerde und so das Raumschiff zieht. Frage: Befindet sich die Konstruktion in einem stabilen Gleichgewicht weil der Schub oberhalb des Schwerpunktes angreift, oder nicht, weil er unterhalb angreift und der Ballon nichts anderes ist als eine durch innendruck stabilisierte Rakete. -- [Only registered users see links. ] |
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#6
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| X-No-Archive: Yes begin quoting, Carla Schneider schrieb: Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich die Frage richtig verstanden habe, aber ich halte sie für sinnlos: Stell Dir eine "Rakete" (also etwas Längliches, Schwerpunkt in der Mitte) mit dem Triebwerk an der "Spitze" vor und, daß es einen Schubvektor hat, dessen Verlängerung nicht durch den Schwerpunkt geht, dann übt das Triebwerk natürlich die ganze Zeit über ein Drehmoment auf die Rakete aus - wo der Angriffspunkt der Kraft sitzt (vorne oder hinten), ist dafür doch egal. Gruß aus Bremen Ralf -- R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen: adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus |
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#7
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| Ralf Kusmierz wrote: Das waere doch eine typische Silvesterrakete, der lange Stock sorgt dafuer dass der Schwerpunkt unterhalb der Schubduese liegt. Geht der Schubvektor nicht durch den Schwerpunkt entsteht eine Rueckstellkraft die ein weiteres Kippen verhindert - zumindest in der Erdschwerkraft. -- [Only registered users see links. ] |
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#8
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#9
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| Lars Kecke wrote: So aehnlich, aber eine Entladung ohne Elektroden im Gegensatz zum Lichtbogen, und vor allem eine Entladung bei sehr niedrigem Druck, aber mit grosser Flaeche und ohne Expansionsduese. Die Mikrowellenleistung soll vom Boden aus auf das Triebwerk gebuendelt werden. Bei diesen Antrieben gibt es immer nur hohen Druck und kleine Flaeche und es scheint auch immer Gleichstrom zur Beschleunigung oder erhitzung verwendet zu werden. Interessant finde ich das hier: [Only registered users see links. ] Weil da die expansion ausserhalb des Raumschiffes in einer Duese aus Magnetfeld stattfindet. -- [Only registered users see links. ] |
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#10
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| On Sat, 27 Jan 2007 14:02:53 +0100, Carla Schneider <[Only registered users see links. ]> wrote: Hallo, man könnte es ein sehr ineffzientes Triebwerk nennen. ;-) Es nützt wenig ein Gas bei geringem Druck sehr heiß zu machen und dann einfach durch ein Metallgitter austreten zu lassen. Sehr heiß bedeutet zwar das die Gasatome bei der thermischen Bewegung sehr schnell sind, aber es ist eine ungerichtete Bewegung. Man lässt ja bei konventionellen Triebwerken auch nicht einfach den Düsenhals und die Düse an der Brennkammer weg. Solange da nicht auch dafür gesorgt wird das die schnellen Atome auch einigermassen parallel in eine Richtung austreten taugt das nichts. Bye |
| Tags |
| dieses , man , nennt , triebwerk , wie |
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