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#1
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| X-No-Archive: Yes begin Text Hallo, ich kriege was nicht heraus: Gegeben sei ein n-dimensionales Gasvolumen mit einer Teilchendichte von m zufällig gleichverteilten Punktteilchen im Volumenelement. Was ist die Verteilungsfunktion des Abstands eines Teilchens zu seinem nächsten Nachbarn und deren Erwartungswert? Ich habe leider überhaupt keine Ahnung, wie man das herleitet. Mal so als Ansatz: Innerhalb eines Kugelvolumens V_K mit einem Teilchen im Mitttelpunkt befinden sich durchschnittlich m*V_K weitere Teilchen. Ist jetzt der Radius der Kugel mit dem Volumen V_K = 1/m der Erwartungswert des Abstands eines Teilchens zu seinem nächsten Nachbarn? Und wie schließt man auf die Verteilungsfunktion? Der Zusammenhang zwischen Kugelradius r und Volumen V ist übrigens V(r, n) = r^n * Pi(n/2) / Gamma(1+n/2) . Damit wäre dann der Erwartungswert des Abstands zum nächsten Nachbarn r_ = [Gamma(1+n/2)/(m*Pi(n/2))]^(1/n) . Tabelle für m = 1: n | r_ ----+---------- 1 | 0,500000 2 | 0,564189 3 | 0,620350 4 | 0,670937 5 | 0,717365 6 | 0,760530 7 | 0,801050 8 | 0,839366 9 | 0,875808 10 | 0,910632 11 | 0,944040 12 | 0,976193 13 | 1,007227 14 | 1,037252 15 | 1,066361 16 | 1,094636 17 | 1,122146 18 | 1,148949 19 | 1,175098 20 | 1,200641 Gruß aus Bremen Ralf -- R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen: adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus |
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#2
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| X-No-Archive: Yes begin quoting, Ralf Kusmierz schrieb: Ist das irgendwie zu trivial, oder macht Trolle mästen einfach mehr Spaß? Was mir dazu noch eingefallen ist: Wenn der Behälter das Volumen V hat, M Teilchen enthält und man ein kleines Teilvolumen v betrachtet, dann ist die Wahrscheinlichkeit, daß sich genau k weitere Teilchen in dem Teilvolumen befinden, in dem eines enthalten ist, p(k) = (M-1 über k) * (v/V)^k * (1 - v/V)^(M-k-1) Daraus und aus o. a. Wahrscheinlichkeit müßte man durch Ableiten nach r eigentlich die gesuchte Verteilungsfunktion bestimmen können - habe ich zufällig einfach bloß Tomaten auf den Augen? Ich sehe es nämlich nicht. Gruß aus Bremen Ralf -- R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen: adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus |
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#3
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| Ralf Kusmierz schrieb: Ich bin ja hier nicht gerade für die Kompetenz zuständig, aber für mich sieht das alles andere als trivial aus. Hängt das nicht vom Gas ab, wie weit bei einer bestimmten Temperatur die Gasteilchen von ihrer mittleren Position abweichen, das ist vermutlich auch nichtlinear. Die Anordnung und die Abstände der Atome/Moleküle hängen wohl ua von der Beschaffenheit der Elektronenhülle ab? Mit googeln nichts gefunden? Jens (hab evtll die Frage auch nicht richtig verstanden) |
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#4
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| X-No-Archive: Yes begin quoting, Jens Dierks schrieb: Gasteilchen haben keine "mittlere Position", die sind einfach zufällig da, wo sie gerade sind. Die "mittlere Dichte" ist auch nur ein Zufallsprodukt: Nichts spricht dagegen, daß sich das gesamte Gas mal links unten im vierunddreißigsten Kubikmikrometer befindet - daß es das kurz darauf dann nicht mehr tut, ist ebenfalls reine Statistik. Zu n-dimensionalen Gasen? Ich habe nicht einmal gesucht. Die Frage war eine rein mathematische und ist von den realen Eigenschaften freier Moleküle völlig unabhängig. Gruß aus Bremen Ralf -- R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen: adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus |
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#5
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| Ralf Kusmierz begin: Ja, es ist so schön, alles zu wissen, und wenn du noch aufmerksam genug und lange konzentriert genug hinschaust, dann spricht auch nichts dagegen, daß der Mond kurz mal würfelförmig aussieht... -- |
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#6
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| "Ralf Kusmierz": Mir ist's einfach zu kompliziert. Ist ja schon im eindimensionalen Fall nicht so einfach: Wenn der Erwartungswert des Abstandes zu Nachbarn eines Punktes bekannt ist, heisst das ja nicht, daß man damit auch den Erwartungswert des Miniumums der Abstände beider Nachbarn kennt. Wie das mehrdimensional funktionieren kann, sehe ich natürlich erst recht nicht. Nein. Das ist erstmal das Volumen, in dem sich wahrscheinlich ein Teilchen befindet. Im doppelten Volumen sind dann wahrscheinlich sowohl das Teilchen, von dem Du ausgehst, als auch ein weiteres. Eine Aussage über den nächsten Nachbarn sehe ich darin allerdings auch nicht. Nö, glaub' ich nicht. Du willst doch den Erwartungswert für den Radius, in dem sich sicher genau ein weiteres Teil befindet, oder? Gruss Jan Bruns |
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#7
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| Moin, Ralf Kusmierz schrub: Wie ist denn das im Eindimensionalen? Angenommen die Gasdichte wäre 1, also im Durchschnitt pro Längeneinheit 1 Teilchen. Eindimensional vereinfacht die Sache ja, weil man die Teilchen auf einem Strahl sortiert hat. Ich kann also fragen: Wie weit ist im Durchschnitt der rechte Nachbar entfernt. Denn es gibt immer einen rechten und einen linken Nachbarn. Gehe ich recht in der Annahme (ist vollkommen aus dem Bauch heraus), dass die Wahrscheinlichkeitsdichte dafür, dass sich der Rechte Nachbar im Abstand x befindet exp(-x) beträgt (Normierung und Skalierung nach Bedarf)? Jedenfalls falls man das gelöst hat, stellt sich die Frage nach dem dichtesten Nachbar. Der dichteste unterscheidet nicht, ob er der linke oder rechte Nachbar ist. Der nächste Nachbar ist weiter als a weg, wenn der linke Nachbar weiter als a weg ist _und_ der rechte ebenfalls. Bei _und_ denke ich an ein Produkt. Also sollte die Funktion für den dichtesten Nachbar sowas wie das Quadrat der Funktion für den rechten Nachbar sein. Demnach - weitergesponnen - hat also der dichteste Nachbar eine Entfernung, die einer Wahrscheinlichkeitsdichtefunktion von (exp(-x))^2 entspricht. Ahnung habe ich auch nicht, aber eine interessante Frage. CU Rollo |
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#8
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| Ralf Kusmierz schrieb: Die Verteilungsdichte für N Teilchen der Masse m im Volumen V bei Temperatur T ist bekanntlich klassisch unabhängig von der Geschwindigkeit Pr[X_1\in dV_1 & .... & X_n \in dV_n] = Exp(sum_(1<=i<k<=N) V(x_i-x_k)/(2 m k T)) dV_1.. dV_n/ int_V .. int_V Exp(sum_ik V_ik(x_i-x_k)/(2 m k T)) dV_1.. dV_n Für freie Teichen V=0 also einfach das Produkt der Gleichverteilungen. Die Zweipunktverteilung ist das Integral über dV_2...dV_n. Umrechung auf Relativ- und Schwerpunktskoordinaten sollte für freie Teilchen im Bereich des Möglichen liegen, wenn man sich auf Punkte fern vom Rand beschränkt oder gleich ein unbeschränktes System konstanter Dichte betrachtet. -- Roland Franzius |
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#9
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| X-No-Archive: Yes begin quoting, Roland Franzius schrieb: Falls das eine Lösung meiner Aufgabe sein soll, kann ich das zumindest nicht erkennen. Gruß aus Bremen Ralf -- R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen: adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus |
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#10
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| Ralf Kusmierz wrote: Ich bin nicht der Theoretiker und meine Thermodynamik Vorlesungen die ich mal gehört habe liegen auch schon einige Jahre zurück. Da nun wirklich wenig Resonanz vorhanden ist werfe ich mal die folgende Gedankenskizze ungeprüft in die Runde. Ein n-Dimensionales ideales Gas wird von der Geschwindigkeitsverteilung der Maxwell-Boltzmann Statistik folgen. Die mittlere freie Weglänge hängt von der mittleren Energie bzw. Geschwindigkeit ab. Sie sollte auch mit dem mittleren Abstand korrelieren. Dan man, siehe oben, die Geschwindigkeitsverteilung kennt kann man um die mittlere Geschwindigkeit variieren und die Änderungen in den Wahrscheinlichkeitswerten angeben. Diese Ergebnisse lassen sich durch Umrechnung auf Erwartungswerte für bestimmte Abstandsintervalle abbilden. Zum prüfen und durchrechnen habe ich im Augenblick leider keine Zeit. Ich würde versuchen auf die Grundformeln der kinetischen Gasttheorie zurück zu greifen und diese mit der Maxwell-Boltzmann Statistik zu verknüpfen. MFG Stefan |
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| abstand , gasteilchen , von |
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