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#11
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| holger wrote: "Grad" was? Grad Celsius, Grad Farhrenheit, Grad Winkel? ;-) °C schreibt sich auch kürzer, BTW. Gruss Holger Die entscheidende Temperatur ist die sog. Curie-Temperatur, deren Überschreiten einen sofortigen Verlust der magnetischen Eigenschaften bewirkt. Zu Deiner Beruhigung: Bei den meisten ferromagnetischen Stoffen liegt die Curie-Temperatur Jenseits von 500K, also über 227°C. Ich denke nicht, dass diese Temperatur erreicht wird. Was die Lebensdauer angeht: In Festplatten werden als Feldmagnete für die Galvanometer, auf denen die Schreib-Leseköpfe sitzen NdFeB-Magnete verwendet, die temperaturempfindlicher als der übliche Türstoppermagnet sind. Ich habe hier alte, mittlerweile defekte Festplatten, die 10 Jahre im Dauereinsatz waren und die an einem Lagerschaden gestorben sind. Die mittlere Betriebstemperatur dürfte so bei 45°C gelegen haben, und das über 10 Jahre lang. Naja, jedenfalls sind die Feldmagnete noch genauso gut wie am ersten Tag und ich bin die ganze Zeit am überlegen, was ich damit Sinnvolles anstellen könnte, ausser den Üblichen Physikerspielereien. Zum Bauen eines Levitrons eignen sie sich aufgrund des inhomogenen Felds leider nicht. Wolfgang Draxinger -- |
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#12
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| Wolfgang Draxinger <[Only registered users see links. ]> wrote: Bei mir im Einsatz: Klebehaken für Topflappen drauf und das ganze an den Kühlschrank. Mit den Dingern kann man auch mal eine dünnere Zeitung oder einen Monatskalender an Eisenplatten klemmen. Nur für einzelne Zettel sind sie ungeeignet. Man kriegt sie so schwer wieder ab... -- Gruß, Raimund Mein Pfotoalbum <http://www.raimund.in-berlin.de> Mail ohne Anhang an <Reply-To:> wird gelesen. Im Impressum der Homepage findet sich immer eine länger gültige Adresse. |
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#13
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| Wolfgang Draxinger wrote: Ein Freund von mir hatte einen netten NdFeB-Magneten, den er auf dem Bau in einem Holzgehäuse am Gürtel tragen und damit bequem Nägel und Schrauben bereit halten konnte. Im Winter wurde die Kiste nass und er hat sie zum Trocknen an einen Holzofen gehängt. Anschließend konnte der Magnet Nägel nur noch mit Mühe halten. Mit Hausmitteln wieder aufmagnetisieren ist leider nicht so leicht möglich. Kennt jemand einen Betrieb, der sowas als Service anbietet? ---<(kaimartin)>--- -- Kai-Martin Knaak [Only registered users see links. ] [Only registered users see links. ] |
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#14
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| Wolfgang Draxinger schrieb: NdFeB-Magnete verlieren ihre magnetischen Eigenschaften schon bei etwas über 80 Grad Celsius. Da reicht kochendes Wasser oder eine entsprechend heiße Metallfläche aus um sie zu töten. gruß stephan -- "You can't go around building a better world for people. Only people can build a better world for people. Otherwise it's just a cage." -- (Terry Pratchett, Witches Abroad) |
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#15
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| Kai-Martin <[Only registered users see links. ]> writes: AFAIR werden die durch Sintern in einem Magnetfeld hergestellt (man stelle sich einen Keramikofen im MRT vor). Nachträglich sehe ich nicht viel Hoffnung. Ralf -- GS d->? s:++>+++ a+ C++++ UL+++ UH++ P++ L++ E+++ W- N++ o-- K- w--- !O M- V- PS+>++ PE Y+>++ PGP+ !t !5 !X !R !tv b+++ DI+++ D? G+ e++++ h+ r? y? |
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#16
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| Stephan Feinen wrote: Die Zahl stand in der Wikipedia, muss also nicht wirklich korrekt sein. Andererseits wären Festplattenhersteller schön blöd, wenn deren Magnete nicht auch mal 100°C abkönnten. Nicht das Festplatten das besönders mögen, aber wenn so ein Teil auf vollen Touren ackert und der Kopf in einem Affenzahn durch die Gegend saust ist es nicht unwahrscheinlich, dass zumindest im Galvanometer kurzzeitig diese Temperatur erreicht wird. Ausserdem: Es gibt auch andere Seltenerdmagnet-Materialien als NdFeB (das sind dann die, die für Magnete mit noch mehr "Power" verwendet werden). Wolfgang Draxinger -- |
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#17
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| Wolfgang Draxinger wrote: Die Festplatten Magneten, von denen die Rede war, erzeugen ein B-Feld für den Antrieb des Lesearms. Der Arm funktioniert wie der Zeiger eines altmodischen analogen Voltmeters --- Eine Spule im senkrechten Magnetfeld. IMHO enthält der Kopf gerade keinen Permanentmagneten, denn das wäre ein prima Löschkopf. Im Lesekopf sitzt eine Spule mit einem Joch, das ein besonders hohes magnetisches Moment hat. Hmm. Für die Atomfalle (MOT), bei der ich Labor-Nachbar war, wurde NdFeB eingesetzt. Da brauchte man möglichst hohe Feldstärken bei hoher Remanenz. Hast Du einen Link mit Vergleichswerten? ---<(kaimartin)>--- -- Kai-Martin Knaak [Only registered users see links. ] [Only registered users see links. ] |
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#18
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| Ralf Muschall wrote: Da mag es unterschiedliche Techniken geben. Die MOT-Magneten die ich schon im anderen Posting erwähnt habe, wurden in moderatem B-Feld gesintert und erst nachträglich bei einem anderen Betrieb bei Raumtemperatur auf die endgültige Feldstärke aufmagnetisiert. Der Doktorand, der die guten Stücke begleitet hatte, hat hinterher von einem beeindruckenden Schlag erzählt, wenn das Magnetisierungsfeld durch Entladung von Kondensatoren aufgebaut wurde. Die Rohlinge waren zwar auch schon gut magnetisch aber nur so wie man es auch von Ferrit-Magneten erwarten würde. ---<(kaimartin)>--- -- Kai-Martin Knaak [Only registered users see links. ] [Only registered users see links. ] |
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#20
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| Kai-Martin wrote: Und jetzt lies bitte meinen Post nochmal: Ich schrieb davon, dass die Magnete als Feldmagnete für das Galvanometer dienen, das die Köpfe bewegt. Dann schlage man noch die Begriffe Feldmagnet und Galvanometer nach. Ich hab nichts anderes geschrieben. Ich wüsste nicht, wie man aus meinem Post schließen kann, dass die Magnete über die Platten bewegt würden. Das wäre nicht gerade zu empfehlen, nicht nur wegen den Nutzdaten, sondern auch wegen der Servospur, die dann auch flöten ginge. Wolfgang Draxinger -- |
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