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#1
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| Hallo zusammen! Kann man eigentlich jede beliebige Veröffentlichung aus den (sagen wir) vergangenen drei Jahren aus einer der größeren physikalischen Fachzeitschriften im Internet lesen? Wenn ja, wie geht das? Derar- tige Hinweise werden uns in Vorlesungen nie gegeben. Vielen Dank im voraus an alle! Herzliche Grüße Thomas |
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| Thomas Heintke wrote: Wie schon gesagt sind die Online-Zugänge der Journals kostenpflichtig (für private Nutzung praktisch unbezahlbar), aber wenn Du an einer Uni arbeitest (oder via "Vitamin B" dort Netzzugang hast), kannst Du auf alle Papers zugreifen, deren Journals die Uni für den entsprechenden Zeitraum abonniert hat. Zudem sind viele Papers auch auf arXiv veröffentlicht (Link wurde gepostet). Wenn Du ein bestimmtes Paper oder Artikel zu bestimmten Themen suchst, empfehle ich den Abstract-Service NASA ADS [Only registered users see links. ] oder [Only registered users see links. ] (Mirror-Seiten). Dort werden häufig auch Links zu arXiv-Artikeln angegeben. Es kommt auch vor, dass es eine arXiv-Version gibt, ohne dass dies auf ADS vermerkt ist; es lohnt sich also generell, auch auf arXiv zu suchen. Die Suchmaske auf ADS ist aber angenehmer und vielseitiger, daher suche ich da meistens zuerst. Manche Journals lassen arXiv-Preprints leider nicht zu, AFAIK sind das alle renommierten Journals wie Nature oder Science, die aus wissenschaftlicher Sicht aber auch eher uninteressant sind. Sie haben zwar einen großen "impact factor", d.h. wer es schafft, da zu publizieren, dem sind Ruhm, Geld, Ehre, Sex & schnelle Autos sicher (ok, etwas übertrieben für Fachkollegen wirklich brauchbar zu sein. Im Grunde reine Werbemagazine ;-). Aber die klassischen Fachmagazine (in der Astronomie/-physik etwa A&A, ApJ, MNRAS usw.) erlauben das meistens, und die meisten Autoren schicken es dann auch zu arXiv, weil sie ja daran interessiert sind, dass möglichst alle es lesen können. -- Gruß, Ingo |
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#5
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| > Wie schon gesagt sind die Online-Zugänge der Journals kostenpflichtig Es stimmt zwar meistens, dass Fachzeitschriften viel Geld kosten, aber es gibt auch Ausnahmen. Und gluecklicherweise sind das auch noch renommierte Ausnahmen. Wenn man Mitglied der Amerikanischen Physikalischen Gesellschaft (APS) ist, bekommt man einen online-Zugang fuer (einen) Phyical Review (Teilband = A,B,C,D,E, oder Letters) fuer $35 pro Jahr ([Only registered users see links. ]). Die Mitgliedschaft ist auch nicht so teuer und man bekommt dann auch noch ein Physics Today Abo dazu. Finde ich eher fair Ein kostenloser Unizugang ist natuerlich besser und ich wuerde auch nicht generell zu einem eigenen Phys. Rev. Abo raten, dafuer sind die Artikel dann doch fast immer zu speziell, aber zumindest die Preise finde ich schon vorbildhaft. Arxiv ist wirklich klasse, allerdings leider auch auch thematisch manchmal eingeschraenkt und etwas theorielastig. Ist aber der beste Tipp, wenn man sich fuer ein Gebiet interessiert, auf dem das Arxiv kanonisch ist. Oder zum reinschnuppern. Waehrend an dem Hochglanz-Bildzeitungsimage von Science und Nature schon was dran ist, stimmt das mit dem zu knappen Inhalt aber noch mehr fuer die Mehrzahl der anderen Zeitschriften. Solange es keine Review-Zeitschrift ist (wie Rev. Mod. Phys.). Die Impact Faktoren kommen IMHO vom Biomedizin-Teil von Science und Nature, nicht von der Physik. Wenn man sich mal die Impact-Faktoren der biomedizinischen Zeitschriften anschaut, haben die durchgehend viel hoehere Werte als die Physik. Chris |
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#6
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| > Wie schon gesagt sind die Online-Zugänge der Journals kostenpflichtig Es stimmt zwar meistens, dass Fachzeitschriften viel Geld kosten, aber es gibt auch Ausnahmen. Und gluecklicherweise sind das auch noch renommierte Ausnahmen. Wenn man Mitglied der Amerikanischen Physikalischen Gesellschaft (APS) ist, bekommt man einen online-Zugang fuer (einen) Phyical Review (Teilband = A,B,C,D,E, oder Letters) fuer $35 pro Jahr ([Only registered users see links. ]). Die Mitgliedschaft ist auch nicht so teuer und man bekommt dann auch noch ein Physics Today Abo dazu. Finde ich eher fair Ein kostenloser Unizugang ist natuerlich besser und ich wuerde auch nicht generell zu einem eigenen Phys. Rev. Abo raten, dafuer sind die Artikel dann doch fast immer zu speziell, aber zumindest die Preise finde ich schon vorbildhaft. Wenn man es speziell in dem Gebiet mag, eine CD-Version des Journal of Vacuum Science and Technology bekommt man umsonst mit einer Mitgliedschaft in der AVS ([Only registered users see links. ]). Bei der ECS (Electrochemical Society, ist auch in der Halbleiterelektronik aktiv) ists aehnlich. Bei der MRS bekommt man das MRS Bulletin und natuerlich bei der DPG das Physik Journal (die ehem. Physikalischen Blaetter). Ist alles nicht umsonst, aber recht guenstig. Arxiv ist wirklich klasse, allerdings leider auch auch thematisch manchmal eingeschraenkt und etwas theorielastig. Ist aber der beste Tipp, wenn man sich fuer ein Gebiet interessiert, auf dem das Arxiv kanonisch ist. Oder zum reinschnuppern. Waehrend an dem Hochglanz-Bildzeitungsimage von Science und Nature schon was dran ist, stimmt das mit dem zu knappen Inhalt aber noch mehr fuer die Mehrzahl der anderen Zeitschriften. Solange es keine Review-Zeitschrift ist (wie Rev. Mod. Phys.). Die Impact Faktoren kommen IMHO vom Biomedizin-Teil von Science und Nature, nicht von der Physik. Wenn man sich mal die Impact-Faktoren der biomedizinischen Zeitschriften anschaut, haben die durchgehend viel hoehere Werte als die Physik. Chris PS: Die Mitgliedschaft in der APS hat noch einen weiteren Vorteil. Man bekommt damit das Recht, einen Vortrag (15 min) zu einem beliebiegen Thema auf einm APS Meeting zu halten. Man kommt im schlechtesten Fall in die Sitzung mit den looney talks, aber wenn man die Kosten nicht scheut, kann man einen Vortrag auf einer Tagung halten, auf der auch einen Menge Nobelpreistraeger anwesend sind (allerdings vermutlich nicht in den Vortraegen). |
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#7
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| > Kann man eigentlich jede beliebige Veröffentlichung aus den (sagen Wie das geht: An einen Rechner in der Bib gehen, Webseite der Zeitschrift aufrufen, pdf anschauen, abspeichern, ausdrucken, etc. Alternativ: An einem Arbeitsrechner in einem Institut gehen, der ueber die IP-Adresse von der Zeitschrift als Abonnent erkannt wird. Fuer den Rest, s.o. Manchmal braucht man einen Login-Namen und ein Passwort, ist aber eher selten. Inzwischen ist praktisch alles online, allerdings nicht alle vergangenen Jahrgaenge aller Zeitschriften (aber immer mehr und inzwischen das meiste von Belang). Die letzten drei Jahre sind aber praktisch immer online. Chris |
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#8
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| Chris Bakayaro wrote: Noch eine Alternative: Vielleicht bietet die Uni auch von zuhause Zugang ins eigene Netz, per VPN z.B. Das geht bei uns zumindest so. Beim Rechenzentrum kann man einen VPN-Client runterladen, da gibt man dann E-Mailadresse und Passwort ein (erhält man als Student bei der Immatrikulation) und schon klappt das mit den Onlinemagazinen. Peter |
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| lesen , online , papers |
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