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  #1  
Old 07-31-2006, 04:54 PM
Thomas Heintke
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Hallo zusammen!

Kann man eigentlich jede beliebige Veröffentlichung aus den (sagen
wir) vergangenen drei Jahren aus einer der größeren physikalischen
Fachzeitschriften im Internet lesen? Wenn ja, wie geht das? Derar-
tige Hinweise werden uns in Vorlesungen nie gegeben.

Vielen Dank im voraus an alle!

Herzliche Grüße
Thomas
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  #2  
Old 07-31-2006, 05:05 PM
Arnold Neumaier
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Thomas Heintke wrote:

Wenn die entsprechende Uni ein Abbonement hat, ja; in der Uni-Bibliothek
erfragen.


Viel Online-Literatur findet man, indem man Autoren und/oder Titel in
[Only registered users see links. ] eintippt...


Arnold Neumaier
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  #3  
Old 07-31-2006, 05:58 PM
Peter Reiter
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neuerdings gibt es auch einen Trend, dass Artikel, die sonst nur in den
Journals veröffentlicht werden, auch noch auf arxiv veröffentlicht werden.
[Only registered users see links. ]



"Thomas Heintke" <[Only registered users see links. ]> wrote in message
news:[Only registered users see links. ]...


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  #4  
Old 07-31-2006, 06:32 PM
Ingo Thies
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Thomas Heintke wrote:


Wie schon gesagt sind die Online-Zugänge der Journals kostenpflichtig
(für private Nutzung praktisch unbezahlbar), aber wenn Du an einer Uni
arbeitest (oder via "Vitamin B" dort Netzzugang hast), kannst Du auf
alle Papers zugreifen, deren Journals die Uni für den entsprechenden
Zeitraum abonniert hat.

Zudem sind viele Papers auch auf arXiv veröffentlicht (Link wurde
gepostet). Wenn Du ein bestimmtes Paper oder Artikel zu bestimmten
Themen suchst, empfehle ich den Abstract-Service NASA ADS

[Only registered users see links. ]

oder

[Only registered users see links. ]

(Mirror-Seiten).
Dort werden häufig auch Links zu arXiv-Artikeln angegeben. Es kommt auch
vor, dass es eine arXiv-Version gibt, ohne dass dies auf ADS vermerkt
ist; es lohnt sich also generell, auch auf arXiv zu suchen. Die
Suchmaske auf ADS ist aber angenehmer und vielseitiger, daher suche ich
da meistens zuerst.

Manche Journals lassen arXiv-Preprints leider nicht zu, AFAIK sind das
alle renommierten Journals wie Nature oder Science, die aus
wissenschaftlicher Sicht aber auch eher uninteressant sind. Sie haben
zwar einen großen "impact factor", d.h. wer es schafft, da zu
publizieren, dem sind Ruhm, Geld, Ehre, Sex & schnelle Autos sicher (ok,
etwas übertrieben ), aber der Inhalt ist meistens viel zu knapp, um
für Fachkollegen wirklich brauchbar zu sein. Im Grunde reine
Werbemagazine ;-). Aber die klassischen Fachmagazine (in der
Astronomie/-physik etwa A&A, ApJ, MNRAS usw.) erlauben das meistens, und
die meisten Autoren schicken es dann auch zu arXiv, weil sie ja daran
interessiert sind, dass möglichst alle es lesen können.

--
Gruß,
Ingo
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  #5  
Old 07-31-2006, 07:31 PM
Chris Bakayaro
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> Wie schon gesagt sind die Online-Zugänge der Journals kostenpflichtig

Es stimmt zwar meistens, dass Fachzeitschriften viel Geld kosten, aber
es gibt auch Ausnahmen. Und gluecklicherweise sind das auch noch
renommierte Ausnahmen. Wenn man Mitglied der Amerikanischen
Physikalischen Gesellschaft (APS) ist, bekommt man einen online-Zugang
fuer (einen) Phyical Review (Teilband = A,B,C,D,E, oder Letters) fuer
$35 pro Jahr ([Only registered users see links. ]). Die
Mitgliedschaft ist auch nicht so teuer und man bekommt dann auch noch
ein Physics Today Abo dazu. Finde ich eher fair

Ein kostenloser Unizugang ist natuerlich besser und ich wuerde auch
nicht generell zu einem eigenen Phys. Rev. Abo raten, dafuer sind die
Artikel dann doch fast immer zu speziell, aber zumindest die Preise
finde ich schon vorbildhaft.


Arxiv ist wirklich klasse, allerdings leider auch auch thematisch
manchmal eingeschraenkt und etwas theorielastig. Ist aber der beste
Tipp, wenn man sich fuer ein Gebiet interessiert, auf dem das Arxiv
kanonisch ist. Oder zum reinschnuppern.


Waehrend an dem Hochglanz-Bildzeitungsimage von Science und Nature
schon was dran ist, stimmt das mit dem zu knappen Inhalt aber noch mehr
fuer die Mehrzahl der anderen Zeitschriften. Solange es keine
Review-Zeitschrift ist (wie Rev. Mod. Phys.). Die Impact Faktoren
kommen IMHO vom Biomedizin-Teil von Science und Nature, nicht von der
Physik. Wenn man sich mal die Impact-Faktoren der biomedizinischen
Zeitschriften anschaut, haben die durchgehend viel hoehere Werte als
die Physik.

Chris

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  #6  
Old 07-31-2006, 07:42 PM
Chris Bakayaro
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> Wie schon gesagt sind die Online-Zugänge der Journals kostenpflichtig

Es stimmt zwar meistens, dass Fachzeitschriften viel Geld kosten, aber
es gibt auch Ausnahmen. Und gluecklicherweise sind das auch noch
renommierte Ausnahmen. Wenn man Mitglied der Amerikanischen
Physikalischen Gesellschaft (APS) ist, bekommt man einen online-Zugang
fuer (einen) Phyical Review (Teilband = A,B,C,D,E, oder Letters) fuer
$35 pro Jahr ([Only registered users see links. ]). Die
Mitgliedschaft ist auch nicht so teuer und man bekommt dann auch noch
ein Physics Today Abo dazu. Finde ich eher fair

Ein kostenloser Unizugang ist natuerlich besser und ich wuerde auch
nicht generell zu einem eigenen Phys. Rev. Abo raten, dafuer sind die
Artikel dann doch fast immer zu speziell, aber zumindest die Preise
finde ich schon vorbildhaft.

Wenn man es speziell in dem Gebiet mag, eine CD-Version des Journal of
Vacuum Science and Technology bekommt man umsonst mit einer
Mitgliedschaft in der AVS ([Only registered users see links. ]). Bei der ECS (Electrochemical
Society, ist auch in der Halbleiterelektronik aktiv) ists aehnlich.
Bei der MRS bekommt man das MRS Bulletin und natuerlich bei der DPG das
Physik Journal (die ehem. Physikalischen Blaetter). Ist alles nicht
umsonst, aber recht guenstig.


Arxiv ist wirklich klasse, allerdings leider auch auch thematisch
manchmal eingeschraenkt und etwas theorielastig. Ist aber der beste
Tipp, wenn man sich fuer ein Gebiet interessiert, auf dem das Arxiv
kanonisch ist. Oder zum reinschnuppern.


Waehrend an dem Hochglanz-Bildzeitungsimage von Science und Nature
schon was dran ist, stimmt das mit dem zu knappen Inhalt aber noch mehr
fuer die Mehrzahl der anderen Zeitschriften. Solange es keine
Review-Zeitschrift ist (wie Rev. Mod. Phys.). Die Impact Faktoren
kommen IMHO vom Biomedizin-Teil von Science und Nature, nicht von der
Physik. Wenn man sich mal die Impact-Faktoren der biomedizinischen
Zeitschriften anschaut, haben die durchgehend viel hoehere Werte als
die Physik.

Chris

PS: Die Mitgliedschaft in der APS hat noch einen weiteren Vorteil. Man
bekommt damit das Recht, einen Vortrag (15 min) zu einem beliebiegen
Thema auf einm APS Meeting zu halten. Man kommt im schlechtesten Fall
in die Sitzung mit den looney talks, aber wenn man die Kosten nicht
scheut, kann man einen Vortrag auf einer Tagung halten, auf der auch
einen Menge Nobelpreistraeger anwesend sind (allerdings vermutlich
nicht in den Vortraegen).

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  #7  
Old 07-31-2006, 07:47 PM
Chris Bakayaro
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> Kann man eigentlich jede beliebige Veröffentlichung aus den (sagen

Wie das geht: An einen Rechner in der Bib gehen, Webseite der
Zeitschrift aufrufen, pdf anschauen, abspeichern, ausdrucken, etc.

Alternativ: An einem Arbeitsrechner in einem Institut gehen, der ueber
die IP-Adresse von der Zeitschrift als Abonnent erkannt wird. Fuer den
Rest, s.o. Manchmal braucht man einen Login-Namen und ein Passwort, ist
aber eher selten.

Inzwischen ist praktisch alles online, allerdings nicht alle
vergangenen Jahrgaenge aller Zeitschriften (aber immer mehr und
inzwischen das meiste von Belang). Die letzten drei Jahre sind aber
praktisch immer online.

Chris

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  #8  
Old 08-02-2006, 02:19 PM
Peter Winkmann
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Chris Bakayaro wrote:

Noch eine Alternative: Vielleicht bietet die Uni auch von zuhause Zugang
ins eigene Netz, per VPN z.B. Das geht bei uns zumindest so. Beim
Rechenzentrum kann man einen VPN-Client runterladen, da gibt man dann
E-Mailadresse und Passwort ein (erhält man als Student bei der
Immatrikulation) und schon klappt das mit den Onlinemagazinen.

Peter
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lesen , online , papers


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