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#1
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| Moin moin, wenn wir auf einem Lichtstrahl reisen könnten, dann würden wir ja mit der maximalen Geschwindigkeit reisen, die möglich ist: der Lichtgeschwindigkeit. Würde sich also jemand auf den Strahl einer Taschenlampe "setzen", so würden wir ihn ja nicht mehr sehen, wenn wir diese einschalten, da er ja in dem Moment "weg" ist und so schnell wie das Licht, oder? Nehmen wir jetzt an, ich stehe zwischen zwei Taschenlampen- jede in die gegenüberliegende Richtung gerichtet- auf jedem Lichtstrahl jeweils einer, der auf dem Lichtstrahl reist. So würde ich beide nicht sehen, wenn ich die Taschenlampe einschalte- die beiden sich selbst auch nicht, da sich beide mir der Lichtgeschwindigkeit von mir entfernen. Da beide sich aber mit Lichtgeschwindigkeit von _mir_ entfernen, so müßten sie beide sich _voneinander_ ja mit der doppelten Lichtgeschwindigkeit entfernen, oder? (hab das gedanklich mit zwei Autos und einem Faden nachgespielt, wo es auf die Zeit ankommt, wie lange der ganze Faden abgewickelt wird, wenn ein Fahrzeug von mir in der Mitte wegfährt und wie lange der Faden braucht, um ausgerollt zu werden, wenn er nicht von mir, sondern vom anderen Fahrzeug, in die andere Richtung fahrend, festgehalten wird) Wo liegt der Gedankenfehler, dass ich nun auf die doppelte Lichtgeschwindigkeit komme? -- Gruss Sebastian |
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#2
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| Sebastian Karkus schrieb: So ist es. Da ist kein Gedankenfehler. Es wäre allerdings ein Fehler, wenn Du annehmen würdest, daß sich hier irgend etwas mit doppelter Lichtgeschwindigkeit bewegt. Was Du ausgerechnet hast, ist keine Geschwindigkeit, sondern eine Geschwindigkeitsdifferenz und die kann ohne weiteres doppelt so groß sein wie die Lichtgeschwindigkeit. |
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#3
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| Sebastian Karkus <[Only registered users see links. ]> wrote: Nein. Denn "wir" sind alle massebehaftet, und daher koennen ist Lichtgeschwindigkeit fuer uns keine Geschwindigkeit, die moeglich ist. Ex falso quod libet. In der Annahme, dass man von einem mit Lichtgeschwindigkeit bewegten Ding aus Geschwindigkeiten anderer Dinge ueberhaupt messen kann. -- Hans-Bernhard Broeker ([Only registered users see links. ]-aachen.de) Even if all the snow were burnt, ashes would remain. |
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#4
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| Sebastian Karkus <[Only registered users see links. ]> wrote: Nein. Denn "wir" sind alle massebehaftet, und daher ist Lichtgeschwindigkeit fuer uns keine Geschwindigkeit, die moeglich ist. Ex falso quod libet. In der Annahme, dass man von einem mit Lichtgeschwindigkeit bewegten Ding aus Geschwindigkeiten anderer Dinge ueberhaupt messen kann. -- Hans-Bernhard Broeker ([Only registered users see links. ]-aachen.de) Even if all the snow were burnt, ashes would remain. |
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#5
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| Hans-Bernhard Broeker schrieb: Solche Art von "Argument" zerstört nur, sei es aus anderen Gründen zutreffend oder nicht. Nicht zuletzt wegen der "Art von Begründungen" hat sich der schlaue Jesus erst gar nicht über seinen Vater geäußert. Bitte nicht antworten, das war ein Single-Way-Statement Grus |
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#6
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| MrStupid wrote: Kann man diesen zweifellos interessanten Gedanken auch dahingehend uminterpretieren, dass die Relativgeschwindigkeit V zwischen einer herannahenden Lichtfront un einem dagegen bewegten Beobachter V = c + u ist? Solches würde nämlich den gordischen Knoten lösen helfen, den das Postulat von der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit in einigen Köpfen geschaffen hat. Halten wir fest: Konstant ist die Geschwindigkeit einer Lichtwelle unabhängig von der Bewegung ihrer Quelle. Konstant ist die Lichtgeschwindigkeit als reale Messgrösse in sämtlichen Inertialsystemen. Relative Geschwindigkeiten, die die Lichtgeschwindigkeit im Sinne einer Rechengrösse V überschreiten, sind zwar denkbar, aber infolge der physikalischen Bedeutung der Lorentztransformation als solche nicht messbar. Denn verifizierbar ist immer nur die C-Konstanz. Kann ich das so ausdrücken ohne von Herrn Clade als "Troll" betitelt zu werden? mfg, H.P. |
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#7
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| Henri Paul schrieb: Ja - solange man nicht vergißt, daß das die Relativgeschwindigkeit zwischen der herannahenden Lichtfront und dem dagegen bewegten Beobachter ist und nicht etwa die Geschwindigkeit der Lichtfront im Ruhesystem des Beobachters. Das kommt auf den Knoten an. Korrekt. Korrekt. Das kann ich Dir erst beantworten, wenn ich weiß, was Du damit meinst. |
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#8
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| Henri Paul schrieberte: Der Knoten aus Gordau oder der vom Erfinder Gordon ist flexibel und kann wahrscheinlich nicht passend zugeordnet werden. Vergiß die Quelle: die ist das was eins aus der Brust von Mutter Natur ist - damit ist der Welt nicht besonders intelligent gedient << Na klar doch, jeder darf seine physikalische Idee im Rahmen der hiesigen Verfassungsfestigkeit gern äußern. Also laß dich nicht hinterm Ohr hauen wegen was auch immer... Cya Later Allligator (provided your doin) Wait a While, Croxodile Greets, Kisses and Regards della Art -- |
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#9
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| Hallo, am 05.08.2005 hast du, Henri Paul, geschrieben: Das konnte ich noch verstehen :-) Die Formel ist einem Laien wieder unbekannt Was ist denn ein "gordische Knoten"?! Was ist denn "Postulat"?! ACK ^^^^^^^^^^^^^^^^ ? Lorentz-was?! Weiss ich nicht- aber erklär mal einem "NichtPhysiker"- wie man auf die Worte kommt, die man nicht versteht Was sind das hier eigentlich- Studenten, Profs, Interessierte? (Sonst kommt man sich ein wenig doof vor...) -- Gruss Sebastian |
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#10
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| Sebastian Karkus <[Only registered users see links. ]> wrote: Nur knapp darunter, da wir eine Masse haben. Das ist für Deine Überlegung aber nicht so wichtig. Es gilt auch für 0.99*c Wenn es denn ginge, wäre es so. Du sähest die Jeans in roten Farbtönen. Alle sehen die anderen in roten Hosen. Oder! Die Addition von Geschwindigkeiten ist im praktischen Leben weit unterhalb von c korrekt. In der Nähe von c ist es halt nicht mehr so. die beiden sehen sich noch röter, als Du sie jeweils siehst, aber sie entfernen sich voneinander mit v<c. In der Extrapolation vom Alltag mit Autos und Fäden (Licht ist "beliebig schnell") auf die Geschwindigkeit von exotischen Raumschiffen, deren Geschwindigkeit ungefähr mit Licht mithalten kann. Wäre c statt 300000km/s nur 300km/h bei sonst gleicher Physik würdest Du dich hier wundern, warum Schnecken ihre Relativgeschwindigkeit einfach so addieren dürfen. -- Gruß, Raimund Mein Pfotoalbum <http://www.raimund.in-berlin.de> Mail ohne Anhang an <Reply-To:> wird gelesen. Im Impressum der Homepage findet sich immer eine länger gültige Adresse. |
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| ein , fragen , lichtgeschwindigkeit , paar |
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