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#11
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| Jens Dierks wrote: Richtig. also sollte man alles gleichnisartige Beschwoeren lassen. Es erzeugt nur falsche Vorstellungen Nein. Da es keine sinvolle, etwa belegbare Denkrichtung aufzeigt. Sektierer gehen im allgeminen mit solchen vagen und unblegbaren Beschwoerungen vor. Wissenschaftler sollten Abstand nehmen. |
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#12
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| Benjamin schrieb: Ja, aber das "Bierdosenmodell" soll ja auch erstmal nur die Dualität eines Photons veranschaulichen. So viel wie ich hier mitbekommen habe, müsste diese Dualität aus der Transformation zwischen Impuls- und Ortsraum herrühren. (so weit richtig?) Was sind denn genau die Räume, unter Ortsraum würde ich erstmal die "normale" Raumzeit wie wir sie kennen verstehen. Und Impulsraum ist im Grunde nur eine transformierte Version davon? Wäre schön wenn Jemand mit mehr Wissen das mal erklären könnte. In dem Falle würde der Vergleich insofern hinken, dass keine zusätzliche Dimension nötig ist, sondern aufgrund von Quanten- eigenschaften (Geschwindigkeit, Polarisation) sich die schon vorhandenen Dimensionen anders "aussehen" bzw einen anderen "Wirkungsraum" bereitsstellen. Aber bevor ich noch mehr ins schwimmen gerate würde ich lieber eine kompetente Interpretation hören. Jens |
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#13
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| Roland Franzius <[Only registered users see links. ]> wrote: Kann man das Volk noch verdummen, wenn man "dumm" als "ohne korrektes Verständnis der QED" definiert? Geh mal aus Deiner Institutstür und frage die Leute nach Verschränkung. Man wird bestenfalls mit Dir Arm in Arm gehen wollen. Muß ich nicht. Das Beispiel zeigt, wie ein scheinbar widersprüchliches Phänomen durch mathematische Beschreibung konsistent erklärt werden kann, ohne daß der Forscher sich das wirklich anschaulich vorstellen können muß. Und es suggeriert, daß das Dualismusproblem längst abgehakt ist. Mehr will ich nicht gesagt haben. Wer QED verstehen will braucht dicke Bücher und viel Zeit und Anstrengung. Ich denke, daß der OP das auch weiß. -- Gruß, Raimund Mein Pfotoalbum <http://www.raimund.in-berlin.de> Mail ohne Anhang an <Reply-To:> wird gelesen. Im Impressum der Homepage findet sich immer eine länger gültige Adresse. |
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#14
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| Jens Dierks wrote: Es gibt in der QM leider keinen Welle Teilchen Dualismus. |
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#15
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| Raimund Nisius wrote: Das Problem ist, dass es keinen W-T Dualismus in der QM gibt. Es gibt nur Teilchen, auch wenn deren Aufenthaltswahrscheinlichkeitsdichte das Betragsquadrat einer Wellenfunktion sein mag. Wer darauf anderes antwortet hat QM1 nicht verstanden. |
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#16
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| Benjamin schrieb: So einfach ist es nun wirklich nicht. Wenn du schon sagst, 'Es gibt nur Teilchen,...', dann musst du zumindest sagen, was 'es gibt' heisst. Was berechtigt die Behauptung 'es GIBT keine Wellen', wenn wir doch eine Wellengleichung brauchen, um die Resultate der Experimente vorherzusagen? Was rechtfertigt die Bezeichnung 'Teilchen' wenn diese Teilchen nichtlokal miteinander verschränkt sein können und wenn sogar ihre Anzahl der Unbestimmtheitsrelation unterliegt? Es ist schlichtweg absurd zu behaupten, diese Fragen würden in QM1 definitiv geklärt. DASS die Teilchenzahl unbestimmt ist, ist ja auch nicht Thema von QM1. Noch einmal: Es ist ebenso falsch, von Teilchen zu reden, wie von Wellen. Es gibt nur Quanten und an die muss man sich gewöhnen, wie sich ein Kleinkind an Teilchen und an Wellen gewöhnen muss. |
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#17
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| Holger Bomm wrote: Feynman meinte vermutlich damit, dass derselbe Fockraum beide Konzepte harmonisch integriert: Im Fockraum gibt es Operatoren, die Quantenfelder (z.B. das elektromagnetische Feld) beschreiben, aber auch einen Operator, der die Photonenzahl beschreibt. Ein konkretes physikalisches System ist durch seinen Zustand gegeben, und der ist derselbe, egal in welchen Operatoren man denkt. Daher gibt es keinen Welle-Teilchen-Dualismus in der Theorie selbst. Dieser entsteht erst, wenn man sich eine Experiment-nahe Beschreibungsebene w"ahlt, wo man, je nach Experiment, die Teilchenoperatoren oder die Wellenoperatoren genauer messen kann, aber nicht beides gleichzeitig, da diese Operatoren nicht miteinander kommutieren. So wie in der Quantenmechanik Ort und Impuls nicht gleichzeitig scharf zu bekommen sind, so in der QED nicht gleichzeitig etwa das elektrische Feld (Welle) und die Photonenzahl (Teilchen). Der Dualismus ist also experimentell beobachtbar, aber theoretisch verstanden, und damit aufgel"ost. Arnold Neumaier |
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#18
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| Philipp Wehrli wrote: Nein. Die Teilchen sind das, was du im Detektor findest. Punkte, die einen manchmal sogar definierten beobachter und Umgebungsunabhaengigen Radius haben: Das zumindest sagt die QED. Die Wellenfunktion ist hat nur mit der Aufenthaltswahrscheinlichkeit zu tun. Die Behauptung wird dadurch berechtigt, dass sich die Wellenfunktion nicht in Detektoren nachweisen laesst, sondern immer nur einzelne Teilchen. Es gibt genauso Navier Stokes Gleichungen, und dennoch besteht ein Fluid aus einzelnen Atomen und ist keine Teilchensorte. Das man die Teilchen im Detektor findet rechtfertigt alles. Auch in der Fluiddynamik kennt man nichtlokale Korrelationen der einzelnen Teilchen. Und dennoch sind es einzelne Atome. Nimmst du die Zustandsreduktion als physikalischen Vorgang (im Sinne einer WT Dualitaet bekommst du hier grosse Kausalitaetsprobleme [Only registered users see links. ] Die Unbestimmtheitsrelation gilt nicht fuer Teilcheneigenschaften. Sondern nur fuer Erwartungswerte von Operatoren, also Teilchenensemblen. Und wie man sieht hat jemand, der solche physikalisch falschen Postings schreibt, wie das, auf welches ich gerade Antworte, doch Probleme mit Quanten1 Wer auch immer sowas sagt, hat die Mathematischen Strukturen der Theorie, deren Aussagen (als Erwartungswerte, mit welcher Wahrscheinlichkeit etwas mit einem Teilchen passiert) eigentlich klar in den Formeln stehen, durch falsches anschauliches diffuses Zeug ersetzt. MfG |
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#19
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| Benjamin schrieb: Aber dir ist klar, dass das eine Privatmeinung ist, die von 99,9% aller Fachleute so nicht geteilt wird, weil sie in sich widersprüchlich ist, oder dich zum Bohmianer/Nelsonstochastiker oder dergleichen macht? Der Begriff Aufenthaltswahrscheinlichkeit hat mit der Wellenfunktion gar nichts zu tun, um es hart auszudrücken. Die Ortsraumdarstellung der Wellenfunktion (im Schrödiger- oder Heisenbergbild?) ist geignet, die Zeitentwicklung unter dem Einfluss von lokalen Feldern von Typ E,B näherungsweise einfach durch Produkte von Feldern am Punkt darzustellen. Es sollte dich stutzig machen, dass sie so nicht gemessen wird, sondern aus Stoßexperimenten, die in der Impulsdarstellung kalibriert und dann zurückgerechnet werden. Du musst dich in der QM anfreunden mit Wellen/Feldern, die in Portionen verabreicht werden. Es gibt da keine geometrischen geladenen Punktteilchen mit Ladungswolke, die das Vakuum polarisieren, und deren Ortsverteilung irgendwie mit der Wellenfunktion zu tun hat. Die korrekte Aussage ist: Der ungestörte Einteilchenzustand psi(x) wird duch eine in einem begrenzten Volumen konzentierte schwache Wechselwirkung a E_pot(x), die ab t=0 angeschaltet wird, gestört zeitenwickelt mit Störglied psi'(t,x;a)= psi'(t,x;0) + a psi(t,x;0) E_pot(x). Das Wechselwirkungsvolumen kann so klein gegen das Lokalisierungsvolumen der Zustände sein wie der Atomkern 10^-15 zu Atomhülle 10^-9 oder so riesig wie bei der Abstrahlung Atomhülle 10^-9 zu Wellenlänge 10^-5. Warum das lokale Schieben von komplexwertigen Phasen, die die Impulsverteilung darstellen, in Bündeln als Hantieren an sogenannten Wahrscheinlichkeitsamplituden verkauft wurde, war mir schon im Studium ein Rätsel geblieben. Alle einsichtigen Proponenten solcher Art von Teilchentheorien werden an dem Punkt unsicher, wo es zu verschränkten Mehrteilchensystemen kommt, oder sollten es zumindest werden. Die Absolutquadrate der Wellenfunktionen verschränkter Zustände sind nicht als Dichten ohne Projektion auf Unterräume über R^3 interpretierbar und wenn, dann werden die Dichten von den unbeobachteten Partnern im Zweiteilchenzustand manipuliert. Nelson hat seine Diffusionstheorie an diesem Punkt aufgegeben, Bohm, soweit ich weiss, nicht. -- Roland Franzius |
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#20
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| Roland Franzius wrote: OK. Das *Betragsquadrat der Einteilchen-Wellenfunktion* hat mit Aufenthaltswahrscheinlichkeiten was zu tun. Sorry, dass Ich das Wort Betragsquadrat vergessen habe. Ich dachte die Schreibarbeit kann Ich mir sparen, weil das klar ist. Und was ist das hier, oder verstehe Ich die Rechnung nicht?: Das ist mir bekannt. |
| Tags |
| qed , und , wtdualismus |
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| Welle-Teilchen Dualismus | Gabriel Zieger | Forum Physik | 2 | 02-03-2004 09:25 AM |