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#41
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| Gerhard Tenner <[Only registered users see links. ]> wrote: Nein. Die Idee, dass es eine solche Unterscheidung gibt, ist physikalisch widerlegt. Das ist letztlich eine Art, das Relativitaetsprinzip zu lesen. "Tatsaechliche" Bewegungen, die von beobachteten Bewegungen zu unterscheiden waeren, gibt es nicht. In den physikalischen Gesetzen kommen nur zwei Arten von Groessen vor: Konstanten, und beobachtete Groesen. In korrekt angewendeten Formeln muessen dabei alle beobachteten Groessen das selbe Bezugssystem haben. Worauf dich die Vor-Poster hinweisen wollten, was du aber scheinbar nicht durchblickst, ist das Auftreten von Koordinatensingularitaeten, also des mathematischen Versagens physikalischer Formeln in bestimmten Gegenden bestimmter Koordinatensysteme, die sich durch einen Bezugssystemwechsel komplett in Luft aufloesen. Die vielleicht bekannteste davon betrifft die Pole einer Kugel. Dort versagen Formeln, die in Kugelkoordinaten aufgeschrieben sind, mit ermuedender Regelmaessigkeit, weil z.B. Nullen durch Null dividiert werden. Das bedeutet aber *nicht*, dass am Nordpol die Physik nicht stimmt, sondern nur, dass man dort besser nicht mit (an der Polachse orientierten) Kugelkoordinaten rechnet. Das selbe Problem hat auch die 08/15-Metrik mit der Beschreibung eines schwarzen Lochs am Ereignishorizont. Einige Koordinatensysteme haben direkt am EH eine Koordinatensingularitaet. Das ist aber *kein* physikalischer Effekt. Insbesondere bedeutet es nicht, dass einem Beobachter direkt am EH irgendwelche besonders schlimmen Dinge passieren. Niemand wird zerquetscht, zerrissen oder sonst wie verunstaltet, nur weil er einen EH durchquert. Das sieht man spaetestens dann, wenn man zu einer Metrik uebergeht, die diese Koordinatensingularitaet nicht hat. Sie fuehrt allerdings, weil eine rotierende Welle kein Inertialsystem ist, in deren rotierendem Eigen-Bezugssystem zu Scheinkraeften, die genau die aequivalenten inneren Kraefte und Dehnungen reproduzieren, wie sie vom neben der Maschine stehenden Beobachter auch gesehen werden. In einem rotierenden Bezugssystem sieht die Physik tatsaechlich anders aus. Man braucht kompliziertere Formeln als in Inertialsystemen, mit Termen, die sonst nicht vorkommen. -- Hans-Bernhard Broeker ([Only registered users see links. ]-aachen.de) Even if all the snow were burnt, ashes would remain. |
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#42
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| Gerhard Tenner wrote: Achso die These war also falsch wer hätte das gedacht! Na eben die nach der ich selbst noch suche, deine Argumentation ist auch nicht besser wie die eines Inquisitors! hier wird es wirklich unverschämt denn meine Aussage wird verfälsxcht nun folgt eine Premiere Meinerseits: *PLONK* |
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#43
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| zuffmick # t-online.de@2:2452/250.999 meinte am 06.05.05 zum Thema "Re: Was denn nun? Gravitonen oder Raumzeit?": KR> Na eben die nach der ich selbst noch suche, deine KR> Argumentation ist auch nicht besser wie die eines KR> Inquisitors! Ich argumetiere doch gar nicht, ich erinnere an die Situation. KR> hier wird es wirklich unversch?mt denn meine Aussage wird KR> verf?lsxcht Ich kann Deine mail hier noch lesen. Du kannst mit dem Zykloidenmodell nicht leisten, was Du annimmst - eine Darstellung, die sowohl der damaligen Auslegung der Bibel als auch der Beobachtung entspricht. Mit jedem weiteren entdecktem Mond, gar mit Bahnen anderer Sterne wirds unhaltbarer. Und Du liegst ja inzwischen richtig hinsichtlich der Inkonsistenz: Grossinquisitor. Es war nicht mehr haltbar, das alles sich um die Erde dreht, um die Frage ob man die Bahnen wunderbar zeichnen kann geht es nicht. Die Frage stand damals nicht, ob man eine Transfomation machen kann, in der die Erde unbewegter Punkt und der Rest sich bewegend ist - sie musste Zentrum der Bewegung sein und das sollten die Zykloiden leisten. Es ging nur um den Widerspruch zum "Wort der heiligen Schrift". Gruss Gerhard Origin: Lohnarbeit muss sich lohnen fuer den, der zahlt. Nicht Arbeit muss sich da lohnen, sondern arbeiten lassen. --- |
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#44
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| Hallo Oliver, [...] Daß Gravitationswellen nicht auf die Näherungen angewiesen sind, die Physiker zum Rechnen benutzen, dachte ich mir schon ;-). Aber was mir neu ist: Soweit ich die Lehrbücher kenne, wird die Theorie der Gravitationswellen durchweg auf Basis der linearen Näherung der Feldgleichungen behandelt. Gibt es "volle" Wellenlösungen der Feldgleichungen, wie Du andeutest, und kannst Du dazu Literatur nennen? [...] MfG, Jürgen |
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#45
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| Christian Ade schrieb: Ich hab´ noch bessere für ihn gefunden: http://www.holocaust-history.org/pam...ving/waaah.gif MfG, Jürgen |
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#46
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| * Jürgen Clade writes: Immerhin. Fritz scheint der Unterschied nicht so ganz klar zu sein. Ja, das ist wahr. Ja. ds² = L²(exp(2b)dx²+exp(-2b)dy²)-dudv u=t-z, v=t+z, L=L(u), b=b(u) Die Feldgleichungen reduzieren sich damit zu L''+ b'²L=0 Mal schauen: Misner, Thorne, Wheeler; Gravitation; §35.9 (pp 957) oder auch @ARTICLE{1959RSPSA.251..519B, author = {{Bondi}, H. and {Pirani}, F.~A.~E. and {Robinson}, I.}, title = "{Gravitational Waves in General Relativity. III. Exact Plane Waves}", journal = {Royal Society of London Proceedings Series A}, year = 1959, month = jun, volume = 251, pages = {519-533}, adsurl = {http://adsabs.harvard.edu/cgi-bin/nph-bib_query?bibcode=1959RSPSA.251..519B&db_key=AST}, adsnote = {Provided by the NASA Astrophysics Data System} } Gut, ich verschenke ein 'mehr' und kaufe ein 'fast' -- Wer Tippfehler findet, darf sie behalten. |
| Tags |
| denn , gravitonen , nun , oder , raumzeit |
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