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#1
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| Heinz Blüml schrieb u.a.: ... und sein einiges mehr, was ich hier nicht posten möchte. Also, Herr Blümel. Der Unterschied zwischen Gewicht und Masse ist folgender: Die Masse eines Körpers bleibt im ruhenden Zustand immer gleich. [Bewegt sich ein Körper nimmt sein Masse zu, da ihm Energie zugeführt wird/wurde. (wird abgeleitet aus E=mc^2)] Das Gewicht eines Körpers existiert (nur unter dieser Bedingung) solange ein Körper einer Beschleunigung ausgesetzt und eine der Beschleunigung entgegenwirkende Kraft auf ihn ausgeübt wird. Im Fall unseres Systems bewirkt Masse unserer Erde, dass alles in ihrer näheren Umgebung auf ihrer Oberfläche und auch im Erdinnern, zu ihrem Massenmittelpunkt hin eine Beschleunigung erfährt. Die Gegenkraft übt der Boden unter unseren Füssen aus. Übrigens verringert sich diese Kraft je weiter man sich von der Erdobfläche entfernt und damit auch das messbare Gewicht. Egal ob Richtung Weltall oder ins Erdinnere. Im Massenmittelpunkt der Erde werden sie mit keiner Waage ein Gewicht ermitteln können, ebensowenig wie auf einem Spaceshuttle, dass sich ja im freien Fall um die Erde bewegt. Leider ist diese Kraft die diese Beschleunigung bewirkt, ortsabhängig. Unsere Erde ist kein gleichförmiges Objekt, darum auch das Problem, da die Masse eines Körpers, an unterschiedlichen Punkten auf der Oberfläche unseres Planeten, also auch unterschiedliches Gewicht hat, wird, bis auf die Balkenwaage,die tatsächlich nur Massen miteinander vergleicht, andere Messgeräte zur Ermittlung des Gewichts unterschiedliche Daten anzeigen. Dass die Balkenwaage nicht Massen vergleichen soll, dazu als Gegenargument eine entsprechend grosse Balkenwaage zu bauen wird eben dadurch entkräftet,dass das Messsystem einer solche Waage unterschiedlichen Erdbeschleunigungskräften ausgesetzt ist. Die Balkenwaage darf also nur so gross sein, dass sichergestellt ist, dass über das gesamte System auch gleiche Bedingungen herrschen. Das sind nun aber die groben Einflüsse. Die feinere Sache ist tatsächlich der Auftrieb durch unsere Atmosphäre. Da dieser vom Luftdruck abhängig ist und der sich stätig ändert haben wir zwar kein Problem mit der Masse, aber sogar unter lokalen Bedingungen, eines mit der Gleichheit des zu ermittelndes Gewichts. (Darum wird zum Beispiel das UR-Kilo immer in einem Vakuum 'gewogen'.) Aus den o.g. Gründen wird natürlich ersichtlich in welchem Dilemma die Wissenschaft steckt. Sie kann also nur vorgeben, dass ein bestimmter Stoff mit einem bestimmten Volumen und einer bestimmten Temparatur nun das UR-Kilo ist. Und dieses Ding muss auch noch so beschaffen sein, dass es mit gringst möglicher Abweichung vom kaufmännischen Kilo ermittelt wird. Sonst haben wir eine Menge Probleme. Damit wurde aber nur die Masse vorgegeben. Jetzt steckt aber die Wirtschaft, natürlich die Wissenschaft auch, in dem weiteren Dilemma, dass eben das Gewicht dieser wohl definierten Masse nicht überall gleich bestimmt werden kann. Darum gibt es viele Eichmassen, die dem UR-Kilo entsprechen, mit denen die Waagen in aller Welt vorort geeicht werden. In internationalen Abkommen ist geregelt, wie aof diese Prüfungen und Eichungen vorgenommen werden müssen. Beim Einkauf in kleinen Mengen wirkt sich der Fehler für den einzelnen Vorgang nicht besonders aus. Doch nehmen wir an, um eine extremes Beispiel zu schaffen, ein Arzt gibt seinem Patienten ein Rezept für lebensnotwendiges Medikament mit. Dieses Medikament soll nun wohl dosiert werden und es ist auschliesslich in Pulverform zu bekommen. In der Apotheke bekommt der Patient ein Glas mit 50g dieses Medikamentes mit. Der Arzt sagt, das Medikament soll in Dosen von 0,5g zugeführt werden. Mehr als 0,505 Gramm währen tödlich, 0,495 Gramm und weniger bewirken nichts. Abgesehen von der Messgenauigkeit, hat der Patient nun ein Problem. Je nach dem wo sich der Patient auf unserem Planeten befindet, wirkt die von ihm, auf seiner mitgenommenen elektronische Waage, ausgemessen Dosis gar nicht, gut oder tödlich. Da verwende ich dann lieber eine Balkenwaage, auf der einen Seite eine geeichte Masse (o,5 g)auf der anderen Seite dann das Medikament und in der Mitte eine Anzeige, die genau genug ist. So muß ich mir keine Gedanken machen wo ich mich befinde, selbst auf dem Mond würde ich noch die richtige Dosis ermittel können. (Ohne Umrechnungen) Meine kleine Balkenwaage ist also überall das richtige System, ausgenommen natürlich in Schwerelosigkeit. Ich hoffe, die Antwort auf die Frage nach dem Unterschied zwischen Gewicht und Masse anschaulich genug dargelegt zu haben. Übrigens werde ich hin und wieder gefragt, 'wieviel wiegt den die Erde?'. Die physikalisch korrekte Antwort ist dann - sie wiegt nichts, sie befindet sich nähmlich im freien Fall um die Sonne. Da darf man dann eigentlich nur die, von der Wissenschaft ermittelte, Masse angeben. Zu Ihrer Aussage, dass der Unterschied zwischen Gewicht und Masse nur 0,0056342% beträgt: Packen sie Ihre Waage ein, fahren zum Nordpol und wiegen sich dort, dann das selbe am Äquator. Der Unterschied ist wesentlich grösser als 0,0056342%. Wenn Ihnen das nicht reicht, fliegen Sie sich zum Mond, der Unterschied sollte dann auch Ihnen genügen. Was Ihnen die Waage also anzeigt ist nicht die Masse, sondern die Kraft die der Beschleunigung ihres Körpers entgegenwirkt. Und die wird in N angegeben. Ergo, dass auf der Waage kg steht ist Volksverwirrung. Was wissenschafftliche Korrektheit und allgemeines Volksverständis angeht, da klafften schon immer Welten dazwischen. Hier sollte viel Aufklärung passieren. (Auf den Lebenmittelverpackungen steht ja auch mittlerweile kcal/kjoule statt Kalorien. Von 2000 Kalorien tgl. kann nicht mal ein Hamster überleben. Dennoch wird das nur derjenige erfahren, der mit Diäten zu tun bekommt. Allgemein wird immer noch von Kalorien geschwätzt. Und wenn man dann 250 kcal mit korrekten 250 tsd. Kalorien übersetzt wird man immer noch zum Idioten gestempelt.) Wie Sie aus meiner Ausführung sicherlich leicht erschliessen können, ist es zweckmässig zwischen Gewicht und Masse mit anderen Einheiten zu kennzeichnen. Wäre dies von Anfang an auch in den Alltag übernommen worden, bräuchten wir diese Diskussionen nicht. Das bei uns Masse und Gewicht, von Zahlen her gesehen, so ähnlich sind, ist nur Folge des gleichen Bezugsystems. Wenn Sie mit einer Achterbahn fahren und dabei eine Waage unterm Hintern haben werden Sie ebenfalls feststellen, dass Gewicht und Masse, sogar auf dem Rummelplatz, unterschiedliche Werte haben. :-) Grüsse Alexander Fermum |
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#2
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| On Sun, 04 Apr 2004 09:46:38 , Winfried Buechsenschuetz <[Only registered users see links. ]> wrote: Dass für dich alles zu hoch ist, und du, ohne jemals ein Argument eingebracht zu haben, auf deiner Vorstellungs sitzenbleibst, ist durch die Meinungsfreiheit, die ja ein hohes Gute der Menschenrechte ist, vollauf gedeckt. hast du auch was sachlich relevantes beizutragen? h |
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#3
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| X-No-Archive: Yes begin quoting, AlexNews schrieb: s/im ruhenden Zustand // Das ist eine überholte Darstellung (um nicht zu schreiben: Unsinn). Was war noch mal gleich Gewicht? Und? Wer sagt, daß eine Waage die Schwerkraft zur Beschleunigung der Prüfmasse verwenden muß? Einfaches Konstruktionsprinzip: ein Halter wird drehbar an einer Spiralfeder befestigt und kann dort Drehschwingungen ausführen (Unruh). Wenn man das Wägegut in zwei verschiedenen radialen Abständen von der Achse auf dem Halter befestigt, das Gerät anschubst und die Schwingfrequenz mißt, kann man daraus problemlos Masse und Rotationsträgheitsmoment des Wägeguts ablesen, am besten an einer Eichkurve. Was war noch mal gleich Gewicht? Eine Pendeluhr geht auf der Zugspitze anders als in Bremen. Hat das Einfluß auf die Dauer einer Sekunde? Im Vakuum sind Temperatur und Volumen aber völlig belanglos. Es ist genau umgekehrt: das "kaufmännische" Kilogramm wird in der Referenzkette auf die Masse des Urkilogramms zurückgeführt, und zwar mit einer jeweils vorgegebenen nachprüfbaren Präzision. Das reicht auch. Und die nationalen Masseeinheitenkopien sind recht reisefreudig: in zehnjährigen Intervallen werden nämlich auch sie mit dem Urkilogramm verglichen. Ebenso in den nationalen Eichordnungen. So ist es. ist das Beispiel ohnehin ziemlicher Nonsense. Medikationen kann man auf so ca. 30% genau in der Dosis abschätzen, die Wirkungen von Pharmaka sind individuell nun mal höchst unterschiedlich. PISA eben. Wenn er zu blöd ist, die Betriebsanleitung der Waage zu lesen und sie richtig zu kalibrieren ... Dazu muß er nichts anderes tun, als neben der Waage selbst auch noch das geeignete Prüfgewicht mit sich zu führen. Na also: ohne Referenzgewicht geht's nicht. Sag bescheid, ich verkaufe Dir dafür dann vorher meine Drehpendelwaage. Ääähm: Was war noch mal gleich Gewicht? ^ ^ ohne Kommas Was war noch mal gleich Gewicht? Was falsch ist. Natürlich nicht. Ich nehme unsere Laborwaage der 70.000-Euro-Klasse, stelle das E1-Prüfgewicht darauf, und sie zeigt 1.000,0004g an. Dann packe ich sie gemäß Herstellervorschrift ein, reise einmal zur Polarforschungsstation und einmal zum Mount Kenia, schließe dort die Waage jeweils an, drücke auch "Autokalibration", stelle danach das mitgebrachte Prüfgeicht auf die Waage, und, sieh an: jeweils 1.000,0003g+/-0,2mg. *Spezifikation nachblätter*: Reproduzierbarkeit: 300µg, max. Linearitätsfehler: 500µg. Na bitte, alles paletti ... Nee danke, kein Geld ... WAS? Diese Drecksäcke ... Wo kann ich die verklagen? Wie wahr ... Was war noch mal gleich Gewicht? Also, *mir* erschloß sich das nicht ... ??? Balkenwaagen, auf die man sich draufsetzen kann, sind auf Achterbahnen aber eher fehl am Platze. Gruß aus Bremen Ralf -- R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen: adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission gesamt heraus Immission interessiert korreliert korrigiert Laie nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus |
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#4
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| Gib es auf. HB kann und will Gegenargumente nicht hören. Für ihn ist es gesetzlich vorgeschrieben, daß Masse = Gewicht und daß letzteres in kg gemessen wird. Belege dafür hat er zwar keine, das macht ihm aber nix. Notfalls kann man ja (wie letztens bei mir) den ursprünglichen Argumentations-Spieß umdrehen und Belege anfordern, daß das NICHT so ist. Winfried Büchsenschütz -- Immer auf dem aktuellen Stand mit den Newsgroups von freenet.de: [Only registered users see links. ] |
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#5
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| Ralf Kusmierz schrieb: [...] (Will nicht alles wiederholen.) Könnte man das begriffliche Bestimmungswirrwarr nicht einfach dadurch lösen, dass wir zwischen "träger Masse" und "schwerer Masse" unterscheiden? Dann könnte man Gewicht als "schwere Masse" definieren und Masse als "träge Masse"... Rolf |
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#6
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| Heinz Blüml schrieb in der newsgroup de.sci.physik: Wer hier Argumente einbringt und wer sich in Pöbelei flüchtet, kann jeder schnell beurteilen, der die Beiträge von mir und einigen anderen und die von HB vergleicht. Zum wiederholten Mal: Es ist Sache desjenigen, der Behauptungen aufstellt, diese zu beweisen. Winfried Büchsenschütz -- Immer auf dem aktuellen Stand mit den Newsgroups von freenet.de: [Only registered users see links. ] |
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#7
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| X-No-Archive: Yes begin quoting, Rolf Schell schrieb: Das wäre IMHO zu kompliziert. Es gibt überhaupt nur einen Grund, zwischen Gewicht und Masse zu unterscheiden: das der Messung mit "normalen" Waagen unmittelbar zugängliche Gewicht unterscheidet sich ggf. auftriebsbedingt ein wenig von der Masse des Körpers, ansonsten ist es sachlich genau dasselbe. Die Proportionalität zwischen schwerer und träger Masse ist ein so gut gesicherter (und durch die ART auch zu theoretischer Bedeutung erhobener) Tatbestand, daß es wirklich ein Rückschritt wäre, auf deren Gleichsetzung bzw. Nichtunterscheidung wieder zu verzichten. Im übrigen *ist* das Gewicht ja nun auch nicht die schwere Masse, die mit "Masse" per se gleichgesetzt werden kann. In der "schweren Masse" als Körpereigenschaft ist der Auftrieb, der allein den Unterschied zwischen Masse und Gewicht rechtfertigt, gerade _nicht_ enthalten. Gruß aus Bremen Ralf -- "*R60* *Substantive* werden groß geschrieben." Grammatische Schreibweisen: adres|sie|ren Ap|pell At|mo|sphäre Autor biß|chen El|lip|se Emis|si|on her- aus Im|mis|si|on in|ter|es|siert kor|re|liert kor|ri|giert Laie mei|stens of|fi|zi|ell par|al|lel re|ell Sa|tel|lit Stan|dard Steg|reif vor|aus |
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#8
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| On Sun, 04 Apr 2004 01:04:08 +0200, AlexNews <afnews@onlinehome.de> wrote: Blüml, ohne E, so viel Zeit muss sein Und du kannst mich ruhig dutzen, meine Enkelkindern halten das auch so Im Grossen und Ganzen stimme ich damit überein, bis auf den Einsteinschen Dummschwatz, aber der tut bei unserem Problem nix zur Sache. Der stimmt zwar von der Dimension her, über den Rest breite ich lieber gnädig den Mantel des Schweigens. Du redest zwar sehr klug, aber hast das Wesentliche (leider) nicht begriffen. Was mich wundert, denn weiter unten schaut es in deinem Text eher anders aus. Es geht einfach um den Begriff Gewicht, den du hier mit der Gewichtskraft verwechselst (schau dir allein die Dimenison an, hier kg, da N - fällt dir nix auf?) Das Gewicht ist das, was mit der Waage gemessen wird. Können wir uns daruf einigen? Und jetzt kommt leider der Hammer, das gilt für jede (in Worten j-e-d-e) Waage. Bei einer Balkenwaage ist dir das anscheinend noch klar, bei einer "Federwaage" das soll für alle Waagen stehen, die nach ähnlichem Prinzip arbeiten, wird das durch die Intellgenz der Waagenbauern auch gewährleistet - aber das muss uns nicht interessieren wie, um uns nicht abzulenken. Solche Wage müssen nämlich, das ist der Clou, für den jeweiligen Messort kalibriert werden. Waagen sind dazu gebaut und vorgesehen, die Masse zu messen, allerdings, ohne Berücksichtigung des Luftauftriebes. Ja. Ja. Das hat aber nix mit dem Gewicht zu tun, Sorry, wenn ich deinen Phantasiefluss so schnöde unterbreche. Das ist falsch. einfach falsch. Wiegen und damit dasd Gewicht bestimmen, heisst, im Wesentlichen die Masse zu bestimmen, wenn wir die Problematik des Luftauftriebes vernachlässigen. Das ist für die Masse belanglos. Kede konservative Kraft ermöglicht eine Wägung, hat man keine Schwerkraft, so kann man die Trägheit, die einer beliebiggrossen Beschleunigung entgegenwirkt hernehmen, oder die Fliehkraft. Wichtig ist nur, dass die Kraft auf beide Waagebalken gleich ist. Jede Waage, die diesen Namen verdient, leistet das (ausgenommen der Wasser- und der Schlauchwage Denn jede Waage müss für den Einsatzort eingerichtet sein. Ja, das wurde des langen und breiten etlichemale erklärt. Der Einfluss des Luftauftriebes ist der einzige Unterschied zwischen Masse und Gewicht. Masse ist immer Masse, Gewicht ist Masse plus Einfluss des Luftauftriebes. Die Wissenschaft steckt in überhaupt keinem Problem aus diesem Titel, sie steckt in einem Problem, dass die Gleichstücke des Ur-Kilogramms unterschiedliche Massen besitzen, und dass (noch) keine andere Definiton für Masse in Aussicht ist. Die Masse des Urkilogramms ist sowohl vonTemperatur als auch vom Volumen unabhängig, Das Gewicht wird so ermittelt, dass Gleichstücke zum Urkilogramm, also Enkel, Urenkel und auch Neffen und Grossneffen auf der Balkenwaage wiederumn Gleichstücke herzustellen ermöglichen, die in der schnöden Wirklichkeit beim Wägen eingestzt werden, oder mit deren Hlfe Waagen, teilweise vollautomatisch, kalibriert werden. Eben. Ja. siehe oben. Es gibt, ausser dem Luftauftrieb keinen Fehler. Das ist, unter uns gesagt, eine urban legend, oder anders ausgedrückt, völliger Unsinn. Weder kann der Arzt wissen, wieviel Gift der jeweilige Kunde benötigt noch wieviel er gegebenenfalls verträgt, seine Annahmen sind sooo grobe Schätzungen, dass selbst die Maßeinheit Kaffeelöffel (die nun wirklich ganz unterschiedliche Volumina haben, durchaus ausreichen würde. Alles andere ist aufgeblasene Wichtigtuerei Aber das nur als Sidestep. Ja. Besser noch, du nimmst das Medikament garnicht Ein bisserl Denken wäre da durchaus gefragt. Es ist (wäre) nicht so schwer. Medikamente werden zu Pulverln gepresst, die bei der Herstellung mit einer geeichten Waage ermittelt bzw überprüft wird. Fährt nun der Kunde damit auf den Mond, und nimmt ein Pulver (Kapsel, Phiole, Dragee oder was immer, hat das die exakt gleiche Masse, das Gewicht ändert sich um den Luftauftrieb, aber der ist zu vernachlässigen. Tja, ob mir das gelungen ist, in meiner Antwort, wird sich herausstellen Physikalisch gesehen hast du recht, Gewicht ist nämlich in der Physik nicht definiert. Für den Hausverstand der unverdorbenen Normalbürger kann man ohne Gewissensbisse eine Zahl, gleich der geschätzten Masse nennen. Das war ein kleines Spässchen, wo ich den Rest von einem erfundenen Phantasieprozentsatz auf Hundert gebildet habe, um Kopfrechnen zu üben Es gibt keinen Unterschied. Bei einer Balkenwaage hast du mit mir schon übereingestimmt, und bei einer Federwaage muss ich halt eine benutzen, die für den jeweiligen Standort kalibriert (geeicht) ist, wenn ich mich verkaufen möchte. Jede Waage (ausser ...) misst vllig korrekt und richtig in kg, auch auf dem Mond wiege ich gleichviel wie auf er Erde. (Ich möchte allerdings, aus anderen Gründen, nicht der Erste auf dem Mond sein, vorher hat das noch keiner ausprobiert). Es ist leider nicht so, und das ist eigentlich der Punkt, der mir intellektuell weh tut. Nämlich dass sich da Legenden gebildet haben, rund ums Gewicht, viele "Fachleute" mit dem Brustton der Überzeugung ihre Ansichten unter unschuldige Schüler/Studenten bringen, diese lebenslang irritieren und auf eine falsche Fährte locken, von der sie, wie dieser Thread in seiner Gesamtheit zeigt, kaum mehr herunterkommen. Ja. Der Meinung war und bin ich, und deshalb verwende ich viel Mühe darauf, der Wahrheit zum Durchbruch zu verhelfen. Allerdings bin ich auf dem anderen Ende der Fahnenstange als du. Das hat damit nich (in Worten 0) zu tun. Sowohl cal als auch Joule sind brauchbare Einheiten, allerdings in die SI-Systematik passt nur das Joule. Ebenso wie das Watt, statt der PS. Dass sich ein Tausenderfehler im allgemeinen Sprachgebrauch eingeschlichen hat, sehe ich nicht so tragisch. Denn zu einer wirklichen Verwechslung kann es bei der Grösse des Fehlers nicht kommen. Solche "Vorwürfe" nehm ich auf die leichte Schulter, die penetrante Ahnungslosigkeit, was das Gewicht angeht, seh ich da viel ernster. Sowohl die Masse als auch das Gewicht haben völlig zurecht die Einheit kg, man könnte das Gewicht als unkritische Volksausgabe der Masse bezeichnen, der numerische Unterschied ist in jedem Fall vernachlässigbar, nur sollten die "Physiker" verstehen, was Gewicht eigentlich bedeutet, und dass Gewicht kein physikalischer Begriff ist, sondern dem Handelsbrauch entspringt und für diese Zwecke ausreichend exakt ist. Die Fehler sind von "Physiker" eingebracht worde, die sich eingebildet haben, zu wissen, was Gewicht ist, aber leider fehlgegangen sind. Gewicht in seiner ursprünglichen (und auch aktuellen) Bedeutung hat sich nicht gewandelt. Schon im Altertum wurde das Gewicht mit Balkenwaagen unter Verwendung normierter Gewichtsstücke ermittlet, nur hatte halt jedes Kuhdorf seine eigenen Gewichtsstücke. Nein. Der Untersschied des Luftauftriebes macht nicht mehr aus. Eine Balkenwaage würde dabei immer im Gleichgewicht bleiben, eine Federwage wäre zur Verwendung in so einem System auszuschliessen. h |
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#9
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| Hallo Herr Blüml, pardon für das E. Danke für Ihr Angebot zum Duzen aber wir stehen uns noch nicht nah genug. (Auch wenn das Du in Newsgroups U-Ton ist) Ich gehöre auch nicht zur Familie. :-) Darum weiterhin mein respektvolles Sie. Heinz Blüml schrieb: Auch wenn die Formel E=mc^2 von Ihnen stammen würde hätte ich diese angebracht. Das hat mit Einstein nichts zu tun. Mir sind Personen nur menschlich gesehen interessant. Wer was erfunden bzw. gefunden hat ist mir recht einerlei, Hauptsache, es ist glaubwürdig. Aber es kann natürlich auch sein, dass Sie Einstein als Dummschwätzer betrachten. Das mag Ihnen unbenommen, lieber ihn als mich. :-) Gut, und was wird da wirklich gemessen? Wenn ich eine Waage (z.Bsp.:Personenwaage)zwischen die Hände nehme und fest drücke, was messe ich da? Die Kraft die ich auf das Messsystem ausübe. Da ist die Anzeige kg nicht mehr so ganz richtig angebracht. Also, Waagen, die ein Gewicht so feststellen, registrieren die Kraft, welches auf ihr System einwirkt. Aber die Kraft hat als Einheit meines Wissens nicht kg. Eben nicht wirklich. Die Masse ist vom Ort unabhängig, das Gwicht nicht. Wenn der Unterschied stört, muss das Messsystem angepasst werden. Das aber bedeutet, ich verändere die Bedingungen. Sie sagen also, man nehme eine Masse, messe unter einer beliebigen Ausgangsbedingung deren Gewicht und passe dann, wenn die Bedingungen sich ändern, einfach das Messgerät so an, dass Gewicht und Masse wieder übereinstimmen. Allein dass Sie das Messgerät anpassen müssen bedeutet, dass Masse und Gewicht nicht das Gleiche sind. Das hat doch mit der Masse nichts zu tun, aber mit dem Gewicht. Sie sagen also, wenn man sich im freien Fall befindet, kann man sich auf eine Waage stellen? Fragen Sie doch mal Herrn Merbold ob das geht und ob irgendeine Waage im Spaceshuttle funktioniert hätte. Besser, sagen Sie mir bitte welche Waage unter o.g. Bedingungen das Gewicht bestimmen kann. Mit 'im Wesentlichen' machen Sie aber schon eine Einschränkung. Wiegen heisst Kräfte messen. Ich kann anhand der Anzeige auf der Waage nicht unmittelbar unterscheiden ob nun eine Gewichtszunahme aufgrund einer Vermehrung Masse oder einer Beschleunigung statt fand. Eben, aber nicht für das Gewicht. < ... Kede konservative Kraft ermöglicht Auf die Trägheit habe ich noch gewartet. Genau, dass ist es. Nun haben Sie selber die Achterbahn in Spiel gebracht oder das fliegen und alles wo das eine Rolle spielt. 5G Beschleunigung bedeutet nicht dass meine Masse, sondern dass mein Gewicht um das 5-fache angestiegen ist. , oder Kraft, Sie sagen es selber - KRAFT. Diese wird in der Physik nunmal nicht in kg angegeben. Nur ein Teil des Problems. Wie soll das den funktionieren? Die Kraft, mit der der Mond eine Masse anzieht ist nur ein 6tel von der Kraft, auf der Erde. Wie funktioniert das denn mit den riesen Sprüngen der Astronauten. Die Masse ist gleich aber wenn das Gewicht auch gleich wäre ginge das wohl nicht. Es ist doch nicht einfach die Bezeichnung die den Unterschied macht. Sondern die Art und Weise wie man das Ergebnis ermittelt. Es kann ja wohl kaum ein Fehler sein, allen die selben Gewichtstücke aufzudrücken. So gibt es weniger Streit zwischen einem Kuhdorf und den anderen. Doch denn das wurde festgelegt. Auszug aus de PTB-Homepage: Seit der 1.Generalkonferenz für Maß und Gewicht 1889 ist die Einheit der Masse wie folgt festgelegt: Das Kilogramm ist die Einheit der Masse; es ist gleich der Masse des Internationalen Kilogrammprototyps. Warum? Weil ich die Federwaage nicht schnell genug kallibrieren kann? Nein, weil die Federwaage allein ein Kraftmessgerät ist sonst nichts. Naja, und Kraft hat nicht die Einheit kg - Ups, ich wiederhol mich. :-) So, nun mal zum Kern: Sie sagen, dass kg auf den Waagen steht oder g ist legitim. Da stimme ich Ihnen zu. Das kann darauf stehen, weil auf unserem Planeten definiert wurde 1 Masseneinheit ^= 1 Gewichtseinheit. Doch wenn jemand nach dem Unterschied zwischen Masse und Gewicht fragt; Muss die Anwort wohl lauten: Die Masse ist eine Konstante eines Körpers das Gewicht ist eine Veränderliche Eigenschaft der Beziehung zwischen n Massen. Beste Grüsse Alexander Fermum |
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#10
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| X-No-Archive: Yes begin quoting, Alexander Fermum schrieb: Kann das sein, daß Dir Dein Newsserver wesentliche Teile der Diskussion vorenthalten hat? Gruß aus Bremen Ralf -- "*R60* *Substantive* werden groß geschrieben." Grammatische Schreibweisen: adres|sie|ren Ap|pell At|mo|sphäre Autor biß|chen El|lip|se Emis|si|on her- aus Im|mis|si|on in|ter|es|siert kor|re|liert kor|ri|giert Laie mei|stens of|fi|zi|ell par|al|lel re|ell Sa|tel|lit Stan|dard Steg|reif vor|aus |
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| Wer baute die Pyramiden... | Heinz Blüml | Forum Physik | 184 | 11-03-2003 02:50 PM |