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| On Wed, 07 Apr 2004 22:01:54 +0200, Alexander Fermum <afnews@onlinehome.de> wrote: Jeder wie er will. Du solltest dir vergegenwärtigen, dass Waagen zuallererst einmal Balkenwaagen waren, daraus hat sich die ganze Sache mit dem Gewicht entwicklet. Und bei Balkenwaagen werden Massen verglichen, mit Hilfe von Kräften, deren Grösse uninteressant ist. Auch die Verwendung ist widmungswidrig. Du kannst auch mit einer Balkenwaage einen Nagel einschlagen, also Arbeit leisten, musst dafür aber keinen Lohn zahlen Das ist nur deine (verquere) Sicht. Waagen sind dazu da und gebaut, um Massen unter Asserachtlassung des Luftauftriebes zu messen. Eben. Mit ein bisserl (einem ganzh kleinen bisserl) denken könnte das schon klart werden. Es müssen die Messbedingungen angepasst werden, um eine korrekte Messung zu erhalten. Siehe oben. Du kannst dich auf die Waage stellen, allerdings wirst du keine Anzeige bekommen. Aber wenn du ein bisserl bremst, dann schon, und zwar eine exakte Er hat halt keine mitgehabt, eine Rotationswaage wäre durchaus denkbar unter solchen Bedingungen. Wie gesagt, meine Phantasie reicht aus dafür, auch Rotationskräfte in die Vorstellung bringen zu können. Vergiss die Federwsaage, denk an die gute alte Balkenwaage. Da ist die Grösse der wirkenden Kraft egal, und eine Federwaage müsste an die herrschenden Bedingungen angepasst werden. Auch für das Gewicht. Vergiss deine krude Idee vom Gewicht. Keinen Menschen, ausser "Physiker" interessiert die Gewichtskraft. Gewicht (der Wägewert) ist ganz wsas anderes. Mittels irgendeiner Kraft, deren Ursache und Grösse ist völlig belanglos, kannman mit einer Waage die Masse ermitteln. Das nennt man wiegen, und das Ergebnis Gewicht (in kg) Im Prinzip das ganze Problem. Sehr einfach. Du must aber an eine Balkenwage denken. Ja. Aber nimm die Gewichtsstücke mit, die auf der Erde das Gleichgewicht auf der Baleknwaage hergestellt haben, sie werden exakt (bis auf den fehlenden Luftauftrieb) das Gleichgewicht am Mond herstellen. Die waren nicht so gross, aber das ist eine andere Sache. Beim Springen kommt es nicht auf das Gewicht an, sondern auf Kräfte. Wenn es dir gelungen sein wird, dir eine Balkenwaage vorzuellen, wirst du den Unsinn deiner Annahme verstehen. Das ist da geringste Problem. Es geht um das Wesen des Gewichtes, nicht um dessen numerischen Wert. Ja. In anderen Threads wurde folgendes formuliert: "Der Wägewert eines Wägegutes (einer Ware) ist gleich der Masse der Gewichtstücke, die die Waage im Gleichgewicht halten bzw. die gleiche Anzeige an der Waage wie das Wägegut liefern." Aber in DIN 1305 werden einige Begriffe klargestellt. Da heißt es in Punkt 7, daß "das Wort Gewicht ... vorwiegend in drei verschiedenen Bedeutungen gebraucht [wird]: a) anstelle von Wägewert; b) als Kurzform für Gewichtskraft; c) als Kurzform für Gewichtsstück" "Wenn Mißverständnisse zu befürchten sind, soll anstelle des Wortes Gewicht die jeweils zutreffende Benennung Wägewert, Gewichtskraft oder Gewichtsstück verwendet werden." Wir reden vom Wägewert, ausschliesslich von dem. Eine Federwage darf nur unter genau definierten Bedingungen zum Wiegen in Einsatz kommen. Nicht alles, was eine Federwaage anzeigt ist auch schon ein Gewicht. Da hast du noch viel zu lernen. So wurde garnix definiert. Das Gewicht eines Körpers ist die unter Lernachlässigung des Luftauftriebes gemessene Masse in kg. Invariabel, von Kräften völlig unabhängig. Das ist falsch. Gewicht ist kraftunabhängig, am Mond (fast) gleich gross, wie auf der Erde. h |
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| Heinz Blüml schrieb: Also geben Sie ja zu, dass Masse und Gewicht nicht das Selbe sein können. Letzteres ist falsch, einfach falsch. Eine Waage, bis auf die Balkenwaage ist geeicht für eine Beschleunigung von ca. 9,81 m/s^2, weil dies ja unsere Erdbeschleunigung ist. Jede Abweichung davon beeinflusst das Wägeergebnis. Und warum tut es das? Weil zur Messung in der Waage Arbeit verrichtet werden muss um die Gegenkraft zu erzeugen. Und eine Variable dieser Arbeit ist der Weg und der wird zur Anzeige verwendet. Bei anderen Waagetypen ist es der elektrische Widerstand der Teil der Arbeit ist, bei weiteren etc.,etc. Und alle hängen unmittelbar von der Kraft ab, die auf das Messsystem wirkt. Es gilt also, das Messsystem in der Waage ist Beschleunigungsunabhängig der Messvorgang nicht. Da das was die Waage zur Anzeige bringt ein Ergebnis von Masse mal Beschleunigung ist, wird die Waage auch nur soviel Arbeit in ihrem System verrichten, bis ein Ausgleich zwischen Kraft und Gegenkraft hergestellt ist. Das bedeutet, auf der Erde wird eine Kraft durch z.B. 100 kg Masse x 9,81 m/s^2 auf das System der Waage ausgeübt. Eine handelsübliche Waage wird hier dann auch 100 kg anzeigen. Was aber nur in diesem Bezugssystem der 100 kg Masse entspricht. Die Wägung auf dem Mond ergibt aber ca. 100 kg Masse x 9,81 m/s^2 / 6, da die Mondbeschleunigung nur ca. 1/6 der Erdbeschleunigung beträgt. Dadurch steht auch weniger Kraft zur Verfügung, also kann nicht genausoviel an Arbeit in dem Wägesystem verrichtet werden wie auf der Erde. Resultat, die Anzeige wird auch auf ca. 1/6 reduziert. Bei einer Federwaage wird die Stauchung oder Dehnung der Feder eben geringer ausfallen somit auch die Anzeige. Entsprechend ihrem eigenem System passiert entsprechendes bei elektronischen Waagen. Übrigens, dass das Gewicht einer Masse vom Radius zum Massemittelpunkt der Erde abhängig ist, hat schon Galilei erkannt. [Only registered users see links. ]) Die Federwaage,z.B., wurde erfunden und weiterentwickelt, damit man nicht ständig grosse Mengen an Gewichtsstücken mitschleppen muss deren Masse man kennt und weil das Ergebnis schneller und genauer abzulesen ist. (Handelsüblich) Aber auch bei solchen Waagen wird mit den Eichgewichten verglichen, deren Wägeresultate via Teilstriche reproduzierbar 'gespeichert' werden. Bei elektronischen Waagen werden die Resultate in einem Chip gespeichert. Hier werden dann die Resultate miteinander verglichen bzw. berechnet. Aber der grosse Nachteil ist halt schon von Galilei, durch die gefundene Gesetzmässigkeit (s.o.), beschrieben worden. Und sogar selbstkalibrierende Waagen kann ich, kurzzeitig, genauso schön austricksen wie gewöhnliche. Sie unterliegen ebenso den Beschleunigungswerten wie gewöhnliche. Das kleine Experiment dazu: Man stelle sich auf eine Waage lese das Gewicht ab. Dann geht man, so schnell wie es geht in die Knie. Die Waage wird für den Moment der Bewegung einen geringeren Wert anzeigen. Das kann jeder im selbstversuch nachvollziehen. Wer es nicht selber fertig bringt, kann ja jemand anderes bitten. Das ist der Nachweis für die Beschleunigungsabhängigkeit des Messsystems. Funktioniert auch mit einer Balkenwaage. (Wippe) Gruß Alexander Fermum |
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| On Wed, 14 Apr 2004 15:00:18 +0200, Alexander Fermum <[Only registered users see links. ]> wrote: Ich hab mich unklar ausgedrückt. Versuch eigenständig zu denken, und selber draufzukomen, was es heisst, dass Waagen dazu gebaut sind; Massen zu vergleichen, zu wiegen, das Gewicht festzustellen. Und en obigen Satz zu verstehen. Ich sage das, was ich sage. Dieses "Argument" kommt schon zum zigten mal. Jede Beschleunigung reicht aus,um eine Balkenwaage betreiben zukönnen, so eine Beschleunigung ist auch im Weltall möglich. Ja. Und mit ein bisserl denken (im Nanobereich) könntest du draufkommen,dass ich die Balekwaage meine, das auch schon zigmal erklärt habe, aber halt nicht immer alles und jedes neu hinscheibe, sondern auf das Denken (vergeblich) hoffe. Lies den Satz ganz oben, und vergiss ihn in den nächsten drei Sekunden nicht. Der ist nämlich wesentlikch für das Verständnis dieses Bereiches. Was du da beschreibst sind liebe Experimente, aber keine Wägung. Für eine Wägung ist der Satz oben (wie ging der noch?) massgebend. Dieses Traumbuch mag ganz interessante Beiträge bringen, verlassen tät ich mich nicht darauf. Das ist viertelrichtig. Das was man mit einer Federwaage misst, ist ortsabhängig, deshalb mit Vorsicht zu geniessen. Um für so eine Waage eine Eichung zu bekommen, und nur dann sollte man ernsthaft von richtigem Gewicdht reden, muss der Satz oben, verfliixt, wie ging der noch, erfüllt sein. Um das Gewicht und nicht irgendetwas festzustellen, sind eben gewisse Voraussetzungen (siehe oben) zu erfüllen. Mich wundert, dass man dir das nicht in der Schule beigebracht hat. Wenn du einmal den obigen Satz (es ist nur einer, aber der ist grundlegend) verstanden und dir gemerkt haben wirst, wirst du klarer sehen. Einstweilen bewegst du dich noch im Nebel, wo Wünsche anscheinend (aber nicht wirklich) wahr werden. h |
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