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#1
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| Hallo Forum, ich habe mir eine Variante des U-Boot-Paradoxons ausgedacht, bei dem nur das Volumen, nicht aber der Auftrieb eine Rolle spielt: Gegeben sein soll ein Schwimmbecken mit Taucher sowie ein zylindrisches Rohr mit genau einem Liter Fassungsvermögen. Das offene Rohr wird im Becken versenkt in welchem es volläuft. Danach verschliesst der Taucher die Enden des Rohres unter Wasser, das Rohr soll im ersten Durchlauf relativ zum Wasser ruhen. Er übergibt das verschlossene Rohr einem Prüfer ausserhalb des Beckens welcher es öffnet, ausleert und feststellt, dass genau 1 Liter Wasser drin war. Im zweiten Durchgang soll der Taucher das Rohr der Länge nach konstant durch das Wasser bewegen während er die Enden verschliesst. Aus der Perspektive des Tauchers, der sich selbst und das Rohr als ruhend annimmt, fliesst vor dem Verschliessen des Rohres längenkontrahiertes Wasser durch das Rohr, welches durch das Verschliessen des Rohres in das Inertialsystem des Rohres gebracht wird und dabei durch seine unweigerliche Entkontraktion das Rohr zum Platzen bringt. Es muss also mehr als ein Liter Wasser im geplatzen Rohr gewesen sein. Aus der Perspektive des Prüfers am Beckenrand waren jedoch der Taucher und das Rohr im Moment des Verschliessens des Rohres längenkontrahiert, es kann kein ganzer Liter Wasser in dem Rohr sein welches ja erst nach dem Verschliessen ins Inertialsystem des Prüfers gebracht wurde und damit erst nach dem Verschliessen entkontrahiert wurde. Es muss also weniger als ein Liter Wasser im nicht geplatzen Rohr sein. Was, liebes Forum, passiert denn nun aber wirklich? Ist nach dem Verschliessen weniger als ein Liter Wasser im intakten Rohr drin, was der Prüfer so erwarten muss, oder platzt das Rohr nach dem Verschliessen, so wie es der Taucher erwarten muss? Fragt Volker Waibel |
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#2
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| Volker Waibel wrote: Stichwort "Garagenparadoxon". Björn -- "Courage is being scared to death - but saddling up anyway." -John Wayne |
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#3
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| X-No-Archive: Yes begin quoting, Bjoern Schliessmann schrieb: Ausformuliert: Wenn zwei hintereinanderliegende Marken eines bewegten Körpers im Beobachtersystem mit zwei unbewegten Marken gleichzeitig zusammenfallen, so ist das im bewegten System nicht gleichzeitig. Daher sehen Beobachter in den beiden Systemen in Bewegungsrichtung ausgerichtete Maßstäbe wechselseitig verkürzt. Soweit klar. Frage: Unstreitig steigt die Dichte eines gegenüber einem Beobachter bewegten Mediums für diesen Beobachter reziprok zum Kontraktionsfaktor an. Wie ist das nun, wenn ein Stück eines mit einer inkompressiblen Flüssigkeit gefüllten Schlauchs auf der Waage liegt und man die Strömungsgeschwindigkeit im Schlauch erhöht: wird der Schlauch schwerer? Wenn ja: ist der Grund, daß man die Dichtererhöhung mit der gravitierenden kinetischen Energie eines bewegten Körpers gleichsetzen kann? Was war noch mal der Grund dafür, daß schwere Massen bei hohen Geschwindigkeiten nicht zu SL kollabieren? (Natürlich kommt jetzt gleich der Hinweis auf Hendriks "FAQ". Ich beantrage, dieses Werk korrekt in "Einführung in die Theoretische Physik" umzubenennen und ihr eine FAQ an die Seite zu stellen.) Gruß aus Bremen Ralf -- "*R60* *Substantive* werden groß geschrieben." Grammatische Schreibweisen: adres|sie|ren Ap|pell At|mo|sphäre Autor biß|chen El|lip|se Emis|si|on her- aus Im|mis|si|on in|ter|es|siert kor|re|liert kor|ri|giert Laie mei|stens of|fi|zi|ell par|al|lel re|ell Sa|tel|lit Stan|dard Steg|reif vor|aus |
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#4
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| Hallo Bjoern, Stichwort: Ballaballa Wo wird im Gargenparadoxon danach gefragt, wieviel Auto-Schrott hinterher in oder ausserhalb der Garage ist? Nirgends? Dort wird nur gesagt, dass hinterher in beiden Fällen das Auto aus Schrott besteht, was ja auch stimmt aber nichts beweist. Ein Schwall Wasser ist, im Gegensatz zu einem Auto nicht zerstörbar. Weiterhin fliesst in meinem Beispiel das längenkontrahierte Wasser kontinuierlich ducrh das Rohr, im Garagenparadoxon ist es aber nur ein Auto und keine Autoschlange, die in die Garage fährt. Deine Antwort ist genauso reflexhaft wie dämlich, Du beweist damit nur dass Du zum Nachdenken und Argumentieren absolut unfähig bist und nur nachplapperst was andere Dir vorgekaut haben. Um Dir auf die Sprünge zu helfen passe ich das Beispiel an: Es soll eine vorne und hinten offene Garage gegeben sein in die ein Standard-Auto der Länge nach genau hineinpasst (Dies entspricht dem ruhenden Liter Wasser im ruhenden Rohr). Im nächsten Schritt soll eine Autoschlange, bestehend aus Standard-Autos die Stosstange an Stosstange fahren, mit konstanter Geschwindigkeit durch die Garage durchfahren. Dann werden die Garagenenden verschlossen um zu prüfen wieviel von der Autoschlange in der Garage war: War mehr als insgesamt ein Standardauto in der Garage oder insgesamt weniger als ein Standardauto? 1. Aus der Perspektive der Garage war die Garage im Moment des Schliessens mit einer längenkontrahierten Autoschlange gefüllt. Nach dem Schliessen wurde der "rausgeschnittene" Teil der Auto-Schlange aber zwangsläufig entkontrahiert, es war also insgesamt mehr als ein Standardauto in der Garage. 2. Anders aus Sicht der Autoschlange die durch eine kontrahierte Garage fuhr. Im Moment des Schliessens war die Garage vollständig mit Autoschlange gefüllt. Wenn sich danach die Garage entkontrahiert kann die Garage nicht mehr vollständig gefüllt sein, es war also weniger als ein Standardauto in der Garage. Mein Beispiel hat also mit dem Garagenparadoxon nicht nur gar nichts zu tun, es ist ausserdem viel besser geeignet das Paradoxe am "Prinzip der Relativität" deutlich aufzuzeigen. Nutzt das was? Natürlich nicht, die Herren Relativisten röhren einfach weiter wie die Elche: "Garaaaschenbaradoxoon, Gaaraaaaaschenbaaraaadoxooon ..." Grüsse von V. Waibel |
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#5
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| Volker Waibel schrieb Nützlich wäre zu wissen in welchem Ruhsystem du die Garagentore gleichzeitig schließt, ich gehe davon aus, damit löst sich das Paradoxon. Gruß Stefan |
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#6
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| Volker Waibel wrote: Stichwort: Du bist unsachlich. Mir vergeht langsam die Lust, mit Ekelpaketen zu diskutieren. Lies. Du hast es anscheinend nicht verstanden. Nein. Du solltest dir endlich einmal elementare Kenntnisse über die Theorien, die du anzweifelst, anlesen. Sonst ist eine Diskussion sinnlos bis unmöglich. *Wann* wird jedes Ende verschlossen? In welchem System ist es gleichzeitig? "Relativität der Gleichzeitigkeit" sagt dir immer noch nichts? Das Prinzip der Relativität benutzte schon Newton. Es hat mit der Lorentztransformation erst einmal nichts zu tun. Such dir einen Psychiater. Oder LES ENDLICH MAL ÜBER DAS THEMA, denn es nervt furchtbar, dir immer wieder die einfachsten Grundlagen, die man im dritten Semester Physik lernt, vorzukauen, nur um dann später festzustellen, dass du es schon wieder vergessen hast oder einfach nur verquer darstellst. Björn -- "What garbage." - "Well, what do you expect. Thery're Canadian." (South Park - Bigger, longer and uncut) |
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#7
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| Bjoern Schliessmann wrote: VW filtern! Michael Dahms |
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#8
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| Michael Dahms wrote: Bald isses soweit. Björn -- "Plus ist minus, blau ist rot, wenn Du's anfasst, bist Du tot." |
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#9
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| Oje Bjoern, nur Gift und kein einziges Argument? Zum Glück steht Dir ja nun Michael als "Mit-Mobber" zur Seite. Eigentlich nicht für Euch sondern für interessierte Mitleser möchte ich hier nochmal kurz auf das "gewöhnliche" Garagen-Paradoxon eingehen, auf das Ihr Euch ja so heftig beruft: Bei diesem wird zur Ablenkung vom eigentlichen Problem viel Wind um praktische Probleme gemacht die mit dem eigentlichen Problem gar nichts zu tun haben. So wird ausführlich beleuchtet dass ja irgendwie festgestellt werden muss wann die Front des Wagens das Ende der Garage erreicht und dass diese Information sich ja nur mit c ausbreiten kann. Dass das keine Rolle spielt und nur Augenwischerei ist sieht man an meiner Variante. Für Euch beide will ich das Beispiel aber noch weiter und kindgerecht vereinfachen damit auch Ihr es kapieren könnt: Stellt Euch vor Ihr seid in der Schokoladenfabrik und steht am Fliessband an dem lauter leckere Milka-Tafeln vorbeizeihen, Kante an Kante. Nun nimmt der Björn eine Stanzform die so breit und so lang ist wie eine Tafel Milka und knallt das Ding mit Karacho auf die vorbeiziehende Schlange aus Milka-Tafeln und sagt: "Hehe, da die Schokotafel-Schlange längenkontrahiert ist, muss sich die Schokolade nach dem Stanzen entkontrahieren, wir haben also mehr als eine Tafel Milka gemopst." Da sagt aber Michael: "Blödsinn, aus Sicht der Schokotafel-Schlange, die sich selbst als ruhend annimmt, war die Stanzform vor dem Stanzen längenkontrahiert und hat sich erst nach dem Stanzen entkontrahiert, es muss also weniger als eine Tafel Milka in der Stanzform sein." Ihr seht also, dass das übliche Blabla zum Garagenparadoxon völlig belanglos ist und auch hier Einsteins "Prinzip der Relativität" hoffnungslos paradox bleibt. Grüsse an die kleinen Kläffer von V. Waibel |
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#10
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| Volker Waibel schrieb Björn hat natürlich recht, da die Stanze in seinem System verbleibt, allerdings werden, so vermute ich, die beiden eine Tasse unter die Stanze stellen müssen, um die Schokolade zu genießen ;-) Gruß Stefan |
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| rohr , wasser , wieviel |
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