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Wieviel Wasser ist im Rohr?

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  #1  
Old 01-12-2004, 03:37 AM
Volker Waibel
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Default Wieviel Wasser ist im Rohr?



Hallo Forum,

ich habe mir eine Variante des U-Boot-Paradoxons ausgedacht,
bei dem nur das Volumen, nicht aber der Auftrieb eine Rolle spielt:
Gegeben sein soll ein Schwimmbecken mit Taucher sowie ein
zylindrisches Rohr mit genau einem Liter Fassungsvermögen.
Das offene Rohr wird im Becken versenkt in welchem es volläuft.

Danach verschliesst der Taucher die Enden des Rohres unter Wasser,
das Rohr soll im ersten Durchlauf relativ zum Wasser ruhen.
Er übergibt das verschlossene Rohr einem Prüfer ausserhalb
des Beckens welcher es öffnet, ausleert und feststellt,
dass genau 1 Liter Wasser drin war.
Im zweiten Durchgang soll der Taucher das Rohr der Länge nach
konstant durch das Wasser bewegen während er die Enden verschliesst.

Aus der Perspektive des Tauchers, der sich selbst und das Rohr
als ruhend annimmt, fliesst vor dem Verschliessen des Rohres
längenkontrahiertes Wasser durch das Rohr, welches durch das
Verschliessen des Rohres in das Inertialsystem des Rohres
gebracht wird und dabei durch seine unweigerliche Entkontraktion
das Rohr zum Platzen bringt.
Es muss also mehr als ein Liter Wasser im geplatzen Rohr gewesen sein.

Aus der Perspektive des Prüfers am Beckenrand waren jedoch
der Taucher und das Rohr im Moment des Verschliessens des Rohres
längenkontrahiert, es kann kein ganzer Liter Wasser in dem Rohr
sein welches ja erst nach dem Verschliessen ins Inertialsystem
des Prüfers gebracht wurde und damit erst nach dem Verschliessen
entkontrahiert wurde.
Es muss also weniger als ein Liter Wasser im nicht geplatzen Rohr sein.

Was, liebes Forum, passiert denn nun aber wirklich?
Ist nach dem Verschliessen weniger als ein Liter Wasser im intakten
Rohr drin, was der Prüfer so erwarten muss, oder platzt das Rohr
nach dem Verschliessen, so wie es der Taucher erwarten muss?

Fragt Volker Waibel
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  #2  
Old 01-12-2004, 12:59 PM
Bjoern Schliessmann
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Default Wieviel Wasser ist im Rohr?

Volker Waibel wrote:


Stichwort "Garagenparadoxon".


Björn

--
"Courage is being scared to death - but saddling up anyway."
-John Wayne
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  #3  
Old 01-12-2004, 02:53 PM
Ralf Kusmierz
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Default Wieviel Wasser ist im Rohr?

X-No-Archive: Yes

begin quoting, Bjoern Schliessmann schrieb:


Ausformuliert:

Wenn zwei hintereinanderliegende Marken eines bewegten Körpers im
Beobachtersystem mit zwei unbewegten Marken gleichzeitig zusammenfallen, so
ist das im bewegten System nicht gleichzeitig. Daher sehen Beobachter in
den beiden Systemen in Bewegungsrichtung ausgerichtete Maßstäbe
wechselseitig verkürzt. Soweit klar.

Frage:
Unstreitig steigt die Dichte eines gegenüber einem Beobachter bewegten
Mediums für diesen Beobachter reziprok zum Kontraktionsfaktor an. Wie ist
das nun, wenn ein Stück eines mit einer inkompressiblen Flüssigkeit
gefüllten Schlauchs auf der Waage liegt und man die
Strömungsgeschwindigkeit im Schlauch erhöht: wird der Schlauch schwerer?

Wenn ja: ist der Grund, daß man die Dichtererhöhung mit der gravitierenden
kinetischen Energie eines bewegten Körpers gleichsetzen kann?

Was war noch mal der Grund dafür, daß schwere Massen bei hohen
Geschwindigkeiten nicht zu SL kollabieren?

(Natürlich kommt jetzt gleich der Hinweis auf Hendriks "FAQ". Ich
beantrage, dieses Werk korrekt in "Einführung in die Theoretische Physik"
umzubenennen und ihr eine FAQ an die Seite zu stellen.)


Gruß aus Bremen
Ralf
--
"*R60* *Substantive* werden groß geschrieben." Grammatische Schreibweisen:
adres|sie|ren Ap|pell At|mo|sphäre Autor biß|chen El|lip|se Emis|si|on her-
aus Im|mis|si|on in|ter|es|siert kor|re|liert kor|ri|giert Laie mei|stens
of|fi|zi|ell par|al|lel re|ell Sa|tel|lit Stan|dard Steg|reif vor|aus
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  #4  
Old 01-14-2004, 11:45 AM
Volker Waibel
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Default Wieviel Wasser ist im Rohr?

Hallo Bjoern,


Stichwort: Ballaballa

Wo wird im Gargenparadoxon danach gefragt, wieviel Auto-Schrott
hinterher in oder ausserhalb der Garage ist? Nirgends?
Dort wird nur gesagt, dass hinterher in beiden Fällen das Auto
aus Schrott besteht, was ja auch stimmt aber nichts beweist.

Ein Schwall Wasser ist, im Gegensatz zu einem Auto nicht zerstörbar.
Weiterhin fliesst in meinem Beispiel das längenkontrahierte Wasser
kontinuierlich ducrh das Rohr, im Garagenparadoxon ist es aber nur
ein Auto und keine Autoschlange, die in die Garage fährt.

Deine Antwort ist genauso reflexhaft wie dämlich, Du beweist damit
nur dass Du zum Nachdenken und Argumentieren absolut unfähig bist
und nur nachplapperst was andere Dir vorgekaut haben.

Um Dir auf die Sprünge zu helfen passe ich das Beispiel an:
Es soll eine vorne und hinten offene Garage gegeben sein in
die ein Standard-Auto der Länge nach genau hineinpasst
(Dies entspricht dem ruhenden Liter Wasser im ruhenden Rohr).

Im nächsten Schritt soll eine Autoschlange, bestehend aus
Standard-Autos die Stosstange an Stosstange fahren, mit
konstanter Geschwindigkeit durch die Garage durchfahren.
Dann werden die Garagenenden verschlossen um zu prüfen
wieviel von der Autoschlange in der Garage war:
War mehr als insgesamt ein Standardauto in der Garage oder
insgesamt weniger als ein Standardauto?

1. Aus der Perspektive der Garage war die Garage im Moment
des Schliessens mit einer längenkontrahierten Autoschlange
gefüllt. Nach dem Schliessen wurde der "rausgeschnittene"
Teil der Auto-Schlange aber zwangsläufig entkontrahiert,
es war also insgesamt mehr als ein Standardauto in der Garage.

2. Anders aus Sicht der Autoschlange die durch eine kontrahierte
Garage fuhr. Im Moment des Schliessens war die Garage vollständig
mit Autoschlange gefüllt. Wenn sich danach die Garage entkontrahiert
kann die Garage nicht mehr vollständig gefüllt sein, es war also
weniger als ein Standardauto in der Garage.

Mein Beispiel hat also mit dem Garagenparadoxon nicht nur gar nichts
zu tun, es ist ausserdem viel besser geeignet das Paradoxe am "Prinzip
der Relativität" deutlich aufzuzeigen.

Nutzt das was? Natürlich nicht, die Herren Relativisten röhren einfach
weiter wie die Elche: "Garaaaschenbaradoxoon, Gaaraaaaaschenbaaraaadoxooon ..."

Grüsse von V. Waibel
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  #5  
Old 01-14-2004, 02:03 PM
Stefan Sude
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Default Wieviel Wasser ist im Rohr?


Volker Waibel schrieb



Nützlich wäre zu wissen in welchem Ruhsystem du die
Garagentore gleichzeitig schließt, ich gehe davon aus,
damit löst sich das Paradoxon.

Gruß
Stefan
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  #6  
Old 01-14-2004, 03:45 PM
Bjoern Schliessmann
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Volker Waibel wrote:



Stichwort: Du bist unsachlich. Mir vergeht langsam die Lust, mit
Ekelpaketen zu diskutieren.


Lies.


Du hast es anscheinend nicht verstanden.


Nein. Du solltest dir endlich einmal elementare Kenntnisse über die
Theorien, die du anzweifelst, anlesen. Sonst ist eine Diskussion
sinnlos bis unmöglich.


*Wann* wird jedes Ende verschlossen? In welchem System ist es
gleichzeitig?



"Relativität der Gleichzeitigkeit" sagt dir immer noch nichts?


Das Prinzip der Relativität benutzte schon Newton. Es hat mit der
Lorentztransformation erst einmal nichts zu tun.


Such dir einen Psychiater.

Oder LES ENDLICH MAL ÜBER DAS THEMA, denn es nervt furchtbar, dir
immer wieder die einfachsten Grundlagen, die man im dritten Semester
Physik lernt, vorzukauen, nur um dann später festzustellen, dass du
es schon wieder vergessen hast oder einfach nur verquer darstellst.


Björn

--
"What garbage." - "Well, what do you expect. Thery're Canadian."
(South Park - Bigger, longer and uncut)
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  #7  
Old 01-14-2004, 05:06 PM
Michael Dahms
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Bjoern Schliessmann wrote:


VW filtern!

Michael Dahms

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  #8  
Old 01-14-2004, 06:03 PM
Bjoern Schliessmann
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Michael Dahms wrote:


Bald isses soweit.


Björn

--
"Plus ist minus, blau ist rot, wenn Du's anfasst, bist Du tot."
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  #9  
Old 01-15-2004, 06:12 PM
Volker Waibel
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Default Wieviel Wasser ist im Rohr?

Oje Bjoern,

nur Gift und kein einziges Argument? Zum Glück steht
Dir ja nun Michael als "Mit-Mobber" zur Seite.

Eigentlich nicht für Euch sondern für interessierte
Mitleser möchte ich hier nochmal kurz auf das "gewöhnliche"
Garagen-Paradoxon eingehen, auf das Ihr Euch ja so heftig
beruft:

Bei diesem wird zur Ablenkung vom eigentlichen Problem viel
Wind um praktische Probleme gemacht die mit dem eigentlichen
Problem gar nichts zu tun haben. So wird ausführlich beleuchtet
dass ja irgendwie festgestellt werden muss wann die Front des
Wagens das Ende der Garage erreicht und dass diese Information
sich ja nur mit c ausbreiten kann. Dass das keine Rolle spielt
und nur Augenwischerei ist sieht man an meiner Variante.

Für Euch beide will ich das Beispiel aber noch weiter und
kindgerecht vereinfachen damit auch Ihr es kapieren könnt:

Stellt Euch vor Ihr seid in der Schokoladenfabrik und
steht am Fliessband an dem lauter leckere Milka-Tafeln
vorbeizeihen, Kante an Kante.
Nun nimmt der Björn eine Stanzform die so breit und so
lang ist wie eine Tafel Milka und knallt das Ding mit
Karacho auf die vorbeiziehende Schlange aus Milka-Tafeln
und sagt:
"Hehe, da die Schokotafel-Schlange längenkontrahiert ist,
muss sich die Schokolade nach dem Stanzen entkontrahieren,
wir haben also mehr als eine Tafel Milka gemopst."
Da sagt aber Michael:
"Blödsinn, aus Sicht der Schokotafel-Schlange, die sich
selbst als ruhend annimmt, war die Stanzform vor dem
Stanzen längenkontrahiert und hat sich erst nach dem
Stanzen entkontrahiert, es muss also weniger als eine
Tafel Milka in der Stanzform sein."

Ihr seht also, dass das übliche Blabla zum Garagenparadoxon
völlig belanglos ist und auch hier Einsteins "Prinzip der
Relativität" hoffnungslos paradox bleibt.

Grüsse an die kleinen Kläffer von
V. Waibel
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  #10  
Old 01-15-2004, 06:58 PM
Stefan Sude
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Volker Waibel schrieb

Björn hat natürlich recht, da die Stanze in seinem System
verbleibt, allerdings werden, so vermute ich, die beiden
eine Tasse unter die Stanze stellen müssen, um die
Schokolade zu genießen ;-)

Gruß
Stefan
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Tags
rohr , wasser , wieviel


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