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#1
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| Am Sun, 26 Oct 2003 18:18:41 hat big cool <[Only registered users see links. ]> geschrieben: Das kann ja schon nichts werden.... Doch ist es. Und der Mann soll Wissenschaftler sein? Na ja, googlet mal...liefert schon skurile Ergebnisse. Das erinnert stark an HJ-Argumentation. Für sich allein genommende sinnbefreite Behauptungen aufstellen.+ Ok das reicht. Ich hab mit meiner Zeit besseres anzufangen als sie Spinnern zu schenken. Der Typ wär sicher nen richtig dufter Inquisitor geworden. -- greetz Michael |
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#2
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| 1 2 Werner Gitt Am Anfang war der Urknall? Christliche Literatur-Verbreitung e. V. Postfach 110135 - 33661 Bielefeld 3 1. Auflage 2000 © 2000 by CLV · Christliche Literatur*Verbreitung Postfach 110135 · 33661 Bielefeld Satz: CLV ISBN 3-89397-433-4 4 Der Autor: Prof. Dr. Werner Gitt, 1937 in Raineck/Ostpr. geboren, Inge- nieurstudium an der Technischen Hochschule Hannover, Promotion zum Dr.-Ing. an der Technischen Hochschu- le Aachen. Seit 1978 leitet er den Fach- bereich Informationstechnologie bei der Physikalisch-Technischen Bundes- anstalt (PTB) in Braunschweig. 1978 zum Direktor und Professor bei der PTB ernannt. Er hat sich mit wissen- schaftlichen Fragestellungen aus den Bereichen Informatik, numerische Ma- thematik und Regelungstechnik be- schäftigt und die Ergebnisse in zahlrei- chen Originalarbeiten publiziert. Au- ßerdem: Mehrere Buchveröffentlichun- gen zu Themen aus dem Bereich Wis- senschaft und Glaube. 5 6 Einführung: Entstand die Erde aufgrund eines Schöpfungsaktes Got- tes oder wurde sie durch eine Mega- Explosion vor Milliarden Jahren, dem Urknall, ins Leben geschleudert? Oder war es einfach Gottes Urknall, der im leeren Universum einen Planeten vol- ler Leben produzierte? Wir fragten Dr. Werner Gitt, Direktor und Professor bei der Physikalisch- Technischen Bundesanstalt in Braun- schweig. Er meint, die Urknall-Theorie werde unter Wissenschaftlern weit weniger sicher behandelt, als das in der popu- lären Literatur zum Ausdruck kommt. Es fehle dem Urknall-Modell an tragen- den Argumenten. 7 Frage: Professor Gitt, obwohl die Urknall-Theorie populär ist, meinen Sie, dieser Weltentstehungs-Erklärung mangle es an Argumenten. Gitt: Das ist so. Eine häufig erwähn- te Stütze dieser Theorie ist die sog. »Dunkel-Materie«. Was als Stütze ge- dacht war, erweist sich eher als ein Ge- genargument. Anhänger der Urknall- Hypothese erkennen selbst, dass die Entstehung der Galaxien nicht aus der vorhandenen Masse des Universums erklärt werden kann. Um nicht in Kon- flikt mit bekannten Naturgesetzen zu geraten, müsste eine imaginäre Dun- kel-Materie weitaus größer sein, näm- lich um das Zehnfache. Diese notwen- dige Masse ist aber nie beobachtet wor- den. Sie ist eine reine Annahme, weil sonst das Modell zusammenbricht. Auch wenn sie nie gesehen oder ge- messen worden ist, gab man ihr den- noch einen Namen: die dunkle Mate- 8 rie. Bedauerlicherweise wird sie ein- fach postuliert. Keinerlei Messwerte machen diese Annahme plausibel. Die Urknall-Theorie steht somit auf wis- senschaftlich sehr wackeligen Beinen. 9 Frage: Werfen wir einen Blick auf die Sterne. Offenbar sind es so viele, dass sie niemand zählen kann! Gitt: In der Tat, die Sterne sind für uns nicht zählbar. Es gibt lediglich Ab- schätzungen im Rahmen der Stellar- Statistik: Man wählt einen repräsenta- tiven abgrenzbaren Bereich des Himmelsgewölbes aus und untersucht diesen hinsichtlich der Sternenzahl. Danach wird eine Hochrechnung auf das gesamte Universum durchgeführt. Auf diese Weise kommt man auf die immens große Zahl von etwa zehn hoch 25 Sternen. Die schnellsten, heute bekannten Rech- ner führen rund zehn Milliarden Re- chenoperationen in einer Sekunde aus (die weitere Entwicklung wird zu noch schnelleren Rechnern führen). Würde man einen solchen Rechner nur zum Zählen der Sterne einsetzen, so könnte 10 er in der ersten Sekunde 10 Milliarden Sterne zählen, in der zweiten Sekunde wäre er bei 20 Milliarden... Was mei- nen Sie, wie lange müsste dieser Rech- ner arbeiten, bis er die geschätzte Zahl der Sterne erreicht hätte? Rund 30 Mil- lionen Jahre! Das vermittelt einen Ein- druck davon, wie riesig die Zahl der Sterne ist, die der Schöpfer schuf. So lange existiert kein Rechner, und diese Zeit steht auch uns Menschen nicht zur Verfügung. So können wir festhalten: Der Mensch wird nie in der Lage sein, die Sterne zu zählen. Darum steht in Jeremia 33,22: »Wie man des Himmels Heer nicht zählen noch den Sand mes- sen kann.« 11 Frage: Und wo finden sich diese Ster- ne im Urknall-Modell? Gitt: Nach dem Modell des Urknalls gab es am Anfang überhaupt keine Sterne, sondern nur unvorstellbar dicht komprimierte Materie und energierei- che Strahlung. Seit dem Urknall brei- ten sich Gas und Strahlung gleich- mäßig aus. Dass dabei Galaxien und einzelne Sterne entstehen sollen, ist physikalisch nicht einzusehen. 12 Frage: Aber tatsächlich breitet sich unser Universum aus. Das passt zu ei- nem Urknall. Gitt: Die Galaxien bewegen sich von- einander weg, und dieser Effekt ist auch messbar. Warum sollte unser Uni- versum auch starr sein? In der Schöp- fung ist alles in Bewegung. Das gilt für den atomaren Bereich, aber auch alles Lebendige ist auf Dynamik angelegt. Warum sollten die Himmelskörper da- von ausgenommen sein? Denken Sie nur an unser Planetensystem. Jeder ein- zelne Planet hat seine ihm eigene Ge- schwindigkeit, mit der er sich um die Sonne bewegt * und diese ist noch nicht einmal konstant. So haben auch die Galaxien ihre eigene Drehung und ihre Bewegung im Raum. Das ist allerdings noch kein Indiz für einen Urknall. Es zeigt uns lediglich die Dynamik der gesamten Sternenwelt an. 13 Frage: Es gibt Theologen, die be- haupten, der Urknall habe im bibli- schen Schöpfungsbericht Platz. Profes- sor Gitt, Sie reden als Wissenschaftler: Ist diese Harmonie suchende Kombi- nation haltbar? Gitt: Urknall und Schöpfungsakt ste- hen sich diametral entgegen; sie sind so gegensätzlich, dass man sich zwi- schen ihnen entscheiden muss. Entwe- der man hält sich an die Evolution, oder man glaubt dem Schöpfungsbe- richt der Bibel. Beides ist aber über- haupt nicht kompatibel miteinander. Nach der Bibel wurden die Erde, das Leben und das gesamte Universum innerhalb von sechs Tagen geschaffen. In den Geboten Gottes, in 2. Mose 20,9- 10, wird dieser Tatbestand bei der Ein- setzung des Sabbats wiederholt: »Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Dinge beschicken; aber am siebenten 14 Tag ... da sollst du kein Werk tun.« Die- se Ordnung, die Gott den Menschen gegeben hat, ist abgeleitet von der Ord- nung, die Gott selbst eingehalten hat: »Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage.« Das ist die Offenbarung Gottes. Dem können wir nichts Gewichtigeres entgegenhalten. Dieser Text erlaubt es beim besten Wil- len nicht, irgendein Urknallsystem ein- zubauen. Die Verbindung von Gott und Urknall ist also weder wissenschaftlich noch biblisch möglich. Die Harmoni- sierung zwischen Evolutionslehre und biblischem Bericht führt zu keinem befriedigenden Ergebnis. Es ist ein Irr- weg. 15 Frage: Die Gegensätze sind ja auch riesig. Zum Beispiel spricht die Bibel von einem jungen Universum. Warum rechnen Wissenschaftler mit Millionen und Milliarden Jahren? Gitt: Mit Hilfe heutiger Messwerte läßt sich die augenblickliche Aus- dehnungsgeschwindigkeit des Univer- sums berechnen. Nimmt man diese Ge- schwindigkeit als konstant an und rechnet beliebig lange rückwärts, bis man an einem Punkt angekommen ist, dann ist man beim Zeitpunkt des Urknalls angelangt. Bei dieser nicht nachvollziehbaren Vorgehensweise er- geben sich die viel zitierten Milliarden von Jahren. Für mich ist das reine Will- kür. Wer sagt mir denn, dass diese rück- wärts gerichtete Rechnung überhaupt so weit zulässig ist? Die Astronomen sind sich im Übrigen keineswegs darin einig, wie man rech- 16 nen soll. Vom 4. bis 8. Dezember 1995 fand in Paris ein internationaler astro- nomischer Fachkongress statt, um über die neuesten Messwerte zu diskutieren. Ihre Berechnungen führten sie zu sehr unterschiedlichen Altern. Die Einigkeit fehlt also sogar unter denjenigen, die von der Urknall-Theorie ausgehen. Die Zeitung »Die Zeit« berichtete am 15.12.1995 unter der Überschrift »Das große Gehubbele um den Urknall« von einer starken Kontroverse: »In knapp 100 Einzelvorträgen ließen die Astro- nomen die jüngsten Bilder und Entde- ckungen des Hubble-Weltraumtele- skops Revue passieren. Wer dabei al- lerdings himmlischen Frieden und kos- mische Harmonie erwartete, lag falsch: Bevor sich die Forscher dem neuesten schwarzen Loch, rätselhaften Quasaren oder neugeborenen Sternen zuwand- ten, stürzten sie sich streitlustig in die größte Kontroverse, die die Kosmolo- gie derzeit zu bieten hat.« 17 Frage: Nicht zuletzt dank der aktu- ellen Forschung hat die Urknall-Theo- rie an Glaubwürdigkeit verloren. Prof. Werner Gitt, Sie glauben an die Schöp- fung durch Gott. In der Bibel lesen wir von einem jungen Universum. Auch wissenschaftliche Beobachtungen spre- chen dafür... Gitt: Rein astronomisch gesehen gibt es eine lange Liste von Widersprüchen, die nicht zur Urknallidee passen [7]. Hier seien nur einige erwähnt: · Es gibt Galaxien, die älter sein müs- sen als das Universum sein kann. · Es gibt physikalisch zusammenge- hörige Gebilde, die eine unter- schiedliche Rotverschiebung auf- weisen. · Es gibt sehr unterschiedliche groß- räumige Strukturen, nämlich extrem große Galaxienhaufen (Super- cluster) neben riesigen Leerräumen. 18 Nach der Urknalltheorie wäre eine Gleichverteilung zu erwarten. 19 Frage: Und umgekehrt passen alte Galaxien nicht zur jungen Schöpfung. Gerade wenn es um das Alter des Uni- versums geht, gehen die Meinungen der Wissenschaftler oft weit auseinan- der. Gitt: Das hängt vom Standpunkt ab. Jede Wissenschaft braucht Vorausset- zungen, sog. Basissätze (näheres hier- zu siehe [5]). Setzt jemand zur Erklä- rung der Wirklichkeit die Evolution voraus, kommt er automatisch in gro- ße Zeitbereiche. Nimmt jemand die bi- blischen Angaben als Basis, ergeben sich andererseits relativ kleine Zeit- bereiche. Niemand kann von sich behaupten, er gehe ohne Voraussetzung an die Arbeit. Jeder hat eine Ausgangslage, mit der er beginnt, wissenschaftlich zu arbei- ten. Entsprechend werden die Fakten eingeordnet. Die Ergebnisse unter- 20 scheiden sich deshalb so stark, weil verschiedene Ausgangspunkte unser Denken bestimmen. 21 Frage: Wie alt schätzen Sie das Uni- versum? Gitt: Wenn ich von der Bibel ausgehe, dann sind es einige tausend Jahre. Am ersten Schöpfungstag wurde die Erde und das ansonsten noch leere Universum geschaffen; mit den Gestirnen wurde es an einem einzigen Tag, nämlich am vier- ten Schöpfungstag, »gefüllt«. Das heißt, alle Sterne sind an einem einzigen Tag geschaffen worden. Alle Gestirne sind demnach gleich alt; nur die Erde ist drei Tage älter als der Rest unseres Planeten- systems und alle Galaxien des Univer- sums. Versucht man ihr Alter anhand biblischer Angaben zu bestimmen, ergibt sich auf- grund der angeführten Genealogien zwar kein exaktes Alter, aber wir kön- nen einen Rahmen angeben, und dieser liegt in der Größenordnung von viel- leicht zehntausend Jahren, ohne sich jetzt 22 auf eine genaue Zahl der Jahre festzule- gen. Jedenfalls ergeben sich niemals Mil- lionen von Jahren. 23 Frage: K önnte die Lösung nicht da- rin liegen, dass zwischen der Erschaf- fung von Himmel und Erde nach Ge- nesis 1,1 und der Erfüllung der Erde mit Leben nach Genesis 1,2 eine lange Zeitperiode lag? Diese Gap-Theorie oder Lückentheorie kennt viele Anhän- ger. Gitt: Die Gap-Theorie wurde von gläubigen Leuten aufgestellt. Sie sahen sich zu damaliger Zeit einer Übermacht von Vertretern der Evolution gegen- über und suchten nach einer Möglich- keit, die von der Evolution geforder- ten langen Zeiträume auch mit der Bi- bel rechtfertigen zu können. So meinte man eine Lösung gefunden zu haben, indem man glaubte, zwischen den bei- den ersten Versen der Bibel Handels- spielraum zu finden, um beliebig ver- langte Zeiten unterzubringen. Diese sog. Gap- oder Restitutionstheo- 24 rie besagt, dass es vor den eigentlichen Schöpfungstagen bereits eine fertig geschaffene und bewohnte Welt gab. Diese Erschaffung geschah zu dem Zeitpunkt, der in Vers 1 mit »Anfang« bezeichnet ist. Danach kam der Fall Satans; die damalige Welt ging zugrun- de und wird mit »wüst und leer« be- schrieben. Dies ist die Ausgangssitua- tion des eigentlichen Schöpfungsbe- richtes, wonach dann auf der Erde das Leben noch einmal erschaffen bzw. res- tauriert wird. Diese Theorie erklärt die Fossilien als Folge des satanischen Fal- les. Wir müssen sie jedoch aus mehre- ren biblischen Gründen zurückweisen: · In 2. Mose 20,11 lesen wir, dass Gott in sechs Tagen Himmel und Erde geschaffen hat; d. h. das gesamte Weltall und die Erde wurden inner- halb dieser angegebenen kurzen Zeitspanne erschaffen, so dass ir- gendeine lange Zeitepoche für eine 25 wie auch immer geartete Theorie hier nicht untergebracht werden kann. · Die Bibelstellen Jesaja 14,12-17 und Hesekiel 28,11-17 werden als Be- schreibung des Falles Luzifers ge- deutet. Die Gap-Theorie geht nun von der Voraussetzung aus, dass die- ser Fall Satans örtlich auf die Erde gelegt wird und zeitlich zwischen den Versen 1 und 2 von 1. Mose 1 ein- zuordnen ist. Die Worte Jesu aus Lukas 10,18; Johannes 12,31; Johan- nes 14,30 und Offenbarung 12,7-9 erlauben diese Deutung nicht. · Die Deutung der Fossilien als Reste einer voradamitischen Zeit ist bi- blisch nicht belegbar, hingegen wird uns die im Sintflutbericht genannte weltweite Wasserkatastrophe als Ursache für den Untergang allen Le- bens bezeugt. Heutige geologische 26 Schichten und Fossilien finden in der Sintflut und den sich daran an- schließenden Katastrophen eine nachvollziehbare Erklärung. 27 Frage: Warum vertrauen Sie dem Schöpfungsbericht und nicht dem Mo- dell Urknall/Evolution? Gitt: Weil die Urknall-Theorie wis- senschaftlich weder nachvollziehbar noch tragfähig ist. Der russische Phy- siker Lew Landau sagte einmal, Kosmologen arbeiteten zwar mit we- nig gesicherten Fakten, aber mit um so größerer Überzeugung, dass ihre Ide- en um das Geschehen im Universum richtig sind [1, S. 29]. Sobald Fakten auftauchen, die gegen den Urknall sprechen, werden neue Annahmen aufgestellt, um die Theorie zu halten. Ich erinnere an die dunkle Materie. Es ist eine ständige Flucht vor den neuen Fakten, weil diese etwas anderes lehren. Der Astrophysiker Reinhard Breuer beschrieb das Verhal- ten der Urknallanhänger treffend, wenn er formulierte [1, S. 185]: »Es ist 28 wie im Märchen: Aus der Asche der verbrannten Ideen wird, so die Hoff- nung, das neue Standardmodell vom Urknall emporsteigen können.« Man gewinnt den Eindruck, dass alle diese Bemühungen dem verzweifelten Ver- such entstammen, den Kosmos ohne das Konzept eines Planes zu verstehen, wobei aber immer neue »Pläne« ent- worfen werden. Warum nur hat man sich so einseitig auf dieses Urknall- modell versteift? Die Antwort kann leicht gegeben werden: Gottlose Wis- senschaftler akzeptieren kein Modell, das einen Schöpfer benötigt. Man hat sich einem methodischen Atheismus verschrieben. Keine der Naturwissenschaften ist auf- grund ihrer begrenzten Mittel in der Lage, Ursprungsfragen zu beantwor- ten. Wir können nur messen, wägen und beobachten, Daten und Fakten sammeln und auswerten. Wir sind je- 29 doch nicht in der Lage, zu erklären, wie eine Zelle, ein Gehirn oder ein Univer- sum entsteht. Die Evolution ist keine brauchbare Antwort, weil sie schon Grundprinzipien unserer täglichen Er- fahrung verletzt. Weder eine Steckna- del, eine Schere noch eine Uhr, ein Auto oder gar der Kölner Dom sind von al- leine entstanden. Alles braucht einen Ideengeber und einen Hersteller. Nach meiner Überzeugung sind auch alle zukünftigen Ideen über Herkunfts- fragen gedankliche Sackgassen, wenn sie ohne einen Schöpfer auszukommen versuchen. Nur derjenige, der das Uni- versum, die Erde und das Leben ge- macht hat, kann uns die verbindliche Antwort geben. Es ist der Schöpfer, von dem die Bibel spricht. So vertraue ich dem Schöpfungsbericht voll und ganz. 30 Frage: Haben denn die Resultate des Hubble-Weltraumteleskops die Urknall- Theorie nicht untermauert? Gitt: Das Hubble-Teleskop liefert uns viel genauere Daten und bessere Fotos von den Sternsystemen als dies bisher der Fall war. So konnten insbesondere von weit entfernten Galaxien Aufnah- men mit erheblich besserer Auflösung gemacht werden. Eine neue Ära der Weltraumbeobachtung ist angebro- chen, und bisher Unbekanntes wurde uns nun zugänglich. Es ist aber nicht so, dass diese Fakten die Urknall-Theo- rie überzeugend stützen, das Gegenteil ist zutreffend. 31 Frage: Wenn die Faktenlage so dürf- tig ist * warum gilt die Evolutionstheo- rie nach wie vor als die grundlegende Lehre über die Erdentstehung, warum wird sie an den Universitäten konkur- renzlos gelehrt? Gitt: Sie wird gelehrt, weil sie sich weithin durchgesetzt hat und von vie- len vertreten wird. Der Siegeszug der Evolutionslehre ist nicht naturwissen- schaftlich begründbar. Vielmehr hatten starke geistige Strömungen wie z. B. die Aufklärung das Feld für eine atheisti- sche Weltdeutung vorbereitet. Dass Darwins Buch von der Entstehung der Arten schon am Erscheinungstag voll- ständig vergriffen war, belegt den Wunsch der Menschen nach einer Er- klärung der Welt ohne Gott. Da bis heu- te die meisten Menschen ohne Gott le- ben wollen, ist ihnen die Evolution eine willkommene Lehre. Gäbe es eine welt- weite große Erweckung zum Glauben 32 hin, dann wäre die Evolution im Nu wie weggepustet. Erfreulicherweise kommt in unserer Zeit vermehrt Lite- ratur heraus, die sich aus wissenschaft- licher Sicht kritisch mit dem Urknall befasst. Nur einige Bücher möchte ich hier erwähnen: Von dem Bonner Astro- nomen Hans-Jörg Fahr [2]: »Der Urknall kommt zu Fall«. Ein anderer Titel heißt »Ratlos vor der grossen Mauer * das Scheitern der Urknall-Theorie«. Auf- grund der grossen Sternenansammlun- gen, die sich wie eine riesige Mauer darstellt, beschreibt der Autor Josef Lutz [6], dass die Urknall-Theorie eigentlich nicht funktionieren kann. Von dem Astrophysiker Reinhard Breuer stammt das Buch [1] »Immer Ärger mit dem Urknall * Das kosmologische Stan- dardmodell in der Krise«. Und der Amerikaner James Trefil schrieb [8]: »Fünf Gründe, warum es die Welt nicht geben kann * Die Astrophysik der Dunklen Materie«. Das sind Bücher, in 33 denen die Autoren zahlreiche Argu- mente gegen das Urknall-Modell vor- bringen. Auch in ihren Vorlesungen vertreten sie diese Auffassung. Es ist also nicht richtig, wenn pauschal be- hauptet wird, dass Urknall und Evo- lution überall gelehrt werden. 34 Frage: Das heißt, dass die Urknall- Theorie weniger sicher ist als in den Lehrbüchern beschrieben? Gitt: Die Lehrer an den Universitä- ten unterrichten entsprechend ihrer ei- genen Auffassung. Da gibt es solche, die mit Überzeugung weiterhin die Urknall-Theorie vertreten. Zuneh- mend werden aber auch Einwände ge- nannt. Forscher, die sich sehr intensiv damit beschäftigen, wie zum Beispiel der amerikanische Physiker und No- belpreisträger Steven Weinberg in sei- nem Buch »Die ersten drei Minuten« schreibt [9, S.18]: »Ich kann nicht leug- nen, dass ich einen Anflug von Un- wirklichkeit empfinde, wenn ich über die ersten drei Minuten in einer Weise schreibe, als wüssten wir wirklich wo- von wir sprechen.« Weiterhin gibt er zu [9, S.129]: »Damit ist nicht gesagt, dass dieses Modell richtig ist ... Es besteht allerdings eine große Ungewissheit, die 35 wie eine dunkle Wolke über dem Standardmodell (= Urknallmodell) schwebt.« Das ist eine ehrliche Aussa- ge. In wissenschaftlichen Original- arbeiten und an den Universitäten wer- den die Theorien und Hypothesen kei- neswegs als so gesichert hingestellt. Meines Erachtens liegt das Problem auf der darunterliegenden Stufe der Wis- sensvermittlung, nämlich in populär- wissenschaftlichen Darstellungen und Schulbüchern, wo das wissenschaftlich Ungesicherte bereits als fundierte Er- kenntnis vermittelt wird. 36 Frage: Zweifel am Urknall könnten zum Vertrauen in den Schöpfergott führen. Wann wird die biblische Basis einmal an der Uni gelehrt? Gitt: Das hängt von dem einzelnen Professor ab. Beeinflusst der biblische Glaube sein Denken und Handeln, dann wird er den Schöpfungsbericht einbeziehen. Steht er mit seiner Welt- anschauung weit ab von Gott, dann wird er ihn ignorieren oder negativ beurteilen. Für die Studenten ist es ent- scheidend, wem sie zuhören und wer sie prägt. 37 Frage: Urknall oder Schöpfung * gibt es noch andere prüfenswerte Welt- entstehungs-Modelle? Gitt: Die meisten heute aufgestellten Theorien sind so gestaltet, dass Gott darin nicht vorkommt. Das ist leider ein grundlegender Wesenszug der Wissenschaftstheorien geworden * sie versuchen, ohne Gott auszukommen. Das ist aus meiner Sicht ein Grundübel in der Wissenschaft. Immer dann, wenn Ursprungsfragen zur Debatte stehen, führt das unweigerlich zu ele- mentaren Fehlern. Wenn Leben gene- rell nur aus Leben kommen kann, dann ist jede Theorie, die nicht von diesem Basissatz ausgeht, schon im Ansatz falsch. »Leben kann nur aus Leben kommen« * wurde von dem französi- schen Chemiker und Mikrobiologen Louis Pasteur (1822-1895) erkannt und formuliert. Dieser Satz hat sich an al- len Beispielen bewährt, es gibt keine 38 Ausnahme davon. Nie wurde dieser Satz widerlegt * somit liegt hier ein bedeutendes Naturgesetz vor. In Um- gehung dieses Naturgesetzes wird in der Evolutionslehre dennoch ein Weg gesucht, das Leben ohne Gott, ohne Schöpfer, ohne Urheber zu erklären. 39 Frage: Was überzeugt Sie am bibli- schen Schöpfungsbericht, der vielfach nur als Mythos bezeichnet wird und tiefenpsychologisch gedeutet wird? Gitt: Am Schöpfungsbericht faszi- niert mich zunächst die Nüchternheit der Darstellung; dann die Präzision, mit der die Ereignisse Tag für Tag ge- schildert werden. Mich beeindruckt die wissenschaftlich korrekte Art des Be- richts. Beim Zeitmaß ist von Tagen und Jahren die Rede. Sobald in der Physik eine Messgröße (= Zahlenwert mit Ein- heit) verwendet wird, muss zuvor die verwendete Einheit definiert sein. Ge- nau das tut die Bibel auch, indem sie im Schöpfungsbericht definierend er- klärt, was ein Tag und was ein Jahr ist, nämlich eine Zeiteinheit, die durch die Bewegung der Gestirne festgelegt ist. Die Länge des Tages wird durch die Umdrehung der Erde festgelegt, und die Länge des Jahres durch die Bahn 40 der Erde um die Sonne. Diese definier- ten Zeiteinheiten werden in der Bibel herangezogen, um den Ablauf der Schöpfung zu beschreiben. Damit wird festgehalten, dass ein Tag nicht irgend- etwas individuell Interpretierbares ist, sondern eine astronomisch präzise de- finierbare Größe. Diese Genauigkeit in der Darstellung zeigt mir an, dass es sich bei diesem Text keineswegs um irgendeine mythologische Rede han- deln kann. Die biblische Darstellung ist sehr exakt, allerdings auch sehr kurz. Manchmal wünschte ich mir, der Schöpfungsbericht wäre zehn Kapitel lang. Dann hätten wir viel mehr Detail- informationen, über die wir noch mehr staunen könnten. Die hohe Informationsdichte in den biblischen Berichten ist ein weiterer faszinierender Punkt. In nur wenigen Versen steht so viel drin, dass wir sie gar nicht voll ausloten können. Beim 41 Nachdenken über den Schöpfungsbe- richt finden wir immer wieder neue Aspekte und Querverbindungen zu anderen Bibeltexten und das ist etwas, was mir persönlich viel Freude macht (siehe den Exkurs auf den folgenden Seiten »Mose, Jona, Jesus und der Fisch«). Es ist meine Erfahrung mit der Bibel, dass es viele Aspekte gibt, die wir erst durch langes, intensives Studium he- rausfinden. Es lohnt sich sehr, sich mit den biblischen Texten zu beschäftigen. Dabei werden auch wir feststellen: »Ich freue mich über dein Wort wie einer, der eine große Beute kriegt« (Ps 119,162). 42 Exkurs: Mose,Jona,JesusundderFisch Im Schöpfungsbericht werden die er- schaffenen Tiere sehr allgemein er- wähnt (Tiere im Wasser, in der Luft und auf dem Land). Nur ein einziges Tier benennt Gott namentlich, und das ist ein riesiges Meerestier (vgl. 1. Mose 1, 21). Luther übersetzte den hebräischen Begriff etwas vorschnell mit »Wal- fisch«, aber der Wal ist bekanntlich kein Fisch. Der Genesisbericht meint einen besonderen, auffallend großen Fisch. Wenn wir nun eine Brücke zum Neu- en Testament schlagen, finden wir im Matthäus-Evangelium (Kap. 12,40) eine dazu passende bemerkenswerte Aussage: »Denn gleichwie Jona drei Tage und drei Nächte in des Fisches (griech. ketos) Bauch war, so wird auch des Menschen Sohn drei Tage und drei Nächte im Schoß der Erde sein.« Für »Fisch« im Allgemeinen steht an den verschiedenen Stellen des griechischen 43 Neuen Testaments immer das Wort »ichthys«; nur einmal (Mt 12,40) kommt das Wort »ketos« vor. Das von Matthäus eingesetzte griechische Wort »kétos« meint keinen normalen Fisch, wie man ihn fängt und isst, sondern ein äußerst großes Tier, ein Ungetüm, also ein gigantisches Meerestier; darum wurde dieses Wort in deutschen Bibeln treffend mit Seeungeheuer (Jerusale- mer), Meeresungetüm (Zürcher) oder Riesenfisch (Schlachter) übersetzt. Die alttestamentliche Bezugsstelle steht in Jona 2,1: »Aber der Herr verschaffte einen großen Fisch, Jona zu verschlin- gen. Und Jona war im Leibe des Fisches drei Tage und drei Nächte.« Beim Pro- pheten Jona ist der Gedanke an die Auferstehung Jesu noch so tief verbor- gen, dass er dort nicht direkt ersicht- lich ist. Erst Jesus stellt in seiner Ver- kündigung die Verbindung dazu her. Fragt man nach einem weiteren, noch tiefer liegenden Bezugspunkt, so fin- 44 den wir ihn zweifellos schon in 1. Mose 1,21, denn es handelt sich dort um das gleiche Tier, das als einziges im Schöp- fungsbericht namentlich erwähnt wird! Das ist zumindest ungewöhnlich bei der riesigen Zahl aller Tiere. Bei der Erschaffung der Tiere am fünften und sechsten Schöpfungstag werden (bei- spielhaft) nur einige große Tierklassen genannt, wie »allerlei Getier im Was- ser, gefiederte Vögel, Vieh, Gewürm und Tiere auf Erden«. Da es in der Bibel nichts Zufälliges gibt, sondern hinter allem ein beabsichtig- ter Sinn steht, kommen wir hier zu ei- ner bemerkenswerten Feststellung: Durch die namentliche Nennung nur dieser einen einzigen Tierart im Schöp- fungsbericht wird hier bereits * wenn auch sehr verborgen * schon ein erster Hinweis auf die Auferstehung Jesu gegeben. 45 Frage: Der Mensch ist keine Laune der Natur, sondern ein Gegenbild sei- nes Schöpfers. Das dokumentiert der Schöpfungsbericht eindrücklich. Gitt: Genau. In 1. Mose 1,26 lesen wir: »Lasset uns Menschen machen.« Wir sind also gezielt geplant. Ein weiterer markanter Vers, der die Herkunft des Menschen meisterhaft präzise, knapp und doch höchst informativ beschreibt, steht in 1. Mose 2,7: »Und Gott der Herr machte den Menschen aus einem Erden- kloß, und er blies ihm ein den lebendi- gen Odem in seine Nase. Und also ward der Mensch eine lebendige Seele.« Wer * wie ich * vom ingenieurmäßigen Den- ken herkommt, freut sich, in Gottes kon- zeptioneller Gestaltung für die Erschaf- fung des Menschen geläufige Vorge- hensweisen anzutreffen: · 1. Plan · 2. Ausführung · 3. Ergebnis. 46 Weil wir nach Gottes Plan und Willen gemacht sind, haben wir ein Gegen- über, einen Herrn, der uns liebt. In die- sem Sinne weiß sich der Psalmist an- genommen: »Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, und des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst?« (Ps 8,5). 47 Frage: Nach Ihren bisherigen Darle- gungen neigt der Mensch offenbar dazu, für grundlegende Fragen Lösun- gen zu suchen, ohne Gott einzubezie- hen. Am Beispiel der Herkunft des Universums haben Sie dies ausgiebig erklärt. Gibt es aus Ihrer Sicht noch andere Bereiche, in denen das versucht wird? Gitt: Zwei Beispiele möchte ich nen- nen, wo dieser Ansatz zu tragischen Folgen geführt hat bzw. noch führen wird. Zunächst möchte ich auf unrea- listische Träume vom Paradies auf Er- den und ein falsches Menschenbild ein- gehen. Danach möchte das ewige Ziel ansprechen. Der Mensch versucht immer wieder, die ihm gesetzten Grenzen zu überwin- den, so dass bisweilen merkwürdige Visionen entstehen. Mit Hochdruck arbeitet man an Methoden, um die 48 Lebensuhr langsamer ticken zu lassen, Haut, Muskulatur und innere Organe zu verjüngen. Derzeit noch hoffnungs- lose Fälle vertröstet man auf kommen- den medizinischen Fortschritt. Die Zeit bis dahin muss allerdings * so glaubt man * in einem Kälteschlaf überwun- den werden. Andere Träume beziehen sich auf ganze menschliche Gesell- schaften. Der englische Staatsmann Thomas More (1478-1535) beschrieb in seinem Werk »Utopia« die humanistische Sehnsucht der vollkommenen mensch- lichen Gemeinschaft. Nicht wenige Staatsvisionen wurden entwickelt, wie z. B. »Der Sonnenstaat« (1602) von Tommaso Campanellas, »New Atlan- tis« (1627) von Francis Bacon oder »Die Gemeinschaft von Ozeanien« (1656) von James Harrington. Die Utopien beeinflussten die Revolutionen in Frankreich (1789) mit dem Motto »Frei- 49 heit, Gleichheit, Brüderlichkeit« sowie 1917 in Russland. Sie mündeten ein in die gewaltigste politische Vision und das größte politische Experiment der Menschheit überhaupt: den Kommu- nismus. Die Sowjetbürger erlebten un- ter der blutigen Diktatur von Stalin bei andauernder wirtschaftlicher Not und Unterdrückung jeder demokratischen Willensbildung, was geschieht, wenn Visionen wahr werden. 30 Millionen Menschen, darunter 200 000 Geistliche, wurden brutal verfolgt und liquidiert. Maos Diktatur hat in China eine Blut- spur von 30 bis 50 Millionen Toten hin- terlassen. Adolf Hitler wollte ein Tau- sendjähriges Reich schaffen, aber be- reits nach 12 Jahren lag Deutschland in Schutt und Asche und der von ihm angezettelte Weltkrieg forderte 50 Mil- lionen Menschenleben. Warum sind all diese Visionen so kläg- lich gescheitert? Weil die Ideologen von 50 falschen Voraussetzungen ausgegan- gen sind! Das Paradies auf Erden wird errichtet sein * so glaubten die ver- schiedenen Visionäre *, wenn wir alle Menschen gleich gemacht haben (franz. Revolution), wenn es keine Klassenunterschiede mehr gibt (Kom- munismus), wenn alle Juden beseitigt sind und die Welt von der arischen Rasse beherrscht wird (Nationalsozia- lismus). Zur Verwirklichung der Uto- pien wollte man den neuen Menschen schaffen, mit denen man die Phantas- tereien zu verwirklichen hoffte. Die Bibel sagt uns, dass der Mensch seit dem Sündenfall ein gefallenes Wesen ist. Er hat sich von Gott abgekehrt und muss sich nicht wundern, wenn er im Finstern lebt. Gott ist Licht, und Jesus sagt: »Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben« (Joh 8,12). Nur 51 durch eine persönliche Hinkehr zu Christus können wir neu werden. Alle anderen Methoden, die den Menschen von Grund auf verbessern wollen, sind utopische Irrwege, sind bedauernswer- te Sackgassen der Menschheit. Dieses erkennend lautet ein satirischer Text unter dem Marxdenkmal in Chemnitz entsprechend: »Tschuldigung Jungs, ich hab mich Halt geirrt.« 52 Frage: Sie haben einen zweiten gro- ßen Irrtum der Menschheit erwähnt und sprachen vom Weg zum Himmel. Was meinen Sie damit? Gitt: Jesus sagt in Lukas 13,24 ein sehr ernstes Wort zu diesem Thema: »Ringet danach, dass ihr durch die enge Pforte eingehet; denn viele wer- den, das sage ich euch, danach trach- ten, wie sie hineinkommen, und werden's nicht können.« Diese Aussa- ge macht uns deutlich, dass zwar viele in den Himmel hinein wollen, aber ein Großteil wird es dennoch nicht schaf- fen. Woran liegt das? Wenn ich nach Hamburg will, mich aber in einen Zug nach München setze, darf ich mich nicht wundern, wenn ich nicht am Ziel ankomme. Nach dem eindeutigen Zeugnis der Bibel fährt * um in diesem Bild zu bleiben * nur ein einziger Zug zum Himmel. Es ist jener mit der Auf- schrift »Jesus«. Jesus sagte, dass er der 53 einzige Weg zum Vater im Himmel ist (Joh 14,6). In Apostelgeschichte 4,12 wird dieser Gedanke noch einmal ganz deutlich hervorgehoben: »In keinem andern ist das Heil, ist auch kein ande- rer Name unter dem Himmel den Men- schen gegeben, darin wir sollen selig werden.« Viele Religionen behaupten, auch den Weg zum Himmel zu weisen. Es können jedoch nicht mehrere gleich- zeitig wahr sein, da sie untereinander sehr gegensätzlich und widersprüch- lich sind, so dass sie sich gegenseitig aus dem Felde schlagen. Nur ein Weg kann daher der richtige sein. Nun gibt es zwei Möglichkeiten: entweder ist Jesus ein Lügner, denn er hat sich selbst als den einzigen Weg zum Himmel be- zeichnet. Oder die Alternative gilt: Je- sus hat uns die Wahrheit gesagt, dann aber sind alle anderen Religionen be- dauerliche Irrwege. Jesus hat nicht nur gesagt, dass er die Wahrheit in Person ist, sondern er hat sie mit seinem gan- 54 zen Leben bezeugt. Er hatte gesagt, dass er am dritten Tag nach der Kreu- zigung auferstehen werde (Mt 16,21). Er hat Wort gehalten. Er ist wirklich auferstanden (Joh 21,14) und hat sich vielen Zeugen als der Auferstandene gezeigt (1. Kor 15,6). Er ist darum für mich absolut vertrauenswürdig. Mit unseren Sünden finden wir keinen Einlass in den Himmel. Im Gleichnis von der königlichen Hochzeit wird dies an jenem Mann veranschaulicht, der versuchte, ohne hochzeitliches Kleid [ Bild für die Vergebung aller Schuld] zum Fest zu gelangen (Mt 22,11-13). Was keine Religion vermag, erwirkte Jesus am Kreuz von Golgatha: Dem Sünder kann vergeben werden, darum fasste Jesus den Grund seines Kom- mens in die Worte: »Des Menschen Sohn ist gekommen, selig zu machen, was verloren ist« (Mt 18,11). Jeder, der diesen Herrn anruft und um Verge- 55 bung seiner Schuld bittet, wird augen- blicklich gerettet (Röm 10,13). Wenn wir dann auf unserem Lebensschiff ihn als Kapitän haben, werden wir sicher das Ziel erreichen. [Only registered users see links. ] [Only registered users see links. ] [Only registered users see links. ] In der Bibel sind alle Weisheiten Gottes aufgeschrieben, die der Mensch für sein geistliches Leben braucht. Gottes Wort stillt alle Bedürfnisse und hilft in jeder Lebenslage. Leider wird dieser Reichtum oft nicht genutzt und Millionen leben in geistlicher Armut. Gott sagte durch den Propheten Hosea: «Mein Volk läuft ins Verderben, weil es den richtigen Weg nicht kennt.» (Hosea 4, 6) Wollen Sie Gottes Weg für Ihr Leben kennenlernen? Kein Mensch ist ohne Fehler. Jeder hat in seinem Leben schon Unrechtes getan. Dies bestätigt auch Gottes Wort in Römer 3, 23: «Denn darin sind die Menschen gleich: Alle sind Sünder und haben nichts aufzuweisen, was Gott gefallen könnte.» Durch diese Ungerechtigkeiten sind wir vor Gott und Menschen schuldig geworden. Gott ist vollkommen und gerecht und wird uns einmal zur Rechenschaft ziehen. Im Römerbrief 6, 23 wird uns auch gesagt, wie Gottes Strafe aussieht: «Denn die Sünde wird mit dem Tod bezahlt.» Tod bedeutet ewiges Verderben. Im zweiten Thessalonicherbrief 1, 8-9 beschreibt Paulus das Verderben: «Wie ein vernichtendes Feuer wird Gottes Urteil alle treffen, die von Gott nichts wissen wollen und die das Evangelium von Jesus Christus abgelehnt haben. Sie werden dem ewigen Verderben ausgeliefert sein; für immer von unserem Herrn getrennt, ausgeschlossen aus seinem herrlichen Reich.» Das Verderben ist eine ewige Strafe, die nie aufhört. Paulus erwähnt hier auch das Evangelium von Jesus Christus. Evangelium heisst: Frohe Botschaft. Die frohe Botschaft ist, dass Gott uns trotz unserer Fehler liebt und nicht will, dass wir ewig verloren und für immer von ihm getrennt sind. Darum hat Gott einen Weg der Errettung für uns geschaffen. Im Johannes-Evangelium 3, 16 wird dieser Weg beschrieben: «Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht verlorengehen, sondern das ewige Leben haben.» Der Sohn Gottes, Jesus Christus, wurde Mensch, und hat stellvertretend die Strafe für unsere Schuld auf sich genommen und sie durch sein Sterben am Kreuz gesühnt. Wir brauchen die Strafe für unsere Schuld nicht mehr selbst zu tragen, sondern können davon frei werden. Johannes schreibt in seinem ersten Brief 1, 9 und 2, 2: «Wenn wir unsere Sünden bereuen und sie bekennen, dann dürfen wir darauf vertrauen, dass Gott seine Zusage treu und gerecht erfüllt: Er wird unsere Sünden vergeben und uns von allem Bösen reinigen. Denn Christus hat unsere Sünden, ja die Sünden der ganzen Welt auf sich genommen; er hat sie gesühnt.» Wie König David die Vergebung von seinen Sünden erlebte, beschrieb er im Psalm 32, 1-5: «Glücklich sind alle, denen Gott ihre Sünden vergeben und ihre Schuld zugedeckt hat! Glücklich der Mensch, dem Gott seine Sünden nicht anrechnet, und der mit Gott kein falsches Spiel treibt! Erst wollte ich dir, Herr, meine Schuld verheimlichen. Doch davon wurde ich so schwach und elend, dass ich nur noch stöhnen konnte. Tag und Nacht bedrückte mich dein Zorn, meine Lebenskraft vertrocknete wie Wasser in der Sommerhitze. Da endlich gestand ich dir meine Sünde; mein Unrecht wollte ich nicht länger verschweigen. Ich sagte: «Ich will dem Herrn meine Vergehen bekennen!» Und wirklich: Du hast mir meine ganze Schuld vergeben! Darum sollen auch alle, die dich lieben, Herr, zu dir beten. Wer dich zur rechten Zeit anruft, der bleibt verschont von den Wogen des Unheils.» Wenn Gott beim Lesen zu Ihnen gesprochen hat, und Sie den Wunsch haben, Jesus Christus als Ihren Erlöser und Herrn anzunehmen, dann können Sie gerade jetzt Jesus im Gebet alle Ihre Sünden bekennen, und ihn in Ihr Leben aufnehmen (Johannes 1, 12). Wenn Sie dies aufrichtig getan haben, und ganz nach dem Willen Gottes leben wollen, dann hat Gott Ihnen alle Schuld vergeben (1. Johannes 1, 9), Sie vom Zwang, zu sündigen befreit (Röm. 6, 6) und Ihnen das ewige Leben geschenkt (Johannes 10, 28). Ihr Glaube wächst, wenn Sie täglich die Bibel lesen, mit Gott reden und Kontakt zu anderen Christen pflegen. Gott segne Sie. Hier werden zwei Lebenseinstellungen gezeigt. Einmal das Ich im Mittelpunkt des Lebens. Dieser Mensch bestimmt sein Lebens selbst, auch wenn er sich vielleicht als Christ bezeichnet. Christus ist am Rande oder außerhalb seines Lebens. Die Punkte stellen Lebensbereiche dar wie Freundschaften, Beruf, Freizeit und Geld. Diese werden vom "Ich" beherrscht, was oft zu Unzufriedenheit, Enttäuschung und Sinnlosigkeit führt. Auf der anderen Seite Jesus Christus im Mittelpunkt des Lebens. Das Leben dieses Menschen wird von Christus bestimmt, weil er im Vertrauen Gottes Vergebung angenommen hat und Christus jeden Bereich seines Lebens unterstellt. <in dieser engen Beziehung mit Gott erfährt er zunehmend ein sinnerfülltes Leben. Welche Lebenseinstellung trifft am ehesten auf Sie? Welche Lebenseinstellung würden Sie bevorzugen? Folgendes Gebet ist eine Möglichkeit, Ihr Vertrauen zu Gott auszudrücken: Vater im Himmel, mir ist klar geworden, dass ich mein Leben selbst bestimmt habe und von dir getrennt bin. Vergib mir bitte meine Schuld. Danke, dass du meine Sünden vergeben hast, weil Christus für mich gestorben und mein Erlöser geworden ist. Herr Jesus, bitte übernimm die Herrschaft in meinem Leben und verändere mich so, wie du mich haben willst. Entspricht dieses Gebet Ihrem Verlangen? Wenn ja, dann können Sie es jetzt zu Ihrem eigenen Gebet machen, und Jesus wird so, wie er es versprochen hat, in Ihr Leben kommen. Jesus ermutigt uns: "Bittet, dann wird euch gegeben, sucht, dann werdet ihr finden, klopft an, dann wird euch geöffnet!" (Matthäus 7,7) Möchten Sie dies jetzt tun? Was geschieht, wenn Sie Ihr Leben Jesus Christus anvertrauen? Jesus Christus wird Herr über Ihr Leben. (Johannes 20,28) Er vergibt Ihnen Ihre Sünden. (Kolosser 1,14) Er Schenkt Ihnen Geborgenheit, Freude und Hoffnung. (Römer 14,17) Sie werden ein Kind Gottes und dürfen zu Gott "Vater" sagen. (Matthäus 6,9) Sie erfahren die Kraft des Heiligen Geistes. (Apostelgeschichte 2,38) Sie beginnen, an einem sinnerfüllten Leben, für das Gott Sie geschaffen hat, teilzuhaben. (Johannes 10,10) -- Immer auf dem aktuellen Stand mit den Newsgroups von freenet.de: [Only registered users see links. ] |
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#3
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| big cool wrote: [spam nicht unähnliches Geschreibsel] Stay cool. Stay away. THX -- mfg Rolf Bombach |
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#4
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| On Sun, 26 Oct 2003 18:18:41 , big cool wrote: Hendrik koennte da mal ruebergehen und ein bisschen Aufklaerungsarbeit leisten. Rene. -- René Meyer Student of Physics & Mathematics Zhejiang University, Hangzhou, China |
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#5
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| >Gitt: Urknall und Schöpfungsakt ste- ...... schreibt jemand der anscheindend nicht die leiserste Ahnung vont Religion hat und sich selbst zu gut ist eine der wenigen vorhandenen grauen Zellen ihr zu widmen. Mein Gott, die Bibel ist kein Geschichtbuch! *kotz* |
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#6
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| big cool wrote: unter einem Urknall versteht man für gewöhnlich ein Ereignis, bei dem das *Universum* entstand, nicht die Erde. Die Erde entstand erst Milliarden Jahre später. ein Urknall ist nichts das in einem leeren Universum stattfinden könnte. Ein Urknall ist ein Ereignis, bei dem der Raum selbst erst entsteht. Sieht man über diese groben sachlichen Fehler hinweg lautet die Antwort: weder noch. Das Universum enstand nie, sondern existiert seit ewigen Zeiten, einen Urknall gab es ebensowenig wie eine Schöpfung. Übrigens solltest du mal was an deinen Zeilenlängen tun. Die lateinische Schrift geht von links nach rechts, nicht von oben nach unten wie die chinesische. |
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#7
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| Am Mon, 27 Oct 2003 15:36:20 +0100 hat Gregor Scholten <sm044sc@uni- duisburg.de> geschrieben: Das ganze wird wahrscheinlich leicht philosphisch. Aber die Behauptung kam etwas _zu_ sicher rüber. -- greetz Michael |
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#8
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| "Michael Pieper" <michael_pieper@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag news (Unsinn gelöscht) Spinnern Es ist in der Tat erschreckend, welche Art von "Wissenschaftlern" in D in den Professorenrang erhoben werden. Dies ist nicht das einzige Beispiel und vermutlich noch nicht einmal das Schlimmste. Kein Wunder, dass der Standort D an Gewicht verliert. Nun ja, nicht jede fehlgeleitete arme Seele wird gleich zum Massenmörder. Die meisten Spinner sind harmlos. So wird es wohl auch hier sein. Gruß M. |
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#9
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| Nachtrag zu meinem vorherigen Post. Ich sehe gerade, dass Professor G. "Direktor und Professor" an der Physikalisch-technischen Bundesanstalt ist (war?). Das ist natürlich kein richtiger "Professor"-Titel einer Hochschule. Es ist ein Beamtentitel in einer sog. wissenschaftlichen Behörde. Nach dem "Wissenschaftlichen Rat = A13", dem "Wissenschaftlichen Oberrat = A14" und dem "Wissenschaftlichen Direktor = A15" kommt halt der "Direktor und Professor = B1-B3", ein hohes Tier also, von dem man ein Minimum an wissenschaftlicher Qualifikation erwarten dürfte. Ich will nicht ausschließen, dass G. dieses Minimum an Qualifikation auf seinem Arbeitsgebiet in der PTB (offensichtlich Informatik, numerische Mathematik und Regelungstechnik ) besitzt. Ich bin da optimistisch. Sicher ist jedoch, dass G. auf dem Gebiet der Kosmologie keine ernstzunehmende Autorität ist. Sehr unredlich ist die Aufmachung des Interviews, in dem der Interviewte immer wieder mit "Professor G." angesprochen wird. Dies kann man G. nicht zum Vorwurf machen, verantwortlich für diese Irreführung der Allgemeinheit ist der CLV · Christliche Literatur*Verbreitung. Dieser suggeriert - ganz offensichtlich bewusst - eine Autorität seines Interviewpartners, die nicht vorhanden ist. Man darf den Titel "Direktor und Professor" nicht mit dem Titel eines Hochschulprofessors verwechseln. Diejenigen, die in einer "wissenschaftlichen" Behörde arbeiten, dürften wissen, für welche "Leistungen" der Dienstgrad "Direktor und Professor" vergeben wird und wie wissenschaftliche Fachkompetenz mit Dienstgrad (anti-) korreliert. Man braucht hier keine Interna preiszugeben. Die wissenschaftliche Qualifikation des besagten "Direktor und Professor an der PTB" tritt in seinen Interview-Äußerungen für jeden wissenschaftlich vorgebildeten Staatsbürger deutlich zu Tage und ist für Jedermann, der die Fachliteratur einigermaßen kennt, objektiv nachprüfbar. Dieses recht interessante Fallbeispiel dürfte mehr über den inneren Zustand der wissenschaftlichen Behörde PTB (und ggf. auch anderer deutscher Behörden bzw. über den Standort Deutschland als Ganzes) aussagen, als jede - in die eine oder die andere Richtung eingefärbte - Insiderinformation. Doch sehen wir es positiv: Deutschland ist ein Land mit einem nahezu unschlagbar hohen Potential zur Veränderung zum Positiven. Oder anders formuliert, je tiefer der Fall, desto höher der Aufstieg. |
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#10
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