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#1
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| Hallo! Hier auf der Erde geben wir bekannterweise die Höhe eines Ortes über dem Meeresspiegel an (BTW: welchen Spiegel? Ich dachte, der wäre nicht konstant?). Wie gibt man dann aber die Höhe eines Berges beispielsweise auf dem Mars an? Ich habe in einigen Berichten gelesen, daß der Berg X auf dem Planeten Y, sagen wir, 20.000 Meter hoch sein sollte und daher höher wäre als der Mount Everest. Aber wie kommen die 20.000 Meter Höhe zustande? Danke! Viele Grüße Daniel |
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#2
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| > Wie gibt man dann aber die Höhe eines Berges beispielsweise auf Beschwören kann ich es nicht, aber ich glaube mich zu erinnern, daß Höhe, die die Atmosphäre auf dem Mars hätte, wenn man sie auf 101325 Pa zusammenpressen würde, als Nullpunkt definiert wurde. |
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#3
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| Michael Kauffmann schrieb: Hallo, die tiefste Stelle im Meer ist 10 km tief, der höchste Berg etwas über 8 km hoch, da fehlt noch etwas. Bezogen auf den Meeresboden der direkten Umgebung ist der höchste Berg doch auf Hawaii, aber das sind doch deutlich weniger als 20 km, nur deutlich höher als der Everest. Bye |
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#4
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| Uwe Hercksen verlautbarte: Ist der Marianengraben nicht <-11km? Dann hatte ich es falsch in Erinnerung. Michael Kauffmann |
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#5
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| "Michael Kauffmann" <[Only registered users see links. ]> schrieb: Welche beiden Punkte des 'festen Erdkörpers' sind denn am weitesten vom Erdmittelpunkt weg bzw. am nächsten an ihm dran? Das ist doch vermutlich die Differenz, die Du ansprichst, oder? neugierig robby -- Dieses Posting enthielt zwei subliminale Botschaften |
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#6
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| "Michael Kauffmann" <[Only registered users see links. ]> schrieb: Ich meine für das GEO Rätsel 1999 haben wir neben dem Chimborazo drei Berge in Südamerika gefunden, deren Gipfel bis zu 2000 Meter weiter vom Erdmittelpunkt weg sind als der des Mt. Everest. Sie liegen bis zu 10 Grad südlich des Äquators und profitieren daher von der Abplattung der Erde. Bei den Meerestiefen bin ich überfragt. servus robby -- Dieses Posting enthielt zwei subliminale Botschaften |
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#7
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| On Fri, 04 Jul 2003 18:27:21 +0200, Robert Kunz wrote: Die Erde ist keine Kugel und am Äquator dicker als an den Polen. Laut Zeit-Zeitung von letzter Woche macht das immerhin 43km aus. So gesehen sind die Anden höher als der Himalaya :-) ( [Only registered users see links. ] ) Zu den Marsbergen: Wenn Erd-Berge länger als ein paar tausend Jahre stehen sollen, dann müssen sie samt der unter ihnen liegenden Erdkruste auf dem flüssigen Erdinneren schwimmen. Je höher das Gebirge, desto größer sein Gewicht und desto tiefer sinkt es ein. Ab einer gewissen Tiefe schmilzt das Gestein, driftet zur Seite und trägt nicht mehr zum Auftrieb bei. Dadurch ergibt sich eine natürliche Obergrenze für die Höhe der Berge auf der Erde, die nicht weit oberhalb der Himalaya-Gipfel liegt. Der Mars ist nun wegen geringer Größe schon soweit abgekühlt, dass es keine mit der Kontinentaldrift der Erde vergleichbaren Bewegungen mehr gibt. Das heißt aber auch, dass die feste Kruste sehr viel dicker ist und es im Marsinnern weniger schnell zu heiß für festes Gesten wird. Entsprechend können dort Berge sehr viel höher als auf der Erde sein.(Bin mir nicht sicher, ob der Mars überhaupt noch ein flüssiges Inneres hat) Tschüss, ---<(kaimartin)>--- -- Kai-Martin Knaak [Only registered users see links. ] gpg-key: [Only registered users see links. ] |
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#8
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| >die tiefste Stelle im Meer ist 10 km tief, der höchste Berg etwas über 8 Kurz ergoogelt ([Only registered users see links. ] | Die höchste Landerhebung ist der Mount Everest (8.872m), die größte | bekannte ozeanische Tiefe die Vitiaztiefe im Marianengraben (11.034 | m.u.M). 8872 + 11034 = 19906. Ja, da fehlt noch was, aber seeehr wenig. :-) Gruss, Felix |
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#9
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| X-No-Archive: Yes begin quoting, kai-martin knaak schrieb: Da bist Du nicht so ganz richtig mit Deiner Argumentation. Die Höhenbegrenzung der Berge ist definitiv nicht dadurch gegeben, daß sie an der Unterseite abschmelzen. Vielmehr setzt die plastische Verformung des Gesteins bereits in Tiefen ein, die definitiv weitaus kälter als der Erweichungspunkt (bzw. -bereich) des Gesteins sind. Überschritten wird vielmehr die maximal mögliche Scherspannung. Somit hängt die Berghöhe lediglich von der Dichte und der lokalen Gravitation ab, die Temperatur spielt kaum eine Rolle. Irdische Berge erreichen übrigens ihre mögliche Höhe nicht so ganz, weil die Erosion sie kräftig abraspelt. Auf Planeten mit schwächerem atmosphärischen Geschehen mögen Berge daher wohl auch höher sein. Gruß aus Bremen Ralf -- "*R60* *Substantive* werden groß geschrieben." Grammatische Schreibweisen: adres|sie|ren Ap|pell At|mo|sphäre Autor biß|chen El|lip|se Emis|si|on her- aus Im|mis|si|on in|ter|es|siert kor|re|liert kor|ri|giert Laie mei|stens of|fi|zi|ell par|al|lel re|ell Sa|tel|lit Stan|dard Steg|reif vor|aus |
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#10
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| [Only registered users see links. ] (Daniel M. Ludwig) schrieb am 04.07.03: Meines Wissens wird da eine mittlere Höhe errechnet (also der Mittelwert der lokalen Höhen bezüglich des Gravitationspotentials, so daß auch die Abplattung mit berücksichtigt wird). Die lokalen Höhen werden dann in bezug auf dieses mittlere Niveau angegeben. Mal interessehalber: In welcher Höhe bzgl. NN läge auf der Erde dieses mittlere Niveau? Aufgrund der weitaus größeren Meeresflächen dürfte es wohl deutlich unter Meeresniveau liegen, oder? Evtl. wäre der Everest dann sogar ein Zehntausender! :-) Gruß Ingo -- Wenn Gott gewollt hätte, dass wir unbekleidet herumlaufen, hätte er uns nackt auf die Welt kommen lassen |
| Tags |
| auf , den , höhe , planeten |
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