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#11
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| Stephan Feinen wrote: Das sind ja auch Jobs, in denen Du Dir jegliche Kreativität schenken darfst :-). Trotzdem nimmst Du am "Produktivitätsfortschritt" teil. So wie die Gewerkschaften das gerade wieder demonstrieren, obwohl ich wette, daß keiner von den Schreihälsen jemals auch nur in die Nähe der Schaffung eines Fortschritts gekommen ist. Ich habe noch kein Team erlebt, hinter dessen Ergebnis nicht letztlich eine Einzelleistung stand. Man muß allerdings anerkennen, daß die Einzelleister durch Mitgliedschaft im Team eine Absicherung erfahren. Sie können also auch mal langsamer laufen lassen :-). Ich empfehle unseren lieben Nachwuchswissenschaftlern, sich frühzeitiger mit Kosten, Finanzierung und Vertrieb zu beschäftigen. Erst wenn man es fertigbringt, anderen Menschen ein Produkt zu verkaufen, und zwar nicht nur einmal :-), und mit dem Verkaufserlös auch auf Dauer zu überleben, kann man von Erfolg sprechen. Und nichts ist so sexy wie Erfolg :-). Dann kommste auch ins Fernsehen. Grüße, H. |
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#12
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| Heinz Schmitz <[Only registered users see links. ]> writes: Sowas klappt psychologisch schlecht. Wenn man (gleich ob durch Veranlagung oder Antrainieren) die zum Verkauf usw. erforderliche Flexibilität im Umgang mit Dingen wie Wahrheit und Gewissen erworben hat, besteht die Gefahr, auch in Sachfragen "flexibel" zu werden. Naturgesetze haben aber den Haken, dass sie darauf nicht hereinfallen. Ralf -- GS d->? s:++>+++ a+ C++++ UL+++ UH++ P++ L++ E+++ W- N++ o-- K- w--- !O M- V- PS+>++ PE Y+>++ PGP+ !t !5 !X !R !tv b+++ DI+++ D? G+ e++++ h+ r? y? |
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#13
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| On 30 Apr., 14:04, Stephan Feinen <[Only registered users see links. ]> wrote: gab es mal im ersten "B�ro, B�ro"... Edison hatte ein Team hinter sich, Ford auch und ich denke auch eifel war letztlich nur der kapitaen eines erfolgreichen Teams Anders ausgedrueckt: die Gesellschaftliche Anerkennung der einzelleistungen im Entwicklungsteam findet nur ueber das Gehalt statt... Wobei du den Ingenieur auch wieder auf das Genie reduzierst, da wird nicht nur entwickelt, es wird auch produziert, verkauft, dokumentiert, durchleuchtet... heute bin ich mehr Detektiv denn Entwickler und auch unserem Sicherheitsingenieur wuerde ich das Ingeniuer eben nicht absprechen! mein voerjaehriger findert es spannend was Papa da macht, was wohl am Alter liegt... mein achtzehnjaehriger neffe war verbluefft wie vielseitig "Ingenieur" ist als er seinen BOGY (Berufsorientierung in der dymnasialen Oberstufe) machte unter anderem war fuer hn verblueffend wieviel man mit Personen zu tun hat... Und das fuehrt zu meiner Frage ob nicht nadere Kanaele genutzt weden sollten, so sie genutzt werden koennen letztlich was was in Deutschland frueher auch schon mal beklagt wurde, man hat die Regeln immer weiter eingeengt bis man heute einen recht engen Kanon fuer die Kurse beim Abi hat, verglichen zu dem was vor 20 Jahren moeglich war... Ich sehe das Probelm eher darin, dass viele Vorgehensweisen fuer nicht beteiligte oft phlegmatisch wirken... eben, es fehlt diesen Darstellungen eigentlich sehr viel an realitatsnaehe und genauso kommt das dann auch rueber eine bessere Darstellung deutlich besser, aber es spricht eben vor allem den Action und SF Fan an, unmoeglich sich den Film mit meiner Frau reinzuziehen... Und ich frage ob man nicht andere wege dazu gehen muesste, wenn die Schule darin versagt! in den Scheibenweltromanen finde ich uebrigens derzeit die beste darstellung von Physikern (Zauberer) in der zeitgenoessischen Kunst.. Michael |
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#14
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| Ralf Muschall schrieb: Besser kann mans nicht ausdrücken. Gruß Dieter |
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#15
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| On 30 Apr., 22:02, Ralf Muschall <[Only registered users see links. ]> wrote: Du verwechselst verkaufen mit druecken... verkaufen heisst: sorge dafuer, dass in Dienem potentiellen Kunden ein Beduerfnis fuer Dein Produkt entsteht und anschliessend: nenne einen preis der das beduerfnis ueberleben laesst... Und das trifft letztlich auf einen neune Colider den Du dem Kunden "Wissenschaftsminister" verkaufen willst ebenso zu wie fuer das neue Auto fuern Herrn Muschall... wenn Du diese Dinge nicht beherrschst bekommst du letztlich weniger Forschungsgelder, einige der besten Verkaeufer die ich erlebt habe waren Professoren in Ex Physik... einer der schlechtesten war ein Professor fuer Kunststofftechnik... Sie haben aber auch die Angewohnheit sich nicht kostenfrei ueberpruefen zu lassen... Michael |
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#16
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| Ralf Muschall wrote: Ich schrieb: und war dabei fest davon überzeugt, daß wir uns auf die hilfreiche Konstanz der Naturgesetze, und dadurch auf die Reproduzierbarkeit unseres Tuns, verlassen können. Grüße, H. |
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#17
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| "[Only registered users see links. ]" <[Only registered users see links. ]> writes: 8-) Aber es war _sein_ Team. Er bezahlte die Leute und er sagte ihnen, was sie zu tun hatten. Ihm gehörten auch die Patente und er entschied, wie das Produkt oder die Idee vermarktet wurde. Diese Sorte unternehmerischer Ingenieur gibt es abgesehen von ein paar Erfindern eigentlich nicht mehr, besonders wenn es um große Ideen geht. Keine Bank gibt einem Einzelnen heute soviel Geld. Ein Erfinder muß mit seiner Idee zu einer Firma gehen und ab dann ist er "nur" der Entwickler. Innerhalb der Firma werden diese Leute durchaus anerkannt und gewürdigt, aber ihre persönliche Leistung wird nicht außerhalb der Firma sichtbar, da die Firma so einen "Personenkult" möglichst nicht haben will, sondern lieber den Firmennamen mit dem Erfolg verbinden möchte. Man kann den Erfolg eines Produktes eben nicht mehr wie früher einer Person zuordnen. Auch wenn Edison ein Team hatte, so kamen doch die entscheidenden Ideen und die Ausrichtung der Arbeiten von ihm. Obendrein war er auch der Unternehmer und hatte kein Managment, daß ihm da reingeredet hätte. Yep, aber dafür muß er selber in den Betrieb hineinsehen. So etwas erfährt er weder über Filme noch in der Schule. Na ja, daß hat man eigentlich in jedem Job. Praktisch überall beherrscht die Routine die Arbeit. Wirklich spannende Highlights sind in der Regel eher selten. Aber wenn sie denn auftauchen, weiß man wieder, warum man genau diesen Job wollte und halt nicht Buchhalter geworden ist 8-) Natürlich sollte man alles ausprobieren. Aber es dürfte schwierig werden, einen Job als Wissenschaftler/Ingenieur in einem Film gleichzeitig realistisch und spannend darzustellen. Da wird man schon übertreiben müssen, um ein Anfangsinteresse zu wecken. Kleine Jungs wollen auch nicht Feuerwehrmann werden, weil sie da denn ganzen Tag rumsitzen und auf einen Einsatz warten, sondern weil es sie reizt, mit dem großen roten Auto und Tatü-Tata durch die Gegend zu brausen. Dieser Teil des Jobs nimmt aber eher den kleineren Teil der Arbeitszeit ein. Die durchaus langweilige Tagesroutine lernen sie erst kennen, wenn sie sich wirklich für den Job interessieren und mal den Leuten über die Schulter kucken. Vielleicht wären Betriebspraktika auch für Gymnasiasten eine lohnenswerte Sache. Yep, die Analogien sind teilweise sehr tiefgehend und korrekt, auch was ihre Wahrnehmung bei den anderen Leute anbelangt. gruß stephan -- The librarian was, ex officio, a member of the college council. No-one had been able to find any rule about orang-utans being barred, although they had surreptiously looked very hard for one. -- Unseen University politics at work (Terry Pratchett, Eric) |
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#18
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| [Only registered users see links. ] schrieb: Einen Beitrag zum Stellenwert der "härteren Disziplinen" in der Gesellschaft gibt der Kabarettist Piano Paul in seinem Vortrag "Vorsicht Mathematik": <Zitat> "Ja - und dann vor allem die ganzen Ingenieurwissenschaften. Als sich z.B. nach dem Terroranschlag in New York herausstellte, dass einige der Attentäter in Hamburg Ingenieurwissenschaften studiert hatten, schrieb etwa die gute alte FAZ über einen dieser Studenten ziemlich erstaunt: »Seine Fächer waren technische Mechanik, Mathematik und Maschinenbau also nichts von gesellschaftlicher Relevanz!" </Zitat> Das ganze Traktat (übrigends imho recht lesenswert) findet sich z:b: unter [Only registered users see links. ] Grüße, Martin |
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#19
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| "[Only registered users see links. ]" <[Only registered users see links. ]> wrote in news:1177919519.914501.38490@n59g2000hsh.googlegro ups.com: Das ist Medienblödsinn! Es gibt Unmengen von arbeitslosen Ingenieuren und Wissenschafftlern in diesem Lande, sogar gut qualifizierte. Wenn es denn einen Mangel gäbe und man dringend irgendwelche Jobs besetzen wollte, dann würde man ja Arbeitskräfte abwerben mit höheren Lohnangeboten. Dies ist aber nicht der Fall. Was man meint, wenn man von Mangel spricht, ist, dass man hochqualifizierte Ingenieure und Wissenschaftler sucht, die ihre hohe Qualifikation zum einem Hungerlohn anbieten und gerade auf das Problem spezialisiert sind, das gerade gelöst werden muss. Die Pfeiffen die in den Personalbüros herumhocken, die sind das Problem. Die haben keine Ahung was sie da so in einer Stellungsbeschreibung hineinschreiben. Das sind meistens niederqualifizierte Angestellte die ihren guten Job anhand von Klüngelbekanntschft erlangt haben. Deswegen sind alle Stellungsbeschreibungen voller Vorurteile und Forderungen die nicht zu erfüllen sind. In wenigen Fällen ist das anders, aber leider nur in wenigen. Bei uns im Betrieb sucht man neuerdings für niederste Führungspositionen nur noch promovierte Ingenieure oder Wissenschaftler, obwohl das überhaupt nicht notwendig ist. Früher hat man solche Stellen sogar mit einfachen(zweiter Bildungsweg) Technikern besetzt. |
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#20
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| fast , fernsehen , film , ingeniere , naturwissenschaftler , und |
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