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fast OT: Ingeniere und Naturwissenschaftler in Film und Fernsehen

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  #11  
Old 04-30-2007, 01:00 PM
Heinz Schmitz
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Stephan Feinen wrote:


Das sind ja auch Jobs, in denen Du Dir jegliche Kreativität schenken
darfst :-). Trotzdem nimmst Du am "Produktivitätsfortschritt" teil. So
wie die Gewerkschaften das gerade wieder demonstrieren, obwohl ich
wette, daß keiner von den Schreihälsen jemals auch nur in die Nähe
der Schaffung eines Fortschritts gekommen ist.


Ich habe noch kein Team erlebt, hinter dessen Ergebnis nicht letztlich
eine Einzelleistung stand. Man muß allerdings anerkennen, daß die
Einzelleister durch Mitgliedschaft im Team eine Absicherung erfahren.
Sie können also auch mal langsamer laufen lassen :-).


Ich empfehle unseren lieben Nachwuchswissenschaftlern, sich
frühzeitiger mit Kosten, Finanzierung und Vertrieb zu beschäftigen.
Erst wenn man es fertigbringt, anderen Menschen ein Produkt zu
verkaufen, und zwar nicht nur einmal :-), und mit dem Verkaufserlös
auch auf Dauer zu überleben, kann man von Erfolg sprechen.

Und nichts ist so sexy wie Erfolg :-). Dann kommste auch ins
Fernsehen.

Grüße,
H.



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  #12  
Old 04-30-2007, 08:02 PM
Ralf Muschall
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Heinz Schmitz <[Only registered users see links. ]> writes:


Sowas klappt psychologisch schlecht. Wenn man (gleich ob durch
Veranlagung oder Antrainieren) die zum Verkauf usw. erforderliche
Flexibilität im Umgang mit Dingen wie Wahrheit und Gewissen erworben
hat, besteht die Gefahr, auch in Sachfragen "flexibel" zu werden.
Naturgesetze haben aber den Haken, dass sie darauf nicht hereinfallen.

Ralf
--
GS d->? s:++>+++ a+ C++++ UL+++ UH++ P++ L++ E+++ W- N++ o-- K-
w--- !O M- V- PS+>++ PE Y+>++ PGP+ !t !5 !X !R !tv b+++ DI+++
D? G+ e++++ h+ r? y?
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  #13  
Old 04-30-2007, 08:09 PM
merwerle@aol.com
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On 30 Apr., 14:04, Stephan Feinen <[Only registered users see links. ]> wrote:

gab es mal im ersten "B�ro, B�ro"...


Edison hatte ein Team hinter sich, Ford auch und ich denke auch eifel
war letztlich nur der kapitaen eines erfolgreichen Teams


Anders ausgedrueckt:
die Gesellschaftliche Anerkennung der einzelleistungen im
Entwicklungsteam findet nur ueber das Gehalt statt...
Wobei du den Ingenieur auch wieder auf das Genie reduzierst, da wird
nicht nur entwickelt, es wird auch produziert, verkauft, dokumentiert,
durchleuchtet...
heute bin ich mehr Detektiv denn Entwickler und auch unserem
Sicherheitsingenieur wuerde ich das Ingeniuer eben nicht absprechen!


mein voerjaehriger findert es spannend was Papa da macht, was wohl am
Alter liegt...
mein achtzehnjaehriger neffe war verbluefft wie vielseitig "Ingenieur"
ist als er seinen BOGY (Berufsorientierung in der dymnasialen
Oberstufe) machte
unter anderem war fuer hn verblueffend wieviel man mit Personen zu tun
hat...



Und das fuehrt zu meiner Frage ob nicht nadere Kanaele genutzt weden
sollten, so sie genutzt werden koennen

letztlich was was in Deutschland frueher auch schon mal beklagt wurde,
man hat die Regeln immer weiter eingeengt bis man heute einen recht
engen Kanon fuer die Kurse beim Abi hat, verglichen zu dem was vor 20
Jahren moeglich war...

Ich sehe das Probelm eher darin, dass viele Vorgehensweisen fuer nicht
beteiligte oft phlegmatisch wirken...


eben, es fehlt diesen Darstellungen eigentlich sehr viel an
realitatsnaehe und genauso kommt das dann auch rueber


eine bessere Darstellung deutlich besser, aber es spricht eben vor
allem den Action und SF Fan an, unmoeglich sich den Film mit meiner
Frau reinzuziehen...


Und ich frage ob man nicht andere wege dazu gehen muesste, wenn die
Schule darin versagt!


in den Scheibenweltromanen finde ich uebrigens derzeit die beste
darstellung von Physikern (Zauberer) in der zeitgenoessischen Kunst..

Michael

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  #14  
Old 04-30-2007, 11:03 PM
Dieter Wiedmann
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Ralf Muschall schrieb:


Besser kann mans nicht ausdrücken.


Gruß Dieter

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  #15  
Old 05-01-2007, 05:40 AM
merwerle@aol.com
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On 30 Apr., 22:02, Ralf Muschall <[Only registered users see links. ]> wrote:

Du verwechselst verkaufen mit druecken...
verkaufen heisst: sorge dafuer, dass in Dienem potentiellen Kunden ein
Beduerfnis fuer Dein Produkt entsteht und anschliessend: nenne einen
preis der das beduerfnis ueberleben laesst...

Und das trifft letztlich auf einen neune Colider den Du dem Kunden
"Wissenschaftsminister" verkaufen willst ebenso zu wie fuer das neue
Auto fuern Herrn Muschall...

wenn Du diese Dinge nicht beherrschst bekommst du letztlich weniger
Forschungsgelder,
einige der besten Verkaeufer die ich erlebt habe waren Professoren in
Ex Physik...

einer der schlechtesten war ein Professor fuer Kunststofftechnik...


Sie haben aber auch die Angewohnheit sich nicht kostenfrei
ueberpruefen zu lassen...

Michael

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  #16  
Old 05-01-2007, 08:21 AM
Heinz Schmitz
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Ralf Muschall wrote:


Ich schrieb:

und war dabei fest davon überzeugt, daß wir uns auf die hilfreiche
Konstanz der Naturgesetze, und dadurch auf die Reproduzierbarkeit
unseres Tuns, verlassen können.

Grüße,
H.


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  #17  
Old 05-02-2007, 03:13 PM
Stephan Feinen
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"[Only registered users see links. ]" <[Only registered users see links. ]> writes:


8-)


Aber es war _sein_ Team. Er bezahlte die Leute und er sagte ihnen, was sie zu
tun hatten. Ihm gehörten auch die Patente und er entschied, wie das Produkt
oder die Idee vermarktet wurde. Diese Sorte unternehmerischer Ingenieur gibt es
abgesehen von ein paar Erfindern eigentlich nicht mehr, besonders wenn es um
große Ideen geht. Keine Bank gibt einem Einzelnen heute soviel Geld. Ein
Erfinder muß mit seiner Idee zu einer Firma gehen und ab dann ist er "nur" der
Entwickler.


Innerhalb der Firma werden diese Leute durchaus anerkannt und gewürdigt, aber
ihre persönliche Leistung wird nicht außerhalb der Firma sichtbar, da die Firma
so einen "Personenkult" möglichst nicht haben will, sondern lieber den
Firmennamen mit dem Erfolg verbinden möchte.


Man kann den Erfolg eines Produktes eben nicht mehr wie früher einer Person zuordnen.
Auch wenn Edison ein Team hatte, so kamen doch die entscheidenden Ideen und die
Ausrichtung der Arbeiten von ihm. Obendrein war er auch der Unternehmer und hatte
kein Managment, daß ihm da reingeredet hätte.


Yep, aber dafür muß er selber in den Betrieb hineinsehen. So etwas erfährt er
weder über Filme noch in der Schule.


Na ja, daß hat man eigentlich in jedem Job. Praktisch überall beherrscht die
Routine die Arbeit. Wirklich spannende Highlights sind in der Regel eher selten.
Aber wenn sie denn auftauchen, weiß man wieder, warum man genau diesen Job wollte
und halt nicht Buchhalter geworden ist 8-)


Natürlich sollte man alles ausprobieren. Aber es dürfte schwierig werden, einen
Job als Wissenschaftler/Ingenieur in einem Film gleichzeitig realistisch und
spannend darzustellen. Da wird man schon übertreiben müssen, um ein
Anfangsinteresse zu wecken. Kleine Jungs wollen auch nicht Feuerwehrmann werden,
weil sie da denn ganzen Tag rumsitzen und auf einen Einsatz warten, sondern weil
es sie reizt, mit dem großen roten Auto und Tatü-Tata durch die Gegend zu brausen.
Dieser Teil des Jobs nimmt aber eher den kleineren Teil der Arbeitszeit ein.
Die durchaus langweilige Tagesroutine lernen sie erst kennen, wenn sie sich
wirklich für den Job interessieren und mal den Leuten über die Schulter kucken.

Vielleicht wären Betriebspraktika auch für Gymnasiasten eine lohnenswerte Sache.


Yep, die Analogien sind teilweise sehr tiefgehend und korrekt, auch was ihre
Wahrnehmung bei den anderen Leute anbelangt.

gruß
stephan
--
The librarian was, ex officio, a member of the college council. No-one had
been able to find any rule about orang-utans being barred, although they
had surreptiously looked very hard for one.
-- Unseen University politics at work (Terry Pratchett, Eric)
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  #18  
Old 05-04-2007, 11:47 AM
Martin Spieck
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[Only registered users see links. ] schrieb:

Einen Beitrag zum Stellenwert der "härteren Disziplinen" in der
Gesellschaft gibt der Kabarettist Piano Paul in seinem Vortrag "Vorsicht
Mathematik":

<Zitat>
"Ja - und dann vor allem die ganzen
Ingenieurwissenschaften. Als sich z.B.
nach dem Terroranschlag in New York
herausstellte, dass einige der Attentäter in
Hamburg Ingenieurwissenschaften studiert
hatten, schrieb etwa die gute alte FAZ
über einen dieser Studenten ziemlich
erstaunt: »Seine Fächer waren technische
Mechanik, Mathematik und Maschinenbau
also nichts von gesellschaftlicher Relevanz!"
</Zitat>

Das ganze Traktat (übrigends imho recht lesenswert) findet sich z:b: unter
[Only registered users see links. ]

Grüße,
Martin
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  #19  
Old 05-18-2007, 01:04 PM
Peter Kramer
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"[Only registered users see links. ]" <[Only registered users see links. ]> wrote in
news:1177919519.914501.38490@n59g2000hsh.googlegro ups.com:

Das ist Medienblödsinn!
Es gibt Unmengen von arbeitslosen Ingenieuren und Wissenschafftlern in
diesem Lande, sogar gut qualifizierte.
Wenn es denn einen Mangel gäbe und man dringend irgendwelche Jobs
besetzen wollte, dann würde man ja Arbeitskräfte abwerben mit höheren
Lohnangeboten. Dies ist aber nicht der Fall.
Was man meint, wenn man von Mangel spricht, ist, dass man
hochqualifizierte Ingenieure und Wissenschaftler sucht, die ihre hohe
Qualifikation zum einem Hungerlohn anbieten und gerade auf das Problem
spezialisiert sind, das gerade gelöst werden muss.

Die Pfeiffen die in den Personalbüros herumhocken, die sind das Problem.
Die haben keine Ahung was sie da so in einer Stellungsbeschreibung
hineinschreiben. Das sind meistens niederqualifizierte Angestellte die
ihren guten Job anhand von Klüngelbekanntschft erlangt haben.
Deswegen sind alle Stellungsbeschreibungen voller Vorurteile und
Forderungen die nicht zu erfüllen sind.
In wenigen Fällen ist das anders, aber leider nur in wenigen.

Bei uns im Betrieb sucht man neuerdings für niederste Führungspositionen
nur noch promovierte Ingenieure oder Wissenschaftler, obwohl das
überhaupt nicht notwendig ist.
Früher hat man solche Stellen sogar mit einfachen(zweiter Bildungsweg)
Technikern besetzt.


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  #20  
Old 05-18-2007, 03:51 PM
Bodo Mysliwietz
Guest
 
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Peter Kramer schrieb:


Du weißt was es heißt im 2. Bildungsweg, berufsbegleitend neben dem
Vollzeitjob, für Jahre zus. die Schulbank zu drücken?

--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
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Tags
fast , fernsehen , film , ingeniere , naturwissenschaftler , und


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