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#1
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| Hallo Gruppe, am gestrigen Abend war ich etwas baff. Ich hatte eine Warensendung erhalten, der Lieferschein dazu steckte in einem Kuvert. Jenen Umschlag öffnete ich in einem eher schwach beleuchteten Raum (nur der Bildschirm hat geleuchtet ein Kleber das auch sonst sein mag, beim Aufreißen bläuliches Licht emittiert. Nun habe ich das abgerissene Teil wieder auf die KLebefläche gelegt und etwas festgerieben. Auch beim erneuten Abreißen entsteht dieses Leuchten. Leider bekomme ich die Hälften nicht auf unbehandeltem Papier zum Haften, weshalb ich nicht prüfen kann ob das Leuchten dort auch auftritt. Naja jetzt bin ich halt neugierig geworden und habe auch schon hin und her überlegt. Ich gehe davon aus, dass aus irgendeinem Grund Elektronen angeregt werden, und dann beim "Rücksprung" Lichtquanten abgegeben werden. Nun deutet blaues Licht ja schon auf eine relativ hohe Quantenergie hin. Wie also werden die Elektronen angeregt? Hat das Leuchten andere Gründe? Meine erste Überlegung basierte auf elektrischen Entladungen in Folge von Ladungstrennung, das erscheint mir aber nicht allzu wahrscheinlich. Hat jemand eine Idee, woher das Leuchten kommt, und ob es eventuell sogar erwünscht ist? Gruß Patrick -- Registered Linuxuser #410948 |
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#3
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| Patrick Kibies schrieb: Das Stichwort dazu ist Tribolumineszenz. Bei Google findet man hunderte Seiten zu dem Thema, angeblich wurden schon vor rund 400 Jahren derartige Leuchterscheinungen an Zuckerkristallen beobachtet: [Only registered users see links. ] Das Kleber-Leuchten habe ich selber beim aufreissen von Fotopapier-Verpackungen in der Dunkelkammer erlebt (war damals Ilford-Papier mit einer Art Kautschuk-Kleber am Packungsverschluss). MFG, Andy -- Dieser Artikel stellt meine unmaßgebliche und möglicherweise falsche Privatmeinung dar. Das Lesen und die Nutzung des Textes erfolgt auf eigene Gefahr. Bei ungewollten Auswirkungen auf Mitbewohner, Haustiere oder Computer-Festplatten kann keine Haftung übernommen werden. |
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#4
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| Bodo Mysliwietz wrote: Wohl eher nicht. Hat sich ja schon herausgestellt, dass andere das auch gesehen haben... Und das hat sogar 'nen Namen... Nein man kann nicht erkennen von wem das Material ist. Und mit "Tribolumineszenz" habe ich - dank Andreas - jetzt einen guten Suchbegriff. Also schon Vorgänge in der Elektronenhülle und damit on Topic [Schweiß wisch]. Gruß Patrick -- Registered Linuxuser #410948 |
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#5
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| Andreas Haimberger wrote: [Lichtemission am Briefumschlag] Schade, habe gerade den letzten Kandis im Tee versenkt ;(. Na super. Da ist das Leuchten ja sehr angebracht... Gruß Patrick -- Registered Linuxuser #410948 |
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#6
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| Am Mon, 13 Nov 2006 22:38:00 +0100 schrieb Patrick Kibies: Jup. Ungefähr so gerne wird das da auch gesehen. Beim Papier macht es eher weniger (der Klebestreifen ist außerhalb der schwarzen Tüte), beim Film wird es böser. Gerade bei Rollfilmen, die mit einem Klebestreifen am Träger befestigt sind. Ich reiße deshalb gaaanz langsam und vorsichtig den Film vom Träger. Der erste verblitzte Film war mir Lehre genug. In strenger Definition ist Mechanolumineszenz alles, was mit Mechnik und Leuchterscheinungen zu tun hat (nö, die rote Wange nach der Backpfeife gehört nicht dazu, die verändert lediglich ihr Absorptionsspektrum:-). Tribolumineszenz wären alle die Leuchterscheinungen, die durch Druck entstehen. Beim Klebestreifen ist das umstritten. Mein Spaßversuch mit der IR-Leuchte, der schnellen Kamera aus dem Crashversuch und dem Klebestreifen brachte allerdings folgendes Ergebnis: Es leuchtet erst dann, wenn der abgerissene Klebstoffaden auf "seiner" Oberfläche aufschlägt. Von daher tendiere ich dazu, daß es sich hier auch um "Tribolumineszenz" handelt. Stefan hat mal hübsch dokumentiert, wie es danach auf einem Film aussehen kann (photographisch geschultes Auge vorausgesetzt stellt das ein echtes Ärgernis dar): [Only registered users see links. ] Beste Grüße, Franz -- Nur Feiglinge und Versager ernähren nicht ausschliesslich von Sachen, die weder weglaufen, noch schreien, noch sich wehren können. (F. Diesch in [Only registered users see links. ]) |
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#7
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#8
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| Martin Lenz schrieb: Für richtig gute Fotos wird man die nächsten Jahre nicht um den klassiechen Fil herumkommen... und ich für meinen Teil hantieen ungern in Dungelheit mit scharfen Gegenständen... Blutflecken sind genauso schlimm wie verbltzte Filme... Michael |
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#9
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| Am Tue, 14 Nov 2006 12:24:49 +0100 schrieb Martin Lenz: Bei Kleinbild mache ich das so. MF reiße ich aber lieber ab, das geht sicherer und schneller. Mir ist das Risiko zu groß, den Film mit der Schere zu zerkratzen. Beste Grüße, Franz -- Nur Feiglinge und Versager ernähren nicht ausschliesslich von Sachen, die weder weglaufen, noch schreien, noch sich wehren können. (F. Diesch in [Only registered users see links. ]) |
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#10
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| [Only registered users see links. ] schrieb: Ist bei einer Schere kein Problem, sofern man ihren genauen Ort im Gedächtnis hat. Wenn nicht, findet man sie kaum. Finde ich jetzt nicht - die Flecken kann man abwaschen, der Film hat dagegen einen dauerhaften Fehler. Grüße, F^2 -- [Only registered users see links. ] |
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| gummierung , leuchtende |
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